Newsletter Dezember 2018

Foto: Gudrun_Fotolia


Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich weiß, dieser Newsletter hat es schwer. Für ihn bleibt kaum Zeit: Bei allem Terminstress in diesen Tagen, bei allem, was noch dringend erledigt werden muss, bei allen Vorbereitungen, die jetzt anstehen.
Dennoch: bitte nicht wegklicken!! Wie wäre es stattdessen mit einem kurzen Perspektivwechsel?

 




Perspektivwechsel
Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Bitte lesen Sie nun den Text von unten nach oben!

Quelle: Iris Macke


Im Namen aller Mitarbeitenden des Instituts für Kirche und Gesellschaft 
wünsche ich Ihnen
eine gesegnete 
Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr Klaus Breyer

Inhaltsverzeichnis

Das Frauenreferat des IKG auf dem Kirchentag 2019

Einstimmen auf den Dortmunder Kirchentag


Singworkshop mit dem neuen Liederheft
21. Januar 2019
Haus Villigst, Schwerte

Wer es noch nicht weiß: Der Kirchentag kommt nach Westfalen! Vom 19.-23. Juni 2019 wird das große Glaubensfestival in Dortmund gefeiert. Zu dem Motto „Was für ein Vertrauen“ gibt es ein eigenes Liederheft. Neben Gebeten für alle Tagzeiten rund um den 23. Psalm enthält es gut 100 Lieder: beliebte neue geistliche Lieder, bewährte Choräle und nagelneue Songs aus der Liederwerkstatt. Bei diesem Studientag werden Gestaltungsmöglichkeiten erkundet, die das Buch bietet: in der eigenen Vorbereitung auf den Kirchentag und auch für die Zeit danach. Wie können die Tagzeitengebete mit dem Vertrauenspsalm Eingang in die Gemeindearbeit finden? Der Studientag will auf den Kirchentag „bei uns“ einstimmen und dazu motivieren, das Liederheft nachhaltig zu nutzen - mit Kirchenmusikdirektorin Ute Springer, Villigst (IAFW)

Leitung: Pfarrerin Gudrun Mawick, Villigst (IAFW)
Tagungsbüro: Ivonne Gluth 02304/755-142
Beitrag: 30 €

Sternfahrt mit Buden durch Westfalen

Foto: Stefan Schick

Der Landesausschuss Westfalen und die EKvW werben mit „Buden“ für den Kirchentag in Dortmund.
Am 16.2.2019 wird es eine Sternfahrt mit 10 Buden durch ganz Westfalen nach Dortmund geben!

Die Buden starten am Vormittag an verschiedenen Punkten. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr vor der Reinoldikirche in Dortmund. Dort wird es eine öffentlichkeitswirksame Aktion geben … Bitte eintragen und dabei sein!

Kirchentagssonntag
Danach fahren die Buden zu ihren Ausgangsorten zurück und werben beim Kirchentagssonntag am 17.2.2019 vor den Kirchen für das große Fest im Juni. Schon mal vormerken: Um 11.30 Uhr findet ein Gottesdienst in der Reinoldikirche mit dem Kirchentagspräsident Hans-Leyendecker statt. Um 18.00 Uhr predigt Dr. Julia Helmke, Generalsekretärin des DEKT, in der ST. Petri-Kirche in Dortmund. Der Kirchentagssonntag wird in Kooperation mit der Stadtkirche St. Petri und dem Frauenreferat vorbereitet.

Frauenmahl beim Kirchentag - Helferinnen gesucht!


Sie möchten beim Kirchentag in einem begrenzten Umfang bei einer interessanten frauenpolitischen Veranstaltung selbst mitwirken? Dann haben wir etwas für Sie!

