Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 3, Juni 2016

INHALTSVERZEICHNIS

Mit dem Newsletter „Nachhaltige Entwicklung“ gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben. In der Rubrik „Neues aus der Klimaschutzagentur“ erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche „Klimaschutz EKvW 2020“.

Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Eine interessante Lektüre wünschen
Gudrun Kordecki und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

TERMINE

Kreiskirchlicher Umweltausschuss

Sitzungstermine der kreiskirchlichen Umweltbeauftragten 2016
jeweils von 10.00 bis 12.30 Uhr

17. Juni in Dortmund
Exkursion zu den „Urbanisten“, Rheinische Str. 137 (Union-Gewerbehof) in Dortmund.
Die "Urbanisten" sind ein Biodiversitäts- und Stadtentwicklungsprojekt in Dortmund.
Weiteres dazu: www.dieurbanisten.de

23. September in Bielefeld

25. November in Dortmund

AKTUELLES

Der Fachbereich „Nachhaltige Entwicklung“ hat eine neue Sekretärin! Ulrike Neuhaus unterstützt uns ab sofort tatkräftig bei unserer Arbeit. Sie freut sich auf das Kennenlernen unserer KooperationspartnerInnen.

Ihr Bild und ihre Kontaktdaten findet man hier.

VERANSTALTUNGEN

Aber frag doch das Vieh …

Eine theo-zoologische Führung durch den Allwetterzoo Münster

25. Juni 2016, 10.00 – 16.00 Uhr

Der Theologe und Biologe Dr. Rainer Hagencord, Leiter des „Instituts für theologische Zoologie“ (ITZ) gibt im Angesicht der Tiere Einblicke in die neue verhaltensbiologische Forschung und zieht daraus Konsequenzen für die Theologie und das Handeln der Kirche.
Kosten, inkl. Zoo-Eintritt: € 40,00

Weitere Informationen und Anmeldung

FAIR FRIENDS

01. - 03. September
Westfalenhalle Dortmund

„Ich will‘s fair, ich kann nicht anders“ - unter diesem Motto ist das Amt für MÖWe auf der FAIR FRIENDS, der Messe für neue Lebensmodelle, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung. Wir laden Sie herzlich ein, notwendige Veränderungen (Reformationen) in der Welt heute zu entdecken, z. B. gerechte Löhne in den Schuhindustrien, eine andere Gewinnverteilung beim Rohstoffabbau.

Information:
Katja Breyer
Fon: 0231 5409 73
eMail: katja.breyer@moewe-westfalen.de

e-Cross Germany

01. - 04 September 2016

Eine Rallye für alle e-Mobil- Fahrer und Fahrerinnen von Bielefeld nach Aachen mit einem bunten Programm zur öffentlichen Wahrnehmung der e-Mobilität. Ein Team des IKG wird ebenfalls teilnehmen

Weitere Informationen: www.ecross-germany.de

SAVE THE DATE

Energie und Kosten sparen

Auf dem Weg zu meiner Kirche mit Zukunft

28. - 29. Oktober 2016
Altenberg

Die traditionsreiche Tagung findet nach langer Umbaupause wieder zweitätig am beliebten Standort der Tagungsstätte Altenberger Dom statt.

Das Tagungsprogramm wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.

Mit Energie unterwegs

Wie bauliche Maßnahmen Anerkennung und Erfolg finden

17. - 18. November 2016
Haus Villigst, Schwerte

Diese Tagung für Kirchmeisterinnen und Kirchmeister thematisiert die anspruchsvolle Aufgabe, Veränderungen erfolgreich umzusetzen.
Es wird beleuchtet, wie der Prozess einer Maßnahme von der Idee bis zum Abschluss positiv gestaltet werden kann und wie Menschen zur Unterstützung und Beteiligung gewonnen werden.
Welche Schritte sind wann sinnvoll? Welche Hürden gilt es zu überwinden?
Welche Chancen liegen auch im Klimaschutz? Welche Hilfen bieten Landeskirche oder Kirchenkreis?
Für konkrete Themen und Fragen der Teilnehmenden wird ebenfalls Raum sein.

