Inhaltsverzeichnis

Worte zum Advent


Weltrettung vom Rücken einer Eselin

Wir schreiben das Jahr 500 vor Christus. Es ist die Zeit des Propheten Sacharja. Die Babylonier halten Israel und Jerusalem besetzt. Das Trauma der Zerstörung sitzt lähmend in den Herzen der Menschen. Quasi auf dem Schutthaufen des zerstörten Tempels in Jerusalem weissagt Sacharja:

„Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.
Denn ich will die Wagen wegtun aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von dem einen Meer bis zum anderen bis an die Enden der Erde“. Sacharja 9,9-10


Wir wissen nicht genau, was die Menschen damals von Sacharja und seiner Prophezeiung hielten. Wahrscheinlich hatten sie eher auf einen starken, mächtigen Heerführer gehofft, der sie rettet. Doch Sacharjas große Vision von dem Retter ist anders, ganz anders:
Da kommt einer, ohne Getöse, fast unbemerkt, ohne militärisches Abschreckungspotenzial, nicht umringt vom großen Tross seiner Krieger auf Kampfrossen, da kommt einer, arm auf einer schwankenden Eselin daher und doch auf eigenartige Weise stark, ein sanftmütiger, ein gerechter König, durch den der Kriegsbogen – wie es heißt – zerbricht.
In der Weissagung des Sacharja erleben wir eine „Weltrettung vom Rücken einer Eselin“. Gottes Kraft wird in den Schwachen mächtig. Das ist schon ein starkes Stück! Ziemlich weltfremd muss es den Menschen vorgekommen sein.
500 Jahre später belagern nicht mehr die Babylonier das Land. Mittlerweile haben die Römer Palästina unterworfen und beuten das Volk als strenge Kolonialherren aus. Doch die Weissagung vom kommenden König, der arm auf einem Esel in Jerusalem einreitet, den Unterdrückungsapparat zum Taumeln bringt und dem Volk Frieden bringt, diese Verheißung ist unvergessen, sie hat sich tief in die Herzen der Menschen eingebrannt. Wenn der rettende, sanftmütige König aus der Weissagung des Sacharjas wie ein Bild aus einer anderen Welt erschien, dann genau so 500 Jahre später jenes neugeborene Kind, das arm, schwach und obdachlos in einem Stall zur Welt kommt und die Nacht der Welt zum Leuchten bringt.
Obdachlose, Gelegenheitsarbeiter, Hirten werden Zeugen dieses Glanzes. Dieses Kind beginnt 30 Jahre später in Galiläa zu wirken. Jesus hat die Unverfrorenheit, das zu sagen, was Israel all die Jahre seit Sacharja erträumt hat.
"Die Zeit ist erfüllt, Gott selbst ist da und beginnt seine Herrschaft aufzurichten. Kehrt um und glaubt dem Evangelium!" so predigt er. Mitten in Israel, wo der römische Imperialismus das Sagen hat, werden die Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Das, was schicksalhaft gefügt schien, zerbricht. Die, die bisher im Schatten standen, treten ins Licht. Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören und den Armen wird die Frohe Botschaft verkündet. Das Land ist erfüllt von Jesu befreiender Botschaft, die Heil und Heilung, Frieden und Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenwürde verspricht. Selbst der Tod gibt klein bei angesichts von Gottes Gegenwart und Lebenskraft.

Tochter Zion freue dich. Siehe, dein König kommt zu dir ...