Für die Veranstaltung "FRAUENMAHL und Mädelsabend" suchen wir Frauen/Mädchen, die als Gastgeberin fungieren. Am Donnerstag, 20. Juni 2019, 19 -22 Uhr findet im Bert-Brecht-Gymnasium, Sumbecks Holz 5, 44379 Dortmund-Kirchlinde ein Frauenmahl und Mädelsabend statt.
300 Frauen und Mädchen werden in der Aula zusammenkommen, Reden von bekannten Frauen und Mädchen hören, gemeinsam essen und sich austauschen. Ihre Aufgabe als Gastgeberin eines Tisches ist es, für jeweils 10 Frauen, zuhause einen Picknickkorb zu packen.
Als Bonbon lockt eine Mitwirkendenkarte, die Sie dann, zu einem günstigeren Preis, für die ganze Dauer des Kirchentags erwerben können: 26 anstatt 98 Euro und eine Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel (VRR) für 8 Euro. Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns melden und mitwirken möchten!

Neugierig geworden? Detaillierte Informationen erhalten Sie bei:
Anke Engelmann
02304 755 230
E-Mail schreiben

Weitere Themen

Flüchtlingsschutz statt Abschottung

Foto: EKvW

Asylpolitisches Forum 2018

Die Teilnehmenden des Asylpolitischen Forums der Ev. Akademie Villigst riefen am 9. Dezember in einer gemeinsamen Resolution dazu auf, das Grundrecht auf Asyl zu stärken und "die Abschottungspolitik aufzugeben".
Sie forderten ein europäisches Asylsystem mit gleich hohen Standards in allen Mitgliedsstaaten der EU. Die Erstaufnahme in den Landesunterkünften solle sechs Wochen Aufenthaltsdauer nicht überschreiten. Weitere Forderungen sind u.a. der uneingeschränkte Familiennachzug, keine Abschiebungen in Länder wie Afghanistan, wo Gefahr für Leib und Leben droht, oder der Ausbau der staatlichen Seenotrettung.
Den Text der Resolution finden Sie hier.

Ich bin fremd gewesen

EKvW

... und ihr habt mich aufgenommen!

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) diskutiert über Migration: Als Grundlage für einen breiten Diskussionsprozess wurde der diesjährigen Landessynode ein umfassendes Arbeitspapier vorgelegt. "Ich bin fremd gewesen, und ihr habt mich aufgenommen" so der Titel des Papiers, das jetzt in die westfälischen Kirchenkreise und Gemeinden geht.

Die Rückmeldungen werden auf der Synodentagung im kommenden Jahr aufgenommen und bearbeitet. Zugewanderte Menschen seien nicht "Objekte staatlicher Fürsorge, sondern selbstbewusste Subjekte des gesellschaftlichen Wandels", heißt es in dem Text. Und Präses Annette Kurschus betont in ihrem Vorwort, Fremdheit dürfe nicht von vornherein als Bedrohung abgewehrt und Migration und Flucht nicht ausschließlich als Problem verstanden werden (aus: EKvW Aktuelles, 19.11.2018)

Hier geht es zur Online-Version, dem Kernstück des Diskussionsprozesses.

Auf dieser Website gibt es Vieles zu entdecken: Neben dem eigentlichen Text der Hauptvorlage finden Sie jede Menge Zusatzmaterial. Sei es in Form von Links auf andere Internetseiten, sei es in Form von Dokumenten, Bildern oder Videos.Bitte nutzen Sie auf Ihrer Entdeckungstour auch die Illustrationen zu Beginn einer jeden Seite. Sie bieten einen spielerischen Zugang zu den Inhalten jenseits des linearen Lesens. Daneben haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen Textabschnitte zu kommentieren.

Klimawandel - Klimaschutz - Nachhaltigkeit


Die Evangelischen Akademien in Deutschland (EAD) veröffentlichen in unregelmäßigen Abständen in "Diskurse" Positionen, Stellungnahmen oder Ergebnisse aus der Arbeit ihrer Netzwerkprojekte.Sie reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen in ihren unterschiedlichsten Dimensionen, eröffnen protestantische Perspektiven und tragen zur Demokratisierung unserer Gesellschaft bei. Anfang Dezember führte "Diskurse" ein Interview mit Pfarrer Klaus Breyer.

Lesen Sie hier das Gespräch!