Das Tagungsprogramm wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.

SEMINARPROGRAMM DER KLIMASCHUTZAGENTUR DER EKvW

Energetisch Sanieren in Kirchengemeinden

Knowhow und Kriterien für die Investitionsentscheidung

08. Oktober 2016
Münster

Die eintägige Veranstaltung aus dem Seminar-Programm der Klimaschutzagentur bietet neben Grundlageninformationen auch konkrete Beispiele und Raum für die Vernetzung der Teilnehmenden.

Weitere Informationen:
Sabine Jellinghaus
Fon: 02304 755 334
eMail: sabine.jellinghaus@kircheundgesellschaft.de

Ökofair einkaufen in Kirchengemeinden

Hintergründe und Arbeitsschritte zur Ökofairen Gemeinde

12. November 2016
Gütersloh

Die eintägige Veranstaltung aus dem Seminar-Programm der Klimaschutzagentur bietet neben Grundlageninformationen auch konkrete Beispiele und Raum für die Vernetzung der Teilnehmenden.

Weitere Informationen:
Sabine Jellinghaus
Fon: 02304 755 334
eMail: sabine.jellinghaus@kircheundgesellschaft.de

ENERGIE UND KLIMA

Zivilgesellschaftliche Kritik an den geplanten Änderungen des EEG

Kritische Stimmen zu den Beschlüssen zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz finden sich unter:
http://www.die-klima-allianz.de/scharfe-kritik-an-den-aenderungen-am-erneuerbaren-energien-gesetz-eeg/ 

BIOPATENTE

Masseneinspruch gegen Patent

Am 12. Mai 2016 wurde ein Masseneinspruch gegen ein Patent des Schweizer Konzerns Syngenta auf Tomaten dem Europäischen Patentamt (EPA) in München übergeben. An dem Einspruch beteiligen sich etwa 65.000 BürgerInnen aus 59 Ländern sowie 32 Organisationen. Auch die kirchlichen Umweltbeauftragten in der EKD (AGU), Brot für die Welt und der Ev. Dienst auf dem Lande (EDL) unterstützen diesen Einspruch.

http://www.kircheundgesellschaft.de/nachhaltige-entwicklung/bioethik/biopatente/

LANDWIRTSCHAFT

Pfarrer übt Kritik am Urteil zum "Kükenschreddern"

Schwerte (epd, 25.05.2016). Der Landespfarrer für Nachhaltige Entwicklung der westfälischen Kirche, Volker Rotthauwe, hat das Urteil zum Töten von Eintagsküken als "enttäuschend und aus theologischer Sicht nicht nachvollziehbar" kritisiert. Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 19. Mai erlaubt das Tierschutzgesetz das Töten, wenn ein vernünftiger Grund im Sinne des Gesetzes vorliege.

Weiterlesen: http://newsletter.helena.de/mobile%20lwd.2486256.htm#link1

Glyphosat

In der EU steht das Totalherbizid Glyphosat vor der erneuten Zulassung. Hierzu hat Gudrun Kordecki einen Kommentar für die Zeitung „Die Kirche“ vom 29.05.2016 verfasst.

https://www.united-kiosk.de/leseprobe/DownloadService/xReaderTeaser/xreader.html?ebinr=2099438&number=22&year= 2016&id=0001&lang=de

Ausführliche Informationen zu Glyphosat:
http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/gift-und-gentechnik/glyphosat-roundup-herbizide/fakten-zu-roundup-und-glyphosat/

Experten warnen vor Monopolisierung auf Saatgutmarkt

Dortmund/Leverkusen (epd, 25.05.2016). Das Entwicklungspolitische Möwe-Amt der westfälischen Kirche kritisiert die geplante Übernahme des US-Agrarchemieunternehmens Monsanto durch den Leverkusener Bayer-Konzern. "Die Politik muss eine weitere Machtkonzentration im Landwirtschaftsbereich unterbinden", forderte Annette Muhr-Nelson, Leiterin des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (Möwe) am Mittwoch in Dortmund. Ansonsten drohten massive soziale und ökologische Folgen in Argentinien, Paraguay, Uruguay und vielen anderen Ländern des globalen Südens, wo Bauern schon jetzt unter der wachsende Abhängigkeit von wenigen Unternehmen litten.

