Newsletter April 2015

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Kirche findet Stadt –
Gemeinwesenarbeit als Aufgabe der Kirche


Liebe Leserin, lieber Leser,

unsere Städte geben Auskunft über den Zustand der Gesellschaft.
Die gesellschaftlichen Spaltungen und Spannungen in unserem Land werden in ihnen hautnah erfahrbar: zwischen Arm und Reich, zwischen Alten und Jungen, zwischen Alteingesessenen und Neudazugekommenen.
In welchem Stadtteil man/frau aufwächst, ist oft - im Guten wie im Schlechten - entscheidend für spätere Lebensperspektiven.
In vielen Städten tun sich Menschen zusammen, um die Abwärtsspirale, die oftmals benachteiligte Stadtteile erfasst hat, umkehren zu wollen. Bürgerinnen und Bürger, Umweltverbände und Kulturvereine, Mieter und Hausbesitzer, engagierte Kommunalpolitiker und Verwaltungen verbünden sich, um den eigenen Stadtteil zu entwickeln, das unmittelbare Lebensumfeld zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Für Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen ergeben sich hier große Chancen und Möglichkeiten mitzuwirken.
Als Institut wollen wir dazu beitragen, dass die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der kirchlichen Gemeinwesenarbeit in Stadt und Land an Fahrt gewinnt.
Im Zentrum dieses Newsletters steht daher das Themenfeld „Quartiersentwicklung und kirchliche Gemeinwesenarbeit“. Wie immer finden Sie weitere Berichte und Informationen aus unserer Arbeit.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre, freue mich auf ihre Rückmeldungen und auf Ihren Besuch unserer Veranstaltungen.

Ihr

Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Schwerpunktthema

Kirche muss "Stadt finden" oder "sie findet nicht statt"


Gemeinwesenarbeit als Aufgabe der Kirche

Gott bewahrt uns nicht vor Krisen, sondern er erwartet uns in den Krisen. Der lebendige Gott erwartet uns im Wandel der Welt. „Kirche sein“, das ist „Kirche sein für andere“ und „Kirche mit anderen“.

Von Ernst Lange, einem Kirchenreformer der 60er und 70er Jahre, stammen diese Gedanken. An ihn zu erinnern, ist mir ein Anliegen. mehr ...

Quartiersentwicklung und Gemeinwesenorientierung


Quartiersentwicklung und Gemeinwesenorientierung haben sich zunehmend als Querschnittsthemen des Instituts für Kirche und Gesellschaft entwickelt. Das zeigen die zahlreichen Projekte und Arbeitsfelder des IKG: der Grüne Hahn, Zukunft einkaufen, Väter-Kind-Arbeit, Arbeit mit Familien, Kirche findet Stadt, Arbeit mit Erwerbslosen, darüber hinaus das Zusammenwirken mit Diakonie und Kirchengemeinden sowie mit gesellschaftlichen Akteuren wie der Landesarbeitsgemeinschaft der Agendastädte in NRW (LAG 21) oder dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). In ihnen allen werden Elemente der Quartiersentwicklung sichtbar. mehr ...

Weitere Informationen unter: NRW hält zusammen
Handlungskonzept für ein Leben ohne Armut und soziale Ausgrenzung

Besuch in der Nachbarschaftsagentur Löttringhausen


In Löttringhausen haben DOGEWO21 (Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH) und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH 2011 eine strategische Partnerschaft begründet. Das Ziel ist, Nachbarschaften gemeinsam
mit den Menschen zu fördern, um ein möglichst langes selbstständiges Leben im Quartier zu ermöglichen. Daraus entstand das Konzept der Nachbarschaftsagentur Löttringhausen in Dortmund, die Repräsentantinnen und Repräsentanten von Kirche und Politik am 23. Januar 2015 besuchten und darüber ins Gespräch kamen.
Auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen konnten die Staatssekretärin des MGEPA, Martina Hoffmann-Badache, und die Leiterin des Referats „Altengerechte Quartiersentwicklung und Versorgungsstrukturen“, Dr. Daniela Grobe, sich bei dem ausführlichen Besuch ein Bild von der gemeinwesenorientierten Arbeit vor Ort machen. mehr ...

