Newsletter März 2013

Inhaltsverzeichnis

Editorial
Pfarrer Klaus Breyer, Institutsleiter

Schwerpunktthema: Internationaler Frauentag
Gespräch mit Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im MGEPA des Landes NRW

Equal Pay Day
Rote-Taschen-Aktion am 21.03.2013

Rückblick und Vorschau

Publikationen

Editorial


Wie ungerecht ist die Energiewende?

Vor der Bundestagswahl - zwei Jahre nach Fukushima -  ist die Energiewende in stürmische See geraten. Als unbezahlbar und sozial ungerecht wird sie bezeichnet - auch und gerade von jenen strukturkonservativen Wirtschaftsverbänden und Initiativen, die bisher nicht besonders durch sozialpolitisches Engagement aufgefallen sind. Der Verdacht liegt nahe, dass die berechtigten Anliegen Armer nun dazu dienen sollen, die Energiewende insgesamt zu Fall zu bringen.
An dieser Stelle muss daran erinnert werden, worum es bei der Energiewende eigentlich geht: Klimaschutz ist die Grundlage für Teilhabegerechtigkeit, für faire Entwicklungschancen heutiger und nachfolgender Generationen. Ernsthafte Klimapolitik ist globale Gerechtigkeitspolitik. Eine Politik des "Weiter so!"  trifft die Ärmsten der Armen besonders hart, jene, die bis heute kaum Zugang zu Energie haben,  aber unter den Folgen des Klimawandels bereits heute leiden.
Hinzu kommt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien und die effiziente und sparsame Nutzung von Energie die Kosten deutlich reduziert, die für den Import immer teurerer fossiler Energieträger anfallen.
Andererseits darf nicht übersehen werden, dass in Deutschland die Zahl der Haushalte wächst, die die seit Jahren steigenden Energiekosten kaum mehr tragen können.
Dies ist jedoch nicht eine Folge der Energiewende, sondern der wachsenden bzw. sich verfestigenden Armut in Deutschland. Mittlerweile gelten ca. 20% der Bevölkerung im Ruhrgebiet als arm. Angemessene (Mindest-) Löhne und Sozialtransferleistungen, die die steigenden Strom- und Heizkosten abdecken sowie eine sozial gerechte Steuerpolitik sind dringend notwendig.
Und noch eine klaffende Gerechtigkeitslücke ist zu schließen. Während Privathaushalte die höchsten Strompreise seit Jahren zu zahlen haben, werden gleichzeitig immer mehr industrielle Großabnehmer durch zahlreiche Ausnahmeregelungen und günstige Stromhandelspreise stark entlastet. Seit 2008 sind die Stromkosten für Privathaushalte um 20% gestiegen, während sie für Großabnehmer um 3% sanken. Auch hier herrscht dringender Regelungsbedarf im Sinne einer sozialgerechten Lastenverteilung.
Die Energiewende in Deutschland ist ein zentrales Zukunftsprojekt. Als Gemeinschaftsaufgabe wird sie nur gelingen wird, wenn ihre Lasten, Gewinne und Chancen gerecht verteilt werden. Ohne Zweifel: Die Energiewende muss sozial gerechter und in vielen Bereichen zielgerichteter gestaltet werden -  auch beim Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien. Es herrscht deutlicher Verbesserungsbedarf. Zusammen mit zahlreichen Organisationen der Klimaallianz Deutschland hat unser Institut ein Positionspapier zur sozialgerechten Energiewende erarbeitet. Sie finden es hier. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und freue mich auf Ihre Kommentare.

Ihr

Klaus Breyer
Institutleiter

Der 8. März - Internationaler Frauentag


Der Internationale Frauentag ist in vielen Ländern ein wichtiger Feiertag, der mit vielfältigen Veranstaltungen begangen wird. Und das seit 103 Jahren! Die Ausbeutung von Frauen in der Textilindustrie sowie die Diskussion um das Frauenwahlrecht gaben damals den Anstoß zur Einführung des internationalen Frauentages. Zu dieser Zeit arbeiteten Frauen 60 bis 70 Stunden pro Woche für einen Hungerlohn. Viele Arbeiterinnen kamen in den USA wegen mangelhafter Sicherheit in den Fabriken ums Leben. In Demonstrationen forderten sie "Gebt uns Brot und Rosen". Brot stand für Nahrung, Rosen symbolisierten, dass Nahrung alleine für ein menschenwürdiges Leben nicht ausreicht. 1910 schließlich wurde der 8. März zum Internationalen Frauentag erklärt. mehr ...

Equal Pay Day


Rote-Taschen-Aktion am 21.03.2013

Am 21.03.2013 ist Equal Pay Day! Ein internationaler Aktionstag, der die immer noch bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland thematisiert. Das Datum des Aktionstages ist nicht frei gewählt. Es markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Deshalb findet der Equal Pay Day im Jahr 2013 am 21. März statt. In Deutschland liegen diese Unterschiede seit Jahren nahezu unverändert bei insgesamt 22%. Die Bundesrepublik bildet damit eines der Schlusslichter in der Europäischen Union. mehr ...

Rückblick und Vorschau

Westfälischer Theologinnen-Tag


Familie - da war doch noch was?

