Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 6, Dezember 2018

INHALTSVERZEICHNIS

Mit diesem Newsletter gibt der Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" am Institut für Kirche und Gesellschaft aktuelle Umwelt- und Klimaschutzinformationen an Interessierte in der EKvW und in der Lippischen Landeskirche weiter, die einen Bezug zur kirchlichen Umwelt- und Klimaschutzarbeit haben.
Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Eine interessante Lektüre wünschen
Volker Rotthauwe und das Team des Fachbereichs Nachhaltige Entwicklung

AKTUELLES

Blauer Engel Online-Adventskalender 2018

Auch dieses Jahr verlost der Blaue Engel 24 x attraktive und umweltfreundliche Produkte im Online-Adventskalender. Ob energiesparende Staubsauger, Kaffeemaschinen, Multifunktionsdrucker oder Design-Taschen und Möbel aus umweltfreundlichen Materialien: Der Blaue Engel zaubert zur Weihnachtszeit das Umwelt-Plus in Wohn- und Büroräume und zeigt, wie schön und vielfältig umweltbewusstes Schenken sein kann. Mit der Aktion möchte der Blaue Engel in der konsumstarken Weihnachtszeit ein bewusstes Kaufverhalten für nachhaltigere Produkte fördern.

www.blauer-engel.de

Beschlüsse der Synoden

EKvW-Synode Kohle-Ausstieg in der Energieversorgung

Die Landessynode spricht sich für einen zügigen Ausstieg aus der Kohleverstromung aus, der der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens entspricht.

Mehr Informationen
www.evangelisch-in-westfalen.de

EKD-Synode zu Kohle-Ausstieg

Die Synode sprach sich in einem Beschluss für einen zügigen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2035 aus. Sie forderte die verantwortlichen Politiker auf, sich dafür einzusetzen, dass das Pariser Klimaabkommen umgesetzt wird und die deutschen Klimaziele noch erreicht werden. Des weiteren sprach sie sich dafür aus, ein konkretes Kohleausstiegsdatum festzulegen. Die Politik sei gefordert, den damit verbundenen Strukturwandel konsequent sozialverträglich zu gestalten.

Zum Beschluss
www.ekd.de

Statement der Konferenz Europäischer Kirchen zur COP 24 in Katovice

Brüssel, November 2018
"Climate change is a serious threat to our future. The Conference of European Churches (CEC) welcomes the growing engagement of decision makers, as well as many initiatives among churches and elsewhere responding to climate challenges. We believe much more needs to be done. CEC calls for ambitious and immediate action from governments of individual countries and the European Union, as well as from individuals, enterprises and other public institutions to step up efforts to address climate change."


Das Statement im vollen Wortlaut
www.ecen.org

Act Now to Avoid Climate Catastrophe for Future Generations, Faith Groups Urge

22. November 2018
The World Council of Churches (WCC), the Lutheran World Federation (LWF), ACT Alliance and the German Protestant development service Bread for the World are appealing to world leaders to take swift and coordinated action to limit global warming to 1.5°C degrees as a humanitarian and ethical obligation.

Das Statement im vollen Wortlaut
www.ecen.org
Die Studie "Limiting global warming to 1.5 °C"
www.lutheranworld.org

TERMINE

Kreiskirchliche Umweltbeauftragte

Treffen des Arbeitskreises
7. Dezember 2018
10 -13 Uhr
Haus landeskirchlicher Dienste
Dortmund

So viel Du brauchst

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
Die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit beginnt am Aschermittwoch (6. März 2019) und endet am Ostersonntag (21. April 2019).


"Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen - so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen." Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. Denn der Klimawandel gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und verstärkt weltweit Ungerechtigkeiten. In diesem Jahr laden elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer dazu ein, sich von der Aktion inspirieren zu lassen und Fastenideen auszuprobieren.

Informationen unter:
klimafasten.de
www.lippische-landeskirche.de

Ab sofort können Postkarten, die auf die Aktion hinweisen, kostenlos bestellt werden:
Ulrike Neuhaus
E-Mail schreiben

Die Fasten-Broschüre und weitere Materialien stehen ab Januar 2019 zur Bestellung bereit.

