Newsletter Dezember 2020

Inhaltsverzeichnis

Weihnachtsgruß

Fürchtet euch nicht!

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„Fürchtet euch nicht!“ Vielleicht nehmen Sie die Weihnachtsbotschaft des Engels in diesem Jahr anders wahr. Denn vieles ist zum Fürchten! Die Möglichkeit einer lebensbedrohenden Covid-19-Erkrankung, die Sorge um das Überleben der eigenen Firma oder vor Arbeitslosigkeit, eine vielleicht immer noch drohende verheerende Wirtschaftskrise und die Megakrise Klimawandel, die unvermindert weitergeht.

„Fürchtet euch nicht!“ Wie überirdisch klingt da die Botschaft des Engels: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“
Gott wird Mensch. Ein Säugling, schwach, verletzlich und allen Gefahren ausgeliefert, bringt Licht in die dunkelsten Ecken der Welt. Auch in dieses so von Covid-19 geprägte Jahr! Wir dürfen hoffen, dass wir in Gottes Hand behütet und geborgen sind.
Gott schenkt uns Kraft, die Liebe weiterzugeben und gerade jetzt an einer menschenwürdigen und umweltgerechten Zukunft zu arbeiten! Und dies wollen wir auch in 2021 tun!

Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit, die intensiven Gespräche und tiefgehenden Diskurse und freuen uns auf kommende gemeinsame Projekte, Kooperationen und  anregende Gedankenaustausche!
Von Herzen  wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie viel Gesundheit, Kraft und Hoffnung für das neue Jahr!

Ihr Klaus Breyer & das Team des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Themen

Aus eigener Kraft

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Das Projekt blickt auf erstes Jahr zurück
Vor einem Jahr startete am Institut für Kirche und Gesellschaft das Projekt "Aus eigener Kraft - Empowerment junger geflüchteter Menschen beim Einstieg in Ausbildung und Arbeit". Nur wenige Monate nachdem erste Kontakte geknüpft waren und Workshops stattfinden sollten, kam auch diesem Projekt die Pandemie mit all ihren Auswirkungen in die Quere. So musste die für Anfang Mai angedachte Auftaktveranstaltung abgesagt werden und ein erstes Kennenlernen und der Austausch mit Akteur*innen der Empowermentarbeit in NRW fielen aus.

Gesucht: Alternativen zu herkömmlichen Veranstaltungsformaten
Eine erste Reihe von Online-Seminaren für Teilhabemanager*innen der Landesinitiative "Gemeinsam klappt´s" startete Anfang Mai und fand großes Interesse. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Handhabung neuer Plattformen gewöhnten sich alle recht schnell an die neuen Gegebenheiten. Die Online-Seminare entwickelten sich zu einer hilfreichen Alternative für das Jahr. Es folgten weitere Veranstaltungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche, die besonders darauf abzielten, für eine Arbeit mit Geflüchteten aus rassismuskritischer Perspektive zu sensibilisieren und das Konzept des Empowerments zugänglich zu machen. Die ersten Erfahrungen zeigen jedoch auch, dass Veranstaltungen in Präsenz nicht eins-zu-eins in Online-Formate übertragen werden können und Zugangsbarrieren bei der Konzeption mitgedacht werden müssen.

