Newsletter Februar 2013

Inhaltsverzeichnis

Editorial
Pfarrer Klaus Breyer, Institutsleiter

Schwerpunktthema: Gesellschaftliche Transformation
Begriffsklärung, Erläuterungen zum Transformationskongress,
Einbindung des IKG in die gesellschaftspolitische Debatte

Church Action on Labour and Life (CALL)
Das IKG bringt über das europäische Kirchennetzwerk CALL insbesondere
Fragen der sozialen Nachhaltigkeit auch in den europäischen Diskurs ein

Klimaschutzagentur der EKvW
Die Klimaschutzinitiative der westfälischen Landeskirche ist gestartet

In welcher Welt wollen wir leben?
Mission: Klima retten! powered by heaven

Vorschau

Personalien

Publikationen

Editorial


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Sie besonders auf das Halbjahresprogramm der Evangelischen Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft hinweisen. Die Evangelische Akademie Villigst hat sich neu aufgestellt. Das Programm des 1. Halbjahres 2013 ist das thematisch vielfältigste Programm der letzten Jahre. Darauf sind wir stolz. Mit der Neustrukturierung des Instituts ist es uns gelungen, auch die Arbeit der Evangelischen Akademie zu bereichern und an die wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen anzupassen. Das Team der Studienleiter/innen haben wir durch fachkundige neue Kolleginnen und Kollegen vergrößert. Weitere zentrale Themenfelder des Instituts für Kirche und Gesellschaft wurden in die Akademiearbeit eingebunden. Mit über 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ca. 180 Tagungen und Veranstaltungen pro Jahr leistet die Akademie eine erfolgreiche Diskurs- und Bildungsarbeit.
Die Weltbezogenheit des christlichen Glaubens begründet und prägt unsere  Akademiearbeit in ihrer thematischen Vielfalt und Fachbezogenheit. Einen Beitrag zur demokratischen Kultur in unserem Land zu leisten, das ist unser Anspruch.

Viele Tagungen haben das Ziel, gesellschaftliche Konflikte und Interessengegensätze herauszuarbeiten und Perspektiven zu ihrer Überwindung auszuloten. Unsere Veranstaltungen wollen informieren, sie stellen Positionen auf den Prüfstand, regen Strategiedebatten an und wollen mit all dem  ermutigen, sich für eine zukunftsfähige Entwicklung zu engagieren. Beispielhaft nenne ich die beiden Tagungen:

"Börsenhandel und Indexfonds?"
am 8. und 9. März in Haus Villigst
"Wie viel Kirche braucht das Land?"
am 18. März in Dortmund

Für uns sind Akademietagungen immer auch "Gemeinden auf Zeit", wo das Erleben von Gemeinschaft und spiritueller Zugänge zu den Themenfeldern von Bedeutung sind.

Seien Sie also herzlich eingeladen in die Evangelische Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft!

Ihr

Klaus Breyer
Institutsleiter

Halbjahresprogramm "Diskurse und Dispute"
Halbjahresprogramm "Spiritualität"

Gesellschaftliche Transformation: Nachhaltig handeln – Wirtschaft neu gestalten – Demokratie stärken


Die seit Jahren anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanzkrise haben das Bewusstsein gestärkt, dass es sich keinesfalls nur um eine temporäre Krise mangelhaft regulierter internationaler Finanzmärkte handelt. Vielmehr erleben wir verschiedene, sich gegenseitig bedingende und zuspitzende Krisen. Die als Folge der Finanzkrise entstandene Weltwirtschaftskrise sowie die aktuelle Staatsschuldenkrise in Europa stellen die Handlungsfähigkeit zahlreicher Regierungen in Frage. Gleichzeitig gerät aufgrund ordnungspolitischer Entscheidungen und globalem Wettbewerbsdruck der europäische Sozialstaat dermaßen unter Druck, dass immer mehr Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden. Eng damit verbunden ist die besorgniserregende Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse, die die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet. mehr ...

Towards a more social Europe?


© ag visuell, Fotolia

Social sustainability and current EU economic policy

Tagung des CALL-Netzwerks in Kooperation mit dem Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, der Ev. Akademie Bad Boll und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag. mehr ...