Weltklimagipfel bestimmt Regeln für den Kampf gegen die Erhitzung

Jürgen Fälchle Adobe Stock

Bisher hatte der internationale Klimaschutz Ziele, aber keine Regeln. Diese gravierende Lücke konnte jetzt der Weltklimagipfel in Katowice schließen. Nun steht das Regelwerk  für die Großbaustelle Klimaschutz, inklusive wichtiger Finanzierungsmechanismen für die Entwicklungsländer. Dieses Regelwerk muss nun aber auch zielgerichtet eingesetzt werden! mehr ...

 

 

100 Jahre Frauenwahlrecht


Präses Irmgard Schwaetzer würdigt 100 Jahre Frauenwahlrecht
Kirche nimmt eigene Gleichstellungsgeschichte in den Blick

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, hat angesichts des bevorstehenden 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland (12. November) das Engagement von Menschen gewürdigt, die sich für die Gleichstellung von Mann und Frau eingesetzt haben. "Den mutigen Frauen, die sich vor mehr als 100 Jahren für das Wahlrecht von Frauen eingesetzt haben, sind bis heute unzählige Frauen und später auch Männer gefolgt, die nicht hinnehmen wollten, wenn Menschen aufgrund ihres Geschlechts unterschiedliche Rechte haben." Ihnen allen gelte Dank und Anerkennung. Die Einführung des Frauenwahlrechts sei ein wichtiger Meilenstein gewesen, so Schwaetzer. mehr ...

Einen Artikel von Sylvia Bachmann-Breves zum Thema "Frauenwahlrecht" (UK Nr. 45, 04.11.2018) finden Sie hier.

Außerdem findet am 3. September 2019 eine Veranstaltung zum Thema Frauenwahlrecht in Haus Villigst statt. Weitere Informationen folgen.

Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung verstetigen


Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat den Beschluss gefasst, das Evangelische Gütesiegel Familienorientierung zu verstetigen. Die Landeskirchen und die Diakonischen Werke in der EKD werden nun gebeten, das Gütesiegel für ihre Einrichtungen zu erwerben. Sie sollen sich bei allen weiteren kirchlichen und diakonischen Trägern für dessen Erwerb einsetzen und dies finanziell und organisatorisch unterstützen. Landesmännerpfarrer Martin Treichel und Nicole Richter, Leiterin des Frauenreferats, begleiten die Projektgruppe Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung. Derzeit läuft die Pilotphase, an der auch zwei Einrichtungen aus Westfalen beteiligt sind. In Kürze können sich aber neue Interessierte - auch kleine Institutionen - für einen nächsten Durchgang bewerben.

Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Erstes Ökumenisches Siegener Frauenmahl

Foto: Miriam Mueller-Schewtschuk

Rund 130 Frauen genossen am Freitagabend, den 7. September, ein ganz besonderes Event in der Siegener Martinikirche. Sie waren eingeladen zum ersten Ökumenischen Siegener Frauenmahl. Eine vorher noch nie da gewesene Verbindung zwischen einem edlen gemeinsamen Abenddiner mit fünf Gängen und den Redebeiträgen ausgewählter Frauen zum Motto: "Mehr Leben ins Leben!" Organisiert und liebevoll vorbereitet hatten dieses besondere Event der Synodale Frauenausschuss des Ev. Kirchenkreises Siegen, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland - Bezirk Siegen-Wittgenstein, der Bezirksverband der Siegerländer Frauenhilfen e.V., der Soroptimist International Club Siegen und die Evangelische Martini-Kirchengemeinde Siegen. Ein Jahr lang haben Frauen aus diesen Vereinen geplant und organisiert und dabei ein abwechslungsreiches Programm kreiert. Die Karten für den vielversprechenden Abend waren bereits zwei Wochen nach Kassenöffnung ausverkauft. Die Idee, kulinarischen Genuss mit gesellschaftspolitischen Vorträgen zu vereinen, ist auf große Annahme gestoßen.
Hier lesen Sie den vollständigen Artikel.

