Newsletter September 2017

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hoffen, Sie sind gut erholt und gesund aus den Sommerferien zurück gekehrt. Wir melden uns bei Ihnen mit einer Fülle von spannenden Themen aus unseren Fachbereichen. So werfen wir einen Blick zurück auf unsere Aktivitäten während des Reformationssommers in Wittenberg oder berichten über gerade stattgefundene Veranstaltungen und aktuelle Publikationen, an denen wir mitgewirkt haben. Aber wir möchten Sie natürlich auch auf interessante Tagungen in den kommenden Wochen in unserem Institut aufmerksam machen. Nicht zuletzt gibt es mehrere Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz und Klimagerechtigkeit im Umfeld der UN-Weltklimakonferenz im November.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Ihr Klaus Breyer
Institutsleiter

Andacht

Die Heilung eines Aussätzigen


Mk 1,40-45

40 Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen.
41 Und es jammerte ihn, und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will's tun; sei rein!
42 Und alsbald wich der Aussatz von ihm, und er wurde rein.
43 Und Jesus bedrohte ihn und trieb ihn alsbald von sich
44 und sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst; sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis.
45 Er aber ging fort und fing an, viel davon zu reden und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus hinfort nicht mehr öffentlich in eine Stadt gehen konnte; sondern er war draußen an einsamen Orten; und sie kamen zu ihm von allen Enden.

Was für eine Geschichte! Jesus zieht durch Galiläa. Die Menschen jubeln ihm zu. Er heilt Kranke, treibt Dämonen aus. Mit „Vollmacht“ lehrt er in den Synagogen. Ein Aussätziger, ein von den Lebenden für immer Ausgestoßener, hört davon. Er macht sich auf zu Jesus. An der Grenze zwischen den Lebenden und den lebendig Toten treffen beide auf einander. Der Kranke kniet nieder und bittet Jesus: „Wenn du willst, kannst du mich reinigen.“ Das Schicksal des Leprösen lässt Jesus nicht kalt. „Es jammerte ihn“ berichtet Markus. Dann geschieht etwas für die damalige Zeit Ungeheuerliches. Jesus streckt seine Hand nach dem Unreinen aus. Er berührt den im Wortsinn Unberührbaren. Jesus durchbricht die Mauer der Isolation, überschreitet die Grenze von Rein und Unrein, von festgefügten Ordnungen und Vorschriften. Nur ein knapper Satz folgt, keine langatmigen Erklärungen über das Wieso und Warum: „Ich will es tun: sei rein!“ „Und alsbald wich der Aussatz von ihm und er wurde rein“. Jesus macht den Unreinen nicht nur „rein“ sondern holt ihn auch wieder „herein“ in die Gemeinschaft Er gibt dem gesellschaftlich tot erklärten, das Leben zurück.

Festgefügte, scheinbar unumstößliche Ordnungen, die Aufteilung der Welt in Reine und Unreine, lebende und lebendig Tote, Starke und Schwache, Reiche und Arme, Einflussreiche und Ohnmächtige, all dies existiert nicht mehr, weil Gott sich an die Seite der Kranken und Ausgegrenzten stellt.

Dann nimmt unsere Heilungsgeschichte eine für mich erst einmal sehr befremdende Richtung. Unerwartet und barsch fährt Jesus den geheilten Aussätzigen an. Mit keinem soll er über seine Heilung sprechen, sondern sich nur dem Priester zeigen. Nahm Jesus ernsthaft an, dass das Unfassbare, das Unerhörte und Wunderbare ein Geheimnis bleiben könnte? Ich glaube, Jesus hatte Sorge, als Wunderheiler missverstanden zu werden. Bei der Heilung des Aussätzigen geht es ihm um mehr als um die Gesundung eines einzelnen. Es geht ihm auch um die Gebrechen der Gesellschaft, um das Zurechtbringen aller zerbrochenen Gottesbeziehungen und die Heilung aller Menschen. Gott will alle Menschen versöhnen, nicht nur den einen oder anderen. Christi Tod und Auferstehung leuchten hier am Horizont auf.

In der Geschichte vom Aussätzigen begegnet daher Jesus auch uns. Nicht nur dem Aussätzigen sondern jedem von uns sagt er: Gleich welches Schicksal dich plagt, gleich welche Schuld dich umtreibt, welche Geschichte du auch immer hast: du bist mir willkommen, dich suche ich. Keiner soll Außenseiter bleiben, all die „Mühseligen und Beladenen“, sie sollen kommen und sie sind willkommen!

