Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 4, August 2018

INHALTSVERZEICHNIS

Mit dem Newsletter „Nachhaltige Entwicklung“ gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben. In der Rubrik „Neues aus der Klimaschutzagentur“ erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche „Klimaschutz EKvW 2020“.

Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Eine interessante Lektüre wünschen
Volker Rotthauwe und das Team des Fachbereichs "Nachhaltige Entwicklung"

AKTUELLES

EuGH entscheidet: Genome Editing ist Gentechnik!

Der Europäische Gerichtshof entschied am 25. Juli 2018, dass die durch die neuen biotechnologischen Verfahren gewonnenen Organismen ebenfalls genetisch veränderte Organismen (GVO) sind und damit grundsätzlich der GVO-Richtlinie der EU unterliegen. Der EuGH stärkt damit das Vorsorgeprinzip. Die Gesetzgeber auf europäischer und nationaler Ebene müssen nun prüfen, wie dieses Grundsatzurteil auf den Umgang mit Genome-Editing-Verfahren und die daraus entstehenden Produkte anzuwenden und umzusetzen ist.

Pressemitteilung des EuGH vom 25.07.2018

Überblick über erste Reaktionen auf das Urteil am 25.07.2018

Transparenz und Wahlfreiheit statt Gentechnik durch die Hintertür

Über 108.000 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze überreicht

Mit ihrem Fuß- und Handabdruck oder einer Unterschrift betonten mehr als 108.000 Menschen in der Aktion "FOODprint", dass sie keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller wollen. Heute übergaben Vertreter der Bio-Bewegung die bunt bedruckten Stoffbahnen und Unterschriften an Bundesumweltministerin Svenja Schulze.
Mehr als drei Viertel der Deutschen wollen ein Verbot der Gentechnik in der Landwirtschaft. Für eine Lebensmittel-Kennzeichnung sprechen sich über 93 Prozent der Menschen aus und ebenso viele wollen, dass die Auswirkungen der Gentechnik auf die Natur untersucht werden.
Es ist daher entscheidend, dass die Bundesregierung auch bei den neuen Gentechniken wie ‚Crispr-Cas‘ oder ‚zielgerichteter Mutagenese‘ das Vorsorgeprinzip durchsetzt. Dazu hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag verpflichtet.

Weitere Informationen: Pressemitteilung BÖLW vom 17.07.2018
(Quelle: BÖLW)

Wo steht die ökofaire Beschaffung in Kirchen?

Zukunft Einkaufen startet mit Auftaktveranstaltung in neue Projektphase

Teilnehmende der Auftaktveranstaltung zur neuen Projektphase von „Zukunft Einkaufen“ trafen sich im Juli, um sich über den Stand des Projektes und neue sowie alte Kooperationsmöglichkeiten auszutauschen. Dabei lag der Fokus insbesondere auf einer kooperativen Weiterentwicklung der fairen und nachhaltigen Beschaffung in Kirchen und kirchlichen Institutionen durch die Identifizierung der größten Hürden und der erfolgreichsten Strategien bei der Umsetzung.
Dabei wurde die durch „Zukunft Einkaufen“ im Rahmen eines Umstellungsprozesses auf ökofaire Produkte erwerbbare Zertifizierung „Wir beschaffen ökofair“ als wichtige Motivation für einen auch nach außen hin sichtbaren Erfolg gewertet. Bei einem konstant hohen jährlichen Beschaffungsvolumen der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland von insgesamt über 60 Milliarden Euro waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Umstellung auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen in Kirchen ein wichtiger Impuls für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft ist.

Weitere Informationen: www.zukunft-einkaufen.de

Schulstart mit dem Blauen Engel 2018 für mehr Recyclingpapier

Liebe Klimaschützerinnen und Klimaschützer,
gemeinsam mit Ihrer Unterstützung möchten wir wieder zu der Aktion "Schulstart mit dem Blauen Engel" aufrufen. Vielen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern ist nicht bewusst, dass das Umwelt Plus von Recyclingpapier mehr als nur der 100 prozentige Altpapieranteil ist. Alleine die Herstellung von Papier mit dem Blauen Engel spart im Vergleich zu Frischfaserpapier über 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie ein!

Kostenloser Download und Bestellung der Kampagnen-Materialien unter: www.blauer-engel.de

Wo gibt es umweltfreundliche Papierprodukte mit dem Blauen Engel?

