Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 2, April 2019

INHALTSVERZEICHNIS

Mit diesem Newsletter gibt der Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben.
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Eine interessante Lektüre wünschen
Volker Rotthauwe und das Team des Fachbereichs "Nachhaltige Entwicklung"

AKTUELLES

Kirche fordert Tempo 130 auf Autobahnen

Die Forderung nach Tempo 130 als Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen kommt in den Bundestag: Eine entsprechende Petition hat die nötige Zahl an 50.000 Unterschriften erreicht. Initiatorin des Anliegens: die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands.

Weitere Informationen unter www.ekmd.de

Handelsketten führen neues Tierwohllabel ein

Mehrere Supermarktketten kennzeichnen seit dem 1. April 2019 die Tierhaltung einheitlich - und kommen damit Landwirtschaftsministerin Klöckner zuvor. Eine neue vierstufige Kennzeichnung soll in den Filialen mehrerer großer deutscher Supermarktketten die Haltungsbedingungen der Tiere leichter erkennbar machen. Die Verbraucherorganisation Foodwatch kritisierte die Kennzeichnung als "Mogelpackung". Sie gaukle Verbrauchern vor, sie könnten mit ihrem Einkauf die Zustände in den Ställen maßgeblich verbessern. Es gehe aber nur um formale Haltungsbedingungen. "Das garantiert nicht, dass es den Tieren gut geht."

Weitere Informationen unter: www.spiegel.de, www.agrarzeitung.de, www.tierschutzlabel.info, www.peta.de

Handreichung Europawahlen 2019

EKD bietet Informationsbroschüre an

Die Zukunft der EU geht uns als Kirchenmitglieder etwas an. Viele der großen Herausforderungen vom Klimawandel, der Digitalisierung, über Asyl und Migration und den sozialen Zusammenhalt bis hin zur Friedenssicherung können nur gemeinsam bewältigt werden.

Bestellung und Download der Handreichung unter: www.ekd.de

TERMINE

Treffen der Kreiskirchlichen Umweltbeauftragten

28. Juni 2019
27. September 2019
06. Dezember 2019

Genome Editing – Schaffen wir eine neue Natur?

17. - 18. Mai 2019
Haus Villigst, Schwerte

Die Gentechnologie hat Einzug in unsere Gesellschaft gehalten. Sie ist inzwischen fester Bestandteil moderner Züchtungsverfahren und wird dank neuer Verfahren, wie z.B. CRISPR/Cas für die therapeutische Anwendung am Menschen ernsthaft in Erwägung gezogen. Therapeutische Eingriffe in die menschliche Keimbahn sind in erreichbare Nähe gerückt und lassen diese Veränderungen für alle folgenden Generationen wirksam sein. Unser Bild von der Natur und auch vom Menschen wird davon nicht unberührt bleiben. Zusammen mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wird in dieser Tagung hinterfragt, welchen Einfluss Genome Editing auf unserer Gesellschaft nehmen wird.

Weitere Informationen und Anmeldung

Und die Eselin sah den Engel Gottes (Num 22,23)

Schöpfungstheologie und Schöpfungsspiritualität im Angesicht der Tiere

1. - 2. Juli 2019
Haus Mariengrund, Münster

Kosten: 95 Euro
Referenten u.a.: Prof. Dr. N. Sachser, Dr. R. Hagencord, N. Schütz, Dr. W. Schürger
Kooperation: IKG, AGU, ITZ, MÖWe

Anmeldung und weitere Informationen:
Volker Rotthauwe
Tel.: 02304 755-336
E-Mail schreiben

DEUTSCHER EVANGELISCHER KIRCHENTAG

19. - 23. Juni 2019 in Dortmund

Klimafreundlich zum Kirchentag

Schlussetappe der Brot für die Welt-Radtour am 19. Juni von Unna nach Dortmund

Statt mit Auto oder Bahn mal mit dem Fahrrad anreisen? Brot für die Welt lädt zu einer Radtour zum Kirchentag ein. Am 19. Juni findet die gemeinsame Schlussetappe der Brot für die Welt-Radtour statt: Hunderte Fahrradfahrer*innen treffen sich um 11.00 Uhr am Rathausplatz in Unna und fahren gemeinsam die letzten Kilometer nach Dortmund. Prominente Unterstützer, z. B. Heinrich Bedford-Strohm, radeln mit.

