Ausgabe 4, August 2014

INHALTSVERZEICHNIS

Mit dem Newsletter „Nachhaltige Entwicklung“ gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben. In der Rubrik „Neues aus der Klimaschutzagentur“ erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche „Klimaschutz EKvW 2020“.
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Gudrun Kordecki und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

TERMINE

Kreiskirchlicher Umweltausschuss

Sitzungstermine 2014

12. September 2014, Bielefeld
28. November 2014, Dortmund

Klimaschutztag EKvW 2014

20. September 2014

Bereits zum vierten Mal treffen sich am Samstag, 20. September 2014, Klimaschutzaktive, Umweltbewegte und Interessierte zum landesweiten Klimaschutztag.
In diesem Jahr stehen die Rolle und Aufgaben der Engagierten in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen selbst im Mittelpunkt des Tagungsprogramms. So gibt die Gastreferentin Dr. Anke Blöbaum (Ein-)Blick in die Umweltpsychologie und in zwei Workshops sind die Erfahrungen, Wissen und Ideen der Teilnehmenden gefragt. Selbstverständlich bietet der Klimaschutztag auch in diesem Jahr wieder Raum zum Austausch mit anderen Aktiven.
Holen Sie sich KnowHow und Inspiration für die Bewahrung der Schöpfung! Die Klimaschutzagentur lädt Sie herzlich dazu ein!
Den Veranstaltungsort und das Programm geben wir Ihnen kurzfristig über die Projekthomepage bekannt.

www.klimaschutz-ekvw.de

Nachhaltige Entwicklung für eine zukunftsfähige Gesellschaft

26.-28. September 2014
Schwerte

Mehr als zwanzig Jahre nach der Erklärung der Vereinten Nationen von Rio de Janeiro (1992) sollen die Ziele und den Prozess der Nachhaltigen Entwicklung Deutschlands kritisch bilanziert werden. In wichtigen Handlungsfeldern werden mit den relevanten Akteursgruppen die fördernden und hemmenden Faktoren herausgearbeitet.

Programm und Anmeldung unter: www.kircheundgesellschaft.de

Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen

Energiegenossenschaften erschließen das Geschäftsfeld Nahwärme

16.-18. Oktober 2014
Münster

Das Seminar „Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen“ gibt Energiegenossenschaften das nötige Wissen an die Hand, um Nahwärmenetze wirtschaftlich erfolgreich auf den Weg zu bringen und zu betreiben. Ziel ist, Energie in Bürgerhand auch im Wärmesektor konsequent zu verwirklichen.

Informationen und Anmeldung unter: www.kircheundgesellschaft.de

Save the date!

Westfälische Eröffnung der neuen Aktion von Brot für die Welt "Satt ist nicht genug!"

30. November 2014, 18.00-19.30 Uhr
St. Petri Kirche, Dortmund

Gottesdienst mit Präses Annette Kurschus, Gesprächen und kleinen Köstlichkeiten aus Ruanda.

Informationen unter: www.moewe-westfalen.de
oder bei katja.breyer(at)moewe-westfalen.de

Wir möchten herzlich einladen und bitten euch/Sie diesen Termin zu reservieren und bekannt zu machen.

ENERGIE UND KLIMA

Reform Erneuerbare-Energien-Gesetz

Die wichtigsten Informationen zum neuen EEG finden sich unter: www.tagesschau.de

NACHHALTIGKEIT

Klimafreundlich unterwegs – in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Weil Schöpfungsverantwortung leicht im Munde zu führen und manchmal schwer umzusetzen ist, stand eine Woche im Juni in der Evangelischen Kirche von Westfalen unter dem Thema „Nachhaltige Mobilität“. Diese Woche bot Gelegenheit, sich über die Umweltverträglichkeit des eigenen Lebensstils Klarheit zu verschaffen. Gleichzeitig war sie Auftakt für die weitere Verbreitung guter Ideen, die in vielen Kirchengemeinden, Kirchenkreisen oder kirchlichen Einrichtungen in Westfalen bereits umgesetzt werden.

