Newsletter "Frauenreferat" November 2017

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial


Das war 2017!

Das große Reformationsjubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Es gab unzählige Veranstaltungen, Projekte, Reisen, Gottesdienste u.v.m. Besonders überwältigend war in vielen Kirchen der Reformationstag an sich. Volle Kirchen mit Menschen auf Treppen sitzend – Bilder, die sich einprägen. Einen Rückblick auf die Aktivitäten mit Genderblick im Reformationsjahr finden Sie unter Publikationen und dem Verweis auf unsere Sonderseiten EINS* in UK Unsere Kirche. Außerdem finden Sie in diesem Newsletter Berichte über aktuelle Themen und aus unserer Arbeit sowie interessante Tipps und Veranstaltungstermine.

Wir wünschen Ihnen Freude beim Lesen und eine besinnliche Adventszeit mit Erinnerung an die Jahreslosung 2017: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!

Ihr Frauenreferat der EKvW

Anke Engelmann, Sylvia Bachmann-Breves, Diana Klöpper und Nicole Richter

AKTUELLES

Zusammen gegen Gewalt


Von Fahnen hissen bis Hashtags

Am 25.11. war es wieder soweit. Sie wehten wieder - die blau-roten Fahnen an Rathäusern, Schulen und Kirchen. Auf ihnen ist eine Frau zu sehen, die ihre Armen zum Himmel streckt verbunden mit dem Slogan „Frei leben – ohne Gewalt!“.

Seit mittlerweile sechzehn Jahren ruft der Verein Terre des Femmes zu dieser Fahnenaktion auf und zahlreiche Ministerien, Verbände und Frauenbeauftragte beteiligen sich. Mit der Fahnenaktion und weiteren öffentlichkeitswirksamen Informationsveranstaltungen erinnern sie gemeinsam an den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – jedes Jahr am 25. November.
In diesem Jahr lautete das Schwerpunktthema „Mädchen schützen! Weibliche Genitalver-
stümmelung gemeinsam überwinden“. mehr ...

Neu: Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung


In Zeiten von Fachkräftemangel, wachsendem Pflegebedarf, Digitalisierung und Arbeit 4.0 rückt die Frage nach der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Fürsorgearbeit für viele Menschen zunehmend in den Vordergrund. Auch wenn die Berücksichtigung familiärer Verantwortung in der evangelischen Arbeitswelt nicht neu ist, nutzen bisher nur wenige kirchliche und diakonische Träger Familienorientierung in ihrem strategischen Personalmanagement. mehr ...

Hier finden Sie das Informationsblatt, den Flyer und den Newsletter Familienorientierung.

Armut von Kindern und Familien in Deutschland darf nicht sein


Positionspapier der Evangelischen Kirche von Westfalen

Über 2,5 Millionen Kinder leben in Deutschland in Familien, die von Einkommensarmut betroffen sind. NRW weist eine Kinderarmutsquote von über 20% auf. Die Evangelische Kirche von Westfalen und die Diakonie fordern eine umfassende Bekämpfung von materieller und immaterieller Armut und eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit.

Lesen Sie dazu den Beschluss der Kirchenleitung.

leben - lieben - liken


Familie und Digitalisierung

Der Begriff Digitalisierung taucht in vielen ganz unterschiedlichen Bereichen und Zusammenhängen auf: Kommunikationstechnik, Arbeitswelt, Medizin, Bildung, usw. und regt zu zahlreichen Diskussionen an. Möglichkeiten und Perspektiven des digitalen Wandels, aber auch Gefahren, Risiken und Ängste werden in der Broschüre erörtert und Strategien für den Umgang mit digitalen Medien bzw. Techniken vorgeschlagen. Zum Vorschein treten in diesem Kontext unterschiedliche Interessen, Motive und Meinungen, die mal mehr oder weniger hart aufeinandertreffen.


Unter Mitwirkung von Marcel Temme, Jürgen Haas und Landesmännerpfarrer Martin Treichel, Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, hat die eaf-nrw eine Broschüre zum Thema "Familie und Digitalisierung" herausgebracht.

Beitrag der Männerarbeit als PDF Dokument, Broschüre als PDF Dokument (92 Seiten)

AUS DER ARBEIT

Mensch sein mit Leib und Seele

Foto: IKG

Genderwochenende im Sommer

Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren und sie zu feiern."
Dieses Zitat der amerikanischen Schriftstellerin Audre Lorde ist so etwas wie die Herausforderung der gemeinsamen Seminare von Frauenreferat und Männerarbeit.