Ziel der Tour ist das "Zentrum Kinder" des Kirchentags in Dortmund:
Dietrich-Keuning-Haus
Leopoldstraße 50-58
Dortmund

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen auf der Schlussetappe mitradeln!
Mehr Informationen - auch für die Anmeldung - im angefügten Flyer und unter www.brot-fuer-die-welt.de/brot-tour

Wege zur Nachhaltigkeit

Drei WEGE ZUR NACHHALTIGKEIT werden im Dortmunder Stadtgebiet entstehen. Entlang dieser Wege – im Norden, Süden und Westen Dortmunds – lässt sich an mehreren Stationen nachhaltige Transformation im städtischen Alltag erleben.

Alle Stationen sind mit Infotafeln und QR-Codes versehen. Eine individuelle Begehung ohne Führung ist jederzeit möglich.

Weitere Informationen unter: wegezurnachhaltigkeit.de 

Zentrum Stadt-Umwelt

Westfalenhallen Dortmund

Das Zentrum bietet von Donnerstag bis Samstag ein vielfältiges Umweltprogramm mit prominenten Gästen auf dem Podium.

Weitere Infos und Aktualisierungen gegenüber dem gedruckten Programm unter www.kirchentag.de und in der Kirchentags-App.

Aktionsstände im Zentrum Stadt-Umwelt

Verschiedene Initiativen und Gruppen präsentieren hier ihre Arbeit.
Dazu gehören beispielsweise:

  • Zukunft einkaufen
  • Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD
  • Der Grüne Hahn
  • Ökumenisches Internet-Portal kirche-natur.nrw.de
  • Klima-Kollekte
  • und viele andere

Biologische Vielfalt in Gefahr

Kirche schafft Lebensräume

Workshop
21. Juni 2019, 14.30-16.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Weitere Informationen unter: www.kirchentag.de

Zukunft einkaufen?!

Perspektiven strategischen Konsums

Workshop
20. Juni 2019, 14.30 - 16.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Weitere Informationen unter: www.kirchentag.de

Fairpachten - mehr Artenvielfalt auf kirchlichen Pachtflächen

Workshop
20. Juni 2019, 11.00 - 13.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Weitere Informationen unter: www.kirchentag.de

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Stellungnahme zu NRW-Nachhaltigkeitsstrategie

Das Fachforum Nachhaltigkeit hat eine neue Stellungnahme zur aktuellen Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie verfasst. In 12 Kapiteln diskutiert die Stellungnahme aktuelle Entwicklungen und richtet Kernforderungen an den Weiterentwicklungs- und Umsetzungsprozess der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Sie wurde am 22. März 2019 in der Bezirksregierung Düsseldorf vorgestellt.

Weitere Informationen unter: www.lag21.de

Erfahrungen aus dem Projekt "Nachhaltigkeit nimmt Quartier"

Wie kann man benachteiligte Stadtteile wieder lebenswerter gestalten? Kein leichtes Unterfangen in Zeiten, wo die Kommunen an allen Ecken sparen. Das Projekt „Nachhaltigkeit nimmt Quartier“ (NnQ) hat nach neuen Ansätzen gesucht - und in drei ausgewählten Quartieren eine Nachhaltige Entwicklung angestoßen. Am 12. März stellten die Beteiligten ihre Ergebnisse im Haus Villigst in Schwerte vor. Zu Gast waren rund 50 ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft, Kirchen, Kommunen und Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen unter: www.lag21.de

UMWELT

Update "Grüner Hahn"

