Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 6, Dezember 2016

INHALTSVERZEICHNIS


Mit dem Newsletter „Nachhaltige Entwicklung“ gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben. In der Rubrik „Neues aus der Klimaschutzagentur“ erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche „Klimaschutz EKvW 2020“.
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Wir wünschen unserer Leserschaft eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Gudrun Kordecki und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

TERMINE

Kreiskirchlicher Umweltausschuss

Der Arbeitskreis der kreiskirchlichen Umweltbeauftragten trifft sich im 1. Halbjahr 2017 am:

24.02.2017, 10.00-12.30 Uhr in Dortmund
23.06.2017, 14.00-16.30 Uhr in Dortmund

Projektkongress "Nachhaltigkeit nimmt Quartier"

17. Januar 2017
Akademie Mont-Cenis, Herne

Der Kongress thematisiert die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Quartiersentwicklung und zeigt auf, wie Quartiere und ihre BewohnerInnen von Umwelt- und Beteiligungsgerechtigkeit profitieren können. Gemeinsam mit ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft, Kirchen, Kommunen und Zivilgesellschaft diskutieren wir, wie in NRW und darüber hinaus die Quartiersentwicklung nachhaltiger gestaltet werden kann.

http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/einzelansicht/?tx_events_pi1[event]=1445

Fachgespräch "Zukunft lernen"

Strategien und Praxis der Bildung für nachhaltige Entwicklung

17. Januar 2017, 16.00-19.00 Uhr
Landtag NRW, Düsseldorf

Veranstalter: GRÜNE im Landtag NRW

Anmeldung bis 12.01.2017: edeltraud.busalt-schroeder@landtag.nrw.de

Klimagerechtigkeit nach Paris und dem Klimapilgerweg

Wie sollen sich die Kirchen weiter einbringen?

26. – 27. Januar 2017
Evangelische Akademie Hofgeismar

Weitere Informationen bei Katja Breyer: katja.breyer@moewe-westfalen.de 

Anmeldeschluss: 16.12.2016

Mit Energie unterwegs

Wie bauliche Maßnahmen Anerkennung und Erfolg finden

24. - 25. Februar 2017
Haus Villigst, Schwerte

In vielen Kirchengemeinden werden neue Gebäudekonzepte entwickelt. Es gilt klug, wirtschaftlich und klimafreundlich zu planen. Kirchmeisterinnen und Kirchmeister haben dabei eine anspruchsvolle Aufgabe: Gutes bewahren, Neues entwickeln, Ressourcen verantwortungsvoll verwalten. Mit anderen Worten: Veränderungen erfolgreich umsetzen. Die Tagung beleuchtet den Veränderungsprozess von der Idee bis zum Abschluss.

Das Programm steht in Kürze online unter www.kircheundgesellschaft.de

SEMINARPROGRAMM DER KLIMASCHUTZAGENTUR DER EKvW

So viel du brauchst

Das eigene Leben klimafreundlicher gestalten

04. März 2017
Hagen

Ein Werkstatttag an dem wir gemeinsam praktische Ideen für einen nachhaltigen Konsum entwickeln und ausprobieren, Fakten austauschen und konkrete Pläne schmieden. Für das persönliche Umfeld und in der Kirchengemeinde. Für die Fastenzeit und darüber hinaus.

Das Programm steht in Kürze online: www.klimaschutz-ekvw.de

Weitere Informationen bei der Klimaschutzagentur EKvW
Sabine Jellinghaus
Tel.: 02304/755-334

SAVE THE DATE

"Kirchengemeinde bewegt"
06. Mai 2017, Hamm

Werkstatttag zur Umsetzung nachhaltiger Mobilität in Kirchengemeinden

"Energieverbrauch runter – Nutzen rauf"
24. Juni 2017, Herford
Werkstatttag über die kleinen technischen Möglichkeiten und den Faktor Mensch beim Energiesparen

13.-14. Oktober 2017, Haus Villigst
Merken Sie sich diesen Termin für ein besonderes zweitägiges Angebot der Klimaschutzagentur EKvW schon jetzt vor! 