Klimaschutzkampagne gestartet


Die Evangelische Kirche von Westfalen hat am Samstag, 19. Januar 2013 in Schwerte offiziell ihre Klimaschutzkampagne gestartet. Bis zum Jahr 2020 soll der Kohlendioxid-Ausstoß in kirchlichen Einrichtungen gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden, sagte die Schirmherrin der Kampagne, die westfälische Präses Annette Kurschus, bei der Eröffnung in der Evangelischen Akademie Haus Villigst im Schwerte. Das bedeute eine Einsparung von jährlich 8.000 Tonnen CO2 mehr ...

"In welcher Welt wollen wir leben?"


"... auf jeden Fall nachhaltig, sozial, ökologisch gerecht!" - global frustriert, lokal engagiert

Aus der 16. Shell-Jugendstudie "Jugend 2010" geht hervor, dass für die Mehrheit der Jugendlichen Klimawandel relevant ist und die Auswirkungen werden als enorm wichtig für zukünftige Entwicklungen eingeschätzt. Von 95 % der Jugendlichen, für die Klimawandel ein Begriff ist, sehen 80 % den Menschen als unmittelbar verantwortlichen Katalysator für die Problematik. Ebenso ist den meisten bewusst, dass Klimaschutz auch bedeutet, dass eigene Handeln zu hinterfragen und zu verändern. mehr ...

Vorschau

24. Westfälischer Theologinnen-Tag mit Ellen Ueberschär


Familie - da war doch was
09. Februar 2013
Evangelische St. Mariengemeinde, Dortmund

Wer von Familie redet, kommt ins Erzählen: Denn was Familie heißt und wer zur eigenen Familie dazugehört, hat vor allem mit der persönlichen Erfahrung zu tun. Die erzählten Geschichten ergeben ein buntes und vielfältiges Bild von Paaren und Trennungen, von Kindern und Eltern, von Erziehung und Pflege, von gesellschaftlichen Anforderungen und eigenen Ansprüchen, von Verantwortung und Überforderung, von gemeisterten Herausforderungen und auf der Strecke gebliebenen Träumen. ... Programmflyer

Wer ist meine Familie?


Ehe und Familie aus theologischer Perspektive
20. - 21. Februar 2013

Wenn von Familie die Rede ist, dann entsteht ein vielfältiges Bild: Von Kindern und Eltern, von Vätern und Müttern, von leiblichen Vätern und adoptierten Kindern, von Großeltern und Enkeln, von Partnern und Partnerinnen, von Onkels und Tanten, von Alleinerziehenden und Großfamilien, von Patchworkfamilien und kinderlosen Paaren ist da die Rede. Jede und jeder ist in solche "Familiengeschichten" involviert und kann von familiären Erfahrungen erzählen. ... Programmflyer

Informationen zur Hauptvorlage: www.familien-heute.de

Zumutung Toleranz


2. Dortmunder Frauenmahl
22. Februar 2013, 17.00-21.00 Uhr

Herzliche Einladung zum 2. Dortmunder Frauenmahl unter der Schirmherrschaft der heiligen Emerentia. Sinnlichkeit verbindet sich mit zukunftsgerichtetem Diskurs: Ein Festessen im Kirchenraum mit programmatischen persönlichen Tischreden von Frauen zum Thema "Zumutung Toleranz". ... Programmflyer

Frauenmahl - Essen, reden, reformieren ... Frauen treffen sich zu einem festlichen Essen mehr ...

Weitere Termine:
Frauenmahl Iserlohn
24.05.2013, 18.00 -22.00 Uhr
Rohrmeisterei Schwerte

Frauenmahl Unna MA(H)L ANDERS, 7 FRAUENREDEN ZU TOLERANZ
28.06.2013, 17.30- 21.30 Uhr
Stadtkirche Unna

Familie als System


© Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Systemische Ansätze in der Bildungsarbeit mit Inhaftierten
und deren Angehörigen
25./26. Februar 2013, Justizakademie Recklinghausen