Im digitalen Papier Finder können Sie nachschauen, in welchem nächstgelegenen Geschäft es Blauer Engel Schreibwaren zu kaufen gibt. Die Geschäfte können sich selbst in die Datenbank eintragen. Entsprechende Informationen finden Sie unter: www.blauer-engel.de 

TERMINE

Fachtag "Faire und nachhaltige Beschaffung"

06. September 2018, 9:30-18:00 Uhr
Messe Westfalenhallen Dortmund

Der Eröffnungstag/Fachtag der Messe FAIR FRIENDS  widmet sich in diesem Jahr der fairen und nachhaltigen Beschaffung in Kirchen, Kommunen und Institutionen. Neben dem Erfahrungsaustausch stehen insbesondere konkrete Produkttests, Vorträge, Workshops und Diskussionen im Vordergrund.
Spezifische Programmpunkte aus Sicht der kirchlichen Beschaffung sind u.a.

10:45-12:00 Uhr
Fachpodium „Nachhaltige Beschaffung“ u.a. mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH
14:15-15:15 Uhr
Workshop „Fair Food“ u.a. mit Petra Münchmeyer, Außer-Haus-Service, Key Account Managerin für Kirche und Verbünde
16:00-17:00 Uhr
Workshop „Faire Veranstaltungen“ u.a. mit Vertretern des Evangelischen Kirchentages.

Der Eintritt zum Fachtag ist kostenlos. Es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss für die Teilnehmenden.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Fachtag unter: www.fair-friends.de
Informationen zur Messe FAIR FRIENDS: www.fair-friends.de

Kreiskirchliche Umweltbeauftragte

Treffen des Arbeitskreises

07. September 2018, 10.00-13.00 Uhr
Haus landeskirchlicher Dienste, Dortmund

07. Dezember 2018, 10.00-13.00 Uhr
Haus landeskirchlicher Dienste, Dortmund

Kohleausstieg jetzt!

Exkursion zum Hambacher Forst in das rheinische Braunkohlerevier

07. September 2018, 13.15-ca. 20.00 Uhr
Treffpunkt: Haus der landeskirchlichen Dienste, Olpe 35, Dortmund

13.30 Uhr Abfahrt
15.00 Uhr Gespräch mit der Bürgerinitiative "Buirer für Buir" und mit Kirchenvertretern am Aussichtspunkt Tertra Nova
16.00 Uhr Geführte Exkursion durch den Hambacher Forst, Gespräche mit Aktivisten und Aktivistinnen
17.30 Uhr Rückfahrt
20.00 Uhr Ankunft in Dortmund

Maximale Teilnehmer*innen-Zahl: 18 Personen
Fahrtkostenbeitrag: 10 Euro
Anmeldung: ulrike.neuhaus@kircheundgesellschaft.de

Mensch und Tier – Neues Verständnis, anderer Umgang

Erkenntnisse und Konsequenzen aus der Forschung

19. - 21. Oktober 2018
Haus Villigst, Schwerte

Neuere Tierbeobachtungen und Forschungen haben erstaunliche Befähigungen von Tieren zu Tage gebracht. Man erkennt intelligentes Verhalten, Analogien zu Kulturleistungen, erlerntes Sozialverhalten und Werkzeuggebrauch. Vieles deutet darauf hin, dass sie starke Gefühle, wie Schmerz und Daseinsfreude, Trauer und Zuneigung empfinden können.
Die vermutete Grenze zwischen Mensch und Tier wird durchlässiger. Was ändern die Erkenntnisse der Verhaltens- und Neurobiologie an unserem Verständnis von Tieren? Und was könnten sie für Konsequenzen für unseren Umgang mit den Tieren haben? Diese Fragestellung möchte die Tagung entfalten.

Weitere Informationen und Anmeldung

KLIMA UND ENERGIE

Unterschriften-Aktion zum Kohleausstieg

"Die Kirche(n) im Dorf lassen"

Mit der Unterschriften-Aktion "Die Kirche(n) im Dorf lassen" sollen die Zerstörung von Kirchen und Dörfern sowie die Vertreibung von Menschen im Rheinland rings um die Tagebaue Garzweiler und Hambach verhindert werden. Ein Appell an die Bischöfe und Kirchenvorstände von Kirchen, welche noch vom RWE zerstört werden sollen, schlägt hohe Wellen der Solidarität und immer mehr Unterstützende treten bei.