Veranstaltung am 9. März in Gütersloh war ein voller Erfolg

„Solch eine Veranstaltung müsste es öfter geben, es war sehr interessant heute!“, so das Fazit einer Teilnehmerin. Knapp 30 Interessierte aus verschiedenen Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen der Evangelischen Kirche von Westfalen kamen am 9.3. nach Gütersloh. Hans-Jürgen Hörner vom Projektbüro „Grüner Hahn“, Sabine Jellinghaus (EnergieAgentur.NRW) und Dr. Gunnar Waesch, Umweltreferent des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh hatten nach Ostwestfalen eingeladen. Die Veranstaltung fand im Neubau des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh statt. Nach einem kurzen Impuls zur Fastenzeit stand der Erfahrungsaustausch rund um den „Grünen Hahn“ im Mittelpunkt. An drei Stationen wurden Themen zum kirchlichen Umweltmanagement diskutiert: „Was hat uns am meisten Freude bereitet, was war am aufwändigsten und was war die öffentlichkeitswirksamste Aktion?“ Sabine Jellinghaus erläuterte anschließend die vor kurzem erfolgten Änderungen der EMAS-Richtlinie, die Grundlage für den „Grünen Hahn“ ist. „Es ist einfacher, als Sie zunächst denken. Und ich habe Arbeitsblätter für Sie vorbereitet, die Ihnen sehr helfen werden.“ In der Mittagspause war Zeit für den Austausch und Fragen. Praktische Beispiele am Nachmittag verdeutlichen das am Vormittag Gelernte. Weitere Themen waren Mobilität und Energiemanagement, die Hans-Jürgen Hörner vorstellte. Zum Schluss erläuterte Dr. Gunnar Waesch einen 4-Punkteplan zum Schutz von Insekten unter dem Motto „Unsere Kirche summt!“ und zeigte eindrucksvolle Beispiele aus der Kirchengemeinde Friedrichsdorf. „Wir können auf unseren kirchlichen Flächen einiges gegen das Insektensterben tun!“, darin waren sich zum Schluss alle Teilnehmenden einig. Mit vielen neuen Ideen und Anregungen machten sie sich am späten Nachmittag auf den Heimweg.

ENERGIE UND KLIMA

Klimabilanz 2018

4,2 Prozent weniger Treibhausgasemissionen
Umweltbundesamt legt erste detaillierte Schätzung vor

In Deutschland wurden 2018 insgesamt 868,7 Mio. Tonnen Treibhausgase freigesetzt - rund 38 Millionen Tonnen oder 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das zeigt eine Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. In der Landwirtschaft stiegen die Treibhausgas -Emissionen leicht um 0,7 Prozent an, was auf eine Zunahme der Tierbestände zurückzuführen ist. Deutliche Emissionsrückgänge gab es bei Energiewirtschaft und Haushalten. Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. Gründe für diese Entwicklung sind der zurückgehende Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung im Jahr 2018. Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seine Emissionen damit um 30,6 Prozent gesenkt. Bis 2030 müssen die Emissionen nach Beschlusslage der Bundesregierung um mindestens 55 Prozent gesenkt werden. 

Weitere Informationen unter: www.umweltbundesamt.de

Deutschland verfehlt Klimaziele – und muss Strafe zahlen

Mangelnder Ehrgeiz, der teuer wird: Deutschland verfehlt seine Klimaziele und muss erstmals dafür zahlen. Die Bundesregierung rechnet damit, für das Überschreiten der EU-Klimaschutzvorgaben Hunderte Millionen Euro an andere EU-Mitgliedsländer zahlen zu müssen und hat bereits Mittel im Haushalt eingeplant.

Weitere Informationen unter: www.tagesspiegel.de

Weltwetterorganisation WMO warnt vor bleibenden Schäden

Die letzten vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung, und 2018 lag die weltweite Durchschnittstemperatur etwa 1 Grad über dem Wert für die Zeit vor der Industrialisierung.

In dem Bericht steht, dass heute mindestens 125 Millionen mehr Menschen von Hitzewellen betroffen sind als noch im Jahr 2000. Grund dafür ist, dass einzelne Hitzeperioden länger dauern als früher. Die Folgen des Klimawandels sind bereits spürbar: Allein in den USA gab es laut WMO-Bericht mehr als ein Dutzend wetter- und klimabedingte Katastrophen, wie Brände und Wirbelstürme, jeweils mit Milliardenschäden. Weltweit haben Extremwetter wie Dürren, Überflutungen oder Stürme fast 62 Millionen Menschen betroffen. Zwei Millionen Menschen sind von Katastrophen in die Flucht getrieben worden.