Jesus ermutigt uns, ein Leben zu führen in der Kraft der Hoffnung auf das kommende Reich. Solch ein Leben bleibt nicht folgenlos: nicht für uns persönlich, nicht für die Welt, in der wir leben. Jesus berührt uns, dass auch wir uns berühren lassen, von dem was nicht gut ist in der Welt. Er tröstet uns, so dass auch wir trösten. Er liebt uns, so dass auch wir Liebe weitergeben. Jesus ermutigt uns, seine Gemeinde zu sein, eine Gemeinde mit anderen und für andere, eine Gemeinde, wo nicht der Reiche Vorrang hat vor dem Armen, die Gesunde vor der Kranken, der Mächtige vor dem Ohnmächtigen, wo Menschen aufrichtige Gemeinschaft und Wertschätzung erfahren.

Bei der wunderbaren Heilung des Aussätzigen erleben wir, was passiert, wenn Himmel und Erde sich berühren. Eine „andere Welt“, in der das Trennende überwunden wurde, ist nicht nur möglich! Gott hat uns diese „andere Welt“ verheißen. Jesus ermutigt uns, aus der Kraft der Hoffnung auf das noch Kommende heute schon zu leben und dafür das im Wortsinn Menschenmögliche zu tun. Mag uns vieles auch noch so klein erscheinen.

Guter Gott, auch unter uns leben Aussätzige,
Menschen, bei denen wir nur zu oft weg sehen, deren Klage wir nicht hören, deren Schicksal uns nicht interessiert.
Gott, du berührst uns, damit auch wir uns von ihrem Schicksal berühren lassen.
Gott, du liebst uns, damit auch wir Liebe weitergeben.
Hilf uns, dass wir uns nicht abfinden mit dem, was Menschen an den Rand drängt und mundtot macht.
Schenke uns die Kraft und den Mut, das Trennende zu überwinden.

Pfarrer Klaus Breyer

Sie engagieren sich in der Flüchtlingshilfe?


Die Umfrage ist Teil des Projektes "Engagiert in Vielfalt - Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land". Das Projekt wird am Institut für Kirche und Gesellschaft durchgeführt und durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert.
Warum engagieren sich Menschen freiwillig für Geflüchtete? Welche Motive stecken hinter ihrem Engagement? Welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Und welchen Stellenwert sehen sie selbst in ihrer Arbeit?

Unsere Befragung richtet sich an Engagierte in der Flüchtlingsarbeit. Wir möchten mehr über das wertvolle Engagement in der Flüchtlingsarbeit erfahren. Ziel ist, zukünftig Engagierte besser in ihrer Arbeit zu unterstützen und einen Beitrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zu leisten.

Hier können Sie an unserer Umfrage teilnehmen!

Ideen für die Zukunft


Zukunftswerkstatt in Castrop-Rauxel Merklinde

"Nachhaltigkeit nimmt Quartier" heißt das Modellprojekt, das das Institut für Kirche und Gesellschaft und die Landesarbeitsgemeinschaft AGENDA 21 NRW nun auch in Castrop-Rauxel Merklinde durchführen. Was das konkret bedeuten kann, wurde am 9. September deutlich. Im Vereinsheim des SuS Merklinde fand eine Zukunftswerkstatt statt, um dort insbesondere mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Visionen für ihre Nachbarschaft zu entwickeln. „Wie kann mein Quartier lebenswerter und nachhaltiger werden und wie können wir gemeinsam unsere Ideen umsetzen?“ waren die Fragen, die im Fokus standen. mehr ...

Informationen zum Projekt

Ansprechpartner*innen:
Dr. Judith Kuhn, 02304 755333, E-Mail schreiben
Axel Rolfsmeier, 02304 755348, E-Mail schreiben

Männer und Gemeinde


Zwei Drittel der in der Kirche Engagierten sind Frauen. Das spiegelt sich auch in den kirchlichen Angeboten wieder, die überwiegend von Frauen angenommen werden. Im Gottesdienst sind in der Regel die Männer eine kleine Randgruppe.
Wie kann eine Gemeinde für Männer attraktiver werden und was kann die evangelische Männerarbeit dazu beitragen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 18 Männergruppenleiter am 11. und 12. September in Haus Villigst.
mehr ...

Wir können auch anders!


Frauenmahl mit Reformatorinnen - gestern und heute

130 Frauen kamen am 01.09.2017 in der St. Victor Kirche in Schwerte zusammen, um gemeinsam das dritte Frauenmahl im Ev. Kirchenkreis Iserlohn zu feiern. An langen Tafeln saßen sie in der besonders ausgeleuchteten und festlich gestalteten Kirche und ließen sich von Ruth Hansen, Pfarrerin für Frauenarbeit, und Aynur Akdeniz, Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Schwerte, durch den Abend führen. „Dieses Frauenmahl ist ein Zeichen gelebter und geteilter Vielfalt!“, betonte Ruth Hansen gleich zu Beginn der Veranstaltung, denn zum ersten Mal seien muslimische Frauen sowohl an der Vorbereitung beteiligt als auch unter den Besucherinnen. Darüber hinaus war den Veranstalterinnen wichtig, dass das Frauenmahl wieder barrierefrei gestaltet war und Frauen mit Beeinträchtigung teilnehmen konnten. mehr ...

