Newsletter Juni 2019

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser!
Was für ein Vertrauen! Unter dieser großen Überschrift steht der Kirchentag. Vom 19. bis 23. Juni treffen sich ca. 100.000 Besucher*innen. Etwa 2000 Veranstaltungen, Gottesdienste, Podien, Zentren und Workshops zu aktuellen gesellschaftlichen und geistlichen Themen, Konzerte, ein "Markt der Möglichkeiten" und vieles mehr prägen das Großereignis.

Vertrauen ist ein kostbares und immer knapper werdendes Gut. Vertrauen z. B. darauf, dass eine andere Welt möglich ist und das unsere Welt eben nicht an ihrer Zerrissenheit zu Grunde gehen muss. Vertrauen darauf, dass Zukunft partizipativ und menschenwürdig gestaltet werden kann.
Der Kirchentag lädt in zahlreichen Veranstaltungen dazu ein, über das nachzudenken, was Hoffnung und Kraft gibt oder geben kann, mit Blick auf die manchmal übergroß erscheinenden Herausforderungen, aber auch über das, was Misstrauen in unserer Gesellschaft wachsen lässt.
Von der "Vertrauensfrage" ist die aktuelle Politik nicht ausgenommen. Angesichts des immer kleiner werdenden Zeitfensters stellt Fridays for Future meines Erachtens völlig zu Recht, die aktuelle Klima- und Energiepolitik in Frage und trifft damit das Kernversprechen jeglicher demokratischer Politik: Generationengerechtigkeit und zukunftsichernde Daseinsvorsorge. Wie kann Vertrauen hier und in vielen anderen Politikbereichen zurückgewonnen werden? Wie können die großen Transformationsaufgaben politisch wie gesamtgesellschaftlich konsequent gemeistert werden?
In vielen thematischen Bereichen des Kirchentags ist das IKG unterwegs und gestaltet das Programm mit. An zahlreichen Orten finden Sie unsere Informations- und Aktionsstände.
Wir sehen uns in Dortmund? Vielleicht schon am Abend der Begegnung? Besuchen Sie unseren Stand! Wir freuen uns auf Sie, wenn Sie bei unserer Kirchentags-Bude in der Straße "Olpe" vorbeischauen. Spielen Sie mit uns ein Wissen-Quiz oder lassen Sie sich über unser Projekt "Wege zur Nachhaltigkeit" berichten. Laden Sie sich die Kirchentags-App herunter, um auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Klaus Breyer
Institutsleiter

Kirchentag 2019

Kirchentag passt sich an den Klimawandel an

(c )Yahia LOUKKAL Fotolia

Interview mit Klaus Breyer - Hohe Umweltstandards sollen ausgebaut werden

Temperaturen über 30 Grad, Starkregen, Sturmböen bei Hitzegewittern - die Häufung von Extremwetterlagen ist auch eine Herausforderung für den Deutschen Evangelischen Kirchentag. "Wir müssen uns an den Klimawandel anpassen", sagt Christof Hertel von der Stabsstelle Umweltprojekte. Beim diesjährigen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni in Dortmund würden deshalb 25 Maßnahmen des neuen Projekts "Klimaanpassung von Großveranstaltungen" umgesetzt und auf Effektivität geprüft.

Das Interview führte Thomas Krüger (epd).

Mehr Artenvielfalt auf kirchlichen Pachtflächen


"Der Erhalt biologischer Vielfalt ist für die Landesregierung ein zentrales Thema", sagte Ministerpräsident Laschet im Juni auf einer Konferenz. Umweltministerin Heinen-Esser ergänzte: "Zusammen mit den Folgen des Klimawandels stellt der Verlust der biologischen Vielfalt die gegenwärtig größte ökologische, aber auch ökonomische Bedrohung dar. (…) Wir müssen das Ausmaß und die Geschwindigkeit des globalen Artensterbens stoppen und alles dafür tun, unseren Artenschatz den nachfolgenden Generationen zu vererben". mehr ...