Die Inhaftierung eines Familienmitgliedes hat Auswirkungen auf das
ganze Familiensystem. Der systemische Ansatz zeichnet sich dadurch
aus, dass man sich nicht allein auf den Problemträger konzentriert,
sondern das ganze System mit in den Blick nimmt. ... Programmflyer

Projektentwicklung für Engergiegenossenschaften


Weiterbildungsangebot
Start: 25.-27. Februar 2013, Haus Nordhelle

Bürgerinnen und Bürger wollen die Energiewende vor Ort mit gestalten. Sie schließen sich zusammen, gründen Genossenschaften und bringen gemeinsam Photovoltaikanlagen, Bürgerwindräder und Biomasseanlagen auf den Weg. Um die Gründung von Energiegenossenschaften weiter voranzubringen, braucht es Fachleute, die engagiert und fachlich kompetent neue Energieprojekte auf den Weg bringen. Dazu startet Ende Februar in Nordrhein-Westfalen die Weiterbildung "Projektentwickler für Energiegenossenschaften". Sie sollen eine nachhaltige Energiewirtschaft in der Region unterstützen. Den Kurs führt das Institut für Kirche und Gesellschaft durch, gefördert wird er durch die "EnergieAgentur.NRW" im Auftrag des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW. ... Programmflyer

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.kircheundgesellschaft.de

Ausstellung mit Werken von Elisabeth Stark-Reding


Gezeigt werden Bilder, Drucke und Grafiken auf Papier und Leinwand in Mischtechnik von der Künstlerin Elisabeth Stark-Reding
März bis Mai 2013

Zeit- und Sozialkritik sind die großen Themen, die sie beschäftigen. Etwa das Thema Alter, vor dem viele Menschen Angst haben. Elisabeth Stark-Reding möchte diese Ängste und damit verbundene Tabus und Vorurteile aufbrechen. Aber auch das Thema Schönheit ist spannend - trifft der Begriff wirklich die Gestalt der Menschen oder handelt es sich nur um ein Dogma?
Die Ausstellung wird vom 01. März bis Ende Mai 2013 in Haus Villigst zu sehen sein.

Der Liebe zuliebe ...


Ehe-, Partnerschafts- und Familienseminare
für Inhaftierte und ihre Frauen, Männer, Partner/innen und Kinder

März bis September 2013

Seit 1974 führt das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Ehe-, Partnerschafts- und Familienseminare durch. An ihnen können Inhaftierte mit Ihren Ehefrauen/ Partnerinnen/Ehemännern/Partnern und Kindern teilnehmen.
Die Seminare werden von Eheberaterinnen und Eheberatern, Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern u.a. geleitet.
Die Seminare bieten den Paaren die Gelegenheit, über einen längeren Zeitraum zusammen zu sein und sich mit sich und ihrer Beziehung zu beschäftigen. In einer vertrauensvollen Atmosphäre werden jeweils am Vormittag und am Nachmittag in Kleingruppen Fragen besprochen, die in den Partnerschaften der Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktuell sind, insbesondere durch die Inhaftierung.
Gemeinsam werden neue Perspektiven entwickelt. ...

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit der Justiz. Die einzelnen Seminare finden Sie im Programmflyer.

Ausschreibungsfrist für "Das Salzkorn" läuft


Foto: EKvW

Förderpreis der westfälischen Kirche für gesellschaftspolitisches Engagement

Die Ausschreibungsfrist für "Das Salzkorn 2013" läuft: Vorschläge für den Förderpreis der Evangelischen Kirche von Westfalen" können bis zum 15. März 2013 eingereicht werden. Gewinnen können Gruppen und Initiativen, die sich ehrenamtlich für Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz engagieren.
Mit dem Förderpreis werden bereits seit 1994 regelmäßig Gruppen aus den folgenden Bereichen ausgezeichnet: Gerechtigkeit/Eine Welt - Frieden/Versöhnung - Ökologie/Schöpfungsverantwortung/Lebensstil. Die westfälische Kirche will mit dem "Salzkorn", das mit insgesamt 3.000 Euro dotiert ist, vor allem die Vielfalt gesellschaftspolitischen Engagements würdigen und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Vorschläge nimmt das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen, Postfach 101051, in 33510 Bielefeld entgegen. Weitere Informationen gibt's auf der Homepage der westfälischen Kirche unter: www.evangelisch-in-westfalen.de