Weiterlesen: http://newsletter.helena.de/mobile%20lwd.2486256.htm#link1

NEUES AUS DER KLIMASCHUTZAGENTUR

Energiemanagement ist auch weiterhin ein wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz

Kirchengemeinden im Kirchenkreis Hamm arbeiten seit 2014 erfolgreich mit dem kirchlichen Energiemanagement. „Erste Erfolge waren schnell sichtbar“, hieß es in einer ersten Zwischenbilanz. Gemeinden in den Kirchenkreisen Gütersloh, Herne, Tecklenburg, Hattingen-Witten und Hagen sind seitdem ebenfalls systematisch auf der Spur der Energieverbräuche, um gezielte Klimaschutzmaßnahmen zu identifizieren und umzusetzen.
Auch in Zukunft wird die Klimaschutzagentur EKvW wieder Schulungen zur Einführung des Energiemanagements anbieten. Möchten Sie mit Ihrer Kirchengemeinde und Ihrem Kirchenkreis ebenfalls teilnehmen? Dann nehmen Sie bitte kurzfristig Kontakt mit uns auf, damit wir Sie für den Beginn einer nächsten Staffel noch mit einplanen können.

Kontakt:
Sabine Jellinghaus
Fon: 02304 755 334
eMail: sabine.jellinghaus@kircheundgesellschaft.de

NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit nimmt Quartier

Neues Projekt im Institut für Kirche und Gesellschaft

Unter dem Namen "Nachhaltigkeit nimmt Quartier" werden in der Zeit bis April 2018 Nachhaltigkeitsprojekte in Stadtquartieren im Ruhrgebiet angestoßen. Pilotkommunen sind Herne mit dem Stadtquartier Wanne-Süd sowie Bochum mit einem Quartier im Stadtteil Hamme.

Weitere Infos unter: http://www.nachhaltigkeit-nimmt-quartier.de/

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

TTIP - und was sagt Kirche dazu?

In der öffentlichen Diskussion sind die Entstehung und der Inhalt des Freihandelsabkommens der EU mit den USA (TTIP) eine offene Frage. Auch in den Kirchen in Deutschland wird darüber diskutiert.

Ausführliche Informationen: http://lippische-landeskirche.de/5720-0-39

PUBLIKATIONEN

Umwelterklärung des Kirchentages veröffentlicht

Zahlreiche Projekte und Maßnahmen bilden Umweltengagement des Kirchentages ab

Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart 2015 war umweltfreundlicher und ressourcenschonender als alle seine Vorgänger. Das zeigt die Umwelterklärung des Kirchentages für das Jahr 2015. Die darin enthaltenen Kennzahlen verdeutlichen den Erfolg langjähriger Maßnahmen in den Bereichen Verpflegung und Mobilität, Verbrauch und Abfall, Energie und Emissionen sowie Umweltmanagement und Umweltkommunikation. Die Umwelterklärung ist Teil des Engagements für das EU-Umweltmanagement-Programm EMAS, mit dem der Deutsche Evangelische Kirchentag als Verein seit 2004 und die Großveranstaltung seit 2007 zertifiziert ist.

Mehr Informationen zum Umweltengagement des Kirchentages: www.kirchentag.de/umwelt  

Transformationen anstoßen, Zielkonflikte entschärfen

Umweltrat gibt Impulse für eine integrative Umweltpolitik

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem im Mai an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust ist so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen alleine nicht mehr bewältigt werden kann. Notwendig sind strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen.

Weitere Informationen und das Gutachten zum Download: http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_Umweltgutachten_HD.html

 
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