Lebendig Kirche sein im Gemeinwesen


Welche Rolle kann Kirche im Gemeinwesen spielen, welche Verantwortung für das Miteinander übernehmen, welche Akzente setzen – auch mit ihren Gebäuden? Welche Erwartungen haben die kirchlichen Akteure selbst? Wie können Gebäude neu genutzt werden? Wie kann die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort gelingen?
Die Weiterentwicklung und Transformation kirchlicher Gebäude als Teil der Gestaltung des Gemeinwesens stand im Zentrum einer Tagung des Instituts vom 13. bis 14. Februar 2015, zu der Sabine Jellinghaus von der Klimaschutzagentur der EKvW im IKG (www.klimaschutz-ekvw.de), Landessozialpfarrerin Heike Hilgendiek und das landeskirchliche Bauamt eingeladen hatten. mehr ...

Gemeinwesenorientierte Entwicklung der ländlichen Regionen


“Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Ps 31,9)
Die Perspektiven einer gemeinwesenorientierten Entwicklung der ländlichen Regionen in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ist unter den Gliedkirchen der EKD eine eher städtisch geprägte Landeskirche. Die in vielerlei Hinsicht dramatische Situation der evangelischen Kirchen in den ländlichen Regionen der neuen Bundesländer ist in Westfalen erst in den Anfängen spürbar. Das kirchliche Leben auf dem Dorf und in der Kleinstadt hat sich aber auch in unserer Landeskirche in den letzten Jahren spürbar verändert. Der demografische Wandel macht sich in der Ausdünnung der dörflichen Infrastruktur, im Wegzug jüngerer Menschen und auch in der immer häufigeren „Überdehnung“ der Gemeindesstrukturen bemerkbar. mehr ...

Energie und Klima

Am 25.04.2015 “Gemeinsam gegen Kohle“


2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Weltweit und auch in Deutschland sind deswegen klare Signale für den Ausstieg aus der klimaschädlichen wie gesundheitsgefährdenden Kohlekraft gefragt. In Deutschland laufen derzeit trotz Energiewende die Braunkohlekraftwerke auf Hochtouren. Gleichzeitig werden moderne, klimafreundliche Gaskraftwerke wegen den Überkapazitäten von schmutzigem Kohlestrom abgeschaltet. Die Bundesregierung ringt derweil schwer um ein Klimaschutzinstrument, das die Energiekonzerne dazu bringen soll, die ineffizientesten Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern und weiterhin ganze Dörfer umsiedeln will. mehr ...

Hier können Sie den Aufruf unterzeichnen

Initiativanträge an die Landessynode 2015 der EKiR

Deutsche Klimaschutzziele dürfen nicht gefährdet werden


Kirchenvertreter warnen nun eindringlich vor einer Blockadehaltung beim Klimabeitrag für Kohlekraftwerke

Vor dem Hintergrund der heftigen und teils unsachlichen Auseinandersetzungen um das Eckpunktepapier „Strommarkt“ des Bundeswirtschaftsministeriums haben Kirchen und kirchliche Organisationen aus dem Bündnis der Klima-Allianz Deutschland die Regierungsparteien aufgefordert, den geplanten „Klimabeitrag“ für Kohlekraftwerke nicht zu blockieren oder zu verwässern. Ohne ein wirksames und ambitioniertes Klimaschutzinstrument zur Minderung der CO2-Emissionen im Stromsektor werde die Energiewende scheitern. mehr ...

Evangelische Kirche bei Anhörung zum Regelungspaket Fracking


Am 23. Januar 2015 nahm Dr. Gudrun Kordecki für die Evangelische Kirche in Deutschland an der Verbändeanhörung zu Fracking im Bundespresseamt in Berlin teil. Sie mahnte die Bewahrung der Schöpfung an und wies darauf hin, dass Fracking nicht mit der Energiewende der Bundesregierung in Einklang steht. Vor dem Bundespresseamt demonstrierten Bügerinitiativen gegen die geplante Regelung.

Stellungnahme der AGU zum "Regelungspaket Fracking"
Die AGU und der Beauftragte für Umweltfragen des Rates der EKD haben über den Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union ihre Stellungnahme zum Regelungsentwurf "Fracking" vorgelegt.

Im Begleitschreiben zur Stellungnahme heißt es unter anderem: Die Analyse des geplanten Regelungspaketes in der beigefügten Stellungnahme zeigt, an welchen Punkten es nicht die im sogenannten Eckpunktepapier angekündigte strenge Regulierung der unkonventionellen Erdgasförderung mit Hilfe des Fracking-Verfahrens erfüllt. Auch bleiben wesentliche Aspekte der in den kirchlichen Beschlüssen enthaltenen Kritik am Fracking-Verfahren unbeantwortet.

