Ausgabe 5, Oktober 2014

INHALTSVERZEICHNIS

Mit dem Newsletter „Nachhaltige Entwicklung“ gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben. In der Rubrik „Neues aus der Klimaschutzagentur“ erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche „Klimaschutz EKvW 2020“.
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Gudrun Kordecki und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

TERMINE

Kreiskirchlicher Umweltausschuss

Letzter Sitzungstermin 2014:
28. November 2014, Dortmund

Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen

Energiegenossenschaften erschließen das Geschäftsfeld Nahwärme

16.-18. Oktober 2014
Münster

Das Seminar „Sich gemeinschaftlich mit Wärme versorgen“ gibt Energiegenossenschaften das nötige Wissen an die Hand, um Nahwärmnetze wirtschaftlich erfolgreich auf den Weg zu bringen und zu betreiben. Ziel ist, Energie in Bürgerhand auch im Wärmesektor konsequent zu verwirklichen.

Informationen und Anmeldung unter: www.kircheundgesellschaft.de

Brücken in die Zukunft - Wandel vor Ort gestalten

8. Netzwerk21Kongress

22.-24. Oktober 2014
München

Unter diesem Motto laden die Grüne Liga Berlin e.V. gemeinsam mit der Stadt München und GreenCity e.V. zum 8. Netzwerk21Kongress ein. Netzwerken, Erfahrungsaustausch und Weiterbildung ist angesagt, um für den mühevollen Weg gesellschaftlich notwendiger Transformation wieder neu aufzutanken.

Informationen unter: www.netzwerk21kongress.de

"Sie wollen Energiekosten sparen?"

Privatkundenforum
Bank für Kirche und Diakonie

22. Oktober 2014
Dortmund

Wo lohnt sich energetische Sanierung am ehesten, wie lässt sich die Einsparung realisieren? Welche Mittel und Investitionen sind dafür nötig? In einem Impulsvortrag beleuchtet Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, die ethische Dimension des Energiesparens. Darüber hinaus bietet die kostenfreie Fachveranstaltung Praxistipps, stellt Umsetzungsbeispiele vor und informiert über öffentliche Fördermittel zur Finanzierung von Energiespar-Vorhaben.

www.klimaschutz-ekvw.de

Multiplikatoren-Workshop zu Steinkohleimporten

„Steinkohleimporte - Menschenrechte und Umweltstandards - Gemeinsam Perspektiven entwickeln“

25. Oktober 2014
Bochum

Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung lädt gemeinsam mit dem BUND, der LAG 21 NRW und weiteren Partnern ein zu einem Workshop für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema „Steinkohleimporte - Menschenrechte und Umweltstandards – Gemeinsam Perspektiven entwickeln“.

Download des Programmflyers unter: www.moewe-westfalen.de

Mit Kohle in die Zukunft?

Schulpartnerschaftsseminar zu Klima und Energieversorgung

03.-05. November 2014

Dortmund

In Deutschland wie in Südafrika beruht die Wirtschaft im Wesentlichen auf dem Reichtum an Kohle. Heute importiert Deutschland einen Großteil der Kohle unter anderem aus Südafrika. Schattenseiten des Kohleabbaus sind Wasserverseuchung, Krankheiten und die globale Erderwärmung. Wie kann die Energieversorgung in beiden Ländern klimafreundlicher werden? Wie kann das Thema in die Partnerschafts- und Projektarbeit von Schulen eingebunden werden?

Informationen: Eva Reinwald, eva.reinwald(at)moewe-westfalen.de, Tel. 0231/5409-293

10. Energiefachtagung für Kirchengemeinden

22. November 2014
Bergisch-Gladbach

Die EnergieAgentur.NRW und der Rheinisch-Bergische Kreis laden in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland, dem Erzbistum Köln und der Evangelischen Kirche von Westfalen ein zur diesjährigen Jubiläumsveranstaltung der Energiefachtagung für Kirchengemeinden. Die Vorschau auf das Programmzeigt die Vielfalt der Fachvorträge und Themenforen: „Sanierung denkmalwerter Bausubstanz“,  „Kirchliche Gebäude bewirtschaften – wie Energiemanagement und Energieberatung helfen“ oder „Wie sag ich’s meiner Gemeinde? – Teambildung – Motivation – Öffentlichkeitsarbeit“. Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht.

www.klimaschutz-ekvw.de

"Satt ist nicht genug!"