"There is no longer any time for delay, " sagt UN-Generalsekretär António Guterres.
WMO Statement on the state of the global climate in 2018

Bericht zum Nachlesen (englisch, soll noch in weiteren Sprachen erscheinen)

App der Klima-Kollekte

Die Klima-Kollekte hat ihr Online-Angebot erweitert und stellt Interessierten jetzt eine kostenlose App zur Verfügung, die dazu beiträgt, klimaschädliches CO2 zu vermeiden, zu reduzieren und zu kompensieren. Denn heute klimafreundlich zu handeln, schont Ressourcen künftiger Generationen.

Weitere Informationen unter: klima-kollekte.de

Fridays For Future

Deutlicher Appell an EU und EU-Länder

Am 15. März 2019 haben weltweit hunderttausende Schüler*innen für mehr Klimaschutz demonstriert. Auch in allen EU-Mitgliedstaaten forderten junge Menschen die Politik zum Handeln auf. Die Demonstrationen werden fortgesetzt. (Quelle: DNR EU-Umweltnews)

Weitere Informationen unter: www.dnr.de

Bilanz 2018: Anteil erneuerbarer Energien steigt auf 16,6 Prozent

Mehr Strom aus erneuerbaren Energien
Entwicklung bei Wärme und Verkehr bleibt wenig dynamisch

Die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Jahr 2018 ergibt ein eher gemischtes Bild: Im Stromsektor deckten die erneuerbaren Energien fast 38 Prozent des gesamten deutschen Bruttostromverbrauchs. Dies ist besonders dem außergewöhnlich sonnigen Wetter zu verdanken. Bei der Wärme stieg der Beitrag der erneuerbaren Energien nur leicht an und liegt mit knapp 14 Prozent in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Verkehrssektor steigt der Anteil leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr insgesamt steigt von 15,5 Prozent im Jahr 2017 auf vorläufig 16,6 Prozent im Jahr 2018. Damit nähert sich Deutschland seinem verbindlichen Ziel von 18 Prozent im Jahr 2020, welches sich aus der aktuellen EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2009/28/EG ergibt. Insgesamt konnten durch erneuerbare Energien im Jahr 2018 rund 184 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden werden.

Weitere Informationen unter: www.umweltbundesamt.de, www.umweltbundesamt.de/publikationen

BIODIVERSITÄT

NRW will mit Forschungsprojekt Insektenvielfalt überwachen

Recklinghausen/Essen (epd). Nordrhein-Westfalen will langfristig die Anzahl und Verbreitung von Insekten erfassen. Hierzu ist ein Forschungsvorhaben in Kooperation mit der Universität Osnabrück gestartet, wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am 11. März in Recklinghausen mitteilte. Innerhalb von drei Jahren sollen demnach die Grundlagen für eine landesweite Datenüberwachung geschaffen werden, wie etwa einheitliche Standards zur Erfassung der Insektenvielfalt. Hintergrund der Untersuchung ist ein Rückgang von Insekten insgesamt.

Weitere Informationen unter: www.lanuv.nrw.de

LANDWIRTSCHAFT

EU-Agrarreform verweigert der Landwirtschaft die Zukunft

Europawahl muss Abstimmung über Umwelt- und Artenschutz werden

Bei der Abstimmung zur Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP) im Agrarausschuss des Europaparlaments hat sich eine ganz Große Koalition aus Konservativen, etlichen Sozialdemokraten und Liberalen jeglicher substanziellen Änderung in der Agrarpolitik verweigert. Der heutige Ausschuss-Beschluss kommt nicht mehr ins Plenum dieser Legislatur, sondern ins nächste Europaparlament.
Die Europawahl wird jetzt zur Agrarwahl. Denn der Beschluss des Agrarausschusses kommt zu spät, um noch vor der Wahl im Europaparlament diskutiert werden zu können. Das heißt, das nächste Europaparlament kann diese fatale Entscheidung schon im Juli revidieren. Dazu braucht es eine Mehrheit im Europaparlament, das sich gegen das Mantra des Weiter-So stellt.

