Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 6, Dezember 2017

INHALTSVERZEICHNIS

Mit dem Newsletter "Nachhaltige Entwicklung" gibt der Fachbereich Nachhaltige Entwicklung am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben.
In der Rubrik "Neues aus der Klimaschutzagentur" erhalten Sie aktuelle Projekt-Informationen zur integrierten Klimaschutzstrategie der westfälischen Landeskirche "Klimaschutz EKvW 2020".
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Eine interessante Lektüre wünschen
Volker Rotthauwe und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

Wir wünschen unserer Leserschaft eine friedvolle Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

AKTUELLES

Westfälische Landessynode: Energisch Energie sparen

Beschluss zum Klimaschutz

Weiterhin mit Nachdruck setzt sich die Evangelische Kirche von Westfalen für den Klimaschutz ein. Die Synode fordert ein Klimaschutz-Sofortprogramm 2018-2020, damit bis 2020 das vereinbarte Klimaziel einer Treibhausgasreduktion von 40 Prozent in Deutschland noch erreicht werden kann.
In dem Beschluss wird auch das eigene kirchliche Verhalten angesprochen: Bereits 2008 hatte sie eine Verminderung der eigenen CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 auf der Basis von 1990 beschlossen. Nach Hochrechnungen aus dem Jahr 2016 sind bisher 35 Prozent erreicht. Diese Klimaschutzstrategie soll bis 2030 weiterentwickelt werden. Gemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen sind aufgerufen, den Klimaschutz in ihren Bereichen weiterhin voranzutreiben - in Gebäudemanagement, Mobilität und ressourcenschonender Beschaffung. Die Landeskirche wird die Beratungs- und Bildungsarbeit zum Klimaschutz dauerhaft gewährleisten.

Der gesamte Beschlusstext im Wortlaut:
www.evangelisch-in-westfalen.de

Ökotipps zur Weihnachtszeit

Die Ökotipps wurden nachgedruckt und stehen wieder zur Verfügung. Bei größeren Bestellungen bieten wir attraktive Staffelpreise an.

Bestellungen und Anfragen an:
kathrin.vanmeegen@kircheundgesellschaft.de

TERMINE

Der Arbeitskreis der kreiskichlichen Umweltbeauftragten (AKUB) trifft sich an den folgenden Tagen. Uhrzeiten und Tagungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.

23.02.2018
08.06.2018
07.09.2018
07.12.2018

AUS DEN KIRCHENKREISEN

Klimaschutz braucht Kontinuität

Resolution des Arbeitskreises der Umweltbeauftragen in der EKvW zur Verstetigung des kirchlichen Klimaschutzes
Dortmund, 1.12.2017

Der Arbeitskreis der kreiskirchlichen Umweltbeauftragten (AKUB) begrüßt ausdrücklich die Beschlüsse der EKD- und der EKvW-Synode zum Klimaschutz.
Der AKUB erkennt in den Beschlüssen auch eine Stärkung und Würdigung des langjährigen Engagements für die Bewahrung der Schöpfung und für den Klimaschutz vor Ort in den Kirchenkreisen und Gemeinden der EKvW.
Der AKUB unterstützt insbesondere das Anliegen der Landessynode, die Klimaschutzstrategie der EKvW bis zum Jahr 2030 weiter zu entwickeln und die Beratungs- und Bildungsarbeit im Bereich Klimaschutz, Energiemanagement, Energieeffizienz und klimafreundliche Mobilität zu verstetigen. Dies hat bislang in hervorragender Weise die Klimaschutzagentur der EKvW geleistet.
Um den Synodenbeschluss umzusetzen, erachtet der AKUB es für dringend notwendig, die Klimaschutzagentur der EKvW auch über das Jahr 2018 dauerhaft personell und finanziell zu sichern.