ENERGIE UND KLIMA

Deutsche Ökumene fordert Klimagerechtigkeit

Klimapilger überreichen Forderungen im BMWI
26. November 2018

Die beiden großen deutschen Kirchen als Vertreter von rund 45 Mio. Christen in Deutschland und mit ihnen ein breites ökumenisches Bündnis forderten heute von der deutschen Regierung konkrete Schritte für mehr globale Klimagerechtigkeit: Die von ihnen entsandten "Klimapilger" übergaben am 26.11.2018 im Bundeswirtschaftsministerium ihre Forderungen und Fürsprachen an die Bundesregierung in Person von Staatssekretär Dr. Ulrich Nussbaum sowie an die Kohlekommission, vertreten durch Antje Grothus.


Die Teilnehmer/innen des 3. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit sind am 9.9. von Bonn aufgebrochen, um ihre Forderungen quer durch Deutschland und Polen bis zur UN-Klimakonferenz in Katowice zu tragen. Über 1.500 Pilger haben sich bereits in einzelnen Etappen oder auch längeren Strecken diesem Weg angeschlossen, um die Forderungen zu unterstützen.

Mehr Informationen
www.klimapilgern.de

Forderungen der KlimapilgerInnen
www.klimapilgern - Forderungen

Fürsprachen
www.klimapilgern - Fuersprache

Katholische Kirche weltweit drängt auf Umsetzung der Klimaziele

Rom, 26. Oktober 2018. Die katholischen Bischöfe weltweit haben eine "ehrgeizige Umsetzung" des Pariser Klimaabkommens angemahnt. Einen entsprechenden Appell unterzeichneten fünf Vorsitzende kontinentaler Vereinigungen von Bischofskonferenzen am Freitag in Rom am Rande der dort tagenden Synode. Die kommende Weltklimakonferenz Ende des Jahres im polnischen Kattowitz müsse ein "Meilenstein" bei der Verwirklichung der Pariser Klimaziele von 2015 werden, hieß es.

Mehr Informationen
www.kath.ch

Wann, wenn nicht jetzt

Das Maßnahmenprogramm Klimaschutz 2030 der deutschen Zivilgesellschaft
Mehr als sechzig Organisationen aus der Breite der Zivilgesellschaft haben ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Maßnahmen in allen klimapolitischen Handlungsfeldern beschrieben werden, damit Deutschland sein Klimaziel 2030 erreicht. Zentrale Forderungen sind ein baldiger Kohleausstieg, die schnelle Umsetzung der Verkehrs- und Agrarwende sowie ein ambitionierter CO2-Preis.

Mehr Informationen
www.klima-allianz.de

IPCC veröffentlicht Sonderbericht über 1,5°C globale Erwärmung

Der Sonderbericht stellt den aktuellen Kenntnisstand der Klimawissenschaft über die Auswirkungen einer globalen Erwärmung auf 1,5 Grad vor. Die ambitionierte Temperaturgrenze wird dabei in Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung und der Armutsbekämpfung gebracht. Die Botschaft des Weltklimarats ist dramatisch: Es muß jetzt gemeinsam gehandelt werden.
Die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, SPM) und den zugrundeliegenden Langbericht sowie eine deutsche Übersetzung der in der SPM enthaltenen Hauptaussagen können hier heruntergeladen werden:

www.de-ipcc.de

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

12. Konferenz des Europäischen Christlichen Umweltnetzwerks (ECEN)

6. bis 10. Oktober 2018 in Katovice, Polen
Die Konferenz fand in Katovice statt, einer Stadt, die vor ca. 150 Jahren am Ort eines reichen Steinkohlevorkommens gegründet worden war und sich zu einem Kohle- und Stahl-Zentrum entwickelt hatte. Heute fördern nur noch zwei der ehemals 12 Zechen Kohle. Es handelt sich daher um eine Region, in der der Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie sehr präsent ist. Im Dezember wird in Katovice die UN-Klimakonferenz COP 24 stattfinden.

Mehr Informationen zur Konferenz
www.kircheundgesellschaft.de

Auf der Konferenz wurde ein Statement verabschiedet. Das Statement im Wortlaut
www.ecen - Statement

Weitere Informationen zu ECEN unter www.ecen.org

NACHHALTIGKEIT

Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen

Um weltweit eine angemessene Ernährung der Menschen zu sichern, will die Bundesregierung mehr für die Unterstützung guter Regierungsführung tun. Den Ausbau des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent der Anbaufläche will sie nun bis 2030 erreichen. Und bis 2025 sollen die privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des BIP steigen. Das hat das Bundeskabinett zusammen mit weiteren Aktualisierungen der Nachhaltigkeitsstrategie am 7. November beschlossen.