Weitere Informationen unter: sven-giegold.de, www.martin-haeusling.eu

Die Ministerinnen Klöckner und Heinen-Esser haben am 31. März ein gemeinsames Papier veröffentlicht, mit dem sie den von der EU geforderten Grundwasserschutz und die Unterstützung der Bauern bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen unter einen Hut bekommen wollen. „Grundwasserschutz geht uns alle an, und das geht nur mit, nicht gegen die Bauernfamilien“, sagte Klöckner am Sonntag. Was von der Europäischen Kommission verlangt werde, müsse für die Landwirte fachlich-praktikabel sein. „Den Bestand der familiengeführten Betriebe möchten wir in allen Regionen Deutschlands sicherstellen“, sagte Klöckner weiter. Dafür habe sie gemeinsam mit der Agrarministerin von Nordrhein-Westfalen (NRW), Heinen-Esser, einen 7 Punkte Plan erarbeitet.

Weitere Informationen unter: www.topagrar.com

BÖLW zum Düngerecht

Verursacherprinzip durchsetzen, Gewässer wirksam vor Nitrat schützen und nicht den Wasserschützern Steine in den Weg legen

Es läuft etwas falsch, wenn die Politik ausgerechnet die Bauern mit zusätzlichen Auflagen überzieht, die unser Wasser schützen. „Wasserschützern das Leben schwer zu machen, löst das Nitratproblem nicht, sondern verschärft es“, betont Löwenstein. Das gelte besonders für Öko-Betriebe. Denn denen bescheinigte zuletzt das staatliche Thünen-Institut, durch ihre Wirtschaftsweise das Wasser zu schützen. Aber auch viele konventionell extensiv wirtschaftende Kollegen, die ihre Böden gewässerschonend düngen, würden unsinnig belastet.

Vollständige Pressemitteilung Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Stadtradeln 2019

Das Stadtradeln findet in der Zeit von Samstag, 25. Mai bis Freitag, 14. Juni statt. Beteiligt sind alle lippischen Kommunen, auch der ADFC und die Kirchengemeinden. Zum Auftakt am 25. Mai wird über den Kreis Lippe als zentrale Organisation eine Sternfahrt nach Lage organisiert. Um 13 Uhr wird dort Empfang sein. Interessierte Gruppen können sich hierfür anmelden. Auf dem Marktplatz in Lage wird es weitere Stände und Aktionen geben (Veranstalter ist das Stadtmarketing, Lage).

Weitere Informationen unter: www.stadtradeln.de

Bodenaktionswoche Lippe

Sonntag, 2. Juni bis Samstag, 8. Juni 2019

Auftakt bildet ein Familienumweltfest im Freilichtmuseum Detmold am Sonntag. Für die Besucher sind viele Informations- und Mitmach-Stände von Institutionen und Vereinen aufgebaut, die den Boden als eines der wertvollsten und kostbarsten Güter der Erde zeigen (u.a. Boden untersuchen, Barfußpfad, Bodenquiz, Bodenriechen, Ausstellung „Steingärten“, Wurmkompostkiste … und noch ganz viel mehr).
Die Lippische Landeskirche wird gemeinsam mit der NUA (Natur-und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen) über die Biodiversität im Rahmen der Schöpfungsverantwortung informieren und die neue Website (http://www.kirche-natur.nrw.de/) präsentieren.

In der sich anschließenden Woche wird es weitere Aktionen geben, u.a. wird der LUMBRICUS Umweltbus Station in Detmold machen und am Donnerstag gibt es eine Großveranstaltung in der Detmolder Stadthalle mit dem Thema „Lebendige Böden – Kreis Lippe“.

Mehr zum Thema Boden

Lippische Landeskirche auf dem Kirchentag in Dortmund

An den Osten Westfalens grenzt in guter Nachbarschaft die Lippische Landeskirche. Lipperinnen und Lipper laden alle Gäste des Kirchentags vom 19. bis 23. Juni 2019 zu einem Besuch auf den EvangeLippischen Rastplatz ein. Evangelisch, lippisch, gastfreundlich.
Neben unterschiedlichen Themenimpulsen und musikalischen Beiträgen erwarten alle Besucher*innen regional-faire Speisen aus Lippe.
Der EvangeLippische Rastplatz befindet sich neben der Reinoldikirche.

Nähere Informationen unter: www.kirchentag.de/lippisch

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


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