Evangelische Akademie Villigst, Mai 2018


Inhaltsverzeichnis

Editorial


Willkommen bei der Evangelischen Akademie Villigst!
Im Juni werden Sie unser nächstes Halbjahresprogramm in den Händen halten: Es wird ein kleines Heft sein, thematisch gegliedert und mit kurzen Texten zu jeder Veranstaltung. Wir wollen Ihnen damit den Zugang zu spannenden Tagungen und informativen Seminaren erleichtern. Interessieren Sie sich für das Thema "Frieden"? Oder ist es eher der "Dialog der Religionen", mit dem Sie sich beschäftigen? In Zukunft können Sie gleich die für Sie richtige Seite aufschlagen und haben alle Veranstaltungen Ihres Interessengebietes auf einen Blick. Vielleicht aber haben Sie auch Spaß daran, durch die anderen Bereiche zu stöbern - es gibt viel zu entdecken.
Wir freuen uns darüber, Ihnen unser Programm neu präsentieren zu dürfen, wünschen Ihnen spannende Leseerlebnisse und warten mit Interesse auf Ihre Rückmeldungen.

Wir hoffen, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen!
Dr. Sabine Federmann

Vorschau

Megacities in Südasien


Brennpunkte sozialer und religiöser Konflikte
25. bis 27. Mai in Haus Villigst

In den Schwellenländern Südasiens liegen einige der größten Städte der Welt, davon allein vier in Indien, Pakistan und Bangladesch: Mumbai, Delhi, Krachi und Dhaka. Wie in einem Brennglas sind in ihnen die Probleme von Landflucht, Überbevölkerung, Industrialisierung und Globalisierung sowie die damit verbundenen Umweltschäden, Versorgungsprobleme und sozialen Konflikte zu sehen. mehr ...

Programm und Anmeldung

Festung Europa


Wo bleiben die Menschenrechte?
6. Juli 2018, 18.00 Uhr
Junges Schauspiel, Münsterstraße 446, 40470 Düsseldorf

Nahe der Außengrenzen der EU werden Menschen unter menschenrechtswidrigen Bedingungen in Haftzentren festgehalten, findet ein Teil von ihnen weiterhin auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben den Tod. Sie fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Kriege, Umweltkatastrophen, ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedingungen, vor den gewalttätigen und diskriminierenden gesellschaftlichen Verhältnissen in ihren Herkunftsländern. Die Zahl der in Deutschland angekommenen Geflohenen ist allerdings massiv zurückgegangen. mehr ...

Programm und Anmeldung

Rückblicke

Die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit auf dem Weg zur langfristigen Integrationsbegleitung


Positionsbestimmung, Herausforderungen und Chancen für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit
Zu diesem Thema fand im März in Haus Villigst die jährliche Arbeitstagung des Projektes "Engagiert in Vielfalt - Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land" statt. . Ehren-, haupt- und nebenamtlich Engagierte aus den Regionen der projektzugehörigen Modellinitiativen nahmen die Chance in lebhaften Diskussionen wahr, Impulse für ihre Arbeit vor Ort und zur Vernetzung zu gewinnen. mehr ... 

Mit Sinti und Roma solidarisch verbunden


Der Weltromatag am 8. April geht zurück auf eine große Sinti- und Roma Tagung in London 1971.

Was damals aus ganz Europa berichtet wurde, war bedrückend: Fast flächendeckend waren Roma Opfer von Verfolgung, Entrechtung oder Marginalisierung. Ihnen schlug ein tiefsitzender Antiziganismus entgegen, mit der die Mehrheitsgesellschaft versuchte, Ausgrenzung und Ablehnung zu rechtfertigen. Selbst in Deutschland erfuhren sie vielfältige Diskriminierung.  Die Bürgerrechtsbewegung unter Führung von Romani Rose begann, sich gerade zu gründen, um gegen Vorurteile und Ausgrenzung und für die Anerkennung als nationale Minderheit zu kämpfen. Sinti und Roma wurden immer noch als nachrangige Opfer des Nationalsozialismus behandelt. 47 Jahre später hat sich am Antiziganismus kaum etwas geändert, wie eine Studie 2014 feststellte. Diskriminierung aber ist immer konkret. Sie geht von Menschen aus, und sie betrifft Menschen.  mehr ...

Unternehmen tragen Verantwortung für Menschenrechte


Einschätzungen zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)

In diesem Jahr jährt sich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zum 70. Mal. Erstaunlich, dass diese Erklärung von 1948 bereits konkrete Arbeitsrechte wie die Artikel 23 und 24 enthält: „Jedermann hat das Recht auf … angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen … (23,1). Alle Menschen haben ohne jede Diskriminierung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit (23,2). Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist (23,3). Jedermann hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und ihnen beizutreten (23,4).   mehr ...