Workshop zum Thema auf dem Kirchentag:
Donnerstag, 20. Juni 2019, 11.00 - 13.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium, 3.OG, Raum 309
Südrandweg 2-4, Innenstadt-West (656/ b2)

Die Männerarbeit auf dem Kirchentag


Ob Abend der Begegnung, Zentrum Geschlechterwelten, Markt der Möglichkeiten oder Vater-Kind-Festival, auf diesem Kirchentag gibt es an zahlreichen Stellen die Gelegenheit, die Vielfalt der Westfälischen Männerarbeit kennen zu lernen.

Hier finden Sie uns!

Frauenmahl und Mädelsabend


Eine besondere kulinarische Einladung für Kirchentagsbesucherinnen

Donnerstag, 20. Juni 2019, ab 19.00 Uhr
Bert-Brecht-Gymnasium, Dortmund-Kirchlinde

Ab 19 Uhr verwandelt sich die Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums in ein etwas anderes Restaurant. Anders auch deshalb, weil die Gäste nichts bezahlen müssen. 33 Tische werden im Kirchlinder Bert-Brecht-Gymnasium festlich gedeckt. Über 300 Besucherinnen können dort Platz nehmen. Veranstalterin ist das Frauenreferat, das bei seiner Aktion "Frauenmahl und Mädelsabend" von einem breiten westfälischen Frauenbündnis unterstützt wird. Zusätzlich haben sich fast 70 ehrenamtliche Tischpatinnen gemeldet. Sie werden nicht nur die Tische individuell dekorieren, sondern auch das Catering übernehmen.

Weitere Informationen

Weitere Themen

Kirche im Quartier – partizipativ, integriert und nachhaltig


"Suchet der Stadt Bestes ..."

Das Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen und wird immer weniger genutzt, während der Dorfverein dringend nach Begegnungsräumen sucht. Der Pfarrgarten liegt brach, während im Quartier ein Spielplatz fehlt. Alte Pfarrhäuser sind zu groß und nicht mehr bewohnt, während die Kommune Platz für betreute Wohnangebote sucht … So oder ähnlich sieht es derzeit in vielen Kirchengemeinden aus. Dabei verfügen sie über die besten Voraussetzungen, ein förderliches Umfeld für stabile Nachbarschaften und eine lebendige Bürgergesellschaft mit zu gestalten.
Das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW unterstützt Kirchengemeinden dabei, ihren biblisch begründeten Zielen gerecht zu werden und Ideen in die Praxis umzusetzen. Kirchenkreise und Kirchengemeinden werden von einem interdisziplinären Team dabei unterstützt, sich ins Gemeinwesen zu öffnen und einen aktiven Part in der nachhaltigen Quartiersentwicklung zu übernehmen.

Weitere Informationen

Konflikte als Hinweise für gelungene Integration


"Kirche und Migration" war der Titel einer Tagung in Villigst. Sie beleuchtete Positionen der Evangelischen Kirche von Westfalen in der gesellschafts-
politischen Diskussion. Wie sieht das Land aus, in dem wir leben wollen? Wie soll die Migrationsgesellschaft hier in Deutschland gestaltet werden? Wie kann der Zusammenhalt in einer pluralen, von Migration geprägten Gesellschaft gestärkt werden? Was fordern zivilgesellschaftliche Akteure, welche Position nimmt die Kirche ein, wenn Menschenrechte gefährdet sind? Wie kann Integration gelingen?
Birgit Weinbrenner interviewt Dr. Aladin El-Mafaalani, Abteilungsleiter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf,zu den Voraussetzungen für eine gelingende Integration und inwiefern Kirche hier unterstützen kann.

Das Interview lesen Sie hier.

Ist der Pflegenotstand vermeidbar?