Aktionen und Projekte für eine nachhaltige(re) Mobilität in der Evangelischen Kirche von Westfalen: www.klimaschutz-ekvw.de

Themengottesdienste zum Auftakt der Aktionswoche „Nachhaltige Mobilität“

Veränderung beginnt bekanntlich im Kopf – mit guten Ideen. In Emsdetten und Saerbeck startet ein umweltfreundliches Umdenken jetzt in den Beinen: Zum Auftakt der Aktionswoche "Nachhaltige Mobilität" in der EKvW haben Volker Rotthauwe, Pfarrer für Nachhaltige Entwicklung der westfälischen Landeskirche, sowie die Evangelische Kirchengemeinde Emsdetten-Saerbeck zu zwei Themengottesdiensten eingeladen.

www.klimaschutz-ekvw.de

NEUES AUS DER KLIMASCHUTZAGENTUR

EnEV 2014: Was bringt die Verordnung für kirchliche Bestandsgebäude?

Welche Anforderungen stellt die Energieeinsparverordnung an bestehende Gebäude? Wo muss wann nachträglich gedämmt werden? Oder welche Heizkessel müssen bis wann erneuert werden? Konkrete Antworten auf diese Fragen gibt ein Fachartikel von Christian Dahm von der EnergieAgentur NRW.

www.energieagentur.nrw.de

Was kosten eigentlich Sanierungen ...?

Für die Abschätzung der Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen sind belastbare Kostenprognosen unentbehrlich. Eine neue Online-Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt Kostenkennwerte für typische energetische Sanierungsmaßnahmen von Nichtwohngebäuden bereit.

www.klimaschutz-ekvw.de

Praktischer Klimaschutz – mit der Aktion "Zu Fuß zur Schule"

Das alltägliche Verkehrschaos morgens mit den Kindern vor der Schule… ließe sich vermeiden! Zum Beispiel mit einem sogenannten „Laufbus“, einer  durch  Eltern organisierten Laufgemeinschaft – quasi ein Schulbus auf Füßen. Einmal ausprobiert können Eltern erleben, wie stressfrei der Weg zur Schule sein kann, auch ohne dass sie viel Zeit für das Bringen und Holen investieren müssen. Das bringt Entspannung und trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei. Gelegenheit zum Ausprobieren gibt es vom  22. September bis 2. Oktober 2014 bei der Aktion „Zu Fuß zur Schule“, die der ökologische Verkehrsclub VCD organisiert.

www.klimaschutz-ekvw.de

Termine für das kirchliche Energiemanagement

06. September 2014
1. Energiemanagement-Schulung im KK Schwelm (für den Gestaltungsraum IV)

23. September 2014
2. Energiemanagement-Schulung im KK Schwelm (für den Gestaltungsraum IV)

29. Oktober 2014
Auftaktveranstaltung Energiemanagement im KK Tecklenburg

www.klimaschutz-ekvw.de

"Eintüten statt Wegwerfen!"

Neue Einpacktüte setzt Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

„Eintüten statt Wegwerfen!“ - so steht es auf einer neuen Reste-Einpacktüte im Format einer Brötchentüte. Bei Gemeindefesten, Seminaren, Arbeitsbesprechungen, Freizeiten bleibt häufig etwas übrig – belegte Brote, Kuchen, Obst. Manchmal fehlt es einfach an dem geeigneten Einpackmaterial, damit das Brötchen nicht in der Tonne landet, sondern nach Hause mitgenommen werden kann. Die neue „Reste-Einpacktüte“ möchte  zum „Eintüten statt Wegwerfen“ animieren. Sie wird herausgegeben vom Amt für MÖWe, der Klimaschutzagentur EKvW, den Projekten „Zukunft einkaufen“ und „Der Grüne Hahn“ sowie von Brot für die Welt.