Westfälische Eröffnung der neuen Aktion von Brot für die Welt

30. November 2014, 18.00 - 19.30 Uhr
St. Petri Kirche in Dortmund

Gottesdienst mit Präses Annette Kurschus, Gesprächen und kleinen Köstlichkeiten aus Ruanda.
Wir möchten herzlich einladen und bitten euch/Sie, diesen Termin zu reservieren und bekannt zu machen.

Informationen: Amt für MÖWe, Katja Breyer, katja.breyer(at)moewe-westfalen.de, www.moewe-westfalen.de

Weniger ist fair!

Internationaler Klimaaktionstag 

6. Dezember 2014
weltweit

Beim 3. „Climate Action Day“ zeigen Jugendliche aus aller Welt, wie man Klimaschutz selbst machen kann. Sie pflanzen Bäume, tauschen Plastiktüten gegen Stofftaschen, grillen ohne Fleisch oder machen Neues aus dem, was andere in den Müll werfen. Über soziale Netzwerke und Skype-Live-Schaltungen tauschen sie sich aus. „Weniger ist fair“ lautet diesmal das Motto für teilnehmende Gruppen aus Deutschland. Aktionsideen dazu sind in Kürze in einer Broschüre online verfügbar.

Informationen: Internationaler Klima-Aktionstag, Eva Reinwald, eva.reinwald(at)moewe-westfalen.de, Telefon 0231/5409-293

ENERGIE UND KLIMA

Leichter Hoffnungsschimmer für den Klimaschutz

Der internationale Klimagipfel am 24.09.2014 in New York wurde wie lange nicht mehr von Protesten der Zivilgesellschaft begleitet. Er endete mit einigen konkreten Zusagen im Bereich finanzielle Unterstützung und Entwaldung.

Weitere Informationen unter: www.tagesschau.de

NEUES AUS DER KLIMASCHUTZAGENTUR

LED-Beleuchtung weiter förderfähig

BMUB-Zuschussförderung für 2015/2016

Das Bundesumweltministerium bezuschusst auch in 2015/2016 wieder die Sanierung von Beleuchtungs-Anlagen in kirchlichen Gebäuden wie Kindergärten oder Gemeindehäusern. Kirchen oder sakrale Gebäude sind von der Förderung jedoch ausgeschlossen.
Gefördert wird der Einbau von LED-Beleuchtungs-, Steuerungs- und Regeltechnik. Um die Mindestprojektgröße in Höhe von 16.667 € (förderfähige) Investition zu erreichen, können mehrere Projekte zusammengeschlossen werden. Hierbei unterstützt die Klimaschutzagentur EKvW die Kirchengemeinden und  kirchlichen Einrichtungen. Vom 01.01. bis 31.3.2015 können Förderanträge gestellt werden. Auch eine langfristige Planung ist lohnenswert. Die aktuelle Förderrichtlinie sieht ein erneutes Antragsfenster vom 01.01.2016 bis 31.03.2016 bereits jetzt fest vor. Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zur Klimaschutzagentur auf!

Informationen: Sabine Jellinghaus, sabine.jellinghaus(at)kircheundgesellschaft.de,Telefon: 02304/755 334

www.klimaschutz-ekvw.de

Energiemanagement im Kirchenkreis Hamm zeigt Erfolge

Ende September haben die Klimaschutzbeauftragten im Kirchenkreis Hamm den letzten Schulungsabend zur Einführung des Energiemanagements erfolgreich abgeschlossen. Die Kirchengemeinden erfassen seit einem Jahr regelmäßig ihre Verbrauchswerte für Wärme und Strom und werten diese aus. Parallel verfolgen sie die Jahres- Energiekosten und nehmen die Gegebenheiten der Gebäude vor Ort in den Blick. Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, darunter z.B. die Optimierung der Heizungssteuerung oder Einsatz von LEDs zur Notfallbeleuchtung.