Andere europäische Länder machen es besser

Seit Jahren existiert in Deutschland ein gravierender Pflegenotstand. Die bisher angedachten Lösungen treffen jedoch nicht den Kern des Problems, die im Pflegepersonalstärkungsgesetz vorgesehenen weiteren 13.000 Stellen in der Altenpflege sind leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn allein in NRW fehlen aktuell 10.000 Pflegekräfte. Eines der Kernprobleme in der Pflege sind die schlechten Arbeitsbedingungen, die Pflegeberufe unattraktiv machen. Schon jetzt bleiben viele Stellen unbesetzt. Die Bundesagentur für Arbeit nennt für die Altenpflege 37.000 nicht besetzte Stellen. mehr ...

Das EU-Projekt EYES


Benachteiligte junge Menschen und unternehmerische Kompetenzen –
Passt das zusammen?

Zusammen mit 11 Partnern aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden entwickelt das IKG im Rahmen des EU-Projekts Empowering Youth through Entrepreneurial Skills (EYES) derzeit ein Konzept, um benachteiligte junge Menschen mit Hilfe von unternehmerischen Kompetenzen wieder an den Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt in Nordwesteuropa heranzuführen. mehr ...

Weitere Informationen unter EYES@kircheundgesellschaft.de

Stammzellforschung


Institut für Kirche und Gesellschaft begleitet Chancen und Herausforderungen der Stammzellforschung

Das Stammzellnetzwerk.NRW veranstaltete am 13./14. Mai 2019 eine interdisziplinäre Konferenz im „Museum Kunstpalast“ in Düsseldorf, an dem Gudrun Kordecki, Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG), teilnahm. Anlass war die nun dauerhafte Förderung des Netzwerks durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Tagung stand im Zeichen enger Zusammenarbeit zwischen biomedizinischer Forschung und den Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften. mehr ...

Churches for Future


Lydiagemeinde in Dortmund gründet ein “Bündnis für die Erde“

Die Pauluskirche gehört zur Evangelischen Lydia-Kirchengemeinde in Dortmund. Hier geht das Pfarr-Ehepaar Sandra und Friedrich Laker seit Jahren neue Wege. Neben vielen Konzerten von Klassik bis Rockmusik haben sich in den letzten Jahren philosophische Abende und Gesprächskreise über Veränderungen in Spiritualität und Glauben, über Fragen der Ökologie und der notwendigen Veränderungen des Konsum- und Lebensstils etabliert.
Volker Rotthauwe, Leiter des Fachbereiches "Nachhaltige Entwicklung" im IKG und Umweltpfarrer der EKvW, sprach mit Pfarrer Friedrich Laker.

Interview mit Pfarrer Friedrich Laker

Kirchen unterstützten "Fridays for Future"-Bewegung
epd Nr. 99 vom 23.05.2019

Neues BNE-Projekt erfolgreich gestartet


"Gemeinsam geht es besser" ist das Motto der Initiative der Weiterbildungsträger in Nordrhein-Westfalen unter Federführung des IKG. Sie wollen eine "Bildung für nachhaltige Entwicklung" vernetzen und inhaltlich weiter entwickeln.
Zum Start des Projekts in Dortmund trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Weiterbildung, der Hochschulen, der Umweltbildung und der internationalen Bildungsarbeit, um ihre Vorhaben zu planen. Unter anderem soll die Forschung in dem Bereich stärker vernetzt , die Bildung vor Ort in den Städten und ländlichen Regionen mit Beteiligung der Bürger weiterentwickelt und der Politik Anregungen für die Förderung einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" an die Hand gegeben werden.
Das Projekt endet im Dezember 2020 und wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) gefördert.

Weitere Informationen, zahlreiche Praxisbeispiele und Kontakte finden Sie auch online unter
www.weiterbildung-nachhaltig.de.