Frauenfeindliche Werbung "prämiiert"


Bereits zum dritten Mal verleiht TERRE DES FEMMES den Negativ-Preis „Der Zornige Kaktus“ für besonders frauenfeindliche Werbung. Diesjähriger Preisträger der Auszeichnung ist eine Anzeige des Sportstudios „fitness & friends“. Es wirbt mit einer an einem Lebensmittel lutschenden Frau und dem Spruch „Heiß, heiß Baby!“ für sein Fitnessstudio. Von insgesamt knapp 4000 Teilnehmer*innen der TDF-Onlineabstimmung halten weit mehr als die Hälfte die Anzeige des Hamburger Fitnessstudios als die frauenfeindlichste unter den drei Finalisten.

www.frauenrechte.de

Reformationssommer in Wittenberg

Von der Ruhr an die Elbe


Pastoralkolleg in Wittenberg während der Themenwoche „Familie, Lebensformen und Gender“
Landesmännerpfarrer Martin Treichel

Es war ein weiter Weg aus Westfalen nach Wittenberg – aber dass er sich gelohnt hat, darüber herrschte Einigkeit unter den Teilnehmer*innen, die im Rahmen eines Pastoralkollegs zu der Themenwoche  „Familie, Lebensformen und Gender“ in die Lutherstadt gereist waren.
Gemeinsam besuchten sie die verschiedenen Veranstaltungen während der sechs Tage in Wittenberg: Podiumsdiskussionen in der Exerzierhalle, Filmabende in der Evangelischen Akademie, Bibelarbeiten und Diskussionsrunden im Transformationspavillon, dazu der Frauenfesttag und der Vater-Kind-Aktionstag mit jeweils mehreren hundert Besucher*innen. Zwischen den Veranstaltungen blieb auch Zeit für den Besuch des Asisi-Panoramas und der Ausstellung „Luther und die Avantgarde“. Nicht zuletzt unterstützte die Gruppe mit diversen Aktionen auch den „reformatorischen Hörweg G-Code“ zur Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft.
Für die umweltgerechte Mobilität sorgten Leihfahrräder, mit denen die Gruppe zwischen den Veranstaltungsorten in der Wittenberger Innenstadt und dem Ruderclub, wo die Gruppe untergebracht war, pendelte. Dort, unmittelbar an der Elbe, begannen die Tage mit Andachten und Gesprächsrunden und endeten sie, wenn bei einem Glas Wein die Eindrücke des Tages miteinander ausgetauscht wurden.

Transsexualität und Spiritualität


"Kirche muss inklusiv sein, sonst hört sie auf, Kirche zu sein!"

Diese Aussage war das Resumée einer Veranstaltung mit dem Titel „Transsexualität und Spiritualität“ im Rahmen der Themenwoche Familie, Lebensformen und Gender während der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Den Rahmen der Veranstaltung bildete eine Lesung aus dem Buch „Und meine Seele lächelte“ der westfälischen Pfarrerin Christina Bergmann. Sie schildert darin ihren Lebensweg vom Mann zur Frau mit den damit verbundenen körperlichen und geistlichen Transformationsprozessen. Der theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz, berichtete im Interview mit Nicole Richter, Leiterin des Frauenreferats der EKvW, von der seelsorgerlichen Begleitung des Pfarrers zur Pfarrerin und den damit verbundenen Fragen der Gemeinde und den Beratungen im Kirchenkreis.
„Wir waren in der Evangelischen Kirche von Westfalen durch die Situation herausgefordert nach neuen und angemessenen liturgischen Formen zu suchen“, so Albert Henz. „Diese Formen wollen wir nun im Dialog mit transidenten Menschen verstetigen und für das kirchliche Handeln zur Verfügung stellen.“

Ca. 172.000 Menschen sind in Deutschland transident. Von Transidentität oder Transsexualität spricht man, wenn sich ein Mensch nicht mit dem eigenen biologischen Geschlecht identifiziert.