Junge Geflüchtete bleiben oft außen vor
So gibt es im Projekt auch die Erkenntnis, dass die Pandemie junge Geflüchtete in mehrfachem Sinne trifft und herausfordernde Lebenslagen verschärft. Hier sind unter anderem der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung, der Wegfall von Unterstützungs- und Beratungsangeboten während der Lock-Down Phasen, fehlende technische Ausstattung und Internetzugang sowie die Anordnung von Quarantäne für ganze Gemeinschaftsunterkünfte zu nennen. Neue virtuelle Angebote erreichen die Zielgruppe leider nur bedingt und decken Bedarfe unzureichend ab. Im Projekt wird daher darüber nachgedacht, in Zukunft technische Ausstattung für junge Geflüchtete zur Verfügung zu stellen und so Zugang zu Online-Angeboten zu ermöglichen. Ziel ist es außerdem, den jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, eigene Ideen auch in Zeiten von Corona zu besprechen und Projekte planen zu können. Darüber hinaus können Austauschräume geschaffen werden, die in diesen unübersichtlichen Zeiten als hilfreich wahrgenommen werden. Nichts desto trotz bleibt die Hoffnung bestehen, persönliche Treffen im nächsten Jahr wieder ermöglichen und so auch die Zielgruppe besser erreichen zu können.
... weitere Informationen

Gottesdienst geschlechtergerecht gestalten


Neue Website online

Am 26. September 2020, dem Europäischen Tag der Sprachen, ist eine neue Webseite zu Geschlechtergerechtigkeit online gegangen. Die Evangelische Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
bietet eine wachsende, neue Sammlung von Hinweisen zu geschlechtergerechter Sprache und Bildsprache bis zur Abbildung aller liturgischen Elemente sowie Liedvorschläge, Material für die Arbeit mit Kindern, Fortbildungsangebote ergänzt durch Literaturhinweise.

Eine Arbeitsgruppe unter der inhaltlichen Federführung von Ulrike E. Auga, Professorin für Evangelische Theologie und Geschlechterstudien, hat die Webseite mit der Internet-Redaktion der EKBO umgesetzt. In einem Interview - das sich auch auf der Website befindet - erzählt Prof. Dr. Ulrike E. Auga, worum es dabei geht. Die Website nimmt Anliegen der feministischen, postkolonialen Geschlechterstudien sowie der Queeren Theorie und Transgenderforschung auf und erstellt ein neues digitales Archiv für die Arbeit an der Schnittstelle von Religion und Geschlecht.

Orange your city

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Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Am 25.11.2020 war wieder der Tag, an dem an die alltägliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen erinnert wird. Ab 17 Uhr leuchteten viele Gebäude in Westfalen, in ganz Deutschland, in orangefarbenem Licht. Mit der Aktion "Orange your City" sollte in öffentlichen Gebäuden und auch an Kirchen ein Zeichen gegen die Gewalt gegen Frauen gesetzt werden - gerade auch jetzt in Coronazeiten. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine der allgegenwärtigen Menschenrechtsverletzungen weltweit, so die Initiatorinnen von "Orange your City, Zonta International e.V.. Sie beinhaltet körperliche und sexuelle Gewalt, sowie gesundheitsschädliche Handlungen wie Vergewaltigung, Genitalbeschneidung und Menschenhandel. Neben der Aktion "Orange your City", rief auch der Verein, "Terre des Femmes " zu ihrer bekannten Fahnenaktion auf.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes/BKA wurden in Deutschland im letzten Jahr 333.304 Frauen Opfer von Gewalttaten wie Körperverletzung, Nötigung, sexuellen Übergriffen, Vergewaltigungen, Totschlag und Mord. Von diesen weiblichen Gewaltopfern erlitten 114.903 diese Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. 307 Frauen starben in  Deutschland 2019 durch Partnergewalt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Rollenbilder in Kitas erweitern

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Rund sechs Prozent des pädagogischen Personals in deutschen Kindertagesstätten sind Männer. Zu wenig, sagt Jürgen Haas vom lnstitut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Umso mehr Unterschiedlichkeit Kinder erlebten, desto größer sei ihr Gewinn.