Foto v.l.:  Dr. A. Sayilan, VHS Duisburg; M. Lange-Boschmann, Eine-Welt-Netz NRW; Dr. C. Henze, Universität Essen-Duisburg; M. Klave, Gütesiegelverbund NRW; T. Heine IMAGO; O. Harhues, kath. Erwachsenen- und Familienbildung; C. Wiener, Wald und Holz NRW; G. Lamkowsky, Natur- und Umweltakademie NRW; F. Jostmeier LAAW e.V.; T. Jakobs, Ev. Akademie Villigst; G. Boden, Gütesiegelverbund NRW; sitzend: J. Neuhaus, Ev. Erwachsenenbildungswerk; V. Rotthauwe, Institut für Kirche und Gesellschaft EKvW

Für eine sozialverträgliche, umfassende Bepreisung für CO2


Umwelt-Experten und Expertinnen der EKD sehen wachsenden Handlungsdruck
Umwelt-Experten in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), darunter der Umweltbeauftragte des Rates der EKD, Hans Diefenbacher, drängen auf eine sozialverträgliche, umfassende Bepreisung für den Ausstoß von klimaschädlichem CO2. Wenn ein angemessener Preis entrichtet werden müsste, könnten die Schäden, die durch die Freisetzung von CO2 entstehen, zumindest zu einem Teil bezahlt und Maßnahmen finanziert werden, die solche Schäden in Zukunft verhindern. (20. Mai 2019, EKD)

Pressemeldung der EKD in vollständigem Wortlaut

EU-Petition zur Bepreisung von CO2


Zur Zeit gibt es in Deutschland eine breite Diskussion zum Thema CO2-Bepreisung nicht zuletzt dank der Forderung von #fridaysforfuture. Laut ARD-Deutschlandtrend sind 38 Prozent aller Deutschen dafür, wenn man das Geld gleichmäßig pro Kopf wieder ausschüttet. Damit wäre ein Anreiz für einen unterdurchschnittlichen CO2-Fußabdruck geschaffen, weil man dadurch finanziell profitieren kann.
Dieses Modell ist in der Schweiz und in Kanada bereits im Einsatz. Die Bürgerlobby Klimaschutz hat bereits mit über 70 Bundestagsabgeordneten darüber gesprochen.
Sie hat jetzt eine europäische Bürgerinitiative gestartet, die wie eine normale Petition gezeichnet werden kann. (Quelle: Klima Allianz)

"Plastikmüll" - Schwerpunktthema im aktuellen ZE Newsletter


Der aktuelle Newsletter der Initiative "Zukunft einkaufen" befasst sich im Schwerpunkt mit dem Thema Plastik. Unter der Überschrift "Plastik – Fluch oder Segen?" wird unter Verwendung vertrauenswürdiger Quellen eine realistische Einschätzung zum allgegenwärtigen Kunststoff geliefert. Darüber hinaus gibt es Tipps zu Alternativen sowie weitere interessante Informationen rund um die ökofaire Beschaffung in Kirchen.

Newsletter "Zukunft Einkaufen" Mai 2019

Weniger Fleisch = mehr Schöpfungsbewahrung


Die Grillsaison hat begonnen und die Gemeindefeste stehen vor der Tür.

Schätzungsweise werden dabei in den ca. 500 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen über 20.000 Kilogramm Würstchen und Steaks auf den Grill gelegt. Hinzu kommen noch die mit Wurst belegten Brötchen bei Sitzungen, Synoden und Feiern und all die anderen vermeintlichen Kleinigkeiten - denn ja auch der Kartoffelsalat mit Speck ist kein vegetarisches Gericht, auch wenn die Hauptzutat pflanzlich ist. ... Und wenn Fleisch auf den Grill kommt, dann sollte es auf jeden Fall von regionalen Metzgern und am besten vom Ökolandwirt aus der Region stammen. mehr ...