Pfarrerinnen setzen in Wittenberg ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung


Unter dem Motto „Hier stehen wir" versammelten sich ca. 120 Pastorinnen am 12. August 2017 – dem sogenannten Frauenfesttag - in Wittenberg. Unter ihnen waren u.a. 17 Bischöfinnen und Frauen aus leitenden Positionen und verschiedenen Ländern wie Kamerun, Indonesien, Lettland, Norwegen und natürlich auch aus Deutschland. Mit ihrer Präsenz setzten sie ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung, denn immer noch sind Frauen in den Kirchen vielfach benachteiligt und in Führungspositionen unterrepräsentiert.

Westfälische Impulse in Wittenberg


Der Ökumenische Tag der Schöpfung am 4. September 2017 fand auch auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg statt. Eine ganze Themenwoche war sogar der Bewahrung der Schöpfung gewidmet.
Hans-Jürgen Hörner und Sabine Jellinghaus von der Klimaschutzagentur EKvW präsentierten in ihrem Workshop verschiedene Kampagnen wie das kirchliche Energiemanagement und die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Bei einem virtuellen Rundgang in und um die Gebäude einer Kirchengemeinde zeigten sich zahlreiche Ansatzpunkte, den Alltag rund um den Kirchturm umweltfreundlicher zu gestalten. mehr ...

Erfolgreiches Frauenmahl in Wittenberg


Fast 500 Frauen kamen am 12. August zum großen Frauenmahl auf den Marktplatz nach Wittenberg um gemeinsam zu feiern, zu essen und Reden von bekannten Frauen zu hören und zu diskutieren. Tischrednerinnen waren: Dr. Margot Käßmann und die mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann. Sarah Wiener, die Fernsehköchin musste leider kurzfristig absagen, dafür sprach die Bäckerin eines Wittenberger Familienunternehmens. Margot Käßmann  erinnerte in ihrer Rede u.a. an die Reaktionen, als vor 25 Jahren Maria Jepsen zur ersten lutherischen Bischöfin weltweit wurde: "Dabei war das doch nur die Fortführung von Luthers theologischer Erkenntnis, dass alle Getauften Priester, Bischof, Papst sind." Es sei somit ein Zeichen von Reformation, dass heute Frauen auf allen kirchlichen Leitungsebenen vertreten sind.  Die Teilnehmerinnen des Frauenmahls beklatschten und ehrten die ehemalige Bischöfin  Maria Jepsen mit „Standing Ovations“  für ihren Mut und ihre Vorreiterinnenfunktion in der Evangelischen Kirche. Organisiert wurde der Tag von den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, unterstützt vom Lutherischen Weltbund (LWB).

Tipps und Termine

Die SDGs in Deutschland


Was ist die Rolle von Naturschutzverbänden und Kirchen, wo gibt es Schnittmengen
Workshop

23. September 2017, 11.00-16.00 Uhr
Landesgeschäftsstelle des NABU NRW
Völklinger Str. 7-9, Düsseldorf

Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Deutschland: Was ist die Rolle von Naturschutzverbänden und Kirchen, wo gibt es Schnittmengen – das ist der Titel eines Workshop im September, zu dem der Naturschutzbund Deutschland nach Düsseldorf einlädt.

Einladungsprogramm

Lesung in der Evangelischen Akademie Villigst


Patrick Roth liest in der Evangelischen Akademie Villigst

5. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Im Rahmen eines Literaturseminars liest Patrick Roth aus seinem Buch

Sunrise: Das Buch Joseph

Die Lesung ist öffentlich. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 8,-- Euro.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit dem Autor zu diskutieren.

Rechtspopulistische Herausforderungen im Kontext von Flucht und Asyl


6. Oktober 2017
Reinoldinum, Dortmund

Rechtspopulistische Erscheinungsformen stellen eine demokratische Gesellschaft vor große Herausforderungen. Besonders unter Druck geraten Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Geflüchteten, sowie zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus. Viele Menschen aus diesen Bereichen sind regelmäßig Anfeindungen ausgesetzt, teilweise sogar im privaten Raum.
Darüber wollen wir miteinander sprechen bei der Vernetzungskonferenz von Akteuren*innen in der Arbeit mit Geflüchteten sowie in der Bündnisarbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Weitere Informationen und Anmeldung