2000 Jahre später: In diesem Advent scheint die Welt dunkler, als in den Jahren zuvor: Flüchtlingselend, Bürgerkriege und brutalste Verfolgung von Christen und Jesiden im Irak und Syrien, die Rückkehr des kalten Krieges, Ebola in Liberia und Sierra Leone, das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ein fast verloren scheinender Kampf um Klimaschutz. Grund zu Hoffnung ist in dieser Zeit oftmals nur schwer zu finden: Hoffnung, dass nicht alles Engagement für eine menschenwürdige Welt vergeblich ist.
Und deshalb brauchen wir sie gerade heute, die tröstende und ermutigende Botschaft des Advent: Gott ist nicht im Gehen, sondern im Kommen. Vor 2000 Jahren trat ein Mensch an die Öffentlichkeit, der predigte: „Kehrt um, denn das Reich Gottes ist nah herbeigekommen!“. Gottes Reich ist nicht von dieser Welt, aber es kommt mit dem Auferstandenen in unsere Welt. Gott kommt auf uns zu und Gott ist längst schon da, mitten in unserem Leben!
Seinen Weg bahnen weder römische Legionen, noch Panzer und Drohnen, auch nicht die Macht des Geldes. Er ist – um im Bild des Sacharja zu bleiben - ein sanftmütiger König, ein Friedensfürst, der sein Reich mitten unter uns und mit uns baut. Mit seiner Liebe erobert er nicht das Land, sondern die Herzen. Er stellt dabei jene ins Licht, die bisher im Schatten, in Armut und Elend lebten. Er macht uns Mut, auch im Dunkeln, in sinnloser Zerstörung, in der Hoffnungslosigkeit, die großen und kleinen Lichter der Gerechtigkeit und des Friedens zu erkennen. Er macht uns Mut, selbst Licht ins Dunkel zu bringen.
So manches Licht ist in der Dunkelheit schon zu erkennen: z. B. die große Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in unserem Land und das starke Engagement für eine menschenwürdige Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Mir gibt z. B. Hoffnung, dass Millionen Europäer gegen geplante Freihandelsabkommen protestieren, die in Gefahr stehen, unsere Demokratie auszuhöhlen und die Wirtschaft noch weiter zu entfesseln. Mich bewegen Menschen, die als Friedensbildner/innen in die Schulen gehen. Mich bewegen Kirchengemeinden, die in ihrem Stadtteil der Armut die Stirn bieten. Mich ermutigen Umwelt-, Klima- und Eine-Welt-Initiativen, die im praktischen wie politischen Handeln viel dafür tun, dass die Erde lebenswert wird und bleibt.

"Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin".

Gott will, dass wir für unser Tun, Kraft und Hoffnung schöpfen aus seiner Verheißung, dass diese Welt nicht vernagelt ist, dass eine andere, bessere Welt möglich ist.
Viel adventliche Freude und Hoffnung wünsche ich Ihnen und ein gesegnetes Weihnachtsfest im Namen aller Mitarbeitenden des Instituts für Kirche und Gesellschaft.

Ihr
Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

PS: In diesem Newsletter dokumentieren wir u.a. die Beschlüsse der Synoden der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie der Evangelischen Kirche von Westfalen. Einige dieser Beschlüsse wurden von unserem Institut mit vorbereitet. Viele Beschlüsse werden uns auch in der zukünftigen Arbeit begleiten.

EKvW-Synode 2014

Familien heute


Familien heute: Kirche will familienfreundlicher werden
Der Prozess der Beschäftigung mit der Hauptvorlage „Familien heute“ hat gezeigt, wie viel Familien leisten – bei der Erziehung der Kinder genauso wie bei der Pflege von Angehörigen. Das Leitbild der Familie hat weiterhin eine hohe gesellschaftliche Anerkennung und wird in unterschiedlichen Formen gelebt. Familien beschreiben aber auch, wie gesellschaftliche und politische Veränderungen ihr Familienleben beeinflussen. Familien wollen anerkannt und unterstützt werden.

Familien heute: Abschlussbericht nach zweijährigem Prozess
Mit den von der Landessynode 2013 erteilten Aufträgen sollen die Impulse der Hauptvorlage ergänzt werden. Die Aufträge beziehen sich auf das Schriftverständnis, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, familienfreundliche Arbeitsbedingungen in Kirche und Diakonie sowie familienpolitische Forderungen. Dazu werden in den folgenden Teilen dieses Berichts (44 Seiten) Vorschläge gemacht.

Familien heute: Gottes Segen für gleichgeschlechtliche Paare 

Kein Freihandel um jeden Preis!


Die Landessynode 2014 fordert von den politisch Verantwortlichen, dass auch internationale Freihandelsabkommen an diesen Grundsatz gebunden werden. Mit der landeskirchlichen Hauptvorlage 2007-2009 "Staat und Kirche: herausgefordert zu Recht und Frieden in der Einen Welt. Globalisierung gestalten!" hat sich die EKvW ausführlich mit den wirtschaftlichen Folgen der Globalisierung beschäftigt. mehr ...