Rollenvielfalt erleben, Geschlechterklischees überwinden, sich einüben in Toleranz für bunte, vielfältige Lebensformen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Geschlechter erkennen und feiern – darum ging es auch beim Seminarwochenende im niedersächsischen Stift Börstel am letzten Wochenende vor den Sommerferien.
mehr ...

Weltausstellung in Wittenberg


Eindrücke der Themenwoche "Familie, Lebensformen und Gender"

Es war ein weiter Weg aus Westfalen nach Wittenberg – aber dass er sich gelohnt hat, darüber herrschte Einigkeit unter den Teilnehmer*innen, die im Rahmen des Pastoralkollegs zu der Themenwoche  „Familie, Lebensformen und Gender“ in die Lutherstadt gereist waren. Während der sechs Tage besuchten sie verschiedene Veranstaltungen, darunter Bibelarbeiten und Diskussionsrunden zu Geschlechterpolitik, Filmabende in der Evangelischen Akademie, den Vater-Kind-Aktionstag und den großen Frauenfesttag mit mehreren hundert Besucherinnen. Unter dem Motto „Hier stehen wir" versammelten sich am 12. August ca. 120 Pastorinnen zu einem Frauenfesttag in Wittenberg. mehr ...

Wir können auch anders!


Frauenmahl mit Reformatorinnen - gestern und heute

130 Frauen kamen am 1. September in der St. Victor Kirche in Schwerte zusammen, um gemeinsam das dritte Frauenmahl im Ev. Kirchenkreis Iserlohn zu feiern. An langen Tafeln saßen sie in der besonders ausgeleuchteten und festlich gestalteten Kirche und ließen sich von Ruth Hansen, Pfarrerin für Frauenarbeit, und Aynur Akdeniz, Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Schwerte, durch den Abend führen. „Dieses Frauenmahl ist ein Zeichen gelebter und geteilter Vielfalt!“, betonte Ruth Hansen gleich zu Beginn der Veranstaltung, denn zum ersten Mal seien muslimische Frauen sowohl an der Vorbereitung beteiligt als auch unter den Besucherinnen. Darüber hinaus war den Veranstalterinnen wichtig, dass das Frauenmahl wieder barrierefrei gestaltet war und Frauen mit Beeinträchtigung teilnehmen konnten. mehr ...

Auf den Spuren der Reformatorin mit dem Rad unterwegs


Ende August fand ein Pastoralkolleg in Kooperation mit dem Institut für Aus-, Fort-, und Weiterbildung und dem Frauenreferat der EKvW auf den Spuren der Argula von Grumbach statt. Pfarrer*innen machten sich auf die Reise zu den Wirkungsstätten der streitbaren Reformatorin per Rad.

Weitere Informationen zu Argula von Grumbach finden sie u.a. unter www.2017.ekir.de

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der EKD tagten in Dortmund


Vom 25. bis 27. September tagte die Konferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der EKD in Dortmund. Auf ihrer Tagesordnung stand neben dem Austausch und der Arbeit an übergreifenden Gleichstellungsprojekten auch der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Dr. Regina Frey, Leiterin der Geschäftsstelle Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, stellte die Ergebnisse vor.
Am Mittwochvormittag sprach Vizepräsident Albert Henz mit den Fachfrauen und -männern über Gleichstellungs-, Frauen- und Genderpolitik unter den gegebenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Darüber hinaus informierten sich die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten auch über Dortmund und verschafften sich einen Überblick über die Stadt vom St. Reinolditurm - in freudiger Erwartung auf den nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund zu Gast sein wird.

Was für ein Vertrauen!


Nach der Präsidialversammlung im Oktober gaben Kirchentagspräsident Hans Leyendecker, die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Julia Helmke sowie die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Annette Kurschus die Losung für den DEKT 2019 in Dortmund bekannt. Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 in Dortmund steht unter der Losung „Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19).

Weiteres unter: www.kirchentag.de

Frauenarbeit als eine Art Netzwerktätigkeit


Festgottesdienst zum 25-jährigen Jubiläum des Frauenreferates im Evangelischen Kirchenkreis Unna

Mit reichlich Netzen war der Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Unna gespickt, denn Frauenarbeit sei auch eine Art Netzwerkarbeit, wie Dr. Gisela Matthiae verkündete.
Zum Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Frauenreferates im Evangelischen Kirchenkreis Unna waren die Gäste aus Nah und Fern zusammen gekommen. Da ging es nicht nur im Wort um die vielen Netze, die die Menschen im Leben begleiten, sondern einige Netze wurden auch ganz praktisch eingesetzt. mehr ...