"Kirchengebäude weiter entwickeln – Neuer Nutzen im alten Gewand"
02. Dezember 2017, Dortmund

Exkursion zu Kirchengebäuden, die Veränderungsprozesse durchlaufen haben.

Veranstaltungsprogramm der Klimaschutzagentur unter www.klimaschutz-ekvw.de

KLIMAPOLITIK

Weltgemeinschaft bekräftigt Klimaabkommen von Paris

Die 22. Weltklimakonferenz in Marrakesch ist im November mit einem klaren Bekenntnis für den weltweiten Klimaschutz zu Ende gegangen.

Mehr Informationen unter:
http://www.die-klima-allianz.de/weltgemeinschaft-bekraeftigt-klimaabkommen-von-paris/

Klima-Partnerschaften zwischen Nord und Süd vereinbart

In Marrakesch wurden sogenannte NDC-Partnerschaften (Nationally Determined Contribution/nationale Klimaschutzbeiträge) ins Leben gerufen, mit denen Industrieländer arme Länder im Süden unterstützen wollen, damit diese ihre nationalen Klimapläne, die NDCs, erfüllen können. Interesse angemeldet haben Länder wie die Malediven, Indonesien oder Uganda. Aufseiten der Industriestaaten haben Deutschland, Frankreich, aber auch die USA und Kanada ihre Hilfe angeboten. Eine lange Planung ist nötig, um Land für Land den Weg in eine globale Wirtschafts- und Lebensweise zu ebnen, die das Zwei-Grad-Limit respektiert. Für Paris hatten die Staaten ihre Ziele eingereicht, in Marrakesch stellten die ersten von ihnen langfristige Pläne zur Umsetzung vor.

http://klima-der-gerechtigkeit.de/2016/11/24/uns-bleibt-immer-paris/

47 besonders vom Klimawandel betroffene Länder

Bis 2030 oder 2050 auf 100% erneuerbare Energien

47 besonders vom Klimawandel betroffene Länder wollen bis 2030 oder spätestens 2050 auf hundert Prozent erneuerbare Energien umsteigen. Viele der Länder sind klein und haben keine Kohlekraftwerke, doch für einige bedeutet die Ankündigung eine fundamentale Änderung ihrer Energiepolitik: In Äthiopien, Bangladesch, Kenia, Marokko, Tansania oder Vietnam schließt die Ankündigung den Neubau von Kohlekraftwerken faktisch aus.

http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/22287-arme-laender-wollen-aus-fossilen-aussteigen

Die UN-Klimakonferenz 2017 in Bonn

Die nächste UN-Klimakonferenz (COP 23) findet vom 06. bis 17. November 2017 in Bonn statt, unter der Präsidentschaft der Fidschi.
Räumlich und finanziell hat der kleine Inselstaat im Pazifik nicht die Kapazitäten für die Ausrichtung der riesigen Versammlung. Stattfinden soll die Konferenz deshalb in Bonn, wo das UN-Klimasekretariat sitzt. Fidschi besteht aus 332 Atollen, die größtenteils nur ganz knapp über dem Meeresspiegel liegen – und entsprechend wegen des Klimawandels vom Untergang bedroht sind. Es ist das erste Mal, dass ein pazifischer Staat dabei die Führung übernimmt.

Bericht und Film von Sabine Minninger, Referentin Brot für die Welt, zu den Folgen des Klimawandels im Südpazifik (Kiribati und Fidschi):
http://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/kiribati-kauft-land-auf-fidschi-inseln
https://www.youtube.com/watch?v=Vl9YeTvaMYU

Saúl Lliuya aus Peru klagt RWE an

"Ich sehe jeden Tag, wie die Seen im Gebirge wachsen", sagt Saúl Luciano Lliuya, Bergführer und Bauer aus der peruanischen Andenstadt Huaraz. Die Stadt liegt direkt unterhalb eines Gletschersees, der Laguna Palcacocha. Einem großen Teil der 120.000-Einwohner-Stadt droht durch die vom Klimawandel getriebene Gletscherschmelze eine verheerende Flutkatastrophe: Wenn die Dämme des Sees brechen, könnte eine 30 bis 50 Meter hohe Flutwelle die Stadt unter sich begraben. Schon vor einem Jahr hat der Peruaner vor dem Landgericht Essen eine Zivilklage gegen den Konzern eingereicht, die nun in Essen verhandelt wird. 

