Newsletter "Nachhaltige Entwicklung"

Ausgabe 6, Dezember 2019

INHALTSVERZEICHNIS

Im Newsletter "Nachhaltige Entwicklung“ informiert der Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung“ im Institut für Kirche und Gesellschaft über aktuelle Entwicklungen und Projekte im Umweltbereich. Alle Interessierten können den Newsletter online über ein einfaches Anmeldeformular abonnieren. Leiten Sie diesen Hinweis gerne an interessierte Leserinnen und Leser weiter.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Eine interessante Lektüre wünschen
Volker Rotthauwe und das Team des Fachbereichs "Nachhaltige Entwicklung"

AKTUELLES

Ziel: Klimaneutral bis 2040

Westfälische Landeskirche macht sich für das Klima stark
Quelle: MedienInfo: Synode aktuell Nr. 12

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) will bis 2040 klimaneutral werden. Entsprechende Strategien und Maßnahmen hat die Landessynode am Mittwoch (20.11.) beschlossen.
"Wir wollen als Kirche unseren konsequenten Beitrag dazu leisten, dass das 1,5 Grad-Ziel noch erreicht wird", heißt es in dem Beschluss. Dazu gehören

  • die Einführung und Weiterführung kirchlicher Umwelt- und Energiemanagementsysteme
  • die Gewinnung erneuerbarer Energien, z. B. auf Kirchengebäuden und Kirchenland
  • die umwelt- und klimafreundliche Gestaltung von Mobilität,
  • eine umfassende ökologische und faire Beschaffung,
  • Bildungs- und Bewusstseinsarbeit für einen klimafreundlichen Lebensstil.

www.evangelisch-in-westfalen.de


DIE BESCHLÜSSE IM WORTLAUT

1.2.1. Klimaverantwortung und Klimaversprechen

1.2.2. Klimagerechtigkeit: Mobilität und Verkehrswende

Die Arbeitsstelle Klimaschutz in der EKvW wird auch weiterhin bestehen. Die Synode beschloss am Mittwoch ihre Finanzierung von jährlich 135.000 Euro.

6.1.2. Arbeitsstelle Klimaschutz

Kirchenkreis Soest-Arnsberg setzt auf Klimaschutz

Quelle: epd-West kat, 26.11.2019

Unter dem Motto "Wir sorgen für gutes Klima!" will sich der Evangelische Kirchenkreis Soest-Arnsberg in Zukunft verstärkt um Klimaverbesserungen bemühen. Das wurde auf der jüngsten Herbstsynode in Wickede beschlossen, wie der Kirchenkreis mitteilte. Bis zur Sommersynode im Juni 2020 sollen Vorschläge, Ideen und Konzepte gesammelt und erarbeitet werden, die in ein konkretes Programm mit Handlungsaufgaben fließen sollen.
Superintendent Dieter Tometten regte zudem an, in allen Presbyterien Umwelt und Klimabeauftragte zu berufen. Auch im Kirchenkreis soll eine entsprechende hauptamtliche Fachkraft eingesetzt werden. "Damit zeigt sich unser Kirchenkreis entschlossen, an der gesellschaftlichen Debatte über das Klima teilzunehmen, die Klimaverantwortung auch innerhalb der Kirche auf den aktuell erforderlichen Stand zu bringen und hoffentlich mit guten Beispielen den Klimaschutz zu fördern", erklärte Tometten den Angaben nach.

TERMINE

Wie kann mehr Gerechtigkeit gelingen?

Wege zu einer sozial-ökologischen Transformation

10. - 12. Januar 2020
Haus Villigst, Schwerte

Jahrestagung der AG Eine Welt Gruppen im Bistum Münster und der Ev. Kirche von Westfalen,

Weitere Informationen und Anmeldung

SAVE THE DATE

Klimawandel und Welternährung

Ist Gentechnik die Lösung?