Aktiv für Geschlechtergerechtigkeit


Feministische Strategien gegen Rechts

Im Rahmen der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Salon der Querdenkerinnen“ der Gleichstellungsstelle des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, wurde am 21.11.2017 - in Kooperation mit  dem Frauenreferat der EKvW - das aktuelle Thema „Anti-Gender-Bewegungen“ thematisiert. Seit einiger Zeit wird der Begriff „Gender“ von verschiedenen Seiten attackiert. Was verbirgt sich geschlechterpolitisch hinter diesen Angriffen? Wo kommen sie - nur scheinbar plötzlich! - her? Wie genau “argumentieren” die Anti-Gender-Kräfte? Und vor allem: Wie lässt sich klug auf sie reagieren? Auf diese Fragen bot die Referentin Ruth Heß, Ev. Zentrum Frauen und Männer der EKD, Antworten.
Teile ihres Vortrages können Sie auch nachlesen in der epd Dokumentation.
Hier finden Sie Flyer zum Weitergeben oder Sie bestellen sie im Frauenreferat der EKvW.

WAS BESONDERES

StarterKit – Zukunft für Einsteigerinnen


Spieleset mit 6 Stationen zur Lebens- und Berufsplanung

Das StarterKit für Mädchen ist: ein Material- und Methodenset zur geschlechterbewussten und kultursensiblen Arbeit im Themenfeld Lebens- und Berufsplanung für Mädchen ab dem 8. Schuljahr für den Einsatz an allen Schulformen sowie außerhalb von Schule geeignet.
Das StarterKit bietet Mädchen: zahlreiche Gesprächs- und Spielanlässe, durch die sie sich mit Gleichaltrigen über wesentliche Themen und Fragen der Adoleszenz austauschen und sich Wissen für die Zukunft erarbeiten können.
Pädagogische Fachkräfte und Teamer*innen können das Material als spielerischen Einstieg in die Geschlechterpädagogik wie in die Auseinandersetzung mit Fragen der Lebens- und Berufsplanung nutzen. Das StarterKit bietet Lehrer*innen und Pädagog*innen: die Möglichkeit, mit geringem Aufwand geschlechterbewusst und kultursensibel in das Themenfeld Lebens- und Berufsplanung einzusteigen.

Nähere Informationen finden Sie hier: www.maedchenarbeit-nrw.de.pdf

TERMINE UND TIPPS

Blick zurück – nach vorn


Ein Klosterwochenende zum Jahresbeginn

12. - 14. Januar 2018
Stift Börstel, Berge

Der Jahreswechsel lädt dazu ein, das Tempo zu verlangsamen, Rückschau zu halten und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Was habe ich im zurückliegenden Jahr erlebt? Was hat sich verändert? Und: Mit welcher inneren Haltung gehe ich in die neue Zeit?
Das Wochenende bietet Gelegenheit, über diese Fragen nachzudenken, neue Impulse aufzunehmen und die eigene Rolle als Frau, Mann, Mensch zu reflektieren.

Weitere Informationen und Anmeldung

Es ist Zeit, Theologie kontextuell neu zu denken!


Fernstudium Theologie Geschlechterbewusst startet 2018

Der Studiengang ist eine Weiterentwicklung des ‚Fernstudiums feministische  Theologie‘, das vor 15 Jahren entwickelt wurde und auch in der EKvW erfolgreich durchgeführt wurde. Mit Hilfe von sieben Studienbriefen vermittelt das Fernstudium Grundlagen, Methoden und Ergebnisse geschlechterbewusster Bibelauslegungen, Einblick in die Kirchengeschichte und Orientierung im weiten Feld der Spiritualität. Darüber hinaus führt es in die Grundlagen ethischer Fragestellungen ein, die in gesellschaftlich relevanten Themenbereichen, wie z. B. Bioethik, Care, Wirtschaft, Krieg und Frieden, Klimawandel und Konsum konkretisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

Wir können Vielfalt!


Diversität in Kirche, Diakonie und Gesellschaft

18. - 19. Januar 2018
Evangelische Akademie Bad Boll

Wir können Vielfalt! Die Tagung nimmt einerseits den Reichtum kirchlichen Engagements in Sachen Vielfalt in den Blick und stellt im Sinne des Best-Practice-Modells zukunftsweisende Projekte vor. Zum anderen fragen wir nach Möglichkeiten, Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen weiter zu fördern und dabei gedankliche und strukturelle Barrieren zu überwinden.
In dieser Absicht wendet sich die Veranstaltung vorrangig an Mitarbeitende in kirchlichen Einrichtungen und Projekten, die als Multiplikator*innen agieren.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

Care - Keine Sorge mit der (Für-)sorge?