https://germanwatch.org/der-fall-huaraz

KIRCHE UND KLIMASCHUTZ

EKD-Synode: Beschluss zur Umsetzung des Weltklimaabkommens

Die Synode der EKD fordert in einem Beschluss eine konsequente Umsetzung des Weltklimaabkommens von Paris. Die Synode bittet die EKD, alle Gliedkirchen und Werke, ihr Anlagekapital aus Branchen der fossilen Energieträgergewinnung und Energieerzeugung sukzessiv abzuziehen (Divestment).

Der Synodenbeschluss: https://www.ekd.de/synode2016/beschluesse/s16_02_12_beschluss_weltklimaabkommen_paris.html

Umwelthilfe: Kirchenchefs fahren immer klimafreundlicher

Westfälische Präses Kurschus schneidet in NRW am besten ab
(aus: epd-Nachrichten Nr. 236, 07.12.2016)

Düsseldorf/Berlin (epd). Die Kirchenoberhäupter in Deutschland fahren nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) immer umwelt- und klimafreundlicher. Seit dem ersten Dienstwagencheck zum CO2-Ausstoß der Wagen vor sechs Jahren habe es deutliche Verbesserungen gegeben, lobte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Bei den Protestanten sank der CO2-Durchschnittswert bei den Dienstwagen von 169 Gramm pro Kilometer im Jahr 2011 auf 123 Gramm in diesem Jahr. Die katholischen Oberhäupter verbesserten sich im gleichen Zeitraum von 174 auf 129 Gramm.
Selbst ein "langjähriger Klimasünder" wie der katholische Essener Bischof Franz-Josef Overbeck sei mittlerweile auf einen klimafreundlicheren Audi A6 Diesel umgestiegen, der nach Werksangaben einen CO2-Ausstoß von 128 Gramm habe, sagte Resch. Overbeck war zuvor mit einem VW Phaeton und einem Ausstoß von 224 Gramm CO2 lange Jahre negativer Spitzenreiter bei den Umfragen.
Bei den leitenden Geistlichen in Nordrhein-Westfalen sind die Protestanten klimafreundlicher unterwegs als ihre katholischen Amtsbrüder. An der Spitze liegt laut DUH die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus: Ihr BMW 520d stößt 109 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Es folgen der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, mit einem VW Golf Plus (114 Gramm) und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, mit einem BMW 525d (123 Gramm).
Bei den katholischen Bischöfen in NRW stößt der Audi A4 des Münsteraner Bischofs Felix Genn ebenfalls 123 Gramm CO2 aus, Ruhrbischof Overbeck und der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki verursachen mit ihren Audi A6 jeweils 128 Gramm CO2 pro Kilometer. Das schmutzigste Auto fährt der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, sein BMW 530d kommt auf 153 Gramm.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung sei weiter Luft nach oben, sagte Resch. Vor dem Hintergrund der Abgasmanipulationen bei Diesel-Fahrzeugen appellierte er an die Kirchen, keine Diesel mehr zu kaufen oder zu leasen. Wer einen klimafreundlichen Dienstwagen fahren wolle, müsse auf Elektro-, Erdgas- oder Benzin-Hybrid-Antrieb umsteigen.
Nur solche Fahrzeuge erhielten diesmal eine "Grüne Karte" für besonders umweltfreundliche Autos, sofern ihr CO2-Ausstoß unter 124 Gramm blieb. Dies trifft auf die Hybrid-BMWs des Passauer Bischofs Stefan Oster (109 Gramm) und des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick (121 Gramm) sowie auf den Erdgas-betriebenen VW Caddy (113 Gramm) der Präsidentin der Bremischen Evangelischen Kirche, Edda Bosse, zu. Schlusslicht in der diesjährigen Bewertung des kirchlichen Spitzenpersonals ist Bischof Wolfgang Ipolt vom Bistum Görlitz mit 163 Gramm. Untersucht wurden die Dienstwagen von 20 protestantischen und 27 katholischen Kirchenvertretern.
Bei den kirchlichen Hilfswerken fährt die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, mit einem Hybrid-Passat und einem CO2-Ausstoß von 107 Gramm am klimafreundlichsten. Im Ranking kirchlicher Leitungsebenen schneidet die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 103 Gramm am besten ab, Schlusslicht ist das Bistum Görlitz (durchschnittlich 163 Gramm). Das Bistum Regensburg verweigerte als einzige Kirche jegliche Angaben.