Meistens kamen sie nachts


Der Große Terror in der UdSSR 1937-1938

13. - 15. Oktober 2017
Haus Villigst, Schwerte

Vor genau 80 Jahren setzte in der ehemaligen UdSSR der sogenannte ‚Große Terror‘ ein. Stalin reagierte auf außen- und innenpolitische "Gefahren". Ab Juli 1937 hat das Innenministerium der UdSSR (NKWD) Verhaftungswellen gegen Kulaken, Gläubige, ukrainische Nationalisten, sog. deutsche, polnische, japanische, lettische, rumänische, koreanische, iranische, griechische, bulgarische, mazedonische u.a. Spione und Diversanten eingeleitet. Hunderte Menschen verschwanden, wurden ermordet. Viele Familien haben bis heute keine Nachricht über den Verbleib ihrer Angehörigen.
Während der Tagung werden Berichte über die Repressionen des NKWD gegen einzelne Personengruppen und die Besserungsarbeitslager im Ural mit ausgewiesenen internationalen Wissenschaftlern und Nachfahren der Opfer diskutiert. Aus Anlass des 80. Jahrestages der "Großen Säuberung" sollen diese Erkenntnisse anschließend einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem wird gefragt, wie in der Seelsorge heute geholfen werden kann, mit den spürbaren Traumata umzugehen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit


Viele Veranstaltungen zu diesen Themen finden im Oktober und November statt. Hier eine Auswahl:

18. Oktober - 5. November 2017
Der „Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“
startet am Reformationsort Wartburg und führt über 16 Stationen zur UN-Weltklimakonferenz. Diese Conference of the Parties (COP) tagt vom 6. bis 17. November in Bonn. Interessierte können an dem nächsten Pilgerweg teilnehmen (auch stunden- oder tageweise)! Informationen, z. B. zur Strecke, gibt es unter www.klimapilgern.de. Wer sich diesem Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit anschließen möchte, kann sich unter der Mailadresse anmeldung@pilgerwolf.de anmelden.

2. - 4. November 2017
Bonn ist auch der Ort für die 13. Conference of Youth (COY13, Jugendkonferenz). Eingeladen sind junge Klimaaktivist*innen und alle Interessierte. Die COY13 wird von jungen Freiwilligen organisiert und zielt darauf ab, junge Menschen im Hinblick auf Klimagerechtigkeit, Klimapolitik und Nachhaltigkeit durch ein mehrsprachiges Programm, bestehend aus methodischen und inhaltlichen Beiträgen, zu fördern.
Die Konferenz bietet Raum, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen, neue Bewegungen aufzubauen, sich zu vernetzen und kreative Ideen zu entwickeln. Außerdem dient die COY13 der Vorbereitung auf die direkt im Anschluss stattfindende 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen. www.coy13.org/

3. November 2017
In Siegburg (bei Bonn) findet die Tagung „In Sorge um unser gemeinsames Haus - Kirchliche Perspektiven zur Umsetzung des Weltklimavertrages in Deutschland“ statt. Es ist eine Veranstaltung des „Zentralkomitees der Deutschen Katholiken“ (ZDK), MISEREOR und des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Getagt wird von 10.30 bis 17 Uhr im Katholisch-Sozialen Institut, Bergstraße 26, Siegburg.

4. November 2017
Zu Beginn der COP 23 Klimaverhandlungen in Bonn plant ein großes Bündnis eine Internationale Großdemonstration in Bonn. Das Bündnis Deutschland will der internationalen Staatengemeinschaft zeigen, dass nach dem Klimaabkommen in Paris nun auch der Kohleausstieg zu Hause folgen muss. Die Demonstration wird bislang von allen großen Umweltverbänden und Entwicklungsorganisationen sowie der Klima-Allianz Deutschland getragen. Einige Kirchen sowie Attac haben sich bereits als Unterstützer gemeldet. Die Klima-Allianz freut sich sehr, wenn auch weitere Organisationen Unterstützer werden. Je mehr Mitglieder der Klima-Allianz diese wichtige Großaktion unterstützen, desto erfolgreicher und stärker ist das Signal an die neue Bundesregierung. Anmeldung bei: stefanie.langkamp@klima-allianz.de.

4. November 2017
Aus Anlass der COP 23 findet zudem der sechste Climate Action Day statt. Der Climate Action Day ist eine weltweite Bewegung junger Menschen, denen Klimawandel und globale Ungerechtigkeit nicht egal sind. Sie zeigen in verschiedenen Ländern Handlungsmöglichkeiten für Klimaschutz auf, gestalten Aktionen, lernen voneinander und tauschen sich aus. An jedem Ort der Erde gibt es besondere Herausforderungen, die angegangen werden müssen: Konsum verringern und Müll reduzieren, umweltfreundlich unterwegs sein und der Einsatz für erneuerbare Energien sind zum Beispiel Themen. Jeder kann Teil dieser globalen Bewegung werden und daran teilhaben. Wer nicht an der Großdemonstration in Bonn teilnehmen kann, kann so individuell in seinem Heimatort eigene Aktionen durchführen und das Anliegen der Demo verstärken. Aktuelle Anregungen und Ideen gibt es demnächst auf der Homepage www.climateactionday.org/ oder bei Facebook.