Mehr Informationen
www.bundesregierung.de

PLASTIK

Weniger ist mehr

Kampagne des BMU gegen überflüssige Verpackungen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt. Diese sehen unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik vor. Auch Alternativen zur Plastiknutzung wie etwa das Trinken von Leitungswasser sollen gestärkt werden. Flankiert wird das Arbeitsprogramm mit einer Öffentlichkeitskampagne "Nein zur Wegwerfgesellschaft". Sie steht unter dem Motto "Weniger ist mehr".

www.bmu.de

LANDWIRTSCHAFT

Betäubungslose Ferkelkastration geht weiter!

30. November 2018. Dank der Großen Koalition geht das Quälen der Ferkel für 2 Jahre weiter. CDU/CSU, SPD und AfD haben gegen die Stimmen von Grünen und Linken für die Aufschiebung des Verbots der betäubungslosen Kastration von Ferkeln gestimmt. Eigentlich sollte das Verbot Anfang des Jahres greifen. Doch auf Drängen des Bauernverbandes und der Schlachtindustrie darf diese qualvolle Praxis jetzt weitere 2 Jahre ungehindert fortgesetzt werden. Dabei hatte die Industrie fünf Jahre Zeit, ihre Betriebe umzustellen. Doch Agrarindustrie und die Große Koalition setzen lieber auf diese qualvolle Methode, anstatt auf verfügbare Alternativen wie Immunokastration und eine Abkehr von der industriellen Tierproduktion, die diese Maßnahmen erst nötig macht. (Sven Giegold ist Mitglied der EKD-Kammer für nachhaltige Entwicklung)

Mehr Informationen
sven-giegold - Ferkelkastration

Patent auf „geköpften Brokkoli“ widerrufen

Erfolg für Bündnis gegen Patente auf Saatgut

7. November 2018. Das Europäische Patentamt (EPA) hat das Patent EP1597965 auf herkömmlich gezüchteten Brokkoli widerrufen, der etwas höher wächst und deswegen leichter geerntet werden kann. Das Patent wurde dem US-Konzern Monsanto 2013 erteilt, der inzwischen von Bayer aufgekauft wurde. Der Widerruf folgt einem Einspruch, der 2014 von einem breiten Bündnis eingelegt worden war.

Das EPA begründet seine Entscheidung mit veränderten Regeln zur Prüfung von Patenten, die 2017 beschlossen wurden. Demnach dürfen keine Patente auf Pflanzen und Tiere mehr erteilt werden, wenn diese aus üblichen Züchtungsverfahren wie Kreuzung und Selektion hervorgehen. Es ist das erste Mal, dass diese Regeln zu einem Widerruf eines Patentes führen.

Weitere Informationen
www.no-patents-on-seeds.org

Kirchenpachtland

Neue Handreichung erschienen: Artenreiche Landwirtschaft auf Kirchengrund.
Chancen gelebter Schöpfungsverantwortung. Eine Handreichung zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf kircheneigenem Land.
Download
epub.uniregensburg.de

Projekt "Fairpachten"

Der NABU bietet mit diesem Projekt eine kostenlose Beratung an für alle Verpächter von Ackerflächen, die mehr Naturschutz auf ihren Flächen wünschen. Auch Kirchengemeinden können sich hier beraten lassen.

Weitere Informationen
naturerbe.nabu.de

Schulze legt Plan für Glyphosat-Ausstieg vor

Neue Zulassungspraxis für Pflanzenschutzmittel soll Ausstieg ergänzen
Das Bundesumweltministerium hat Anfang November einen Plan für einen schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung des Breitband-Herbizids Glyphosat vorgelegt. Dazu soll die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung geändert werden. Zudem wird das Umweltbundesamt, das als Fachbehörde am Zulassungsverfahren beteiligt ist, die Zulassung biodiversitätsschädigender Produkte an einen Anwendungsvorbehalt knüpfen. Landwirte, die solche Mittel nutzen wollen, müssen auf ihren Ackerflächen einen Mindestanteil an pestizidfreien Ackerlebensräumen für Tier- und Pflanzenarten garantieren. Dieser Anwendungsvorbehalt gilt nicht nur für Glyphosat, sondern künftig für alle Pestizide, die die Artenvielfalt nachweislich schädigen.