Hier lesen Sie den Beschluss im Wortlaut: "Kein Freihandel um jeden Preis".

Ein Hinweis in eigener Sache: Der nächste Newsletter des IKG, der Mitte Januar erscheint, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit TTIP aus unterschiedlichen Perspektiven.

Flucht und Asyl

Foto: c Public Domainpixabay

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) wird ihre Flüchtlingsarbeit weiter ausbauen: Die Kirchenleitung wird im kommenden Jahr bis zu 600.000 Euro an weiteren Fördermitteln bereitstellen. Damit sollen sowohl konkrete Projekte auf landeskirchlicher Ebene, in den westfälischen Kirchenkreisen sowie in den örtlichen Kirchengemeinden als auch in Kooperation mit europäischen kirchlichen Partnern unterstützt werden. In dem jetzt verabschiedeten "Wort der Landessynode zur aktuellen Situation der Flüchtlinge" werden alle Kirchenkreise gebeten, Synodalbeauftragte für Flüchtlingsarbeit zu benennen. Sie sollen die Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen koordinieren und als Ansprechpersonen für flüchtlingsbezogene Aktivitäten zur Verfügung stehen.

Der Beschluss im Wortlaut

Die EKvW hat ein Dossier mit Materialien rund um die Themen Flucht und Asyl zusammengestellt.

Auch auf der Homepage des IKG finden Sie ein Bündel von Informationen zu diesem Themenkomplex.

Landessynode der EKvW gegen Fracking


Beim jetzigen Erkenntnisstand spricht sich die Landessynode erneut gegen jede Form des Frackings zur Förderung von unkonventionellem Erdgas aus. Mit Sorge verfolgt die Landessynode politische Initiativen auf Bundesebene, Fracking in Deutschland zu ermöglichen. Die Landessynode fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, ein Gesetzesvorhaben einzuleiten, mit dem Ziel, das Fracking zur Förderung von unkonventionellem Erdgas unter den gegebenen Bedingungen und Erkenntnissen zu verbieten.

Zum Beschluss "Fracking" im Wortlaut

Die 
Arbeitshilfe "Unkonventionelle Erdgasförderung" kann hier als PDF Dokument heruntergeladen werden.

Tötung auf Verlangen


Die Landessynode nimmt den Impuls des Präsesberichtes auf und betont: "Tötung auf Verlangen" ist in Deutschland verboten. Das soll so bleiben." Im aktuellen Diskussionsprozess um Beihilfe zur Selbsttötung steht die Synode zu dem Satz: "Jede Form organisierter oder gar geschäftsmäßiger Beihilfe zur Selbsttötung ist strikt abzulehnen und zu unterbinden."

Beschluss im Wortlaut

Anfang des nächsten Jahres finden Sie auf unserer Homepage Ansprechpartner/innen, Materialien, Links zu dem großen Themenkomplex "Ethik am Lebensende" mit den Schwerpunkten: Organtransplantation, Sterbehilfe und Patientenverfügung

Friedensverantwortung wahrnehmen


Die kirchliche Friedensverantwortung wahrzunehmen ist eine ständige Herausforderung. In der Evangelischen Kirche von Westfalen geschieht dies in vielfältiger Weise auf der Grundlage der EKD Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ (2007).

Die Vielzahl der gegenwärtigen kriegerischen Konflikte zeigt auf erschütternde Weise, dass die Welt „das Wort vom Frieden“ (Dietrich Bonhoeffer, Fanø 1934) nach wie vor dringend braucht.

Der Beschluss im Wortlaut

Beschlüsse der EKvW-Synode 2014

Alle Beschlüsse und umfassende Informationen der EKvW-Synode finden Sie unter
www.evangelisch-in-westfalen.de

EKD-Synode 2014

Neu gewählte Mitglieder

Foto: EKD

EKD-Synode wählt bayerischen Landesbischof zum Nachfolger von Nikolaus Schneider
Heinrich Bedford-Strohm ist neuer Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern erhielt in Dresden im ersten Wahlgang 106 von 125 abgegebenen Stimmen von Synode und Kirchenkonferenz der EKD. "Damit hat Heinrich Bedford-Strohm ein klares Mandat, die noch anstehenden Aufgaben dieser Amtsperiode des Rates zu Ende zu führen", erklärte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, in ihrer Gratulation. mehr ...