ENERGIE UND KLIMA

Historischer Durchbruch bei Klage gegen RWE

Der peruanische Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya hat eine Klage gegen RWE eingereicht. RWE als einer der größten Klimagasemittenten trage eine Mitschuld am Abschmelzen der Gletscher und der unmittelbaren Bedrohung seines Heimatdorfs. Die Klage wurde vor dem OLG Hamm zugelassen, nun folgt die wissenschaftliche Beweisführung vor Gericht. Investoren weltweit müssen ab jetzt neue Klagen befürchten.

Mehr Informationen unter: germanwatch/der-fall-huaraz

BUND-Eilverfahren gegen Tagebau Hambach erwirkt vorläufigen Rodungsstopp für den Hambacher Wald

Auf Antrag des Landesverbands Nordrhein-Westfalen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster heute einen Rodungsstopp im Hambacher Wald verfügt.
Das Gericht hat das Land NRW im Wege einer Zwischenentscheidung verpflichtet, sicherzustellen, dass RWE die Fällarbeiten ab dem 28.11.2017, 18.00 Uhr, einstellt. Das Rodungsverbot gilt zunächst so lange bis das OVG über die BUND-Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 25. Oktober 2017 entschieden hat.

www.klima-allianz.de
Quelle: BUND

Weltklimakonferenz in Bonn

Am 18.11. ist die Weltklimakonferenz in Bonn (COP 23) zu Ende gegangen. Bei der Arbeit am Regelwerk des Klimaschutzabkommens von Paris konnten kleine Fortschritte erzielt werden. Es bleibt aber noch viel zu tun. Erstmals verständigten sich die Vertragsstaaten auf Texte zu allen Kapiteln des Regelwerks, das die Umsetzung des Klimaschutzabkommens von Paris sicherstellen soll. Einigkeit besteht darüber, dass die derzeitigen nationalen Klimaschutzziele für 2020 und 2030 nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Eine ausführliche Zusammenstellung von Kommentaren, Stellungnahmen, Aufrufen, Hintergrundinformationen und Aktionen rund um die COP 23 findet man unter

www.dnr.de

Fairer Kaffee und Fahrräder: Die Weltklimakonferenz in Zahlen

Bonn (epd). Der Klima-Gipfel in Bonn war die größte internationale Konferenz, die jemals in Deutschland stattgefunden hat. Rund 22.000 Teilnehmer aus 197 Ländern waren an den Rhein gereist, darunter nach Angaben der Bundesregierung 11.000 Delegierte und 1.200 Journalisten. Außerdem waren 9.500 Beobachter, also Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen, gekommen. Das waren doppelt so viele wie in Paris 2015.
Um Plastikmüll zu vermeiden, wurden rund 20.000 wiederverwendbare Trinkflaschen an die Teilnehmer verteilt. Damit wurden laut Bundesumweltministerium eine halbe Million Wegwerfbecher eingespart. Im deutschen Pavillon schenkte die Bundesregierung 25.000 Tassen fair gehandelten und klimafreundlich produzierten Kaffee aus Costa Rica aus. Zwischen den beiden Konferenzzonen pendelten die Teilnehmer mit Elektro-Shuttle-Bussen oder einem der 600 Leihfahrräder.
Die Kosten der Konferenz blieben mit insgesamt 117 Millionen Euro laut Bundesregierung im vorgesehenen Rahmen. Mit 50 Millionen Euro schlugen allein die temporären Bauten zu Buche, durch die rund um das Konferenzzentrum WCCB und im benachbarten Rheinauen-Park rund 55.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche geschaffen wurden.