Die Energiewende und die Zukunft der Arbeit


© Simon Kraus, fotolia.de

Gewerkschaften, Kirchen und Naturschutzverbände als Akteure im gesellschaftlichen Transformationsprozess
15.-17. März, Haus Villigst

Die Zukunft der Arbeit beschäftigt uns im Zusammenhang mit den sozialen Auswirkungen der Energiewende ganz besonders: Wie viele Arbeitsplätze werden im Zuge der Transformation erhalten bleiben, wegfallen müssen oder neu geschaffen werden? Welche Wirtschaftsbranchen gehören zu den Verlierern und welche zu den Gewinnern? Wie kann der Umstellungsprozess gestaltet werden? Welche Qualität, welche mittel- und längerfristige Absicherung unter welchen Arbeitsbedingungen haben die Arbeitsplätze, die neu entstehen? Es sind nicht nur technische Machbarkeit und Effizienz der neuen Energieträger, von denen das Gelingen der Energiewende abhängt. Ihre Akzeptanz entscheidet sich auch daran, welche Perspektiven auf gute Arbeit sie freisetzt. Gemeinsam mit Gewerkschaften, Kirchen und Naturschutzverbänden wird die Tagung diese Fragen thematisieren.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.kircheundgesellschaft.de

Wie viel Kirche braucht das Land?


Chancen und Hemmnisse von Kirchen und Religionen für die Zivilgesellschaft
4. Studienkonferenz "Mission und Dialog"
18. März 2013, Reinoldinum Dortmund

„Unsere Gesellschaft wird immer säkularer, Kirchen und Religionen sind für die Entwicklung der Zivilgesellschaft nicht mehr von Bedeutung, deshalb muss die Politik handeln: Religiöse Symbole und Lebensäußerungen sollen aus der Öffentlichkeit verschwinden, Gesetze wie z.B. zum Religionsunterricht entsprechend geändert werden“ – sagen die einen … 
„Die Kirchen und Religionen – sofern sie nicht fundamentalistische Züge tragen – produzieren einen deutlichen Mehrwert für moderne Gesellschaften. So sind z.B. religiöse Menschen weitaus häufiger ehrenamtlich engagiert. Darüber hinaus bieten die Religionen den Menschen soziale und räumliche Netzwerke, Moralressourcen und eine Sprache für die Bewältigung elementarer Lebensfragen“ – meinen die anderen. … Programmflyer

Save the date


Fachforum Nachhaltigkeit NRW
12./13. April 2013, Bonn

nach der Auftaktkonferenz zur Nachhaltigkeitsstrategie NRW am 21.11.2012 in Duisburg laden wir herzlich zur Intensivierung des Dialogs zum Fachforum Nachhaltigkeit NRW ein.
Gemeinsam mit zahlreichen Referenten aus dem Spektrum der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik wollen wir mit Ihnen die Inhalte und die Herausforderungen zur Entwicklung einer landesweiten Nachhaltigkeitsstrategie diskutieren. ... Programmflyer

Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?


Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik
13.-15. Juni 2013
Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt, Berlin

Der gerechte Frieden als Konzept steht spätestens seit der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 weltweit auf der Agenda der Kirchen. Angesichts des Blutvergießens in Ruanda, Srebrenica, im Sudan und Syrien stellt sich zugleich die Frage nach der Schutzverantwortung der internationalen Gemeinschaft und ob diese auch mit militärischen Mitteln wahrgenommen werden soll. Das Konzept der Responsibility to Protect wurde in der Vollversammlung der Vereinten Nationen 2005 von den meisten Staaten anerkannt. Wie beeinflusst die im Entstehen befindliche völkerrechtliche Norm das Paradigma vom gerechten Frieden? Wie kann der Kerngedanke der Prävention umgesetzt werden? Können Kriterien im Hinblick auf militärische Interventionen als letztes Mittel entwickelt werden? Wie kann ein möglicher Missbrauch der internationalen Schutzverantwortung verhindert werden? Der Kongress möchte diese Fragen in einem ökumenischen und interreligiösen Diskurs mit Vertretern aus Kirchen, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vertiefen und damit die Diskussion einer zeitgemäßen Friedensethik innerhalb der Kirchen vorantreiben.