Begleitbrief des Ratsbeauftragten bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Dr. Martin Dutzmann

Stellungnahme der AGU von Dr. Gudrun Kordecki, Dr. Judith Kuhn, Prof. Dr. Hans Diefenbacher vom 20.01.2015

Energieeffizienz und Klimaschutz


Noch ein energieeffizientes Gebäude in Haus Villigst
Sanierung im März 2015 gestartet

Im März 2015 haben die Arbeiten für eine weitere klimafreundliche Gebäudesanierung in Haus Villigst, der zentralen Tagungsstätte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), begonnen. Ganz bewusst setzt die Landeskirche dabei nicht auf Abriss und Neubau – sondern auf eine besonders energieeffiziente Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes. So werden zukunftsorientiert wertvolle Ressourcen weiter genutzt. Mit positivem Nebeneffekt: Der Deponieberg wächst nicht weiter an.
Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes aus dem Jahr 1971, ursprünglich als Gästehaus errichtet, wurde notwendig, da es nur bedingt den Anforderungen einer neuzeitlichen Büronutzung entsprach. Zudem können mit der Komplettsanierung Energieeinsparungen erreicht werden, die denen eines Neubaus gleichen. mehr ...

Weitere Informationen unter: www.kircheundgesellschaft.de/nachhaltige-entwicklung

Flüchtlingspolitik

Flüchtlingsschutz gründet in einer lebendigen Zivilgesellschaft


Bei der Diskussion um Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen sind in der Regel vorrangig staatliche Gesetze, Regelungen und Institutionen im Blick. Dies gilt umso mehr, als diese bundesweit, aber auch in Nordrhein-Westfalen erhebliche Defizite bei der Umsetzung eines menschenrechtlich orientierten Flüchtlingsschutzes aufweisen. Es gehört zu einer unseligen Tradition in Deutschland, dass Flüchtlingspolitik, gesetzliche Regelungen und der staatliche Umgang mit Schutzsuchenden von einem Geist der Abwehr, des Misstrauens und negativer Vorurteile geprägt sind. Verantwortliche in Politik und Verwaltung unterstellen dabei regelmäßig, im Sinne einer schweigenden Mehrheit zu handeln, der eine größere Offenheit für die Aufnahme und einen fairen Umgang mit Flüchtlingen „nicht zuzumuten“ sei. Die sogenannten Mitte-Studien der Universität Leipzig und der Friedrich-Ebert-Stiftung belegen zwar eine signifikant steigende Ablehnung von Asylsuchenden bei gleichzeitig zurückgehenden rechtsextremen Einstellungen in der Bevölkerung, jedoch ist dies noch lange keine Mehrheitsmeinung. mehr ...

Tipps und Termine

Auftaktveranstaltung zur neuen Staffel "Der Grüne Hahn"


25. April 2015
Kirchengemeinde St. Reinoldi, Dortmund

Mehr als 700 evangelische und katholische Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in Landeskirchen und Bistümern praktizieren ein kirchliches Umweltmanagement nach dem Ansatz des "Grünen Hahns", darunter auch viele Kirchengemeinden aus der Evangelischen Kirche von Westfalen. Alle Kirchengemeinden in der EKvW sind herzlich eingeladen beim Umweltmanagementsystem "Der Grüne Hahn" mitzumachen. Die Auftaktveranstaltung zur neu startenden Staffel in 2015 bietet einen Überblick über den gesamten Ablauf der Schulungen und die Möglichkeit des Kennenlernens der Teilnehmer/innen. In mehreren Arbeitseinheiten werden durch Vorträge mit anschließenden Frage- und Diskussionsrunden die ersten Schritte (Bildung des Umweltteams, Umweltbestandsaufnahme, Erhebung und Auswertung der Daten, u.a.) erläutert. Die teilnehmenden Gemeinden erhalten zu Beginn der Veranstaltung ein Handbuch mit Erläuterungen, Checklisten und Arbeitsmaterialien, welches während der Schulung und danach ein wichtiges Hilfsmittel ist.
Der Projektleiter Hans-Jürgen Hörner hält weitere Informationen - wie die neu erschienene Broschüre "Der Grüne Hahn" - bereit. Auch kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung

Testfall TTIP


Wie kann die Zivilgesellschaft agieren, um die Politik zu bewegen?