Mit Hagen, Hattingen-Witten und Schwelm sowie Gütersloh und Herne haben im Laufe des Jahres weitere Kirchenkreise  das Energiemanagement eingeführt. Auch der Kirchenkreis Tecklenburg startet mit dem Energiemanagement.

Am Mittwoch, 29. Oktober 2014 lädt der Kirchenkreis zu einer gemeinsamen Info-Veranstaltung kirchliches Energiemanagement mit der Klimaschutzagentur EKvW ein:
29. Oktober 2014, 18.00-20.00 Uhr
Kirchenkreis Tecklenburg, Lengerich

www.klimaschutz-ekvw.de

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Im Spannungsdreieck von Denkmalschutz, Bauphysik und Behaglichkeit

Nachlese zu
Kirchenorgeln, Denkmal- und Klimaschutz

Zur Fachtagung vom 20. September gibt es neben einem Nachbericht auch weiterführende Hintergrundinformationen.

www.lippische-landeskirche.de

Mission Klimagerechtigkeit

Erfahrungen aus Kirchen in Ghana, Togo und Deutschland

Im Rahmen der Friedenstage im November 2014 finden ergänzende Veranstaltungen und ein Bußtags-Gottesdienst zum Klimaschutz statt.

www.lippische-landeskirche.de

Der Solidarität wegen

Reisen nach Ghana und Togo

Im August 2014 war der Umweltbeauftragte der Lippischen Landeskirche zu einer Studien- und Dokumentationsreise zum Klimawandel und seinen Folgen in Ghana und Togo unterwegs.

Der Reisebericht ist unter ghana-togo.muehlenmeier.net zu finden und wird zurzeit vervollständigt.

LESETIPPS

Grüner fliegen

Potenziale, Risiken und Perspektiven für Agrotreibstoffe im Flugsektor

Das Ziel der Internationalen Klimapolitik ist es, die globale Erderwärmung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts gegenüber der vorindustriellen Zeit auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen. Um dies erreichen zu können, müssen zeitnah wirksame Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Daher muss sich auch der Flugverkehr verstärkt mit den Herausforderungen des Klimawandels, aber auch knapper werdenden Erdölreserven auseinandersetzten. Dies gilt insbesondere wegen seines starken quantitativen Wachstums.

www.brot-fuer-die-welt.de

Flugverkehr im Klimawandel

In den Sommerurlaub, zum Geschäftstermin oder Kurztrip – der Luftverkehr in unserer globalen Gesellschaft wächst. Mit dem Ziel, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen Politik, Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen an der Umsetzung zukunftsfähiger Modelle arbeiten. Dabei müssen menschenrechtliche, soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden.

www.brot-fuer-die-welt.de

Vom Klimawandel vertrieben

Migration und Flucht infolge des Klimawandels

Eine gemeinsame Handreichung von klima-allianz, Oxfam, Brot für die Welt, der Kindernothilfe und dem deutschen Jugendrotkreuz.

info.brot-fuer-die-welt.de

Der Energiepflanzenanbau gefährdet das Recht auf Nahrung

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass der Anbau von Energiepflanzen für Biokraftstoffzwecke für die Destabilisierung der Ernährungssicherung mitverantwortlich ist: Er verursacht Preissteigerungen und Preisschwankungen für Nahrungsmittel und schafft Anreize für eine veränderte Landnutzung. Auch in Entwicklungs- und Schwellenländer werden in den letzten Jahren statt Nahrungs- und Futtermittel vermehrt Pflanzen wie Palmöl, Soja oder Zuckerrohr für die Verwendung als Biokraftstoffe angebaut.

www.brot-fuer-die-welt.de

 
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