Weitere Informationen unter: verheizte-heimat.de
(Quelle: Klima-Allianz)

Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Er führt in diesem Jahr von Bonn (23. Weltklimakonferenz) über Düsseldorf, Hannover, Braunschweig, Halle, Leipzig, Dresden, Cottbus, Potsdam und Berlin nach Katowice (24. Weltklimakonferenz). Auf einer geschwungenen Route durchquert er sechs Bundesländer, sieben evangelische Landeskirchen, neun katholische Diözesen und führt weiter bis nach Katowice (Polen). Zum Pilgerweg gehören Besuche von „Kraftorten“ und „Schmerzpunkten“ entlang des Weges. Exkursionen, ökumenische Andachten und Aktionen geben neue Impulse und zeigen auf, wo die Gefährdung der Schöpfung deutlich zu Tage tritt. Kirchengemeinden und gemeinnützige Verbände vor Ort organisieren Begegnungen und thematische Abende.

Der Pilgerweg führt auch durch die Evangelische Kirche von Westalen und die Lippische Landeskirche.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.klimapilgern.de
Information zum Programm in der Lippischen Landeskirche unter: www.lippische-landeskirche.de

MOBILITÄT

Kirchenleitung beschließt Mobilitätskonzept für den Pfarrdienst

Die Kirchenleitung der EKvW hat im Juli - als weiteres Resultat des Pfarrbildprozesses - ein "Teilkonzept Mobilität" beschlossen. Es enthält Empfehlungen und Maßnahmen, die Pfarrerinnen und Pfarrer bei der Erfüllung der von ihnen im Dienst erwarteten Mobilität unterstützen sollen.Neben Hinweisen zur Ausstattung bzw. zur vergünstigten Anschaffung von Kraftfahrzeugen enthält das Konzept auch den Vorschlag, Pfarrerinnen und Pfarrern ein Dienst-(Elektro-)Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Dazu bedarf es eines entsprechenden Konzeptes auf der Ebene des Kirchenkreises, der diesen Zuschuss - frühestens im Herbst 2018 - beim Landeskirchenamt anfordern kann.

Weitere Informationen unter: www.evangelisch-in-westfalen.de

ABFALL UND RECYCLING

Verpackungsverbrauch in Deutschland weiterhin sehr hoch

Die Recyclingquote variiert bei den unterschiedlichen Verpackungen. Vergleichsweise hoch ist sie bei Glas (85,5%), Papier/Karton (88,7%), Aluminium (87,9%) und Stahl (92,1%). Bei Kunststoffen (49,7%) und Holz (26%) gibt es jedoch noch viel Potential. Gerade Kunststoffverpackungen sind aufgrund der Materialvielfalt schwierig zu sortieren und recyceln. 2016 konnten immerhin 0,9 Prozent mehr Kunststoffverpackungen recycelt werden als im Vorjahr.
Ab 1.1.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Dann muss zumindest das Kunststoffrecycling der Verpackungen weiter gesteigert werden, die im dualen System anfallen. Zunächst liegt die Quote bei 58,5 Prozent, ab 2022 bei 63 Prozent. Dies betrifft alle Verpackungen, mit denen sich Hersteller bei dualen Systemen beteiligen müssen und die über die Wertstoffsammlungen (Glas-, Papiersammlung, Gelber Sack, Gelbe Tonne, Wertstofftonne und Wertstoffhöfe) entsorgt werden.

Weitere Informationen unter: www.umweltbundesamt.de
(Quelle: UBA)

Kampf dem Plastikhalm

Rewe und Lidl verbannen nach Presseberichten Plastik-Trinkhalme aus ihren Sortimenten. Sie kommen mit ihren Initiativen gesetzlichen Regelungen zuvor. Die EU-Kommission hatte Ende Mai ihre Anti-Plastikmüll-Strategie vorgestellt und ein Verbot von Produkten aus Einwegplastik angekündigt. Sie will erreichen, dass Wegwerfgeschirr, Strohhalme und Plastikbesteck künftig aus dem Alltag der Europäer verschwinden. Diese und weitere Maßnahmen sollen langfristig den Plastikmüll in den Weltmeeren reduzieren. Die entsprechende EU-Richtlinie muss vom Europaparlament und vom Europäischen Rat jedoch noch angenommen werden. Wenn es nach der Kommission geht, soll das noch vor der Europawahl im Mai 2019 geschehen.