29. April 2015, 19.30 Uhr,
Reinoldinum, Schwanenwall 34, 44145 Dortmund-City

Dieses Jahr wird ein entscheidendes Jahr für die Freihandelsabkommen sein, die die EU mit den USA und Kanada aushandelt. Ende 2015 soll das Europa-Parlament über CETA (das Abkommen mit Kanada) abstimmen.
CETA gilt als Blaupause für TTIP, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Der Widerstand gegen TTIP entwickelt sich zu einem Testfall für die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene. Wie kann Widerstand erfolgreich organisiert werden?
Das österreichische Parlament hat sich bereits 2014 eindeutig gegen TTIP ausgesprochen.
Welche Impulse können aus den Erfahrungen der Österreicher/innen für NRW einerseits aber auch für die Bundes– und die Europaebene andererseits gewonnen werden?
Eingeladen ist Gernot Almesberger, österreichischer Unternehmensberater und Mitgründer der "Initiativplattform TTIP stoppen", der Erfahrungen und Anregungen aus Österreich weitergeben wird.

Programm und Anmeldung

Kirche als Unternehmen VII


Die Kirche und ihre Diakonie, die Diakonie und ihre Kirche

08. - 09. Mai 2015

Haus Villigst

Die Diakonie ist aus vielen Kirchengemeinden „ausgewandert" oder wurde „sanft entlassen“. Die Gemeindeschwester mit Haube gehört der Vergangenheit an, viele Einrichtungen der Diakonie kennen Gemeindemitglieder nur vom Hörensagen. Aber Diakonie ist und bleibt eine Wesensäußerung der Kirche. Sie wird wahrgenommen als soziales Handlungsfeld der Kirche, von vielen als sinnvollste Einrichtung des gesamten kirchlichen Handlungsspektrums. Wie passen unternehmerische Diakonie und evangelischer Glaube zusammen? Wie wird evangelische Ethik in der Diakonie gelebt? Was unterscheidet die Diakonie von anderen Wohlfahrtsverbänden? Wie arbeiten Kirchengemeinde und Diakonie zusammen? Wie profitieren sie von einander? Wie bringen sie sich in die Entwicklung des Gemeinwesens ein? Auf welche Weise Kirche und Diakonie einander (wieder) näher kommen können, warum sie nicht ohne einander existieren können, wird bei dieser Tagung intensiv besprochen. Die unterschiedlichen Perspektiven von Kirche und Diakonie auf die evangelische Arbeit vor Ort werden beleuchtet, Beispiele diakonischer Arbeit vorgestellt und Perspektiven der gelingenden Zusammenarbeit besonders in der Gemeinwesendiakonie entwickelt.

Programm und Anmeldung

Bis an die Grenzen der Diplomatie


Deutschlands Verantwortung für den Frieden

04. Mai 2015
Berlin

Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik muss sich angesichts der aktuellen Krisen neuen, strategisch-politischen Fragen stellen. Deutschland wird als Bündnispartner international stärker in die Pflicht genommen und sieht sich mit neuen diplomatischen Aufgaben wie auch mit Forderungen nach militärischem Beistand konfrontiert. Gesucht wird auch auf europäischer Ebene nach Lösungen für die aktuellen Konflikte. In der Diskussion steht eine neue Balance zwischen politischen Mitteln der Konfliktprävention, der zivilen Entwicklungszusammenarbeit und der - im äußersten Fall auch bewaffneten - Krisenintervention. Die Grenzen der Diplomatie wollen wir u. a. mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier diskutieren.