EKD-Synode vom 11. bis 14. November 2018

Europawahl 2019

Foto: bluedesign_AdobeStock

Die Synode bittet den Rat der EKD, die Gliedkirchen sowie die Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa und die Konferenz Europäischer Kirchen,
1. sich aktiv an der Debatte um die Zukunft der EU zu beteiligen und innerhalb der Kirchen Foren für Diskussionen über die Frage zu schaffen, welches Europa wir vor dem Hintergrund christlicher Grundüberzeugungen wollen.
Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Wohnen als Frage der Gerechtigkeit

Foto: Roman Bodnarchuk_AdobeStock

Die Synode bittet den Rat der EKD und die Landeskirchen, sich auf der Ebene des Bundes und der Länder aktiv der Thematik der wachsenden Wohnungsnot anzunehmen und
• Wohnen als Frage der gesellschaftlichen Gerechtigkeit in den öffentlichen Diskurs einzubringen und
• sich an zivilgesellschaftlichen Bündnissen zur Verbesserung des Wohnungsmarktes zu beteiligen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Pflege als Herausforderung für Kirche, Gesellschaft und Politik

Foto: kamasigns_AdobeStock

Die Synode bittet die Landeskirchen, sich dafür einzusetzen, dass die Kirchenkreise und die Kirchengemeinden im Dialog mit den
diakonischen Trägern, anderen Pflegeakteuren und Kommunen die anstehenden Herausforderungen der Pflege aufgreifen und in der lokalen Öffentlichkeit zum Thema machen. Dabei sollten pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige besonders zu Wort kommen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Flüchtlingspolitik in der Europa

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Die Synode bittet den Rat der EKD, sich gemeinsam mit ökumenischen und anderen Partnern gegenüber der Bundesregierung und den europäischen Institutionen dafür einzusetzen, dass
1. die Europäische Union ihren völker- und europarechtlichen Verpflichtungen Schutzsuchenden gegenüber in vollem Umfang gerecht wird, wobei alle Mitgliedsstaaten ihre Verantwortung für eine menschenwürdige Aufnahme wahrnehmen müssen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Umgang mit Kirchenasyl

©Maren Winter - stock.adobe.com

Die Synode der EKD bedauert die von der Innenministerkonferenz im Juni 2018 einseitig beschlossenen Änderungen der Verfahrensabsprache des Jahres 2015 zum Umgang mit Kirchenasylen in sogenannten Dublinfällen.
Die Synode bittet den Rat der EKD, Gespräche mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) und mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit dem Ziel zu führen, zukünftig wieder im Sinne der ursprünglichen Absprache zu verfahren.
Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Kirche im digitalen Wandel

Foto: Matthias Buehner_Fotolia

Die Synode bittet den Rat der EKD, die folgenden Maßnahmen im Rahmen des Projekts „Kirche im digitalen Wandel“ umzusetzen und stellt hierzu über den Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019 mit 2,2 Mio. EUR die erforderlichen Mittel zur Verfügung:
1. Schaffung einer dauerhaften Struktur zur Erarbeitung, Fortschreibung und Umsetzung einer kirchlichen Digitalstrategie und zur Vernetzung kirchlicher Akteure durch eine dem Präsidenten des EKD-Kirchenamtes zugeordnete Stabsstelle Digitalisierung.
Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

EKvW-Synode vom 18. bis 21. November 2018

Kohleausstieg in der Energieversorgung

Foto: bluedesign_AdobeStock

Gott hat die Welt erschaffen und erhält sie. Wir sind mitverantwortlich, Gottes Schöpfung zu bewahren (Gen 2,15). Unsere Aufgabe ist es, nach Wegen zu suchen, dass alle Menschen im Norden und Süden, heutige und zukünftige Generationen, in Würde leben können.
Die Verhinderung eines katastrophalen Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen, vor der die Menschheit steht.
Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Landessynode zum Thema Asyl


Die 18. Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen hat auf ihrer diesjährigen Tagung Beschlüsse zu Grundwerten in der Flüchtlingspolitik, Familiennachzug, Kirchenasyl in den sog. Dublinfällen, Taufe als Asylgrund, Veränderungen in Unterbringungseinrichtungen.