In Zehn14, das Evangelische Elternmagazin der Evangelischen Kirche im Rheinland, erschien im November ein Interview mit Jürgen Haas, Koordinator Vater-Kind-Agentur, Koordinator Vater-Kind-Agentur.
"Herr Haas, Jungs brauchen männliche Vorbilder, heißt es oft. Was halten Sie davon, vor allem mit Blick auf die Per­sonalsituation in Kindergärten? Erstmal ist das gut und richtig. Diversität ist etwas Positives. Es ist gut, wenn Kinder im Kindergarten Männer und Frauen erleben und so die Möglichkeit haben, zu beobachten und sich zu identifizieren. Das gilt für Jungs und Mädchen. Kommt ein Mann als Erzieher in eine Gruppe, dann stellen Jungs fest: Da ist jemand, der ist so ähnlich wie ich und gleichzeitig anders als Papa. Im besten Fall erfahren sie, dass Männer ganz unterschiedlich sein können. (...)"
Hier können Sie das vollständige Interview lesen.

Macht das Beste aus der Zeit

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Jahresprogramm der Männerarbeit
„Macht das Beste aus der Zeit“ – ein Vers aus dem Kolosserbrief gibt in der Männerarbeit den Takt an für das neue Jahr. Zeitlos gültig wirkt das und doch wie gemacht für diese Zeit, in der ein Thema alle gleichzeitig in Atem hält. Jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken oder die Ohren hängen lassen, so lese ich diesen Vers in diesen Zeiten, sondern nach den Möglichkeiten suchen, die diese Zeit trotz allem bietet.

„Macht das Beste aus der Zeit“ – eine Herausforderung in Pandemie-Zeiten, auch für uns in der Männerarbeit. Vieles, was wir geplant hatten, konnte 2020 nicht stattfinden – und vieles, was wir für das Jahr 2021 vorhaben, steht unter dem Vorbehalt, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt. „Macht das Beste aus der Zeit!“ Das ist gleichzeitig eine kraftvolle Aufforderung, dem Trend zur Privatisierung und zum Rückzug in die eigenen vier Wände zu widerstehen und danach Ausschau zu halten, wie Gutes gelingen kann für Männer, für Menschen aller Geschlechter, für eine Gesellschaft, die vor zahlreichen Herausforderungen steht – auch in der Frage der Geschlechtergerechtigkeit.
Wir in der Männerarbeit freuen uns auf vielfältige Begegnungen, spannende Themen und lebendigen Austausch im Jahr 2021.
Landesmännerpfarrer Martin Treichel

Das Jahresprogramm 2021

EU-Agrarreform kein Systemwechsel für besseren Klimaschutz

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Dirk Hillerkus, als Agrarexperte der westfälischen Kirche im Institut für Kirche und Gesellschaft tätig, blickt mit Skepsis auf das Reformkonzept der EU-Landwirtschaftsminister für die europäische Agrarpolitik. Thomas Krüger vom Pressebüro für Kirche und Gesellschaft stellte im Auftrag des epd-Pressedienstes Hillerkus Fragen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU.
Lesen Sie hier den vollständigen epd-Artikel.

Landessynode der EKvW 2020

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Die Landessynode setzt sich aus der Kirchenleitung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden, Kirchenkreise und evangelisch-theologischen Fakultäten zusammen. Sie beschließt u. a. die Kirchengesetze, den Haushalt der Landeskirche sowie grundlegende Finanzregelungen, die auch die Kirchenkreise und Gemeinden betreffen. Sie berät wichtige theologische und kirchenpolitische Themen. Und sie wählt den oder die Präses und die anderen Mitglieder der Kirchenleitung.
Die Kirchenkreise mit ihren Kreissynoden können Anträge an die Landessynode stellen. Von den derzeit 191 Mitgliedern sind 165 Synodale einschließlich Kirchenleitung gewählt, 22 berufen oder entsandt.
Stimmberechtigt sind 165 Synodale, hinzu kommen 22 beratende Abgeordnete. Die Landessynode wird alle vier Jahre neu gebildet - nach den Wahlen zu den Presbyterien und der Neukonstituierung der Kreissynoden. Die Landessynode wird von der oder dem Präses geleitet.
Dr. Holger Gemba, Landesvorsitzender der Männerarbeit der EKvW, Anne Heckel (beratend) und Klaus Breyer als Leiter des Instituts (beratend) sind Mitglieder der Landessynode.
Auf der diesjährigen Tagung der Synode der EKvW wurden maßgebliche Beschlüsse gefasst.
Lesen Sie hier mehr dazu.