Quelle: epd-West 20.11.2017

EKD-SYNODE

Ratsvorsitzender Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm mahnt Nachhaltigkeit in der Kirche an

In seinem mündlichen Bericht an die EKD-Synode ging der Ratsvorsitzende auch auf die zeitgleich in Bonn stattfindende Klimakonferenz und die Rolle der Kirchen beim Klimawandel ein:
„Als Kirche sind wir gerufen, dem Glauben auch das Handeln folgen zu lassen. Uns an der Suchbewegung zu nachhaltigen Leitbildern und Lösungsansätzen zu beteiligen. Die Botschaft der Kirche wird nur überzeugen, wenn sie selbst Vorbild für eine nachhaltige Lebensweise ist. Achtsamer und bewahrender Umgang mit der Schöpfung, Solidarität mit den Armen, Einsatz für ihre Lebensrechte, Teilhabe und umfassende Partizipation müssen Vorrang haben vor Gewinnmaximierung. Sie müssen unser Verständnis von Wirtschaftlichkeit mitprägen. Das bedeutet konkret Vorrang für Nachhaltigkeit bei Mobilität, Energienutzung, Beschaffung, Bodennutzung und Geldanlagen. Nachhaltigkeit sollte in allen kirchlichen Einrichtungen ein Querschnittsthema werden, nachhaltige Praxis eine Selbstverständlichkeit.“

Der vollständige mündliche Bericht im Internet unter: www.ekd.de

Beschluss der EKD-Synode zum Klimaschutz

Darin heisst es u.a.: "Sie bittet die EKD, die Gliedkirchen und Werke 

  • verbindliche Klimaschutzziele bis 2030 festzulegen und den Klimaschutzkonzepten eine hohe Priorität einzuräumen
  • ausreichende Finanzmittel zur Erreichung der Klimaschutzziele insbesondere für investive Maßnahmen im Gebäudebereich zur Verfügung zu stellen
  • Konzepte nachhaltiger Mobilität und ökofairer Beschaffung umzusetzen
  • die Beratungs- und Bildungsarbeit im Bereich Klimaschutz nach Auslaufen der Förderung durch die nationale Klimaschutzinitiative aufrecht zu erhalten."

Der gesamte Beschluss im Wortlaut: www.ekd.de

Klimabericht für die EKD 2017

Weiterhin wurde bei der EKD-Herbstsynode der "Klimabericht für die EKD 2017“ vorgestellt.

Download unter: www.ekd.de

Wie die evangelische Kirche das Klima schützen kann

Hans Diefenbacher, Beauftragter des Rates der EKD für Umweltfragen, erzählt im Interview für evangelisch.de, ob sich die drohende Klimakatastrophe tatsächlich noch abwenden lässt, was die evangelische Kirche dazu beitragen kann und warum die Bewahrung der Schöpfung bereits bei den Insekten anfängt.

www.ekd.de

Europe’s Dark Cloud

In der Publikation Europe’s Dark Cloud ( auf englisch) vom Climate Action Network (CAN) wird anhand sehr anschaulicher Grafiken gezeigt, wo sich die problematischsten Kohlekraftwerke befinden und welche Auswirkungen sie auf Umwelt und Gesundheit haben.

Download unter: www.caneurope.org

Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor

Neues Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU)
Das im November erschienene Sondergutachten des SRU weist darauf hin, dass der Ausstoss von Klimagasen im Verkehrssektor weiter zugenommen hat. Der SRU plädiert für die "Notwendigkeit einer Kombination von Vermeidung, Verlagerung, Effizienz und neuen Antrieben. Angesichts der vielfältigen negativen Umwelt- und Gesundheitswirkungen des Verkehrs kann eine nachhaltige Mobilität nur durch die Kombination verschiedener Strategien erreicht werden: Erforderlich ist, dass sich Mobilitätsmuster und die Organisation des Verkehrs in weiten Bereichen verändern."

www.umweltrat.de

NEUES AUS DER KLIMASCHUTZAGENTUR

Klimafasten 2018: Materialien stehen zur Verfügung

Die Evangelische Kirche von Westfalen rückt auch 2018 den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Fastenzeit: In Kooperation mit neun evangelischen Landeskirchen und einem Bistum bietet sie die Fastenbroschüre "Soviel du brauchst..." an.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten Sie, die Klimafastenaktion 2018 in Ihren Gemeinden und Gemeindebriefen anzukündigen. Für Ihre Aufrufe z. B. im Gemeindebrief stellen wir Ihnen gerne die online aufgeführten Dokumente und Bildmaterial zur Verfügung.