Lesen Sie hier die vollständigen Beschlüsse.
Achtung der Grundwerte der Europäischen Union
Familiennachzug sofort und konsequent umsetzen
Kirchenasyl in Dublinfällen
Konversion vom Islam zum Christentum und Taufe als Asylgrund
Bemühungen zur Veränderung des "Asylstufenplans"

Digitalisierung macht auch vor der Kirchentür nicht Halt!

Foto: Weissblick_AdobeStock

Die 10 Gebote wurden in Stein gemeißelt, Paulus schreibt Briefe an die Gemeinden, der Buchdruck verbreitet die Bibel auf ganz neue Weise. Medien haben schon immer Gottes Botschaft verbreitet, und sie waren immer modern. Mit dem digitalen Wandel ändern sich jedoch nicht nur die Medien. Die Urheberschaft von Kommunikation ist nicht mehr zwingend menschlich. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und BigData machen auch vor der Kirchentür nicht Halt.

Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Aktiv gegen Wohnungsnot

Foto: R. Rose_AdobeStock

„Die Mieten steigen dramatisch. Es fehlen fast 1 Million bezahlbare Wohnungen. 40 % aller Haushalte wenden bereits mehr als 30 % ihres verfügbaren Einkommens für Mieten und Nebenkosten auf“ (Bündnis Fairer Wohnraum, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.).

Immer mehr Menschen haben in Deutschland keine Chance auf eine eigene Wohnung. Fast eine Million Menschen sind wohnungslos.

Lesen sie hier den vollständigen Beschluss.

Gefahren des Rechtspopulismus

© shutterup_Ortsschild Rechtspopulismus_Fotolia

Kirche und Gesellschaft demokratisch gestalten
Die Landessynode macht sich den Beschluss der EKD-Synode 2018 "Gefahren des Rechtspopulismus" zu eigen.
Sie bittet die Kirchenleitung, das Strategiepapier "Überlegungen zum Umgang der EKvW mit Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit" aus dem Jahr 2017 um die im EKD-Synodenbeschluss genannten Maßnahmen zu erweitern und deren Umsetzung voranzubringen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beschluss.

Termine

Max ist Marie

Pressefoto: Kathrin Stahl

Trans*
Das Thema Transidentität beschäftigt das Frauenreferat in der EKvW derzeit besonders. Den Aufschlag haben die Sonderseiten in der UK Unsere Kirche gemacht – nachzulesen unter Publikationen. Im Frühjahr 2019 wird es eine Ausstellung sowie Vorträge, Workshops und Podiumsgespräche zum Thema geben.

Alle Informationen zu unserem Schwerpunkt finden Sie hier.

Trans* ‑ Wie zweideutig ist die Schöpfung?

Geralt-Pixabay

30. Westfälischer Theologinnen Tag (WTT)
9. Februar 2019
10.30-17.00 Uhr
Ev. St. Mariengemeinde, Dortmund

Ein Leben lang im falschen Film? Menschen, die sich ihrem nach außen hin definiertem Geschlecht nicht zugehörig fühlen, kommen langsam zu ihrem Recht: Sie können nach schwierigen Prozessen und Therapien ihren Körper an ihr Empfinden angleichen. Dies ist oftmals mit Diskriminierung verbunden. Dem stellen sich nun Politik und viele Wissenschaften - und die Theologie auch!
Darum lädt der Westfälische Theologinnen Konvent nicht nur Gerhard Schreiber ein, der in einem Vortrag Transsexualität aus theologischer Perspektive betrachtet, sondern öffnet den Westfälischen Theologinnen Tag (WTT) zu seinem 30. Geburtstag auch für alle Geschlechter. Neben einer theologischen Auseinandersetzung zu dem Thema werden auch die Früchte, die sie bereits in der Praxis getragen hat, beleuchtet.
Der erste Teil des Tages findet in den Räumen der Evangelischen Marien-Gemeinde Dortmund statt. Im zweiten Teil rückt die Ausstellung "Max ist Marie" in der St. Petri-Kirche mit einem anschließendem Gottesdienst in den Fokus.