Unterstützung beim öko-fairen Einkauf finden Sie im
Projektbüro "Zukunft einkaufen", Martina Faseler, E-Mail schreiben

Die Kirchen-Imker und der beste Honig


Best-practice-Beispiel aus Sprockhövel

Seit über 4 Jahren ist die Gemeinde-Imkerei und die Pflege der mittlerweile 8 Bienenvölker eine Attraktion zum Mitmachen in der evangelischen Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel. Die meisten Bienenstöcke stehen auf dem Friedhof. In den Grabbepflanzungen und den Blüten vieler Laubbäume finden die Bienen Nahrung.

Frühjahrsinspektion des Bienenstandes:
... Das Frühjahr und der Frühsommer sind für den Imker eine aufregende Zeit. Ende Januar/Anfang Februar findet die erste Inspektion des Bienenstandes statt.
Wie sind die Völker aus dem Winter gekommen?
War die Varroa-Behandlung im Herbst erfolgreich?
Lebt die Königin noch, und hat sie schon gestiftet (Eier gelegt)?
Ist noch genug Futter vorhanden?

Zitat von K.-H. Schluckebier, Ev. Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel zum Weiterlesen.

Kirche blüht auf


Institut für Kirche und Gesellschaft verschenkt Wildblumenwiese an Gemeinden der EKvW

Bis zu einer Million der geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind aufgrund menschlichen Handelns vom Aussterben bedroht. Dies ist die traurige Bilanz des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) in seinem Bericht über den Zustand der Ökosysteme, der am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Unsicher ist dabei immer noch, wie viele Insekten zu den gefährdeten Arten zählen. Jüngste Schätzungen gehen allerdings davon aus, dass rund 10 Prozent aller Insektenarten weltweit stark bedroht sind. In Deutschland stehen allein über 50 Prozent der 561 heimischen Wildbienenarten auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.

Informationsflyer

Kirchen müssen angesichts der Klimakrise handeln


Eine Botschaft der Konferenz in Oslo

An der Konferenz, die von der ev.-luth. Kirche Norwegens und dem Europäischen Christlichen Umweltnetzwerk (European Christian Environmental Network, ECEN) gemeinsam organisiert wurde, nahmen vom 25. bis 28. Mai Vertreter von Kirchen und ökumenischen Organisationen aus elf europäischen Staaten teil. Die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, sind überwältigend. mehr ...

EU-Wahl hat neuen Schwung in die Klimapolitik gebracht


Die EU-Wahl hat nach Einschätzung des evangelischen Theologen und Umweltexperten Klaus Breyer "neuen Schwung in die Klima- und Energiepolitik gebracht". Das werde auch darin deutlich, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nun das Klimaschutzgesetz in die Ressortabstimmung gebracht habe, sagte der Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft am Montag in Schwerte dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Wir brauchen umgehend konstruktive Lösungen für die Energie- und Klimapolitik, die ökologisch ambitioniert und sozial gerecht sind." Ein anspruchsvolles Klimaschutzgesetz und ein ambitioniert Kohleausstiegsgesetz seien dabei erst der Anfang.

Das Gespräch mit Klaus Breyer führte Holger Spierig, epd. (27. Mai 2019)

Termine

nachbildern_


Neue Ausstellung in Haus Villigst mit vier Künstlern des Westdeutschen Künstlerbundes

14. Juni - 8. September 2019
Haus Villigst, Schwerte

Nachbildern, als Verb verstanden, ist das Motto dieser Ausstellung. Die vier Künstler, Jörg Heydemann, Heiner Geisbe, Elke Seppmann und PJMüller, behandeln auf sehr unterschiedliche Weise, wie sie die Wahrnehmung der Realität bildnerisch nachschöpfen. Dabei geht es nicht um reine Anschauung, sondern um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Umwelt, mit verschwindenden Orten und der Entfremdung von natürlichen (Produktions-)prozessen. Ästhetisch überzeugend und bildnerisch tiefsinnig präsentieren die vier in Malerei, Zeichnung und Fotografie ihre künstlerische Haltung zu unserer Lebenswelt. nachbildern_ wurde vom Vorstandsmitglied Prof. Thomas Klegin kuratiert. Die Ausstellung in Villigst steht thematisch und zeitlich in Beziehung zu zwei weiteren Ausstellungen des Westdeutschen Künstlerbundes in der Städtischen Galerie Iserlohn und im Osthaus-Museum in Hagen.