www.klimafasten.de

Alle Materialien stehen ab Dezember 2017 zur Verfügung.
Bestellungen bei: klimaschutzagentur@kircheundgesellschaft.de

Fachbeirat spricht sich für Fortführung aus

In seiner Dezember-Sitzung stand das Thema 'Zukunft des Arbeitsfelds Klimaschutz in der EKvW' auf der Tagesordnung des Fachbeirats "Klimaschutz EKvW 2020". Vor dem Hintergrund, dass der Förderzeitraum des Projekts im Mai 2018 endet, forderten die Beiratsmitglieder eine dauerhafte Fortführung der Arbeit über diesen Termin hinaus. Dabei bezog das Gremium sich u.a. auf die westfälische Landessynode, die im November ebenfalls eine Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzepts bis 2030 beschlossen hatte (siehe oben).

Nach Ansicht der Fachleute ist ein Gesamtkonzept für die Integration der Querschnittsaufgabe 'Klimaschutz' in die kirchliche Regelorganisation ebenso notwendig wie die Weiterführung der Kooperation mit dem Baureferat der EKvW.

AGRARFRAGEN

Tagungsbericht. Perspektiven der Landwirtschaft in NRW

NRW-Ministerin Schulze-Föcking stellte ihre Perspektiven im Blick auf die Landwirtschaft und den Umweltschutz im Rahmen der jährlichen Landwirtschaftstagung des IKG vor. "Es geht nur gemeinsam", so ihr Fazit angesichts der enormen Herausforderungen, mit denen sich die Landwirtschaft und der Umwelt- und Klimaschutz in NRW konfrontiert sieht.
130 TeilnehmerIinnen aus Wissenschaft und Praxis der Landwirtschaft und des Umweltschutzes diskutierten diese Herausforderungen entlang der Themen Tierwohl, Nährstoffmanagement und Biodiversität.
Prof. Dr. Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz machte in ihrem Vortrag den dramatischen Verlust der Artenvielfalt gerade in den Agrarregionen deutlich und skizzierte die Konsequenzen des Bienensterbens für die Landwirtschaft. Die aktuellen Anstrengungen und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel reichen noch nicht aus, hier für eine Trendwende zu sorgen. Es wird auf die Umsteuerung der europäischen Agrarförderung ankommen. Praktiker und Wissenschaftler aus Landwirtschaft und Umweltschutz suchten in den anschließenden Workshops gemeinsam nach Lösungen.

Die Tagungsreihe ist eine Kooperation des IKG mit dem Zentrum für ländliche Entwicklung NRW ZeLE), der Natur- und Umweltakademie NRW (NUA), der Fachhochschule Südwestfalen und der Landwirtschaftskammer NRW.

Kontroverse um Glyphosat-Zulassung

Das umstrittene Totalherbizid Glyphosat wird in der EU erneut, diesmal aber nur für 5 und nicht für 10 Jahre zugelassen. Entgegen der Geschäftsordnung der amtierenden Koalition, die bei unterschiedlichen Positionen der zuständigen Ministerien vorsieht, dass sich Deutschland bei der Abstimmung enthält, hatte Agrarminister Schmidt am 24.11. gegen das Umweltministerium und damit für die Zulassung gestimmt. Jetzt gibt es Initiativen, die Anwendung des Mittels in Deutschland stark einzuschränken. (27.11.2017)

Weitere Informationen:
www.tagesspiegel.de
www.dnr.de

Fusion von BAYER und MONSANTO

Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle

Herausgegeben von einem breiten Bündnis von NGO beschreibt diese Broschüre die Konzentration der Agrarkonzerne und die damit verbundenen Risiken.

www.aktion-agrar.de

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Wetterbericht - Über Wetterkultur und Klimawissenschaft