Mehr Informationen
www.bmu.de

MOBILITÄT

Neues vom "Dieselgate"

Während einige Bundestagsfraktionen die erhöhten Stickoxid-Werte an Brennpunkten dadurch lösen wollen, dass die Meßstationen verlegt werden, ist die Bundeskanzlerin viel konsequenter: Sie ändert einfach das Bundesimmissionsschutzgesetz und setzt damit EU-weit geltende Grenzwerte außer Kraft.

"Der vorliegende Gesetzentwurf regelt, dass Verkehrsverbote nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wegen der Überschreitungen des Luftqualitätsgrenzwerts für Stickstoffdioxid in Gebieten, in denen bei Stickstoffdioxid der Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel nicht überschritten wird, in der Regel nicht erforderlich sind. In der Begründung zu dieser Klarstellung wird ausgeführt, dass in diesen Gebieten Verkehrsverbote nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wegen der Überschreitung des Luftqualitätsgrenzwerts für Stickstoffdioxid in der Regel unverhältnismäßig sein werden."
Außerdem werden "Fahrzeuge mit geringen Stickstoffoxidemissionen (Euro 4-, Euro 5- und Euro 6-Fahrzeuge) aus Gründen der Verhältnismäßigkeit" aus Verkehrsverboten ausgenommen. Und weil die Sache eilt, muss der Bundesrat an den Beratungen über den Gesetzentwurf nicht beteiligt werden.

Der Gesetzentwurf im Wortlaut:
dipbt.bundestag.de

Das Kirchenrad - Tag der offenen Tür

Die neuen Modelle 2019 sind da
Die hochwertige Fahrrad- und Pedelec (e-Bike) Kollektion mit dem auffälligen Schriftzug "Kirchenrad" wurde vom Institut für Kirche und Gesellschaft mit der Fahrradmanufaktur AT- Zweirad/Velo de Vile im münsterländischen Altenberge entwickelt.
Am 8. Dezember lädt das IKG von 11 - 15 Uhr zusammen mit Velo de Vile exklusiv alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür in die Radmanufaktur ein. Die Modelle 2019 können an einem Konfigurator individuell zusammengestellt und Probe gefahren werden. Eine Werksbesichtigung und individuelle Beratungen stehen ebenfalls auf dem Programm.

Einladung und mehr unter www.kirchenrad.de

Anmeldungen werden erbeten bei:
Ulrike Neuhaus
E-Mail schreiben

Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit

Berlin/Aachen, 23. 11.2018. In einer neuen Studie analysieren PowerShift, Brot für die Welt und Misereor den Rohstoff- und Energieverbrauch der deutschen Automobilindustrie und die damit verbunden Auswirkungen auf Klima, Umwelt und die Menschenrechte im Globalen Süden. Ein rascher Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Elektromotoren ist laut Studie zwar dringend geboten, wird aber viele Nachhaltigkeitsprobleme nicht lösen.

Die Studie 'Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit' finden Sie online unter:
neue-studie-weniger-autos

VERANSTALTUNGEN

Wirtschaftliche Perspektiven in den ländlichen Räumen

Tagung zur Entwicklung der ländlichen Räume in NRW
7. - 8. März 2019
Haus Villigst

Die Jahrestagung findet in Kooperation mit dem Zentrum für ländlichen Entwicklung (ZeLE) statt. Schwerpunktthema: Wirtschaftliche Perspektiven im ländlichen Raum mit regionaler Vernetzung.
Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wird im Rahmen der Tagung Perspektiven des Landes NRW referieren und zur Diskussion stellen.

Anmeldungen und weitere Informationen

Save the date

Tagung zur Schöpfungstheologie und Schöpfungsspiritualität
1. - 2. Juli 2019
Münster

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Schöpfungstheologie, Tierethik und Verhaltensbiologie im Gespräch. Als Referenten konnten Dr. Rainer Hagencord, Dr. Hubert Meisinger und Prof. Dr. Norbert Sachser gewonnen werden.

Nähere Informationen:
Volker Rotthauwe
E-Mail schreiben

PUBLIKATIONEN

Das Energiesparjahr

12 Tipps, Tricks und Kniffe für Ihre Kirchengemeinde
Lassen Sie sich ein Jahr lang von diesem Energiesparkalender begleiten. In jedem Monat erhalten Sie Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln und überschaubarem Zeitaufwand einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten können.
Für Interessent*innen in den Kirchengemeinden und Einrichtungen der EKvW ist der Energiesparkalender kostenlos.