Hier gibt es Informationsmaterial:

Die Klima-Allianz Deutschland und VENRO zeigen in ihrem Positionspapier "Migration, Vertreibung und Flucht infolge des Klimawandels" Handlungsfelder und -bedarf für die Bundesregierung auf.
venro.org/

Free Movement Expression


Körperachtsamkeit in Ruhe und Tanz

3. - 5. November 2017
Haus Villigst, Schwerte

"Let your muscles and your movement feeling tell you what to do.”

Barbara Mettler (1907-2002) war eine einzigartige Pionierin und Begründerin des "Creative Dance" in Amerika. Sie unterrichtete bis ins hohe Alter von 91 Jahren. Ihre Methode wird immer noch gelehrt und geschätzt!
Im Vordergrund dieses Wochenendes stehen die individuelle Bewegungsvielfalt, das intuitive Wissen, die Kreativität und Intensität unserer tanzenden Körper. Durch die sensiblen Übungen der Körperachtsamkeit wird eine tiefe Ruhe und Lösung ermöglicht. Diese Erfahrungen werden sich miteinander verbinden und Neues ermöglichen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Unternehmen tragen Verantwortung für Menschenrechte


Einschätzungen zum deutschen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte
Studientag

7. November 2017, 11.00-16.30 Uhr
Gemeindehaus St. Marien
Kleppingstrasse 5, Dortmund

In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich die SPD und die Unionsparteien darauf verpflichtet, die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte auf nationaler Ebene umzusetzen. Ende Dezember 2016 wurde der Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) schließlich verabschiedet. Das Ergebnis enttäuscht. Zwar setzt sich die Bundesregierung darin eine Zielmarke: Bis 2020 sollen die Hälfte aller Großunternehmen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten umsetzen. Aber es gibt keine verbindlichen Regelungen für Unternehmen wie z. B. in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden, wo Gesetze mit Menschenrechtsvorgaben für Auslandsgeschäfte von Unternehmen verabschiedet wurden. Wieder einmal beschränkt sich die Bundesregierung auf freiwillige Selbstverpflichtungen für Unternehmen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Bildung und Politik im Ausverkauf


Ist die Ökonomisierung unserer Gesellschaft unaufhaltsam?
Kooperationstagung der Evangelischen Akademie Villigst mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

10. - 12. November 2017
Haus Villigst, Schwerte

Wettbewerbsorientierung und Profitstreben, Effizienz und Effektivität, Kontrolle und Optimierung – diese und andere Imperative der Marktwirtschaft spielen nicht mehr nur in der Privatwirtschaft eine Rolle, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Teilbereichen wie Bildung und Politik. So steht staatliches Handeln heute zunehmend unter einem Effizienzgebot, mit dem beispielsweise das „Outsourcing“ staatlicher Aufgaben an Unternehmen begründet wird. Bildung wird derweil vermehrt als Erziehungs- und Ausbildungsinvestition gesehen, für die kritisches Denken und kluge (Selbst-) Reflexion eine untergeordnete Rolle spielen.
Wie verändert diese ökonomische Logik und Sprache unsere Gesellschaft, welche Auswirkungen hat sie auf Politik, Daseinsvorsorge, Bildung, Kultur und Soziales? Welche Strategien und Konzepte gibt es, die alternative Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen?

Weitere Informationen und Anmeldung

STREIT!


... so das Motto der diesjährigen FriedensDekade

Vizepräsident Albert Henz hat die Gemeinden und Gruppen in der Evangelischen Kirche von Westfalen aufgerufen, sich an der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade vom 12. bis 22. November (www.friedensdekade.de) zu beteiligen: Er appelliert angesichts der international wachsenden Spannungen und einer auch in Deutschland zunehmenden konfrontativen Auseinandersetzung in Gesellschaft und Politik daran: „Bleiben wir wachsam vor dem Schwarz-Weiß-Denken der Populisten. Die Wurzeln und der spirituelle Grund der christlichen Friedensbotschaft helfen und ermutigen uns zu Protest und Widerstand, aber auch zum Finden des rechten Maßes.“ 

Einladung zur Ökumenischen FriedensDekade

Umwelt, Klima, Energie – Auf dem Weg zu meiner Kirche mit Zukunft


13. Fachtagung

17. - 18. November 2017
Odenthal-Altenberg

Die Bewahrung der Schöpfung ist und bleibt eine stetige und facettenreiche Aufgabe. Dafür sind handfeste Klimaschutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine systematische Energieeinsparung, wichtig. Ebenso lohnt es sich, auf den Erhalt einer reichen Biodiversität hinzuwirken und die Mobilität von heute und morgen in den Blick zu nehmen.
Engagierte aus Kirchengemeinden erfahren in Fachvorträgen, Themenforen und aus Praxisbeispielen, wie sie für die Bewahrung von Natur und Umwelt aktiv werden und das Kirchenbudget entlasten können. „Neulinge“ im Thema sind ebenso herzlich eingeladen, wie erfahrene Mitstreiter. Vergrößern Sie Ihr Netzwerk und erweitern Sie Ihren Erfahrungsschatz. Der Tagungsort am Altenberger Dom prägt die Veranstaltung und ist eine (An-)Reise wert.