Studienfahrt in die Bundeskunsthalle Bonn am 17. Februar 2018

Wie wird das Wetter? Diese Frage treibt uns jeden Tag aufs Neue um. Die Bundeskunsthalle Bonn zeigt in Kooperation mit dem Deutschen Museum München eine große Ausstellung über Wetterkultur und Klimawissenschaft. Am Beispiel eines Tagesverlaufs erleben die Besucher unterschiedliche Phänomene von der Morgendämmerung bis zum Wirbelsturm. Es gibt wissenschaftliche Erklärungen und Beispiele aus der Kunst, Erläuterungen zum Klimawandel und ein interaktives Wetterstudio.
Die Studienfahrt findet am Samstag, 17. Februar 2018, von 8.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf 49,00 Euro (inkl. Busfahrt, Eintritt und Führung).

Anmeldungen bis zum 09. Februar 2018
Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche
Tel.: 05231/976742
bildung@lippische-landeskirche.de

Carsharing-Angebot in Lippe

In urbanen Ballungsräumen ist Carsharing mittlerweile eine etablierte Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Das Car-Sharing ist auf dem Land jedoch meistens eher spärlich gesät. Für die meisten kommerziellen Carsharing-Anbieter ist der Ausbau des Angebots im ländlichen Raum häufig nicht attraktiv. Der Kreis Lippe möchte nun in Zusammenarbeit mit seinen Kommunen und der KVG Lippe diese Angebotslücke schließen und kooperiert mit dem Anbieter "app2drive".
29 Autos des Carsharing-Anbieters stehen schon an festen Standorten im Kreis Lippe. Weitere Fahrzeuge kommen ständig hinzu, damit der Kreis Lippe flächendeckend ausgestattet ist. Mehr als 300 Menschen im Kreis Lippe nutzen bereits das Carsharing-Angebot von "app2drive".
Die teilnehmenden Städte und Gemeinden stellen dabei reservierte Parkplätze zur Verfügung, die ggf. auch durch Ladesäulen ergänzt werden, wenn es sich bei den eingesetzten Fahrzeugen um E-Mobile handelt. Die Anmeldung erfolgt per App, online oder in der Kommune.

Weitere Informationen gibt es unter: www.app2drive.com

Weltgebetstag der Frauen 2018: Surinam

Die Liturgie für den Weltgebetstag am 2. März 2018 kommt aus Surinam, einem kleinen Land im Norden Südamerikas, und steht unter dem Thema mit ökologischer Relevanz "All God's Creation Is Very Good!" - Gottes Schöpfung ist sehr gut!
In den folgenden Seminaren unter Leitung von Pfarrerin Brigitte Fenner und dem ökumenischem Team, werden weitere Inhalte und Erlebnisse vom Leben der Frauen aus Surinam vermittelt:

Dienstag, 16.1.2018 - 9 bis 15 Uhr
Gemeindehaus der ev.- ref. Kirchengemeinde Lage, Lange Str. 70, 32791 Lage
Donnerstag, 18.1.2018 - 18 bis 21 Uhr
Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg, Im seligen Winkel 10, 32825 Blomberg
Dienstag, 23.1.2018 - 19 bis 21.15 Uhr
Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold, Marktplatz 6, 32756 Detmold

SCHÖPFUNGSZEIT

"Von meinen Früchten könnt ihr leben"

Motto des ökumenischen Tages der Schöpfung greift Artenvielfalt auf

"Von meinen Früchten könnt ihr leben", so lautet das Motto des ökumenischen Tages der Schöpfung 2018. Das Motto wurde vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland ausgewählt. Es greift einen Satz aus dem Propheten Hosea auf (Hosea 14,9), wo das künftige Heil für Israel mit zahlreichen Früchten, die aus Gottes Händen kommen, verglichen wird. Die ACK will mit dem Motto dazu anregen, am ökumenischen Tag der Schöpfung und in der Schöpfungszeit (1. September bis 4. Oktober) die Artenvielfalt der Schöpfung in den Blick zu nehmen. (Frankfurt am Main, 6.12.2017)

Mehr Informationen: www.oekumene-ack.de

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
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