27. - 28. März 2020
Haus Villigst, Schwerte

Der Weltagrarbericht und andere internationale Studien sind sich einig: Die Landwirtschaft muss zu einer kleinparzelligen, ökologischen und regionalen Produktion transformiert werden. Gleichzeitig wird global der Kurs einer chemie- und (gen-)technikgestützten Landwirtschaft weiter forciert. Wie soll die Zukunft der Lebensmittelproduktion gestaltet werden und welchen Beitrag kann Gentechnik angesichts von Klimawandel und Artensterben leisten?

Weitere Informationen und Anmeldung

Das Verschwinden der Arten

Eine gesellschaftliche Herausforderung

21. April 2020, 18:00 Uhr
Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn

Es ist unübersehbar - die Artenvielfalt nimmt in den letzten Jahren dramatisch ab!  Die Ursachen dafür liegen maßgeblich in der menschlichen Lebensweise und Zivilisation. Neben intensiver Landwirtschaft und industrieller CO2-Produktion ist jeder einzelne von uns verantwortlich. So besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Artenvielfalt und unserem Konsum und Freizeitverhalten. Während der Veranstaltung wird darüber diskutiert werden, welche Konsequenzen gesamtgesellschaftlich aus dieser Erkenntnis gezogen werden müssen.

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Kunststoffe: Zukunftsperspektive oder Auslaufmodell?

28. - 29. April 2020
Haus Villigst, Schwerte

Die Vielfältigkeit und Haltbarkeit von Kunststoffen ist die Voraussetzung für viele unserer technischen Errungenschaften. Doch gleichzeitig bewirken diese Eigenschaften, dass unser Planet in einem Berg von nicht wieder verwertbarem Müll "erstickt". Was macht Kunststoffe zu solch idealen und gleichermaßen problematischen Werkstoffen, die auch in der Zukunft nur schwer substituierbar erscheinen? Wovon sprechen wir, wenn wir Plastik sagen aber Kunststoffe meinen? Gibt es Alternativen für die Bereiche, in denen uns Kunststoffe heute noch unverzichtbar erscheinen, beispielsweise in der Medizin?

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Bewahren oder Beherrschen?

Was sagt die bedrohte Artenvielfalt über den Menschen aus?

16. Juni 2020, 18:00 Uhr
Evangelische Stadtakademie Düsseldorf

Der Mensch wird in den Schöpfungserzählungen der Bibel zweimal in seinem Verhältnis zur Natur angesprochen: Einerseits soll er sich die Erde untertan machen (Gen 1,28), andererseits soll er sie bebauen und bewahren (Gen 2,15). Zwar gibt es immer mehr Projekte unter dem schöpfungsbewahrenden Aspekt, doch steht dies der zerstörerischen Kraft menschlicher Zivilisation gegenüber. Welche theologische Aufgabe steckt in der Erkenntnis, dass die Artenvielfalt der Erde bedroht ist, der Mensch aber die Schöpfung bewahren soll.

Weitere Informationen und Anmeldung

LANDWIRTSCHAFT

Initiative für ein pestizidfreies Europa gestartet

Quelle: Informationsdienst Gentechnik, 30.09.2019

Die EU-Kommission hat die Europäische Bürgerinitiative 'Bienen und Bauern retten' offiziell registriert. Die Initiative fordert, den Einsatz synthetischer Pestizide in der EU bis 2035 einzustellen. Nun haben die beteiligten Organisationen ein Jahr lang Zeit, um dafür eine Million Unterschriften zu sammeln, die aus mindestens sieben Mitgliedsstaaten kommen müssen.

Weitere Informationen

Zur Bürgerinitiative

Landwirte bei notwendigen Veränderungen unterstützen

Quelle: Nachrichtenbrief der Bauernstimme vom 04.11.2019

Das globale Ernährungssystem ist - von der Erzeugung bis zum Teller - für 25-30% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern, müssen wir dringend die Art, wie wir Nahrungsmittel erzeugen und verbrauchen, ändern. Dabei muss die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU den Übergang zu einer resilienten (widerstandsfähigen) Landwirtschaft mit geringem Treibhausgasausstoß fördern und beschleunigen. Das postuliert das Europäische Umweltbüro (EEB) in einem jetzt veröffentlichten Papier "Landwirtschaft & Klimaschutz" und nennt darin sechs "Lösungen in unserer Hand".