ENERGIE UND KLIMA

EU-Kommission stellt "Winterpaket" vor

Mehr Informationen zum kontrovers diskutierten Paket der Kommission unter:
https://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/22338-eu-kommission-stellt-winterpaket-vor 

Zahlen und Fakten: Energie

Alles, was Sie über den weltweiten Energieverbrauch wissen müssen, in zwölf Infografiken: http://www.bpb.de/52740 

NEUES AUS DER KLIMASCHUTZAGENTUR

Sieben Wochen inne halten - für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Die Fastenaktion von Aschermittwoch bis Ostersonntag geht auch in 2017 weiter. Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit im Kleinen wie im Großen, sein Leben klimafreundlicher zu gestalten. Unsere Fastenbroschüre gibt Ihnen Impulse und Anregungen zu sieben verschiedenen Lebensbereichen. Sie wählen einzelne Themen aus uns setzen Ihre eigenen Schwerpunkte.
Freuen Sie sich auf eine überarbeitete Fastenbroschüre und informieren Sie in Ihrer Gemeinde über die Aktion, z.B. mit dem Werbeposter im Schaukasten, mit Postkarten beim Jahresempfang, mit Broschüren im Presbyterium oder leihen Sie eine Infostele für Ihre Veranstaltung bei uns aus.

Alle gedruckten Materialien können Sie über unsere Internetseite www.klimafasten.de bestellen. Dort finden Sie außerdem weitere interessante Informationen.

Staat fördert Klimaschutzmaßnahmen – auch in Kirchengemeinden

Die Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums fördert seit Jahren bundesweit. Darunter auch viele kirchliche Projekte. Das Projektbüro der EKD mit Sitz in Heidelberg berät und informiert auch Kirchenkreise und Kirchengemeinden als Antragsteller.
Für Kirchengemeinden kann der Förderschwerpunkt zur Sanierung der Beleuchtungsanlagen in Gemeindehäusern ebenso in Frage kommen wie bestimmte Sanierungsbausteine an KiTa-Gebäuden. Ein Merkblatt fasst die Förderung der nationalen Klimaschutzinitiative zusammen.

www.projektbuero-klimaschutz.de

www.klimaschutz-ekvw.de

Von "Ökofairer Beschaffung" bis "Energetisch Sanieren"

Seminare in Gütersloh und Münster

„Machen ohne viel Aufwand!“, so lautete eine wichtige Botschaft der Veranstaltung in Gütersloh zum Thema ökofaire Beschaffung. Eingeladen hatte die Klimaschutzagentur EKvW in Kooperation mit dem Umweltausschuss und dem Umweltreferenten Dr. Gunnar Waesch des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh. Über das Thema Recyclingpapier, dessen Einführung in der Gütersloher Stadtverwaltung und die damit verbundene Auszeichnung „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“ referierte Marion Grages vom städtischen Umweltamt.

Ein weitere Veranstaltung des Seminarprogramms fand zum Thema „Energetisch Sanieren in Kirchengemeinden“ in Münster statt. Der Tag lebte insbesondere vom anschaulichen Erfahrungsbericht des Gastgebers Ulrich Thiele, Umweltbeauftragter des Kirchenkreises Münster, zur Sanierung des Gemeindehauses der Ev. Kirchengemeinde Hiltrup. Zu den grundsätzlichen Möglichkeiten bei einer Gebäudesanierung referierte Jan Karwatzki, Architekt und Sachverständiger, Öko-Zentrum NRW.

www.klimaschutz-ekvw.de

Seminarprogramm 2017 der Klimaschutzagentur startet

Auch im Jahr 2017 bietet Ihnen die Klimaschutzagentur Veranstaltungen zu vielen Themen des Umwelt- und Klimaschutzes in der Kirchengemeinde. In der Fastenzeit schauen wir auf unseren Konsum, mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling steigen wir vom Auto auf´s Rad um und der Sommer ist die richtige Zeit, um an die kommende Heizperiode zu denken. Das Jahr beschließen wir mit einer Exkursion zu Kirchengebäuden, die ihre Nutzung verändert oder erweitert haben.