Weitere Informationen und Tagungshinweise

Studienfahrten mit dem Rad


"Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute"
Per Rad auf Expedition im Land der Bremer Stadtmusikanten
13. – 18. Mai 2015

Das Grimmsche Märchen ist in unseren Hinterköpfen, wenn Müllers Esel Weite-Welt-Luft schnuppert. Wir lernen gelungene Initiativen kennen, die sich aufgrund von Veränderungssituationen im persönlichen und gesellschaftlichen Bereich neu orientieren, sich wehren und mit vereinten Kräften Gegenwart gestalten. ...
Wir schauen genau hin, hinterfragen und bekommen Anregungen für die eigene Lebensgestaltung in unserem sozialen Umfeld. …

Trutz, Blanke Hans!
Der Mensch, Gestalter oder Experiment der Natur?
09. – 15. Juni 2015

Auf dem Weg zu neuen Horizonten begeben wir uns per Rad in den hohen Norden Deutschlands. Wir beschäftigen uns mit den Menschenbildern von einheimischen Literaten wie Theodor Storm, Friedrich Hebbel und weniger bekannten Persönlichkeiten. Wir schauen, wie der Mensch auf Naturgewalten eingewirkt hat. Wir hinterfragen sein Handeln und bekommen mit, an welchen Stellen die Natur Grenzen setzt. …

Sie möchten weitere Informationen? Hier finden Sie den detaillierten Programmflyer.

Kirche in ländlichen Räumen


1. Werkstatt-Tag

21. Mai 2015
Haus Nordhelle, Meinerzhagen

Mit diesem Werkstatt-Tag stellt die Evangelische Kirche von Westfalen erstmalig eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen in den ländlichen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen zur Verfügung. Der Tag soll der Wahrnehmung der spezifischen Herausforderungen in den durchaus unterschiedlichen ländlichen Regionen der Landeskirche dienen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, gute Ideen auszutauschen, Forschungsergebnisse zur Kenntnis zu nehmen und, darauf aufbauend, über die Zukunft der Gemeinden im ländlichen Raum zu diskutieren. Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die haupt- und ehrenamtlich für die Kirche im ländlichen Raum aktiv sind. Der Werkstatt-Tag wird organisiert vom Netzwerk "Kirche im ländlichen Raum".

Kontakt:
Volker Rotthauwe, Pfarrer für Nachhaltige Enwticklung
Fon: 02304 755 336
volker.rotthauwe@kircheundgesellschaft.de

Programm und Anmeldung

Kompetente Partner für engagierte Väter


Erziehungskompetenzen stärken -
Eine Ausbildung zum Trainer von Vater-Kind-Angeboten

Am 31. Mai 2015 startet der nächste Durchgang unserer Fortbildung "Erziehungskompetenzen stärken".
Zunehmend mehr Väter wollen als aktive und präsente Väter Erziehungsverantwortung wahrnehmen. Neben der Aufgabe, zum Unterhalt der Familie beizutragen, gewinnt die soziale Dimension der Vaterrolle an Bedeutung. Diese "sanfte Revolution im Vaterschaftskonzept" hat Folgen. Väter suchen heute nach Spiel- und Gestaltungsräumen, um ihre Vaterrolle qualifiziert auszufüllen, sie wollen den Austausch mit anderen Vätern und praktische Anregungen für die Beziehungsgestaltung mit ihrem Kind. Um diese Entwicklung zu unterstützen, suchen Einrichtungen wie Familienzentren und die Familienbildung dringend qualifizierte Trainer und pädagogische Mitarbeiter. Sie sollen in der Lage sein, differenzierte und begleitende Angebote für Väter zu entwickeln und anzuleiten.

Wir suchen Männer, die sich für diese Aufgabe qualifizieren lassen wollen.

Sie sind interessierte? Hier finden Sie weitere Informationen zur Fortbildung sowie Termine und Anmeldung.

"Bitte jetzt anmelden"


Deutscher Evangelischer Kirchentag
damit wir klug werden (Ps 90,12)

03. – 07. Juni 2015
Stuttgart

Die Anmeldephase zum Kirchentag in Stuttgart hat begonnen. Alle wichtigen Informationen finden Sie unter: www.kirchentag.de

Pastoralkolleg „Kirche findet Stadt“


08. - 12. Juni 2015
Theologisches Zentrum Wuppertal

Herausforderungen und Chancen einer gemeinwesenorientierten Arbeit der Kirchengemeinden sind vielfältig. Bei dem Pastoralkolleg werden beispielhaft Projekte, in denen Kirchengemeinde, Kommune und zivilgesellschaftliche Akteure wie Vereine und Verbände zusammenarbeiten, vorgestellt. Bei Exkursionen nach Lindlar, Gelsenkirchen und Bochum werden im Gespräch vor Ort misslungene und gelungene Ansätze diskutiert. Erfahrungsaustausch und gegenseitige Beratung stehen auf dem Programm; ebenso Möglichkeiten der Zusammenarbeit, der Akquise von Fördermitteln, der Unterstützung und des strukturierten Erfahrungsaustauschs.
Aufbrüche im Stadtteil, Veränderungsprozesse in der Region oder konzeptionelle Erwägungen in der Kirchengemeinde können Ausgangspunkt für neue Orientierungen sein.
Referentinnen und Referenten des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, vom Landessportbund und aus Kirchengemeinden, in denen Projekte der Gemeinwesenorientierung auf den Weg gebracht wurden, wirken bei der Tagung mit.