Sie können die Einpacktüte als Musterexemplar oder in größeren Mengen bestellen bei:

Amt für MÖWe, Katja Breyer, Olpe 35, 44135 Dortmund
E-Mail: katja.breyer(at)moewe-westfalen.de

Klimaschutzagentur EKvW, Margrit Püster,
Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, Nordwall 1, 58239 Schwerte
E-Mail: margrit.puester(at)kircheundgesellschaft.de

FRACKING

Fracking: Gesetzliche Regelung angekündigt

Am 04.07. stellte BUM Hendricks Eckpunkte für eine bundesgesetzliche Regelung des Fracking-Verfahrens vor. Danach soll aber nur Fracking bei Schiefergas und Flözgas, nicht jedoch das in Niedersachsen bereits durchgeführte Fracking von Tight Gas streng reglementiert werden. Dies wird von Umweltschützern scharf kritisiert. Der Gesetzentwurf soll nach der Sommerpause vorgelegt werden.

Neue Fracking-Studie des UBA am 30.07. veröffentlicht

Das Umweltbundesamt (UBA) drängt auf eine rasche Regulierung der Fracking-Technologie: Fracking ist und bleibt eine Risikotechnologie (…). Solange sich wesentliche Risiken dieser Technologie noch nicht sicher vorhersagen und damit beherrschen lassen, sollte es in Deutschland kein Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas geben.“ sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bei der Vorstellung des neuen, über 600 Seiten starken Fracking-II-Gutachtens des UBA in Berlin.

www.umweltbundesamt.de

Umweltverbände kritisieren Entwurf des UBA-Gutachtens

Umweltverbände haben sich kritisch zu dem Entwurf des UBA-Gutachtens geäußert, der ihnen im Vorfeld bereits vorlag.

www.bbu-online.de

NEUES AUS DEM INSTITUT FÜR KIRCHE UND GESELLSCHAFT

Zukunft einkaufen

Ideenbörse:

Senden Sie uns Ihre guten Praxisbeispiele als Handreichung für weitere Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen.

Warum das Rad immer wieder neu erfinden? So viele Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen haben sich auf den Weg gemacht und bringen immer mehr Nachhaltigkeit in ihr alltägliches Handeln und Wirtschaften. Um von guten Beispielen und Erfahrungen zu lernen, stellen wir Ihnen auf unserer Internetseite www.zukunft-einkaufen.de Materialien, Handreichungen, Veröffentlichungen vor, die die unterschiedlichen kirchlichen Akteure erstellt und erprobt haben. Vielleicht finden Sie darunter Anregungen, Instrumente und Beispiele, die Ihnen als Arbeitshilfe dienen.

Umfrage:


Kirchengemeinden und Kirchenkreise beteiligen sich bei der Befragung zu `Zukunft einkaufen` – Verlängerung bis Ende August 2014

Im Rahmen der Weiterführung unseres Klimaschutz- und ökofairen Beschaffungsprogramms „Zukunft einkaufen“ möchten wir Sie bitten, sich ein paar Minuten Zeit für unseren Fragebogen zu nehmen. Die Beantwortung wird uns dabei helfen, den Datenbestand zu kirchlicher ökofairer Beschaffung zu konkretisieren, den weiteren Bedarf und Ihr Interesse vor Ort einzuschätzen und ökofaire Beschaffung sinnvoll mit Ihnen gemeinsam weiterzuentwickeln. Fragebögen unter www.zukunft-einkaufen.de

Stellenausschreibung:


Student für Masterabschlussarbeit gesucht: `Zukunft einkaufen´ vergibt Masterarbeit zum Thema ökofaire Beschaffung

Ziel der qualitativen Studie ist es, über Interviews und Vor-Ort-Gesprächen in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Ergebnisse aufzuzeigen, welche Faktoren (strukturell, sozial, finanziell, geografisch, kulturell u.a.) die Umsetzung ökofairer Beschaffung begünstigen oder behindern. Auch die Frage nach neuen, innovativen ökofairen Produkten und deren Entwicklung ist ein Bestandteil der Ausarbeitung.