Alle Veranstaltungen liefern Ihnen Fachwissen und konkrete Umsetzungshilfen. Und sie sind der ideale Rahmen für intensiven Erfahrungsaustausch und die Entwicklung eigener Handlungskonzepte.

Bitte merken Sie sich die Termine (siehe oben) vor. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

www.klimaschutz-ekvw.de

Filme erklären das "Grüne Datenkonto"

Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Und Filme helfen erst recht, wenn es darum geht, den einen oder anderen Aspekt aus der Schulung zum Energiemanagement aufzufrischen. Die KollegInnen des Umweltbüros der Evangelischen Landeskirche in Württemberg haben mehrere empfehlenswerte Erklärfilme zur Arbeit mit dem Grünen Datenkonto erstellt.

http://www.umwelt.elk-wue.de/arbeitsfelder/energiemanagement/das-gruene-datenkonto

BIOETHIK UND GENTECHNIK

Änderung des Gentechnik-Gesetzes: Gesetzentwurf stößt auf Kritik

Das neue Gesetz (2.11.) soll nationale Anbauverbote (sog. Opt-out) ermöglichen. Zehn Bundesländer, Opposition und SPD-Vertreter im Bundestag sowie viele Verbände kritisieren, dass hohe bürokratische Hürden im Gesetz ein Verbot des GVO-Anbaus in Deutschland faktisch unmöglich machen. Auch die EKD hatte eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abgegeben.

Mehr Informationen: http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32223/

EU-Kommission: konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere nicht patentierbar

Im Kampf gegen Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere hat die internationale Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ einen Erfolg erzielt: In einer lange erwarteten Stellungnahme erklärte die Europäische Kommission am 3.11., dass sie solche Pflanzen und Tiere nicht für patentierbar hält. Damit widerspricht sie der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA). Die Koalition fordert jetzt die beteiligten Regierungen auf, diese Entscheidungspraxis des EPA abzustellen.

http://db.zs-intern.de/uploads/1478794050-PM_%20EU%20Kommission%20zu%20Patenten.pdf

Die Erklärung der EU-Kommission: http://ec.europa.eu/DocsRoom/documents/19622

Bundeskabinett fügt umstrittene Passage zu neuartiger Gentechnik in Gesetzentwurf ein

In den Entwurf des Gentechnikgesetzes vom 3.11. wurde nachträglich eine Öffnungsklausel eingefügt, die die Anwendung neuer gentechnischer Verfahren erleichtern soll. Dies widerspricht dem Vorsorgeprinzip und der EU-Gentechnikrichtlinie.

Analyse des Gesetzes aus Sicht gentechnikkritischer Nichtregierungsorganisationen
http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32225/

Gesetzentwurf mit der umstrittenen Passage zu neuen gentechnischen Verfahren
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Pflanze/GrueneGentechnik/EntwurfAenderungGenTG_Kabinett.pdf?__blob=publicationFile

Patente auf das Bierbrauen

Die dänische Brauerei Carlsberg hat mehrere Patente auf das Bierbrauen angemeldet und beansprucht dabei auch Patentansprüche auf Gerste. Dagegen protestieren zahlreiche Nichtregierungsorganisationen.

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32253/ 

"Bayer schluckt Monsanto - und was essen wir in Zukunft?"

Rückblick auf Vortrag und Diskussion mit Pat Mooney, Kanada, Träger des alternativen Nobelpreises am 24.10.2016 in Bochum.

Zu dem Besuch von Pat Mooney in Deutschland wurde ein Interview veröffentlicht, das die Kernpunkte seines spannenden Vortrags zusammenfasst.