Träger: Ev. Akademie zu Berlin, Ev. Akademie Villigst u.a.

Programm und Anmeldung abrufbar ab etwa Mitte Februar unter:
www.eaberlin.de/programm
www.kircheundgesellschaft.de

Terminvorschau:
13.-15. Dezember 2013: XXXVII. Villigster Afghanistan-Tagung

Personalien


Dr. Petra Kohts, Koordinatorin für das Netzwerk "Zukunft einkaufen" im Institut für Kirche und Gesellschaft, wechselt am 1. Februar nach Berlin zu "Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst". Sie ist als Referentin für den Bereich "Fairer Handel" zuständig und bleibt somit dem Thema der ökofairen Beschaffung weiterhin treu.


Marcel Temme ist seit dem 1. Januar der neue Referent für Demografie im Fachbereich Männer, Familie, Ehrenamt. Sein Arbeitsschwerpunkt ist der demografische Wandel in unserer Gesellschaft. Außerdem steht er als Ansprechpartner der Männerarbeit für die Region Südwestfalen zur Verfügung.

Publikationen

Auf der Suche nach der universalen Sprache des Lebens


Die Dokumentation der Tagung "Auf der Suche nach der universalen Sprache des Lebens - Quantenwelt, genetischer Code und Bewusstsein", die vom 30. November bis zum 2. Dezember in Villigst stattgefunden hat, ist online gestellt.
Einige Referenten/innen haben dankenswerterweise ihre Beiträge zur Verfügung gestellt:

Die Dokumentation finden Sie unter:
www.kircheundgesellschaft.de

Asylpolitisches Forum 2012


Am 01.01.2012 ist das Teilhabe- und Integrationsgesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten. Zu dessen Zielen gehört es, "eine Grundlage für ein gedeihliches und friedvolles Zusammenleben der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu schaffen", "eine Kultur der Anerkennung und des gleichberechtigten Miteinanders [...] zu prägen" und "die soziale, gesellschaftliche und politische Teilhabe der Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern".
Damit zielt es ab auf eine offene, inklusive Einwanderungsgesellschaft. Zwar sind grundsätzlich bei vielen Regelungen des Gesetzes Flüchtlinge nicht explizit ausgeschlossen, zu fragen ist jedoch, ob die oft im Zusammenhang mit dem Gesetz genannte und erhoffte "Willkommenskultur" nicht im Widerspruch steht zu einer auf Abschreckung und Abwehr von Flüchtlingen setzenden Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa.
Das Asylpolitische Forum 2012 hat im Rahmen der Tagung mit Politik und Verwaltung diskutiert, ob die aktuellen Rahmenbedingungen bereits ausreichen, um Flüchtlingen eine dauerhafte Zukunftsperspektive in Deutschland zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde auch nach Deutschlands Verantwortung im Rahmen der europäischen Asylpolitik und nach den Folgen des "Arabischen Erwachens" in den Ländern Nordafrikas gefragt.

Die Dokumentation finden Sie unter:
www.kircheundgesellschaft.de

Villigster Plädoyer


Im Rahmen der XXVI. Afghanistan-Tagung wurde das "Villigster Plädoyer" mit Empfehlungen an die Politik verfasst. Bei dieser Tagung hat Generalleutnant Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr und Mitglied in der Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD, einen interessanten Vortrag über die Bilanz des Afghanistan-Einsatzes gehalten.

Friedensforschung und Weltinnenpolitik im 21. Jahrhundert


Grundlagen - Probleme - Perspektiven
Beiträge eines Symposiums mit und zu Ehren von Johan Galtung in der Evangelischen Akademie Villigst

Bestelladresse:
Kirsten Simon
Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Tel.: 02304 755 307
kirsten.simon@kircheundgesellschaft.de

Subskriptionspreis: € 13,00 plus Porto

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

info@kircheundgesellschaft.de
www.kircheundgesellschaft.de
» Newsletter abmelden