Weitere Informationen:
Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 4.7.2018
Pressemitteilung der Europäischen Kommission zur Plastikstrategie vom 28.5.2018

AGRARFRAGEN

Verbot von Antibiotika in Futtermitteln

(Quelle: EU-Rundbrief DNR 21.6.2018)

Die Entscheidungsträger*innen der EU haben am Mittwoch strenge Regeln für die Verwendung von Antibiotika in Futtermitteln beschlossen. Ziel ist es, die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen einzudämmen. Die neue Verordnung soll Landwirt*innen daran hindern, ganze Gruppen gesunder Tiere mit Antibiotika zu füttern. Vorbeugende Behandlungen sind nur dann erlaubt, wenn das Risiko der Verbreitung der Infektion zu groß ist. Schon Anfang Juni hatten sich Rat und Parlament auf eine neue EU-Verordnung geeinigt, die den Einsatz von Arzneimitteln in der Tierhaltung regelt.

Pressemitteilung EU-Parlament (engl.)

Gentechnikfreie Kartoffeln widerstehen der Krautfäule

(Quelle: Informationsdienst Gentechnik 29.5.2018)

Herkömmlich auf Krautfäule-Resistenz gezüchtete Kartoffeln widerstehen der Krankheit ebenso gut wie gentechnisch veränderte (gv-) Knollen. Das ergab eine Studie der Universität Wageningen in den Niederlanden. Während die Forscher an der Gentechnik-Variante immer noch basteln, wird die gentechnikfreie resistente Kartoffel längst angebaut.

Weitere Informationen unter: www.keine-gentechnik.de

Frankreich: Parlament will Gentechnik in tierischen Lebensmitteln kennzeichnen

(Quelle: Informationsdienst Gentechnik 12.6.2018)

Die französische Nationalversammlung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der vorsieht, dass tierische Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, wenn die Tiere zuvor mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefüttert wurden. Milch, Eier, Fleisch und andere Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhielten, sollen künftig den Aufdruck „nourri aux OGM“, also „gefüttert mit GVO“ tragen. Allerdings ist die Regelung, die zum 1. Januar 2023 in Kraft treten soll, damit noch lange nicht Gesetz. Erst muss noch die zweite Kammer des Parlaments, der Senat, zustimmen.

Weitere Informationen unter: www.keine-gentechnik.de

Lebensmittel ohne Gentechnik boomen in Deutschland

(Quelle: Informationsdienst Gentechnik 8.6.2018)

Die Lebensmittelhersteller werden 2018 für sieben Milliarden Euro Produkte mit ‚Ohne GenTechnik’-Siegel an den Lebensmittelhandel verkaufen. Gegenüber den Umsätzen in 2017 bedeute das eine Steigerung von 27 Prozent, meldete der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG).

Weitere Informationen unter: www.keine-gentechnik.de

Video zur Debatte um die Regulierung von CRISPR/CAS9

Als Beitrag zur Risikodiskussion und als Votum für die Stärkung des Vorsorgeprinzips entfaltet das Video ein Zukunftsszenario: Um zu zeigen, wohin eine fehlende Risikoanalyse bei neuen Gentechniken führen kann, hat Testbiotech ein neues Video über den CRISPR-Pilz produziert: Dieser Pilz, der nach dem Schneiden nicht mehr braun werden soll, ist weltweit der erste CRISPR-Organismus, der zur Verwendung als Lebensmittel zugelassen wurde. Bereits 2016 gaben ihn die US-Behörden zur Vermarktung frei.

Video unter: www.youtube.com
Informationen zum Pilz: www.testbiotech.org, www.keine-gentechnik.de

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Klimafonds der Lippischen Landeskirche

Damit die Ziele im Klimaschutzkonzept der Lippischen Landeskirche auch von den Kirchengemeinden umgesetzt werden können, hat die Landeskirche einen Klimaschutzfonds ins Leben gerufen. Hier können Kirchengemeinden Darlehen und - soweit noch nicht aufgebraucht - Tilgungszuschüsse beantragen. Bereits 8 Kirchengemeinden haben Anträge gestellt. Ein Fördervolumen von 400.000 Euro ist bereits ausgeschöpft, aber weitere Mittel stehen noch zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: www.lippische-landeskirche.de 

Klimaschutzteilkonzepte in der Lippischen Landeskirche

Mit Fördermitteln des Bundesumweltministeriums konnten kirchliche Gebäude auf energetische Schwachstellen untersucht werden. An der Begutachtung haben die Kirchengemeinden mit 93 Gebäuden teilgenommen.