Dr. Holger Gemba
Studiendirektor im Seminar für Slavistik/Lotman-Institut für Russische Kultur der Ruhr-Universität Bochum (RUB), ist neuer EKD-Synodaler für Westfalen. Er ist im Landes-vorstand der westfälischen Männerarbeit der EKvW, aktiv im Kinderzentrum Nadeshda in Weißrussland und in der RUB Ansprechpartner für den Themenbereich "Aktive Väter". mehr ...


Pfarrer Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, hat neben seinen komplexen Leitungsaufgaben umfassende weitere Arbeitsschwerpunkte, wie zum Beispiel die Evangelische Erwachsenenbildung im Kontext der gesellschaftlichen Arbeit der Kirche, Bearbeitung von sozial- und umweltethischen Fragen von Kirche und Gesellschaft. Die Gremienarbeit - wie zum Beispiel als Mitglied der EKD-Synode - ist ein weiteres wichtiges Element seiner Tätigkeiten. mehr ...

Tipps und Termine

Kein Ansehen der Person


Inklusion gesellschaftlich denken

15. - 16. Januar 2015
Internationales Evangelisches Tagungszentrum Wuppertal GmbH

In unserer Gesellschaft treten verschiedene Differenzlinien zutage, die starke Herausforderungen für eine gerechte Gestaltung der Gesellschaft darstellen. In der gegenwärtigen Diskussion um diese gerechte Gestaltung werden verschiedene Begriffe benutzt: z.B. Integration, diversity managing, Inklusion, gerechte Teilhabe …
Während der Tagung „Kein Ansehen der Person. Inklusion gesellschaftlich denken“ in Wuppertal wird nach den dahinterstehenden Konzepten gefragt, die auf ihre Realitätsnähe und Praxistauglichkeit geprüft werden. 

Anmeldung und weitere Informationen

In der noch nicht erlösten Welt … für Recht und Frieden … zu sorgen


Frieden, Gerechtigkeit, Recht und staatliche Gewalt
im Kontext von Just Policing

20. - 21. Januar 2015
Haus Villigst, Schwerte

Die Präambel der UN-Charta aus dem Jahr 1945 nennt den Krieg eine Geißel der Menschheit, die es zu überwinden gelte. Die Weltversammlung der Kirchen erklärte im Jahr 1948 den Krieg als unvereinbar mit Gottes Willen. Die friedensethische Grundposition der Evangelischen Kirche in Deutschland wie auch die ökumenische Bewegung heute richten sich aus am Leitbild des gerechten Friedens. Angesichts der aktuellen Beispiele für die Entgrenzung von Gewalt und staatlicher Ordnung in den internationalen Beziehungen stellen sich die Fragen nach der Legitimität der Anwendung von militärischer Gewalt zur Rechtserhaltung ganz neu.

Anmeldung und weitere Informationen

Alles so schön bunt hier?


Gesellschaftliche Vielfalt gestalten

23. - 25. Januar 2015
Haus Villigst, Schwerte

Migrationshintergründe und Multikulturalität, unterschiedliche sexuelle Orientierungen, ausdifferenzierte gesellschaftliche Milieus, neue Formen des Zusammenlebens der Generationen: Unsere Gesellschaft wird immer „bunter“.
Dabei sind die Erfahrungen mit gesellschaftlicher Vielfalt ambivalent: Die einen sehen sie als bereichernd und produktiv an, die anderen empfinden sie als anstrengend oder sogar bedrohlich. Es stellt sich daher die Frage, wie wir mit den Chancen und Herausforderungen des Themas umgehen. Welche Vielfaltskonzepte gibt es und was bewirken sie? Inwiefern werden Bereiche des gesellschaftlichen Lebens mit Hilfe der Dimensionen gesellschaftlicher Vielfalt angemessen beschrieben und was trägt das aus?

Anmeldung und weitere Informationen

Welche Hilfe beim Sterben wollen wir?