Weitere Informationen und Anmeldung

So viel Du brauchst


Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit 2019

"Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen - so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen." Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. Denn der Klimawandel gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und verstärkt weltweit Ungerechtigkeiten.

Lesen Sie hier alles zur Fastenaktion 2019!

Von Politik, Geschlechterrollen und Zusammenleben


19. März 2019
10 - 16 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Unter dem Titel "Streitpunkt Familie - Von Politik, Geschlechterrollen und Zusammenleben" werden sich das Frauenreferat und die Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft mit dem heutigen Familienbild auseinandersetzen. Die 2014 erschienene Hauptvorlage "Familien heute" der Evangelischen Kirche von Westfalen und die EKD-Denkschrift "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit" haben neue Positionen im Blick auf Familienformen markiert. In den letzten Jahren hat sich die Diskussion verändert.

Weitere Informationen und Anmeldung
Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie demnächst auf unserer Homepage.

Personalia

Neue Pfarrerin im Frauenreferat


Seit dem 1. September 2018 vervollständigt Anne Heckel als Pfarrerin das Team des Frauenreferats. Anne Heckel ist im Frauenreferat und im Institut für Kirche und Gesellschaft keine Unbekannte: Von 2012-2016 hat sie die Arbeit des Frauenreferats im landeskirchlichen Frauenausschuss begleitet. Die Arbeitsweise des IKG konnte sie 2012/13 im Sondervikariat kennenlernen.

Aufgewachsen im Sauerland hat Anne Heckel in Wuppertal, Leipzig und Heidelberg Theologie studiert. Ihr Interesse an gesellschaftlichen, politischen und organisationalen Zusammenhängen hat sie im Bereich der Politik- und Verwaltungswissenschaften (B.A.) vertieft.

Ihren Weg in der EKvW hat sie im Dortmunder Westen im Vikariat gestartet und ist über Villigst in den Kirchenkreis Iserlohn weitergegangen. Dort war sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Westhofen im Probedienst und in der Kirchengemeinde Schwerte war sie zuletzt Gemeindepfarrerin mit dem Schwerpunkt Diakonie. Anne Heckel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Das Frauenreferat freut sich in dieser Neuzusammensetzung die Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche immer wieder neu zu stellen.

Publikationen

Diskurse und Dispute - Spiritualität und Kreativität

Foto: Inka Vogel

Das neue Halbjahresprogramm 2019 der Evangelischen Akademie Villigst ist erschienen. Sie präsentiert wie gewohnt eine Fülle von Veranstaltungen, die sich im weiten Raum des Dialogs der Religionen ansiedeln lassen und reagiert damit auf die Zunahme allgemein religiöser Debatten in der Öffentlichkeit.
Auch die Bedrohung des gesellschaftlichen Friedens durch Antisemitismus und Islamfeindlichkeit wird in der Akademie diskutiert. Neben der Internationalen Friedens- und Konfliktforschung, Europa und unterschiedlichen Angeboten im Bereich von Bildung und Kultur, setzen wir im nächsten Jahr einen kleinen Schwerpunkt im weiten Feld der Gentechnologie. Verschiedene Abendveranstaltungen in NRW finden ihren Abschluss in einer großen Tagung in Villigst. Zwischen den Oberthemen Wirtschaft, Arbeit und Soziales über Familien- und Genderfragen bis hin zu Klima und Nachhaltigkeit bietet die Akademie weitere Veranstaltungen in gesellschaftspolitisch relevanten Bereichen an.

"Diskurse und Dispute" als PDF-Dokument zum Herunterladen.
"Spiritualität und Kreativität" als PDF-Dokument zum Herunterladen.