Weitere Informationen und Anmeldung

Auf dem Weg zu einer neuen Afghanistan-Politik


Realitäten - Verantwortungen - Strategien
XXXI. Afghanistan-Tagung

24. - 26. November 2017
Haus Villigst, Schwerte

Die 31. Villigster Afghanistan-Tagung erwartet in diesem Jahr hochrangigen Besuch: Hamid Karzai, von 2001 bis 2014 Präsident Afghanistans, hat seine Teilnahme zugesagt.


Afghanistan ist im Jahr 2017 mehr denn je ein "unsicheres" Land: Die anhaltende Krise der Regierung unter Präsident Ghani, die jährlichen Höchstzahlen ziviler Opfer und insbesondere die Folgen zehntausender Geflüchteter und Rückkehrender (aus Pakistan und Iran) lassen die Zukunftsaussichten für die Menschen in dem seit fast 40 Jahren unter einem Kriegszustand leidenden Land düster erscheinen. Kann sich daran noch etwas ändern? Eine Frage, die angesichts der aktuellen Ankündigung von US-Präsident Trump, die militärische Präsenz wieder deutlich zu erhöhen, besondere Bedeutung gewinnt. mehr ...

Das detaillierte Programm der Tagung wird in Kürze online abrufbar sein. Anmelden können Sie sich bereits jetzt schon unter: www.kircheundgesellschaft.de

Neuer Nutzen im alten Gewand

Foto: Dbrnjhry, Fotolia.de

Kirchengebäude weiter entwickeln

Exkursion
2. Dezember 2017
Dortmund

Kirchengemeinden, die ihren Gebäudebestand für zukünftige Aufgaben fit machen, stoßen dabei auch auf die Frage, ob und wie sich das Kirchengebäude weiterentwickeln kann. Welche baulichen Veränderungen sind denkbar? Kann unsere Kirche anders und vielfältiger genutzt werden?
Die Exkursion führt uns zu Kirchengebäuden in und um Dortmund, die Veränderungsprozesse auf unterschiedliche Weise durchlaufen haben. Wir hören von den jeweiligen Erfahrungen und erleben die "neuen" Räume hautnah. Hier können Sie sich anmelden.

Ansprechpartnerin:
Sabine Jellinghaus
E-Mail: sabine.jellinghaus@kircheundgesellschaft.de

Personalia

Neuer Mitarbeiter im IKG



Am 15. September 2017 beginnt Dr. Christian Schütz seinen Dienst im Institut für Kirche und Gesellschaft als wissenschaftlicher Referent und Studienleiter der Evangelischen Akademie Villigst für das Themenfeld "Naturwissenschaft - Technik - Ethik - Gesellschaft".

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die Verstärkung unseres Teams!

Weder blinde Angst noch naive Faszination


Westfälische Landeskirche: Pfarrer Ralf Lange-Sonntag ist neuer Islambeauftragter

Westfalen. Der Theologe Ralf Lange-Sonntag ist neuer Islam-Beauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen. Der 52-jährige Pfarrer aus Dortmund folgt auf Kirchenrat Gerhard Duncker, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Lange-Sonntag, der als theologischer Referent im Ökumene-Dezernat der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld tätig ist, wird sich auch mit Themen zum Nahen und Mittleren Osten befassen. Zu seinen Aufgaben gehört außerdem der Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften im Bereich der Landeskirche.
In Zeiten, in denen der Islam negative Schlagzeilen macht, kommt es ihm darauf an, im Gespräch zu bleiben: „Als Kirche dürfen wir den Dialog mit dem Islam keinesfalls aufgeben – wir sollten die gesprächsbereiten Religionsvertreter stärken“, sagt Lange-Sonntag. Im Hinblick auf den Islam werde sich die Kirche weder von blinder Angst noch von naiver Faszination leiten lassen.
Mit seiner neuen Aufgabe verbunden ist eine halbe Stelle im landeskirchlichen Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) in Dortmund. Dort ist Lange-Sonntag zuständig für den Arbeitsschwerpunkt „Christlich-Islamischer Dialog“ bzw. „Interreligiöser Dialog“.
Ralf Lange-Sonntag, in Schwelm geboren, hat Evangelische Theologie und Islamwissenschaft studiert. Sein Vikariat absolvierte er in Berlin, er kam 1998 nach Dortmund. Als Pfarrer arbeitete er zunächst in der Evangelischen Kirchengemeinde Brackel, ab 2001 dann als Religionslehrer am Paul-Ehrlich-Berufskolleg und ab 2011 als Referent für Fragen des Christlich-Islamischen Dialogs im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) in Schwerte-Villigst. Lange-Sonntag ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