Termine

Radioandachten mit Genderblick

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Drei Radioandachten mit Nicole Richter
28., 29. und 30. Dezember 2020

Zwischen den Jahren ist es wieder soweit: Aus dem Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen im Institut werden von Nicole Richter drei Radioandachten mit Genderperspektive auf WDR 2 gesendet.
Themen sind u.a.: Die neue Agende zur Segnung von Trans*-Menschen. Die ökumenische Arbeitsgruppe QUIKT - Queer in Kirche und Theologie hat eine Gottesdienstform erarbeitet, die Menschen in ihren Veränderungsprozessen begleiten und unterstützen kann. Hören Sie doch mal rein:
Entweder morgens mithören oder später als download kirche-im-wdr.

Blick zurück – nach vorn

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Ein Klosterseminar zum Jahresbeginn
8.-10. Januar 2020
Stift Börstel


Der Jahreswechsel lädt dazu ein, das Tempo zu verlangsamen, Rückschau zu halten und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Was habe ich im zurückliegenden Jahr erlebt? Was hat sich verändert? Und: Mit welcher inneren Haltung gehe ich in die neue Zeit? Das Wochenende bietet Gelegenheit, über diese Fragen nachzudenken, neue Impulse aufzunehmen und die eigene Rolle als Frau, Mann, Mensch zu reflektieren. Dabei wird bewusst die Genderperspektive der Ausgangspunkt unserer vielfältigen Methoden sein. Neben gemeinsamen Einheiten wird es auch Übungen in geschlechtergetrennten Gruppen geben. In der klösterlichen Umgebung des ökumenischen Stifts Börstel wird sowohl Zeit sein für gemeinsame Gespräche als auch für Stille, Yoga, Wandern und Gebet.

Weitere Informationen und Anmeldung

Gestärkt durch die Krise?!

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Resilienz und Fasten - Ein Seminar für Frauen
19.-21. Februar 2021
Findhof, Lindlar


Als Resilienz bezeichnet man in der Psychologie die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Wer resilient ist, kann mit herausfordernden Lebensumständen und den negativen Folgen von Stress gelassener umgehen. Dabei ist u.a. entscheidend, sich durch Widerstände im Leben nicht entmutigen zu lassen, sondern daraus zu lernen und diese Erfahrungen in das eigene Leben zu integrieren. Neben der Vermittlung von Wissen über die Konzepte "Resilienz" und "Salutogenese" sowie deren Anwendung im Alltag, steht die Balance zwischen Ernährung und Bewegung im Fokus des Seminars. Das gemeinsame Fasten ermöglicht einen guten Einstieg in eine gesundheitsorientierte Lebensführung und fördert die Widerstandskraft.

Weitere Informationen und Anmeldung

Hinter dem Horizont

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Die letzte Berufsphase und den Übergang positiv gestalten
1.-5. März 2021
Haus am Weststrand
Norderney


Ihr Berufsleben endet bald? Oder hat der neue Lebensabschnitt für Sie vor kurzem bereits angefangen? Beginnt jetzt die große, herbeigesehnte Freiheit oder betreten Sie eher unbekanntes Terrain? Was wird fehlen? Was ist ein Gewinn? Und wie lassen sich Freiräume nutzen?
Im Ruhestand können Hobbys gepflegt und Kontakte intensiviert werden. Der frisch gewonnene Freiraum bringt aber auch Herausforderungen für den Alltag und die Partnerschaft mit sich. Die gewonnene Zeit will aktiv gestaltet werden, auch wenn der finanzielle Spielraum vielleicht kleiner wird. Nutzen Sie die Chancen, Ihre Fähigkeiten neu zu entdecken und einzusetzen.
In den fünf Tagen der Veranstaltung möchten wir gemeinsam mit Ihnen Blicke auf das zurückliegende Berufsleben werfen und nach vorne auf das "neue, andere Leben" richten. Tauschen Sie sich über ihren bisherigen und zukünftigen Lebensweg aus, lassen Sie sich von den Gedanken der anderen inspirieren, spinnen Sie Ihre eigenen Zukunftsvisionen und schauen Sie hinter den Horizont.