Exemplare können bestellt werden bei:
Hans-Jürgen Hörner
E-Mail schreiben

Ökotipps zur Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder: In den Ökotipps zur Weihnachtszeit stellen wir ökologisch Wissenswertes und Nützliches rund um das Weihnachtsfest vor und geben auch Hinweise auf ökologische Aspekte zur Silvesterfeier. Wir möchten Sie dabei unterstützen, die Advents- und Weihnachtszeit zu genießen, zur Ruhe zu kommen und dabei einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der guten Schöpfung Gottes zu leisten.

Ökotipps zur Weihnachtszeit
Hrsg.: Institut für Kirche und Gesellschaft
Schwerte 2017
ISBN-Nr. 978-3-939115-32-8


Staffelpreise
1 Ex.: 3,00 € incl. Porto
10 Ex.: 2,00 € zzgl. Porto
ab 50 Ex. pro Ex. 1,50 € zzgl. Porto

Die 64-seitige Broschüre kann bestellt werden bei:
Ulrike Neuhaus
Tel: 02304/755-331
E-Mail schreiben

Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag

Während der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2017 fand ein Studientag "Schöpfungsverantwortung nach Laudato siʼ - Umwelt und integrale Entwicklung als Aufgabe der Kirche" statt. Als Arbeitsauftrag aus diesem Studientag wurden Handlungsempfehlungen für die Arbeit in den deutschen (Erz-)Diözesen entwickelt, die auf der Herbst-Vollversammlung 2018 verabschiedet wurden und jetzt als Arbeitshilfe vorliegen. Diese Arbeitshilfe "Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag" enthält zehn konkrete Empfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die Praxis in den Bistümern. Entsprechend dem Auftrag aus Papst Franziskus' Enzyklika Laudato si' werden dabei Aspekte des Umweltschutzes und der integralen Entwicklung des Menschen verbunden. Die Handlungsempfehlungen berühren Angelegenheiten der Pastoral, des diözesanen Verwaltungshandelns und des gesellschaftspolitischen Engagements.

Download der Handlungsempfehlungen 

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Umweltbeauftragter Heinrich Mühlenmeier legt der Synode ersten Klimaschutzbericht vor

In der Lippischen Landeskirche sind nach Worten des landeskirchlichen Umweltbeauftragten Heinrich Mühlenmeier durch 2 vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzteilkonzepte insgesamt etwas mehr als 70 Prozent des kirchengemeindlichen Gebäudebestandes auf energetische Schwachstellen untersucht worden. Die Untersuchung erstreckte sich auf Sakralgebäude wie Kirchen und Kapellen, aber auch auf weitere kirchengemeindliche Gebäude wie Gemeindezentren, Pfarrhäuser und KiTas. Zugleich seien in den jeweiligen Gebäudegutachten Empfehlungen zur CO2-Einsparung gegeben worden, sagte Mühlenmeier beim Zwischenbericht zum landeskirchlichen Klimaschutzkonzept vor der Synode am 26.11. in Detmold.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier:
www.lippische-landeskirche.de

KIRCHLICHES BAUEN

Gemeinsam Zukunft bauen

Bauamtsleitende und Umweltbeauftragte in der Evangelischen Kirche in Deutschland verständigen sich auf gemeinsame Leitlinie "Nachhaltigkeit an kirchlichen Gebäuden"
Sie wollen gemeinsam darauf hinwirken, dass kirchliche Gebäude bis 2050 bilanziell klimaneutral genutzt werden. Nachhaltiges Gebäudemanagement sei Ausdruck der gelebten christlichen Verantwortung für Gottes Schöpfung.

Die Leitlinie im Wortlaut

DIGITALISIERUNG

Bits & Bäume - Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Zehn Organisationen aus der Netz-, Umwelt- und Entwicklungspolitik, darunter Brot für die Welt, haben mit der Konferenz „Bits und Bäume“ eine eindrucksvolle Diskussion darüber angestoßen, wie die Digitalisierung so gestaltet werden kann, dass sie dem Gemeinwohl und Frieden dient, Datenschutz ernst nimmt und soziale und ökologische Ziele gleichermaßen fördert.

Die Forderungen der 1700 Konferenzteilnehmer und die Audio bzw. Videoaufzeichnungen der Konferenz finden sich unter:
Bits-und-Bäume-Forderungen

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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