Mehr Informationen unter: www.lippische-landeskirche.de 

Steinwüsten in blühende Oasen verwandeln

Die Gottesdienstreihe „Profile“ hat sich am Pfingstmontag, 21. Mai, unter der Überschrift „Summ, summ, summ, Schöpferlob bleibt stumm?“ mit dem Insekten- und Vogelschwund beschäftigt. Zwitschernde Vögel begrüßten rund 150 Gäste im Naturschutzgebiet Vogellehrpfad Bexter-Wald mitten im Grünen.

Weitere Informationen unter: www.lippische-landeskirche.de

B-WUSST-Woche in Detmold

Die B-WUSST Woche vom 16. bis 21.9.2018 bietet engagierten Menschen, Organisationen und auch Unternehmen einen Rahmen für ihre Aktionen, die unser Umfeld lebenswerter und nachhaltiger machen. Die B-WUSST Woche ruft zum Miteinander-Aktiv-Gestalten auf. Jeder kann sich in die B-WUSST Woche mit einer Aktion einbringen oder zu Besuch kommen. Die Initiative B-WUSST möchte mit Hilfe von Aktionen im öffentlichen Raum zum Dialog in der Region anregen. So können alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen, Projekten und Überlegungen die Zukunft Detmolds aktiv gestalten.

Das genaue und vielseitige Programm wird demnächst unter www.b-wusst.de zu finden sein.

www.lippische-landeskirche.de

PUBLIKATIONEN

Was für ein Geschmack!

Das Kirchentag-Kochbuch

Warmes Kartoffelbrot, duftender Kastenpickert, deftiger Zwiebel-Majoran-Aufstrich: Aus Anlass des Kirchentages in Dortmund haben wir diese und andere Rezepte aus Westfalen gesammelt. Sie finden Gerichte für Gemeindefeste, Freizeiten, aber auch für Zuhause und Feiern mit Freunden! Stöbern Sie in diesem Kochbuch, probieren Sie Rezepte aus und genießen Sie!
Das Kochbuch lädt zudem ein, saisonal und regional sowie ökologisch und fair zu kochen. Denn ein guter Geschmack geht zusammen mit Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen und Umwelt. Kommen auch Sie auf den Geschmack! Wir laden Sie herzlich ein!
Ein Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf wird an das Projekt "Gesundes Essen für alle" von Brot für die Welt gespendet.

Preis: 7,00 Euro. Der Versand von Einzelexemplaren ist für Sie kostenlos. Mehrfachexemplare werden mit 6,95 Euro für ein DHL Paket berechnet.

Weitere Informationen und Bestellung unter: kirchenshop-westfalen.de

Mit der Datensuche schneller ans Ziel

Auf der Internetseite des Umweltbundesamtes befinden sich mehr als 1.300 Daten in Form von Tabellen, Diagrammen, Infografiken, Indikatoren und Karten. Um das Gesuchte künftig schneller zu finden, können Sie ab sofort die neue zentrale Datensuche nutzen. Mit ihr ist es möglich, Daten nach Thema und Datenart zu filtern, sie direkt herunterzuladen und dazugehörige Hintergrundartikel zu finden.

Zur UBA-Datensuche: www.umweltbundesamt.de 
(Quelle: UBA)

Klimaverträglich leben im Jahr 2050

Bilder und Ideen für eine nachhaltige Zukunft

Seit mehr als 20 Jahren erstellt das Öko-Institut Szenarien für ein klimaverträgliches Leben in Deutschland. Nachfolgend stellen wir die Ergebnisse der Modellierungen der Studie „Klimaschutzszenario 2050“ einmal anders dar: Fünf Infografiken zeigen mögliche Wege für ein klimaverträgliches Leben. Wenn wir diese Wege gehen, kann Deutschland sein Klimaschutzziel erreichen und 95 Prozent seiner Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 verringern. Die Grafiken veranschaulichen, wie unser Alltag und unsere Gesellschaft im Jahr 2050 aussehen könnten und laden zum Nachdenken über klimaverträgliches Leben ein.

Weitere Informationen unter: www.oeko.de

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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