Artikel "Landwirtschaft & Klimaschutz"

Externe Kosten in der Landwirtschaft

"Foodwatch" - "Die Essensretter" von Jana Hamdan

Seit 1962 regelt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) die finanzielle Unterstützung europäischer Landwirte. Im Laufe der Zeit wurde die GAP vielfach reformiert. An der GAP werden unter anderem die nicht zweckgebundenen flächenbasierten Direktzahlungen, von denen große Betriebe besonders profitieren, bemängelt. Darüber hinaus gelten Subventionen für Umweltmaßnahmen als unwirksam.
Das System GAP steht nun vor einer Reform. Der kommende Förderzeitraum 2021 bis 2027 wird derzeit auf europäischer und nationaler Ebene debattiert.
Ein in der aktuellen Diskussion unzureichend berücksichtigter Faktor sind die externen Kosten der EU-Landwirtschaft. Die Umweltauswirkungen auf Klima, Böden, Grundwasser und Biodiversität sind zwar wissenschaftlich belegt und zu einem gewissen Grad in Geldwerten messbar, spielen aber kaum eine Rolle im Diskurs zur Ausgestaltung der GAP.
Zwei praktische Beispiele dazu. Die totalen Kosten der Nitratbelastung werden höchstwahrscheinlich noch erheblich unterschätzt. Konventionell erzeugte Kuhmilch müsste etwa 30 Prozent mehr kosten, wenn der Energieverbrauch und die Klimaemissionen eingepreist wären.
Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über den aktuellen gesetzlichen Rahmen, die laufenden politischen Debatten und die theoretischen Grundlagen zu externen Effekten der Landwirtschaft.
www.foodwatch.de

Jana Hamdan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in der Abteilung "International Economics". Zuvor arbeitete sie im Forschungsprojekt "Global Food Markets" des Instituts.

Wie sieht die Lebensmittelindustrie der Zukunft aus?

Wie könnte die Lebensmittelindustrie der Zukunft aussehen? Was sind die wichtigsten Food-Trends? Was essen wir 2035?

Der Trend 'Lokale Lebensmittel-Kreisläufe' hat demnach zum Beispiel das Potenzial, ganze Ernährungssysteme zu verändern. Der Direktverkauf von Landwirten an Kunden hat zu verschiedensten Innovationen wie Abonnements für Essenskisten mit saisonalen Produkten oder von Bauernhöfen betriebene Online-Shops geführt. Diese Innovationen haben etliche Vorteile, darunter die Frische der Produkte, weniger Verpackungsmüll oder geringere Umweltschäden durch den entfallenden Lebensmitteltransport. Aus Klima- oder saisonalen Gründen kann es aber vorkommen, dass Verbrauchern der Zugang zu manchen Lebensmitteln verwehrt bleibt. Dennoch könnten die lokalen Lebensmittelkreise dazu beitragen, die Nahrungsmittelproduktion bis 2035 von zentralen Strukturen auf dezentrale und teilweise autonome Ernährungssysteme umzustellen.
Das Competence Center Foresight des Fraunhofer ISI entwickelt Zukunftsszenarien für den europäischen Lebensmittelsektor im Jahr 2035 und hat dazu Trends identifiziert, die den Lebensmittelsektor beeinflussen könnten.
Studie: 50 trends

UMWELT

Das steht auf einem anderen Blatt

Neues Infoportal der EKvW rund um Druckerzeugnisse und Papierfragen

Ein kleiner Arbeitskreis aus Archivarinnen und Archivaren, Umweltexpertinnen und -experten sowie Verwaltungsfachleuten hat eine Zusammenstellung und Bewertung der unterschiedlichen Ansprüche und Möglichkeiten zur Vermeidung und zur Erstellung von Drucken vorgenommen und diese Handlungsempfehlung für die tägliche Arbeit zusammengestellt. Sie finden darin viel Wissenswertes zu Papier, Beschaffung und zu Anforderungen für die Archivierung von Dokumenten.