Personalia

Neue Mitarbeiterin im IKG

Foto privat

Seit Oktober ist die Sozialpädagogin Katharina Bertelsbeck im Fachbereich Flucht, Migration, Integration tätig. Sie unterstützt das Team insbesondere im Bereich Integration und setzt sich als erstes damit auseinander, was Integration (nicht) bedeuten kann.
Dieser Frage ging sie zuvor praktisch nach - als Stadtteilarbeiterin im Rahmen des Quartiermanagements der Stadt Essen.
Katharina Bertelsbeck wurde geprägt durch Freiwilligendienste im afrikanischen Ausland und ist schon von klein auf mit der EKvW verbunden.

Publikationen

Die Ökotipps zur Weihnachtszeit sind wieder da!

cover der Broschüre

Auch wenn in diesem Jahr coronabedingt Weihnachtsmärkte abgesagt wurden und Bürger*innen aufgerufen sind, ihre Kontakte einzuschränken, wird das Weihnachtsfest dennoch gefeiert werden.
In den Ökotipps zur Weihnachtszeit möchten wir ökologisch Bedenkenswertes rund um das Weihnachtsfest vorstellen. Auch Hinweise auf ökologische Aspekte der Silvesterfeier sind enthalten.
Die Broschüre möchte Sie dabei unterstützen, die Advents- und Weihnachtszeit zu genießen, zur Ruhe zu kommen und dabei einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der guten Schöpfung Gottes zu leisten.

Ökotipps zur Weihnachtszeit
Hg.: Institut für Kirche und Gesellschaft
Schwerte 2017
ISBN-Nr. 978-3-939115-32-8
Die 64-seitige Broschüre kann für 3 Euro (incl. Porto) bestellt werden:

Ines Schäfer
Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW
Fachbereich Nachhaltige Entwicklung
Auf dem Tummelplatz 8
58239 Schwerte
Tel: 02304/755-331
ines.schaefer@kircheundgesellschaft.de
Staffelpreise bei größeren Bestellungen ab 10 Exemplaren auf Anfrage.

Gentechnik und Biopatente

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Häufig gestellte Fragen beantwortet
In den letzten Monaten wird intensiv darüber diskutiert, ob neue Verfahren der Gentechnik, auch als Genome Editing oder Neue Gentechnik (NGT) bezeichnet, von der strengen gesetzlichen Regulierung auf europäischer Ebene und in Deutschland ausgenommen werden sollen. In dieser Debatte geht es um die Nachweisbarkeit der gentechnischen Veränderung bei Pflanzen, um die Möglichkeit der Kennzeichnung von daraus hergestellten Lebensmitteln und um die Wahlfreiheit für Landwirt*innen und Verbraucher*innen. Insbesondere die Methode der Gene Drives ruft erhebliche Sicherheitsbedenken hervor. Um die Möglichkeit, Pflanzen und Tiere als technische Erfindungen patentieren zu können, wird bereits seit Jahrzehnten gestritten.
Diesen drei Themen widmet das Institut für Kirche und Gesellschaft gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) nun in einer neuen Publikationsreihe drei Broschüren, um die kritischen Aspekte der gesellschaftspolitischen Debatte aus kirchlicher Sicht zu beleuchten.

Neue Gentechnische Verfahren bei Pflanzen

Gene Drives - Gentechnik im Turbogang?

Lebewesen als Erfindungen des Menschen?

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
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