Westfälischer Theologinnen Tag

03. Februar 2018, 9.30 - 16.30 Uhr
Mariengemeindehaus
Kleppingstr. 5, 44135 Dortmund

Fürsorge ist Arbeit – anspruchsvoll, fordernd, oft erschöpfend und kräftezehrend. Jahrhunderte lang war es eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen diese Arbeit leisteten, ohne dafür bezahlt zu werden. Rollenbilder haben sich verändert. Frauen sind heute zunehmend erwerbstätig und ihre Arbeitskraft fehlt an anderer Stelle. Längst ist von einem Fürsorgedefizit die Rede – in den Bereichen der Pflege, Versorgung und Betreuung macht sich Mangel bemerkbar. Nicht-sorgebedürftig sein zu müssen erscheint als hohes Gut.
PD Dr. Christine Globig hat zu den theologischen und ethischen Dimensionen der Fürsorge geforscht, Sie zeigt, dass das Fürsorgesystem in unserer Gesellschaft und im globalen Kontext von Ungerechtigkeiten belastet ist, von denen nach wie vor überwiegend Frauen betroffen sind und fragt welche Antworten eine zeitgemäße Fürsorgeethik geben muss.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an:
ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de

Frauenleben 4.0 - Zu Risiken und Chancen der Digitalisierung


7. Dortmunder Frauenmahl

16. Februar 2018, 17.00-22.00 Uhr
Ev. Stadtkirche St. Petri, Dortmund

Sie suchen nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für Ihre Freundin, Mutter oder Bekannte? Wie wäre es mit einem Ticket für das Dortmunder Frauenmahl!?

„Frauenleben 4.0  - Zu Risiken und Chancen der Digitalisierung“, so heißt der Titel des 7. Dortmunder Frauenmahls. An langen Tafeln in der besonderen Atmosphäre der St. Petri-Kirche Dortmund werden 140 Frauen Platz finden. Vier bekannte Frauen aus Wissenschaft und Kultur halten pointierte Reden und laden zum Diskutieren ein.

Weitere Informationen und Anmeldung

Filmtipp: Aus dem Nichts


Kinostart: 23. November 2017

Fatih Akin erzählt in seinem aktuellen Spielfilm "Aus dem Nichts" von den Folgen eines rechten Terroranschlags – eines Anschlags, der Ähnlichkeiten mit dem Bombenattentat in der Kölner Keupstraße 2004 aufweist, bei dem allerdings kein Mensch ums Leben kam: Mit ihrem türkischstämmigen Mann Nuri und dem kleinen Sohn Rocco führt Katja ein glückliches Familienleben. Geheiratet wurde im Gefängnis, wo Nuri wegen kleinerer Drogendelikte einsaß. Mit einem Steuer- und Übersetzungsbüro auf dem Hamburger Kiez gelang ihm ein Neuanfang. Als Katja durch einen Bombenanschlag Mann und Sohn verliert und damit auch ihr Leben zerstört wird, hat sie nur eine Erklärung: "Das waren Nazis!".
Doch die Polizei glaubt ihr nicht, vermutet stattdessen türkisch-kurdische Konflikte oder angebliche kriminelle Geschäfte ihres Mannes als Motiv eines Racheakts. Schließlich wird dann doch ein junges Neonazi-Paar gefasst und vor Gericht gestellt. Die Aussicht auf lückenlose Aufklärung und eine Bestrafung der Täter hält Katja, durch den grausamen Verlust und die demütigenden Untersuchungen am Boden innerlich zerbrochen, am Leben. Doch der Prozess endet wider Erwarten mit einem Freispruch. In ihrer Verzweiflung fasst Katja den Entschluss, das Recht in die eigene Hand zu nehmen.

PUBLIKATIONEN

Rückblick auf das Reformationsjubiläum in EINS*


In der neuen Ausgabe von EINS* - die Sonderseiten in „Unsere Kirche“ – geht es um einen auswertenden Blick auf das Reformationsjubiläum mit dem Fokus Gender. Darin diesmal folgende Beiträge:
Ein Interview mit Angelika Weigt-Blätgen, Leitende Pfarrerin der Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V., und Gerd Kiefer, Vorsitzende der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ein Artikel von Franziska Woellert zum neuen Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung sowie viele Tipps, Termine und ein Genderbild zum Nachdenken und Entdecken. Schauen Sie doch mal rein!

Ein neues Abo für die UK können Sie hier abschließen www.unserekirche.de.

Gender Gaga?!