Menschenwürde am Lebensende

30. Januar - 01. Februar 2015

Haus Villigst, Schwerte

Was mit der Absicht der Klärung einer vermeintlich juristisch eingrenzbaren Detailfrage - des Verbots der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung - im Jahr 2012 begann, hat sich zu einer gesellschaftlichen Grundsatzdebatte um Menschenwürde, Autonomie und ärztliches Selbstverständnis entwickelt. Die öffentliche Diskussion weist dabei längst über die Frage nach einer gesetzlichen Regelung des ärztlich assistierten Suizids und der gewerbsmäßigen Sterbehilfe - wie sie im Bundestag in einem zweiten Anlauf diskutiert wird und im Jahr 2015 in ein Gesetz münden soll - hinaus.

Anmeldung und weitere Informationen

Pinke Mädchen - weise Greisin


4. Dortmunder Frauenmahl und Tagung

20. und 21. Februar 2015

St. Petrikirche, Dortmund

Sie suchen nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für Ihre Freundin, Mutter oder Bekannte? Wie wäre es mit einem Ticket für das 4. Dortmunder Frauenmahl? Oder dem gemeinsamen Besuch der Tagung über weibliche Rollenbilder?

"Pinke Mädchen - weise Greisin", so heißt der Titel des 4. Dortmunder Frauenmahls, das am Freitag, 20.02.2015 von 17.00 bis 21.00 Uhr in der St. Petrikiche, Westenhellweg, stattfindet. 140 Frauen finden an langen Tafeln in der besonderen Atmosphäre der St. Petrikirche Dortmund  Platz. Vier bekannte Frauen aus Kirche und Gesellschaft sprechen über weibliche Rollenbilder und deren Einfluss auf uns.

Am Samstag, 21.02.2015, geht es dann weiter mit dem Thema "Pinke Mädchen - weise Greisin". Die Rednerinnen des Frauenmahls sind bei der anschließenden Tagung zu Gast und es besteht die Möglichkeit, ihre Thesen gemeinsam mit anderen Frauen weiterzudenken und intensiver zu diskutieren. 

Anmeldung zum Frauenmahl und/oder der Tagung:
Büro St. Petri, Birgit Mattern
Fon 0231 721 41 73
eMail: buero(at)stpetrido.de

Programmflyer und weitere Informationen

Gerecht sprechen - wie geht das?


Ich erinnere mich an mein Praktikum in einer städtischen Gleichstellungsstelle zu Beginn meines Studiums. Ich organisierte einen Stand zum Thema „gerechte Sprache“ und führte einige Wort-Beispiele an einer Stellwand auf, wie es gehen könnte. Im Laufe des Tages musste ich allerdings feststellen, dass das Thema starke Emotionen hervorrief, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Da hieß es zum Beispiel: „Muss ich jetzt „Petrasilie“ sagen, um auch wirklich niemanden zu diskriminieren? Was soll der Quatsch???“ mehr ...

Der Flyer kann im Frauenreferat unter Tel.: 02304 755 230 bestellt oder hier heruntergeladen werden.

Personalia

Wechsel im Leitungssekretariat


Sieglinde Schmidt ist am 30. September in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden.
Sie hat ihren Aufgabenbereich im Leitungssekretariat, an Viola Schwarzrock, die viele Jahre im Fachbereich Wirtschaft, Arbeit und Soziales im IKG im Sekretariat tätig war, übergeben.

Landesmännerpfarrer Dieter Rothardt geht in den Ruhestand


Gute Gründe für die Arbeit mit Männern
Männer suchen nach eigenen Ausdrucksformen ihrer Spiritualität und die Veränderungen in ihren Rollen verlangen nach eigenen Antworten in Ethik und Lebensstil. Beides sind gute Gründe für die Arbeit mit Männern in der Kirche. So lautete das Fazit von Landesmännerpfarrer Dieter Rothardt bei der Landesvertretertagung in Haus Villigst. Er nutzte dieses "Netzwerkplenum" für einen Rückblick auf 10 Jahre gemeinsamen Weg und erläuterte die aktuellen Herausforderungen aus seiner Sicht.
Zum Jahresende wird der Landesmännerpfarrer in den wohlverdienten Un-Ruhestand gehen.
Sein Rückblick auf 10 Jahre Männerarbeit und seine Vorschau auf das, was "ansteht", können nachgelesen werden unter: www.kircheundgesellschaft.de/maenner-familie-ehrenamt