aus: EKvW Medieninfo 74/2017

Publikationen

leben - lieben - liken


Familie und Digitalisierung

Der Begriff Digitalisierung taucht in vielen ganz unterschiedlichen Bereichen und Zusammenhängen auf: Kommunikationstechnik, Arbeitswelt, Medizin, Bildung, usw. und regt zu zahlreichen Diskussionen an. Möglichkeiten und Perspektiven des digitalen Wandels, aber auch Gefahren, Risiken und Ängste werden in der Broschüre erörtert und Strategien für den Umgang mit digitalen Medien bzw. Techniken vorgeschlagen. Zum Vorschein treten in diesem Kontext unterschiedliche Interessen, Motive und Meinungen, die mal mehr oder weniger hart aufeinandertreffen.
Unter Mitwirkung von Marcel Temme, Jürgen Haas und Landesmännerpfarrer Martin Treichel, Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, hat die eaf-nrw eine Broschüre zum Thema "Familie und Digitalisierung" herausgebracht.

Beitrag der Männerarbeit als PDF Dokument

Broschüre als PDF Dokument (92 Seiten)

Weggeleit 2018


Seit vielen Jahren gibt die Männerarbeit das "Weggeleit" heraus - ein ansprechend gestaltetes Andachts- und Meditationsheft mit den Auslegungen der Jahreslosung sowie der Monatssprüche mit dazu passenden Texten und Bildern. Das „Weggeleit“ eignet sich gut für Andachten in verschiedenen Gemeindekreisen und Gruppen oder auch als kleines Geschenk. Der Preis beträgt 2,00 Euro pro Exemplar zuzüglich der Versandkosten.

Bestellungen, auch in größeren Stückzahlen möglich, richten Sie bitte an:
Sarah Wittfeld
Tel. 02304/755-346
E-Mail schreiben

Der Versand der Hefte erfolgt Anfang Dezember, so dass es beispielsweise als Weihnachtsgruß rechtzeitig an die jeweiligen Empfänger*innen weitergegeben werden kann. 

Miteinander 2018 - Juden Christen Muslime


Interreligiöser Kalender 2018

Der vom Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte herausgegebene interreligiöse Kalender „Miteinander 2018 – Juden Christen Muslime“ ist im September erschienen. Wie in den Vorjahren ist er von einem interreligiösen Redaktionsteam um Ralf Lange-Sonntag, Islambeauftragter der EKvW, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung erarbeitet worden.
Der interreligiöse Kalender ist beim Luther-Verlag in Bielefeld erschienen und kann direkt beim Verlag oder beim Institut für Kirche und Gesellschaft bestellt werden:
laura.unruh(at)kircheundgesellschaft.de

Institut für Kirche und Gesellschaft (Hg.): Miteinander 2018. Juden – Christen – Muslime, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-7858-0705-7, € 9,90
Bestellformular

Klimafreundliche Feste und Veranstaltungen


Neuer Erklärfilm

Nicht nur drüber reden, sondern auch machen. Und: Mit Kleinigkeiten anfangen! – Die sind erfahrungsgemäß oft schwer genug. Aber nur so kann man für sich und seine Projekte Glaubwürdigkeit erzielen. Daher ist das Ziel eines klimafreundlichen Gemeindefestes nur konsequent und richtig.

Der Erklärfilm der Klimaschutzagentur EKvW, entstanden in Kooperation mit dem Bistum Hildesheim, gibt einen Überblick und zeigt Ansatzpunkte. – Einfach mal reinschauen!

Link zum Film

Videos gegen Magersucht, Bulimie und Esssucht für Mädchen


In Deutschland zeigen 30 Prozent der 15-jährigen Mädchen Hinweise auf eine Essstörung.  Die Todesfälle aufgrund von Magersucht haben sich seit Ende der 90er Jahre verdoppelt. Gerade in der Pubertät sind Essstörungen gefährlich: Neben Wachstumseinschränkungen und hormonellen Problemen, können sie auch lebenslange Folgen nach sich ziehen. Deshalb startet der Verein www.pinkstinks.de eine dreiteilige Kampagne für Mädchen -  gegen Magersucht und Hungern und für ein gutes Körpergefühl und Essverhalten!

www.youtube.com

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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