Kritische Analyse der Anti-Gender-Bewegung und Gegenstrategien für die Kirche
epd-Dokumentation

Der Begriff „Gender“ polarisiert. Es gibt wohl kaum einen anderen sozial­wissenschaftlichen Fachterminus, der wie dieser zugleich eine Karriere als Reizwort erster Güte aufweist. Auch die evangelische Kirche ist mit der Aus­einandersetzung um „Gender“ konfrontiert. So mehr(t)en sich bei den Gender- und Gleichstellungsreferaten in Landeskirchen und EKD die An­fragen, was es mit Schlagworten und Polemiken wie „Genderwahn“, „Gender-Gaga“ und „Genderismus“ auf sich habe, mit denen auch kirchliche Repräsentant*innen und Funktionsträger zunehmend konfrontiert werden. Aus diesem Anlass haben wir zu einer EKD-weiten Fachtagung eingeladen, die sich der Anti-Gender-Bewegung und den Strategien für den Umgang mit ihr widmete. Daraus entstand die epd-Dokumentation. Das Heft widmet sich der Entstehungsgeschichte, den Hintergründen und den aktuellen Konturen der Front gegen Gender. Im Zentrum steht der bei der Fachtagung in Hamburg gehaltene Vortrag der Theologin Ruth Heß, der für die Schriftfassung noch durch zahlreiche Quellenbelege ergänzt wurde. Diese detaillierte und kenntnisreiche Analyse bietet eine gute Grundlage für die sicher notwendige weitere Befassung mit dem Phänomen.

Vollständige Ausgabe als kostenpflichtiger Download

Feministisch Predigen


Feministisch predigen ist ein ehrenamtliches Projekt von Pastorinnen, Pfarrerinnen und Diakoninnen aus ganz Deutschland, die ihre feministische Arbeit miteinander vernetzen.
So entsteht eine CD-Rom mit Gottesdienstentwürfen mit Predigt und Gebeten zu jedem Sonn- und Feiertag des kommenden Kirchenjahres. Außerdem bietet die CD einen Anhang mit ausgewählten Frauengottesdiensten und anderen Bausteinen.
Die neue Ausgabe 2017/2018 kann ab sofort bestellt werden (als CD-Rom: 30,00 Euro; als Papierausgabe: 55,00 Euro).

Weitere Informationen und Online-Bestellformular: www.feministisch-predigen.de

Genderkompetenz


Eine Handreichung für Beschäftigte und Interessierte

Die Gleichstellungsstelle der Stadt München hat einen Reader zum Thema Genderkompetenz herausgegeben. Damit sollen insbesondere Beschäftigte der Stadt München informiert und sensibilisiert werden. Neben einführenden Beiträgen, die eine Grundlage zum aktuellen Wissensstand bieten, wird das Thema Gender um andere Kategorien erweitert und der Blick auf Diskriminierung bzw. Antidiskriminierung und auf Diversity Ansätze gelenkt. Im dritten Teil geht es in die Praxis, anhand von konkreten Beispielen aus der kommunalen Verwaltung wird Genderkompetenz vermittelt.

Weitere Informationen: www.vernetzungsstelle.de

Gender raus?


Angriffe gegen Feminismus, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und emanzipative Familien- und Lebensmodelle, gegen Gender Studies, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken werden seit längerem in Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, Blogs, Artikeln und Büchern kontrovers verhandelt. Dies spiegelt sich auch in vielen Auseinandersetzungen im Alltag, in der Kneipe und auf Veranstaltungen wider. Mit dem Satz „Das muss frau* und mann* doch mal sagen dürfen…“ werden rassistische, sexistische und anti-egalitäre Parolen und Verunglimpfungen formuliert. Sie finden Resonanz in einem gesellschaftlichen Klima, das sich von emanzipativen Positionen und Diskursen weg nach rechts verschiebt. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat eine neue Broschüre herausgegeben, die Parolen entlarvt und Argumente liefert.

Zu bestellen: www.gwi-boell.de/genderkritik

Radioandachten aus dem Frauenreferat vor Weihnachten


Dass ein Fahrrad glücklich machen kann, davon singt Max Raabe in seinem neuen Song „Fahrrad fahr'n“ – zudem ist es auch noch ökologisch sinnvoll und gesund!
In der Andacht am 21. Dezember nimmt Nicole Richter das neue Lied zum Anlass für eine Popsongexegese. Dass  sich Singles in unserer Kirche oft nicht gemeint und angesprochen fühlen, ist das Thema dieser Andacht. Und dass es sich, wie Dorothee Sölle sagte, lohnt, von Zeit zu Zeit Psalmen zu "essen", davon erzählt die Andacht am 23. Dezember.

Schalten Sie WDR2 ein oder hören Sie nach: www.kirche-im-wdr.de 

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
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