Kontakt:
Claudia Mahneke
Referentin für ökofaire Beschaffung
Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW
Nordwall 1,58239 Schwerte
Fon: 02304 755 338
eMail: claudia.mahneke(at)kircheundgesellschaft.de
www.zukunft-einkaufen.de 

NEUES AUS DEN KIRCHENKREISEN

Hagen, Hattingen-Witten und Schwelm
Der gemeinsame Umweltausschuss im Gestaltungsraum IV (Hagen, Hattingen-Witten und Schwelm) gibt schon seit vielen Jahren praktische Informationen und Tipps zu aktuellen und die Gemeindeöffentlichkeit interessierende Umweltthemen im Form eines Ökoinfos 4x im Jahr heraus und versendet sie an die Gemeinden. Bei Interesse können diese Infos auch zur weiteren Verbreitung heruntergeladen werden unter www.kirche-hawi.de, dort zu finden auf der Startseite unter „Nachrichten“ oder unter "Der Kirchenkreis" - "Gott und die (Um)Welt" - "Umwelt und Öko-Tipp".

Recklinghausen
Beschluss gegen Fracking im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen

Infos siehe: www.kircheundgesellschaft.de

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Kirchenorgel, Kunstschätze und das (Kirchenraum-)Klima

20. September 2014, 09:30-15:00 Uhr
Gemeindehaus und Kirche der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Wülfer-Knetterheide,
Bad Salzuflen

Im Mittelpunkt der Veranstaltung des Orgelsachverständigen und des Umweltbeauftragten der Lippischen Landeskirche stehen die Rahmenbedingungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Orgel im Kontext des Klimaschutzes.

www.lippische-landeskirche.de

Klimagerechtigkeit und Verantwortung der Kirchen in Deutschland und Westafrika

In der zweiten Augusthälfte 2014 treffen sich Klima- und Umweltexperten der Kirchen der Norddeutschen Mission zu einer Studien- und Dokumentationsreise zu Klima- und Umweltfragen in Ghana und Togo.
Die Reiseteilnehmer aus der Reformierten, der bremischen, oldenburgischen Kirche und der lippischen Landeskirche werden online im Rahmen der Internetverfügbarkeit über diese Reise berichten:

www.ghana-togo.muehlenmeier.net

LESETIPPS

Michael Stührenberg:
Das Dorf in Deinem Kopf – Geschichten zwischen Generationen

Gollenstein-Verlag, Saarbrücken 2014. 392 Seiten, 19,90 Euro

Michael Stührenberg, selbst in einem kleinen Dorf am Rande des Teutoburger Waldes aufgewachsen, bereist seit mehr als 30 Jahren als Reporter die Dörfer dieser Erde. In sehr persönlichen Reportagen berichtet er von Menschen fernab der Städte, von ihren Lebensumständen, die wir Europäer uns kaum vorstellen können, von den Gefährdungen, denen die Dörfer aus politischen, aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen ausgesetzt sind. Seit Jahrzehnten in Paris lebend, hat er ein zunehmendes Unbehagen gegenüber einer Welt entwickelt, die von Wirtschafts- und Finanzinteressen dominiert ist. Einer Welt, die städtisch geprägt ist und die Dörfer und ihre Bewohner ins Abseits drängt. Daraus entstand die Idee, im Dialog mit seinen drei Kindern seine Vorstellungen vom Leben mit den Anderen in Worte zu fassen, den eigenen Wurzeln nachzuspüren und das „Dorf in seinem Kopf“ zu begreifen. Nur am Rande geht es um ökologische Fragen, aber die Auswirkungen und Möglichkeiten der Globalisierung auf das Leben von Menschen mit ihren dörflichen Herkünften am konkreten Beispiel (s)einer Familie sondiert Michael Stührenberg zusammen mit seinen Kindern in aktuellen Briefwechseln und seinen älteren und neuen Reportagen.

Dazu ein Radiobericht: www.ardmediathek.de

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
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