Radioandachten aus dem Frauenreferat

(c)Archimede-Fotolia_102113717

Kurz vor Weihnachten werden auf WDR2 wieder Radioandachten mit geschlechtersensiblem Fokus aus dem Frauenreferat gesendet. Nicole Richter spricht in ihrer Popsongexegese am 20.12. über das neue Lied von Herbert Grönemeyer Doppelherz. Grönemeyer singt darin zum ersten Mal auf Türkisch. In dem passenden Video zum Lied brennt eine türkische Braut bei ihrer Hochzeit mit einer anderen Frau durch ...
In einem Kommentar am Freitag, 21.12.2018, erinnert sie an Martin Luther King und lässt sich von seiner Rede zu einem eigenen Traum inspirieren: Sie träumt von einer Welt und einer Kirche in der geschlechtersensibler gesprochen wird.
Am Samstag, 22.12., steht das Thema Transidentität im Fokus. Die Radioandacht trägt den Titel: Jesus liebt Trans*!
Herzliche Einladung zum live hören oder podcasten!

Gender im Disput


Über den Begriff Gender wird zurzeit viel diskutiert. Wenn Männer und Frauen in erster Linie als Menschen wahrgenommen werden – mit jeweils individuellen Interessen und eigenen Begabungen – und nicht als Vertreter*innen einer bestimmten geschlechtlichen Spezies, bleiben Reaktionen nicht aus. Sowohl aus progressiven als auch aus konservativen Kreisen gibt es viele Wortmeldungen zum Thema.
Nicht immer ist klar: Sind die Beiträge sachlich und fundiert? Wird auch miteinander geredet? Das Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie will mit diesem Buch "Gender im Disput" zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung über Genderthemen anregen. Diese sind aktuellen Debatten entnommen und haben Relevanz für die kirchliche Praxis. Die Dialogbeiträge zur Bedeutung der Genderforschung für Kirche und Theologie bringen verschiedene Positionen miteinander ins Gespräch. Dabei bilden die ausgewählten Autor*innen aus der Wissenschaft und/oder aus der kirchlichen Öffentlichkeit die Breite der bisher geführten Diskussion ab. 
Lesen Sie hier "Gender im Disput"!

Trans*, Inter und Queer - die neue Ausgabe von Eins*


Es gibt mehr als zwei Geschlechter. Das Bundesverfassungsgericht hat das anerkannt. Demnächst wird es neben „männlich“ und „weiblich“ die Möglichkeit geben, einen dritten Eintrag in das Personenstandsregister  vorzunehmen. Was das für Gesellschaft, Theologie und Kirche bedeutet, damit hat sich der Schwerpunkt der neuesten Ausgabe von EINS* beschäftigt. Lesen Sie hier die ganze Ausgabe unserer UK-Sonderbeilage.

Die richtige Person am richtigen Ort


Presbyterien und andere kirchliche Leitungsgremien als Arbeitgeberinnen stehen in Bewerbungsverfahren vor der Aufgabe die richtige Person für den richtigen Ort zu suchen. Die Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und das EKD-Referat für Chancengerechtigkeit haben deshalb eine Arbeitshilfe erstellt.
Sie richtet sich an gemeindeleitende Gremien, kann aber auch von anderen Stellen genutzt werden, die mit der Auswahl von kirchlichem Personal befasst sind. Die Arbeitshilfe zeigt anschaulich, wie effektive Bewerbungsverfahren ablaufen und wie die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber möglichst sicher überprüft werden kann. Sie hält außerdem viele praktische Tipps und Informationen zu Gleichstellungsfragen bereit.

Arbeitshilfe der EKD

Dankeschön


Mit vielen unterwegs
Alltagsgezwitscher
Worte kopfüber durcheinander
Der Sinn bleibt
dem ersten Blick verborgen
sichtbar wird ein himmlischer Flügel
Vertrauen wir dem Geist
der weiter trägt
zum Frieden – zur Liebe
Jörg Herrmann

Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit und Ihr Interesse an unserer Arbeit in den zurückliegenden Monaten und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

Christa Martens & Gunda von Fircks & Bärbel Walzinski & Sarah Wittfeld
Öffentlichkeitsarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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