Technik = Gutes Leben?


Digitalisierung und Internet der Dinge - Technologien und gesellschaftliche Verantwortung?

Im Mittelpunkt dieser Tagung, die zusammen mit dem Fachbereich Informatik der FH-Südwestfalen konzipiert und umgesetzt wurde, standen die rechtlichen und ethischen Konflikte, die aus der totalen Digitalisierung erwachsen und die der analoge Mensch abwägen muss: Chance oder Risiko? - Master oder Slave? - Gleichberechtigung oder Unterordnung?  mehr ...

XXXI. Afghanistan-Tagung mit Hamid Karzai


Studienleiter Uwe Trittmann begrüßt Hamid Karzai auf der XXXI. Villigster Afghanistan-Tagung.

Auf dem Weg zu einer neuen Afghanistan Politik: Realitäten - Verantwortungen - Strategien

Die Afghanistan-Tagung im November 2017 in der Evangelischen Akademie Villigst hatte einen ganz besonderen Teilnehmer. Hamid Karzai, 2001 bis 2014 Präsident Afghanistans, hielt einen Vortrag über Zukunftsaussichten für sein Land aus afghanischer Sicht und stellte sich anschließend der Diskussion.

"Die Frage nach der Stabilität des Landes steht im Mittelpunkt unserer Konferenz. Welche Zukunft hat Afghanistan, diese Region mit der höchsten Konzentration von Extremismus und Terrorismus?", begrüßte Uwe Trittmann von der Ev. Akademie Villigst die rund 120 Teilnehmer der Tagung. In seiner Einleitung unterstrich der Studienleiter, dass an einer neuen Afghanistan-Politik gearbeitet werden müsse. Vor diesem Hintergrund wurde auf der dreitägigen Konferenz auch die Rolle Deutschlands einer ehrlichen Bestandsaufnahme unterzogen und kritisch diskutiert.   mehr ...

Ausstellung

Viermal Druckgrafik


Neue Ausstellung in Haus Villigst
Vom 11. Mai bis 29. Juni 2018
Carmen Meiswinkel - Tati Strombach-Becher - Teresa Wojciechowska - Ulla Riedel

Wer meint, man könne nur mit dem Pinsel zaubern, der möge sich bei der gerade angelaufenen Ausstellung vom Gegenteil überzeugen lassen. Vier Künstlerinnen aus dem Bergischen präsentieren Druckgrafiken unterschiedlichster technischer Herangehensweisen.
Sie setzen sich in ihren Holzschnitten mit aktuellen Ereignissen auseinander, um eine eigene bildhafte Sprache zu finden. Sie stellen sich in ihren Radierungen kunstimmanente Fragen und deklinieren dies in Serien durch. Körper und Bewegung scheinen den Druckstock zu sprengen und Schablonendrucke entwickeln eine ungeheure malerische Ausdruckskraft.
Die vier Künstlerinnen arbeiten in derselben Werkstatt und zwar der Druckwerkstatt in der Wiescher Straße in Wuppertal Barmen. Diese Werkstatt betreibt der BBK Bergisch Land seit 2006 und bietet Künstlern den Raum und die technische Ausrüstung, um an eigenen und gemeinsamen druckgrafischen Projekten in den Techniken Lithografie, Radierung, Holz- und Linolschnitt, Monotypie und experimentellem Drucken zu arbeiten.
Von der Fruchtbarkeit dieses gemeinsamen Arbeitens können Sie sich in der Austellung in Haus Villigst selbst überzeugen.

Personalia

"Wir müssen auch bisher vernachlässigte Gruppen wahrnehmen"


Pfarrer Edgar L. Born interviewt Günter Hensch
Der Ruhestand hat uns eines verdienten Mitarbeiters "beraubt". Günter Hensch ist viele Jahre in verschiedenen Arbeitsfeldern der kirchlichen Bildungsarbeit tätig gewesen, zuletzt im IKG. Er wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs des IKG am 17. Januar 2018 in den Ruhestand verabschiedet und für den Newsletter um eine kleine Rückschau gebeten.

Wie fühlt sich Ruhestand an?
Noch habe ich keine richtige innere Einstellung zum ‚Ruhestand‘. Noch fühle ich mich eher wie im Urlaub. Tatsächlich haben  meine Frau und ich auch in den ersten Wochen nach meinem Ausscheiden aus dem IKG eine lange Reise durch den Süden Afrikas unternommen.  mehr ...

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

info@kircheundgesellschaft.de
www.kircheundgesellschaft.de
» Newsletter abmelden