Mehr Informationen: http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32249/

NACHHALTIGKEIT

Blauer Engel Online-Adventskalender

Am 1. Dezember startet der Blauer Engel Online-Adventskalender. Bis Weihnachten gibt es dort täglich umweltfreundliche Produkte zu gewinnen, darunter emissionsarme Design-Möbel, energiesparende Staubsauger, strahlungsarme IP-Telefone, schadstoffarme Drucker oder leise Rasenmäher.

Hinter jedem Kalendertürchen erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher natürlich auch etwas über die Umweltvorteile der Gewinne.

www.blauer-engel.de/adventskalender

KIRCHE UND LANDWIRTSCHAFT

Runder Tisch "Kirche und Landwirtschaft"

Entwicklung der ländlichen Räume

10. Januar 2017, 14.00 Uhr
Evangelische Tagungsstätte Haus Nordhelle

Referentin: Dr. Stephanie Arens
Rückfragen: Christian Graf: ch.graf@haus-nordhelle.de

Aufruf gegen Massentierhaltung

Der 3. Dortmunder Kirchentag „ Mensch – Tier – Schöpfung“ verabschiedete einen Aufruf an alle Kirchenleitungen, sich stärker gegen Massentierhaltung und Tierversuche einzusetzen. Die Verfasser sehen darin eine tiefe Verletzung der Mitgeschöpflichkeit und der Würde allen Lebens.

Weitere Informationen: friedrich.laker@pauluskircheundkultur.net

AUS DEN KIRCHENKREISEN

Umweltpreis des Kirchenkreises Herford

Der Umweltausschuss des Kirchenkreises vergibt seinen Umweltpreis 2016 an das Projekt "Konfi-Kleiderhandel" der evangelischen Jugend Kirchlengern. Seit neun Jahren informieren Jugendliche über die Entstehung, Produktion und Vermarktung von Textilien.

Weitere Informationen: www.ev-jugend-kirchlengern.de

Kirchenkreis Hamm

Handreichung zur Verpachtung von Kirchenland erstellt

Die Handreichung des synodalen Ausschusses für gesellschaftliche Verantwortung und Umwelt will damit das Gespräch in den Gemeinden um eine ökologisch verantwortbare Verpachtung von Kirchenland anregen.

Kontakt: michael.bertelt@web.de

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Lippische Synode beschließt Klimaschutzplan

Detmold 22.11.2016 (epd). Die Lippische Landeskirche will bis zum Jahr 2050 in ihren Gemeinden und Einrichtungen klimaneutral sein. Die Lippische Landessynode beschloss eine Klimaschutzinitiative. Damit verpflichtet sich die 163.000 Mitglieder zählende Landeskirche ausgehend von den Daten von 2010 bis 2050 die CO2-Emissionen auf Null zu bringen. Das Konzept sieht die Einrichtung eines Klimaschutz-Umweltfonds für die Kirchengemeinden vor. Der Fonds in Höhe von einer Million Euro soll zunächst mit weiteren 100.000 Euro bezuschusst werden.

http://newsletter.helena.de/mobile%20lwd.2667929.htm#link6

PUBLIKATION

"Nennt uns nicht Klimaflüchtlinge"

Ein Film zu Klimawandel auf Tuvalu

Zusammen mit dem Journalisten Thomas Venker war Sabine Minninger, Brot für die Welt, auf Tuvalu. Ein 20-Minuten-Film wurde erstellt, der die Perspektive der Insulaner dokumentiert, die sehr stark vom Klimawandel betroffen sind. In der Dokumentation werden ihre Anstrengungen zur Anpassung an Stürme und den Meeresspiegelanstieg wie auch die Frage, ob man klimabedingt umsiedeln sollte, aufgegriffen.

Der Link zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=2hFAtvUCJ6U

Weitere Kurzbeiträge zum Thema "Folgen des Klimawandels-Pazifik":
https://www.youtube.com/user/brotfuerdieweltvideo

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

info@kircheundgesellschaft.de
www.kircheundgesellschaft.de
» Newsletter abmelden