Informationen und Anmeldung

Quellen der Kraft - Schöpfungsspiritualität und Suffizienz


17. - 19. Juni 2015
Stift Börstel (Osnabrücker Land)

Weltweit beschreiben Christinnen und Christen die ökologische Krise auch als eine spirituelle Krise, als einen Verlust von Nähe und unmittelbarem Erleben. Unsere religiöse Sprache und unser spirituelles Leben müssen sich (wieder) inspirieren lassen von Erfahrungen in der Natur und dem tiefen „Wissen“ unserer Mitgeschöpfe. Menschen, die sich lokal und global für Klimagerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung engagieren, brauchen Orte der Kraft, um die Quellen ihrer Hoffnung nicht versiegen zu lassen. Die Tagung möchte diese Kraftquellen erkunden.

Programm und Anmeldung

Männer zwischen Risiko und Sicherheit


Sommertagung der Männerarbeit der EKvW

20. - 21. Juni 2015
Haus Villigst

„... auf dass ihr heil werdet (Phil.2, 12) – Männer zwischen Risiko und Sicherheit“ – lautet das Jahresthema der Männerarbeit. Männer sind vielen Risiken ausgesetzt und sehnen sich gleichzeitig nach Sicherheit im Leben. Die zweitägige Sommertagung in Villigst soll Gelegenheit geben, dieses Spannungsverhältnis zu reflektieren. U.a. berichten ein Notfallseelsorger aus der Arbeit mit Feuerwehrleuten, ein Extremsportler über die Risiken und den „Kick“ beim Laufen, ein Versicherungsmitarbeiter über aktuelle Trends im Versicherungsbereich. Die Teilnehmenden werden außerdem an autobiographischen Erfahrungen arbeiten und gemeinsam einen Gottesdienst vorbereiten.

Programmflyer

Personalia

Profilierung des Fachbereichs „Männer, Familie, Ehrenamt“


Martin Treichel als Landesmännerpfarrer und Björn Rode als Referent für Ehrenamtsarbeit eingeführt

Mit der Besetzung von Pfarrer Martin Treichel als Landesmännerpfarrer und Björn Rode als Referent für Ehrenamtsarbeit verstärkt das Institut für Kirche und Gesellschaft seine Profilierung im Bereich „Männer, Familie, Ehrenamt“ innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am Freitag, 17. April 2015, wurden Pfarrer Martin Treichel und Björn Rode in einem festlichen Gottesdienst in Haus Villigst in ihr neues Amt eingeführt. mehr ...

Publikationen

"Heute für die Zukunft einkaufen"


Kleine Broschüre zum ökofairen Konsum

Die kleine Broschüre im CD-Format ist seit der ersten Auflage im April 2010 der "Bestseller" von 'Zukunft einkaufen'. Handlich, mit vielen Hintergrundinformationen und Aktionsvorschlägen für einen nachhaltigen, verantwortungsbewussten Einkauf. „Zukunft einkaufen" hat diese Broschüre mit den Themenschwerpunkten Lebensmittel, Energie, Fairer Handel und ethische Geldanlagen für Sie überarbeitet. Im Download oder als Heft verfügbar.

Broschüre "Heute für die Zukunft einkaufen"

Erinnern – Mahnen – Danken


Arbeiten für den Frieden

Am 8. Mai 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Aus diesem Anlass ist jetzt unter dem Titel „Erinnern – Mahnen – Danken. Arbeiten für den Frieden” eine Handreichung und Materialliste für Gottesdienst, Schule und Gemeinde erschienen.
Herausgegeberin ist Annette Muhr-Nelson, die Friedensbeauftragte der EKvW. Bernhard Laß (Pädagogisches Institut der EKvW) und Jana Rottmann (Institut für Kirche und Gesellschaft) haben die Materialien zusammengestellt.

Handreichung und Materialliste

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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