Link zur Homepage

Infoflyer als pdf 

UBA: Verpackungsverbrauch im Jahr 2017 weiter gestiegen

Neuer Höchststand bei Verpackungsabfällen mit 18,7 Millionen Tonnen

In Deutschland fielen 2017 insgesamt 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an. Das ist ein Anstieg um drei Prozent gegenüber 2016, so der Bericht zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland, den das Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung veröffentlichte. Pro Kopf und Jahr entspricht dies durchschnittlich 226,5 kg Verpackungsabfall. Der Anteil von privaten Endverbrauchern an diesem Gesamtaufkommen betrug 47 Prozent. 

Pressemeldung des UBA vom 18.11.2019

Grafiken zur Pressemeldung des UBA

Studie des UBA

Infos zu Kunststoffabfällen

ENERGIE UND KLIMA

"So viel du brauchst" - Klimafasten 2020

In den knapp sieben Wochen vor Ostern zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag - im Jahr 2020 vom 26. Februar bis 11. April - besinnen wir uns der christlichen Tradition und üben Verzicht. Die Fastenzeit lädt dazu ein, Gewohnheiten zu hinterfragen, achtsam mit uns und unserem Umfeld umzugehen und alltägliche Dinge anders zu machen. Klimafasten geht dieser Tradition nach und ruft dazu auf, mit kleinen Schritten einen Anfang für mehr Klimagerechtigkeit zu wagen.

Eine Klimafastenbroschüre begleitet durch die eigene Fastenzeit und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Das kostenlose Heft und weitere Materialien für die Gemeindearbeit sind ab sofort erhältlich.
Klimafasten ist eine ökumenische Initiative von 15 evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern. In der Ev. Kirche von Westfalen wird die Aktion vom Fachbereich Nachhaltige Entwicklung im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) durchgeführt.

Mehr Informationen zur Klimafasten-Aktion gibt es unter: www.klimafasten.de 

Bestellung von Materialien:
Ulrike Neuhaus
Tel.: 02304 755-331
E-Mail: ulrike.neuhaus@kircheundgesellschaft.de

EU-Parlament ruft Klimanotstand aus

Straßburg, 28.11.2019

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP 25 in Madrid vom 2. bis 13. Dezember verabschiedete das Europäische Parlament am 28.11.2019 eine Resolution, mit der es den Klima- und Umweltnotstand für die EU ausruft. Das Parlament fordert die Kommission zudem auf, dafür zu sorgen, dass alle relevanten Gesetzes- und Haushaltsvorschläge vollständig mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf unter 1,5° C zu begrenzen.

Die Resolution vom 28. November 2019

Mangelnder Klimaschutz

Der im November erschienene Bericht „Brown to Green“ von Climate Transparency, einem Zusammenschluss von mehreren Entwicklungs- und Umwelt-NGO, darunter Germanwatch, zeigt auf, dass die G20 keine ausreichenden Maßnahmen ergreifen, um das Klimaziel von Paris zu erreichen. Deutschland steht insbesondere in den Bereichen Gebäude und Verkehr schlecht da.

Brown to Green Report 2019

BIOPATENTE

Kommt endlich das Aus für Patente auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen und Tiere?