Neu im Fachbereich Wirtschaft, Arbeit und Soziales


Seit dem 1. September arbeitet Axel Rolfsmeier im Fachbereich Wirtschaft, Arbeit und Soziales als Referent für Sozialpolitik.
Erfahrungen aus der sozialen Arbeit und dem sozialpolitischen Engagement bringt er mit aus seiner Tätigkeit in der Bahnhofsmission und in der Diakonie Dortmund, wo er für die Beratung Wohnungsloser zuständig gewesen ist.


Nachdem Viola Schwarzrock in das Sekretariat der Leitung des Instituts für Kirche und Gesellschaft gewechselt ist, arbeitet Gerlind Rüße seit dem 1. September im Sekretariat des Fachbereichs Wirtschaft, Arbeit und Soziales.
Vorher war sie in der Kassengemeinschaft Haus Villigst tätig.

Publikationen

Ein Weggeleit


Weggeleit 2015 - jetzt bestellen

Das Andachtsheft "Weggeleit 2015" ist erschienen. Es enthält Auslegungen zu den Monatssprüchen und dazu passende Texte und Bilder. Damit eignet es sich für Andachten in Gemeindegruppen, aber auch als Geschenk als persönlicher Begleiter durchs Jahr - als Weggeleit 2015 eben. Mit zahlreichen Auslegungen bietet es einen Ausschnitt der Vielfalt von Zugängen zu Monatssprüchen. Lassen Sie sich überraschen.

Für € 1,60 pro Exemplar (zzgl. Versand) können Sie das Weggeleit 2015 bestellen.


Ulrike Neuhaus
Institut für Kirche und Gesellschaft
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
Fon 02304 755 342
E-Mail schreiben

Ökotipps zur Weihnachtszeit

Foto: ©agneskantaruk Fotolia

In den Ökotipps zur Weihnachtszeit stellt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung ökologisch Wissenswertes und Nützliches rund um das Weihnachtsfest vor und gibt auch Hinweise auf ökologische Aspekte zur Silvesterfeier. Wir möchten Sie dabei unterstützen, die Advents- und Weihnachtszeit zu genießen, zur Ruhe zu kommen und dabei einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der guten Schöpfung Gottes zu leisten.

Die diesjährige Auflage wurde vollständig überarbeitet und bekam ein neues Layout.

Einzelexemplare kosten 3,00 Euro incl. Porto und Verpackung. Bei Bestellungen ab 20 Exemplaren sind auf Anfrage Staffelpreise möglich.

Bestellungen bei margrit.puester(at)kircheundgesellschaft.de

Frauen. Rollen. Bilder. - Neue Ausgabe der Lila Blätter


"Ich bin Landfrau und Christin"
Jedes Jahr am 15. Oktober ist Welt-Landfrauentag. Klingt kurios, Welt-Landfrauentag, ob man so was braucht?" Ja, braucht man!", sagt die Westfälin Ute Kerlen. Ein Grund für den Welt-Landfrauentag ist z. B. sehr politisch, denn fast 80 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion liegt in der Hand von Frauen. Von Landfrauen. Sie sichern die Versorgung ihrer Familien. Und ihnen kommt weltweit eine wachsende Bedeutung beim Schutz der Umwelt zu.

Den Schnupperartikel zum Weiterlesen finden Sie hier.


Die LILA BLÄTTER können für € 9 im Jahr (inklusive Versand) abonniert oder einzeln für € 4,50 (zzgl. Versand) bestellt werden.

Anke Engelmann
Institut für Kirche und Gesellschaft
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
02304-755-230
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Danke


Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden,
nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,
nicht ein Sein, sondern ein Werden,
nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.
Wir sind's noch nicht, wir werden's aber.
Es ist noch nicht getan oder geschehen, es ist aber im Gang und im Schwang.
Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg.
Es glüht und glänzt noch nicht alles, es reinigt sich aber alles.

Martin Luther

Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit und Ihr Interesse an unserer Arbeit in den zurückliegenden Monaten und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


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