Es ist noch nicht vollendet ...


Demokratie braucht Feminismus!
4. Schwerter Frauenmahl mit Tischreden

6. September 2019, 18.00 - 22.00 Uhr
St. Victor Kirche, Schwerte

Vier bekannte Frauen aus Kirche und Gesellschaft laden zum Diskutieren ein. Während eines vegetarischen 3-Gänge-Menüs gibt es Gelegeneheit zum Austausch bei Kerzenschein und Musik.
Anmeldungen sind bis zum 26. August 2019 möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

Personalia

Armin Rücker



Seit dem 1. Oktober 2018 arbeitet Armin Rücker als Finanzmanager und Projektassistent im
EU-Projekt EYES.
Er ist Stadtplaner und Dipl.-Ing. der Raumplanung und hat sich am Fachgebiet Europäische Raumplanung der TU Dortmund lange mit europäischen Themen auseinandergesetzt.

Darüber hinaus beschäftigt(e) er sich in diversen anderen Projekten mit Nachhaltigem Wirtschaften, der Digitalen Transformation sowie Digital- und Informationskompetenz.

Neue Mitarbeiterin im Fachbereich "Wirtschaft, Arbeit und Soziales"


Sylvia Bachmann-Breves, bisher Juristin im Fachbereich "Frauenreferat" hat in den Fachbereich "Wirtschaft, Arbeit und Soziales" gewechselt und wird nun dort im Themenfeld "Kirche als Arbeitgeberin" tätig sein. Mitarbeitendenschulungen, Angebote für Leitungspersonen im Themenfeld Arbeitsrecht, Kooperation mit Personalverantwortlichen in Kirchenkreisen werden fortgeführt und verstärkt, ebenso der Kontakt zu möglichen Kooperationspartnern. Zu ihren Aufgaben gehört auch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Gesamtausschüssen  der Miarbeitendenvertretungen in EKvW und Lippischer Landeskirche (GESA). Gerne berät sie auch bei Einzelanfragen im Arbeitsrecht.
Das Amt der landeskirchlichen Gleichstellungsbeauftragten hat sie zum 1. September 2018 niedergelegt, eine Nachfolgerin gibt es bislang nicht.

Neue Mitarbeiterin in der Verwaltung



Am 1. Juni nahm Dalina Lötzsch ihre Arbeit als Verwaltungsmitarbeiterin im Institut für Kirche und Gesellschaft auf.

Frau Lötzsch ist die Nachfolgerin von Ulrike Rehage, die seit dem 1. Mai im wohlverdienten Ruhestand ist.

Verabschiedung und Begrüßung




Gabriele Huckenbeck (zweite von links), langjährige Tagungssekretärin, wurde Ende Mai in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Dirk Hillerkus, Charlotte Weber, Michael Moser, Thea Jakobs, Armin Rücker (4.-8. von li) wurden herzlich begrüßt und eingeführt.

Publikation

Ökumenischer Rat hat Leitplan herausgegeben


Der Ökumenische Rat der Kirchen hat einen Leitplan für Kirchengemeinden, kirchliche Gemeinschaften und Kirchen für eine Ökonomie des Lebens und für Umweltgerechtigkeit entwickelt und herausgegeben.
Die Art und Weise, wie wir mit der Wirtschaft und der Schöpfung interagieren – nicht nur als Einzelpersonen, sondern auch als Ortsgemeinden, Gemeinwesen und Kirchen insgesamt – steht in enger Verbindung mit unseren Glaubensüberzeugungen.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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