Die Auseinandersetzung um Patente auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen und Tiere steuert langsam ihrem Höhepunkt zu. Die große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) muss entscheiden, wer das Sagen hat: die Mitgliedsstaaten des Europäischen Patentübereinkommens oder die großen Konzerne und ihre Patentanwälte.
Im März 2019 wies der Präsident des EPA dessen große Beschwerdekammer als oberste Berufungsinstanz an, endgültig zu klären, wer den Artikel 53 verbindlich auslegen darf: die Mitgliedsstaaten im Verwaltungsrat oder die Beschwerdekammer. Bis 1. Oktober konnten die Beteiligten Stellungnahmen abgeben, und die gab es reichlich.
50 Organisationen unterstützten eine Sammeleinwendung, darunter waren auch die ev. Umweltbeauftragten (AGU), die Menschenrechtsorganisation Oxfam und das Umweltinstitut München ebenso wie der europäische Bauernverband COPA/COGECA. Auch 25.000 Einzelpersonen unterschrieben die Eingabe. Darin heißt es: "In diesem Fall kann die Befugnis des Verwaltungsrats, der sich auf die Unterstützung aller 38 Vertragsstaaten stützt, nicht einfach durch Entscheidungen eines technischen Gremiums des EPA außer Kraft gesetzt werden." Das Europäische Parlament verabschiedete mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren. Der Zugang zu genetischen Ressourcen dürfe nicht eingeschränkt werden, denn dies könne dazu führen, dass wenige multinationale Konzerne das Monopol über pflanzliches Züchtungsmaterial bekämen, argumentierten die Abgeordneten. Stellung bezogen auch die EU-Kommission, die deutsche Bundesregierung und mehrere andere EU-Staaten oder deren Patentbehörden. Sie alle kommen zu dem Schluss, dass die Entscheidung des Verwaltungsrates Vorrang haben muss vor einer Auslegung der Beschwerdekammer.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.no-patents-on-seeds.org und www.europarl.europa.eu

AUS DER LIPPISCHEN LANDESKIRCHE

Stellenausschreibung Klimamanager*in

Die Lippische Landeskirche sucht für das Referat Oekumene und Mission im Landeskirchenamt zur Umsetzung ihres Klimaschutzkonzeptes zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Klimaschutzmanager*in (m/w/d) für den Bereich kirchlicher Gebäude mit halben Stellenumfang (19,5 Wochenstunden). Es handelt sich um eine befristete Einstellung für 2 Jahre mit der Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Stelle kann ab dem 1. Dezember 2019 besetzt werden und wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Bei Interesse lesen Sie weitere Details online im kirchlichen Stellenportal der EKvW und EKD.

„Welcome to Sodom“ in der WANDEL-WERKSTATT

5. Dezember 2019 Detmold, Wandel-Werkstatt, Friedrichstr. 15, 19:30 Uhr

Mit dem Begleitmotto „Dein Smartphone ist schon hier!“ lässt dieser Dokumentarfilm die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

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PUBLIKATION

Die Ökotipps zur Weihnachtszeit sind wieder da!

Alle Jahre wieder ...". Wer kennt nicht dieses schöne alte Weihnachtslied. Wieder einmal steht das Weihnachtsfest bevor und während die Vorbereitungen vielerorts auf Hochtouren laufen, fragen sich die Nachdenklichen unter uns, ob das denn alles ökologisch vertretbar ist: Weihnachtsbaum, Baumschmuck, Kerzen, Backen, Basteln, Schenken, Verpacken ...
In den Ökotipps zur Weihnachtszeit möchten wir ökologisch Bedenkenswertes rund um das Weihnachtsfest vorstellen. Auch Hinweise auf ökologische Aspekte der Silvesterfeier sind enthalten.
Die Broschüre möchte Sie dabei unterstützen, die Advents- und Weihnachtszeit zu genießen, zur Ruhe zu kommen und dabei einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der guten Schöpfung Gottes zu leisten.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und ein frohes und ökofaires Weihnachtsfest.

Die 64-seitige Broschüre kann für 3 Euro (inkl. Porto) bestellt werden bei:
Ulrike Neuhaus
Tel.: 02304 755-331
E-Mail: ulrike.neuhaus@kircheundgesellschaft.de

Staffelpreise bei größeren Bestellungen ab 10 Exemplaren auf Anfrage

 
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