Unter diesem Motto fand am 9. Februar von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr der 24. Westfälische Theologinnen Tag in Dortmund statt. Den Hauptvortrag am Vormittag hielt Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags: "Das Megathema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat die Emanzipation längst abgelöst.", fasst Ueberschär die gesellschaftliche Lage in ihrem Buch "Fürchtet euch nicht! Frauen machen Kirche" zusammen. In ihrem Vortrag ging Ueberschär dieser These nach und fragte insbesondere nach der Rolle von Kirche im Hinblick auf das Thema. Kirche und Theologie habe die Aufgabe "Frauen von übermächtigen Mutterbildern zu befreien, die sie selbst mitaufgebaut haben." Eine neue Familienethik müsse die Frauen und Männer, die beide berufstätig und fröhlich Eltern sein wollen", ermutigen und mit Argumenten ausrüsten, statt ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Der Nachmittag diente der Auseinandersetzung mit der Hauptvorlage "Familien heute" der EKvW und der Lippischen Landeskirche. In insgesamt sechs Workshops fand eine kritisch konstruktive Auseinandersetzung mit dem familienpolitischen Positionspapier der beiden Kirchen statt. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde vor allem der weite Familienbegriff, der der Hauptvorlage zugrunde liegt, positiv hervorgehoben, da er die vielfältigen Formen, in denen Familie in unserer Gesellschaft gelebt wird, würdigt und Familien in ihrer Vielfalt stärkt. Kritik wurde vor allem angesichts der sehr knapp ausgefallenen Auseinandersetzung der Kirche mit der eigenen Rolle als familienfreundliche Arbeitgeberin laut. Kirche könne nur dann glaubhaft über Familienfreundlichkeit nachdenken, wenn sie als Arbeitgeberin über Maßnahmen und Strategien zu mehr Familienfreundlichkeit nachdenke, wurde auf dem Podium resümiert.

Wer ist meine Familie? -


Ehe und Familie aus theologischer Perspektive

Eingeladen von der ESG Dortmund, dem Frauenreferat und der Männerarbeit, tagten am 20./21. Februar rund 25 Personen in Haus Villigst, um sich mit dem Thema Familie und Ehe und der Hauptvorlage "Familien heute" theologisch auseinanderzusetzen und danach zu fragen, wie eine familienfreundliche Kirche aussehen könnte.
Als Referentinnen waren Prof. Dr. Klara Butting, Dr. Remi Stork, Prof. Dr. Jürgen Ebach und Prof. Dr. Ernstpeter Maurer vertreten.
In ihrem Auftaktvortrag beschrieb Prof. Dr. Klara Butting eindrucksvoll, wie die Bibel uns lehrt, dass die Weitergabe von Leben weitaus mehr ist, als die biologische Reproduktionsfähigkeit von Menschen und dass gelingende menschliche Beziehung darum keineswegs nur im Rahmen einer Ehe stattfinden könne.
Zwar gelang es während der folgenden eineinhalb Tage nicht, eine eindeutige Definition von Familie zu finden, doch es wurde deutlich, dass sich aus der Bibel keinerlei normativen Aussagen über Ehe und Familie ableiten lassen (so Prof. Dr. Jürgen Ebach in seinem Vortrag am Donnerstagmorgen). Vielmehr erzähle schon die Bibel von allen uns heute bekannten Familienkonstellationen, ohne eine einzelne zur Norm zu erklären. U.a. diesen Gedanken bekräftigte Prof. Dr. Maurer in seinem Vortrag, in dem er die Beziehung zwischen zwei Menschen als "Reflex des göttlichen Geheimnisses als Ebenbild Gottes" beschrieb. Der Versuch die Beziehung zwischen Frauen und Männern (sei es homo- oder heterosexuell) oder die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sprachlich mit Hilfe biblischer Texte zu fixieren, sei darum letztlich als Verstoß gegen das Bilderverbot der Bibel zu bewerten. Stattdessen regte er an, die Gemeinde Jesu Christi pneumatologisch (also vom Heiligen Geist her) begründet als Familie zu verstehen.
Diese theologischen Beobachtungen und Überlegungen zu Ehe und Familie gilt es in Beziehung zu setzen, zu den sich verändernden Formen von Familienleben, die Dr. Remi Stork den Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern tags zuvor in seinem Vortrag nahe gebracht hatte. Es lohnt sich, die auf der Tagung angestoßenen Gedanken im Rahmen der Arbeit rund um die Hauptvorlage "Familien heute" weiter zu denken und zu tragen.

Zumutung Toleranz: 120 Frauen und 2 Männer beim 2. Dortmunder Frauenmahl


Zumutung Toleranz - so das Thema des 2. Dortmunder Frauenmahls, zu dem 120 Frauen und 2 Männer am Freitag, den 22.02.2013 in die St. Petri Kirche gekommen waren. Tischreden wie damals bei Luther wechselten ab mit einem vegetarischen Essen, intensiven Diskussionen am Tisch und Beiträgen, Gedichten, biblischen Texten und Liedern von Georg Kreisler vorgetragen von der Schauspielerin Veronika Nickl.

Den ganzen Bericht von Ute Hedrich (Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung der EKvW) können Sie hier herunterladen.

Göttliche Leidenschaften


Interreligiöse Feier zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages veranstalten Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen am 10.03.2013 eine interreligiöse Feier in Dortmund. Dabei wird von persönlichen und religiösen Leidenschaften zu hören sein. Es wird gemeinsam gebetet, gesungen, gegessen, getrunken und gefeiert. Christliche und muslimische Frauen laden dazu ein. Programmflyer

Hier steh' ich und kann nicht anders - Toleranz und ihre Grenzen


Bezirksmännertag
16. März 2013 in Herne

Die Evangelische Männerarbeit im Bezirk Ruhrgebiet lädt am Samstag, den 16.03.2013, von 10.00 bis 15.30 Uhr Männer und Frauen nach Herne zum Bezirksmännertag ein. Der Tag steht unter dem Motto "Hier steh ich und kann nicht anders - Toleranz und ihre Grenzen" und nimmt sowohl das Thema der Lutherdekade "Reformation und Toleranz" auf, als auch die Diskussion um die Hauptvorlage der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen "Familien heute".

Nach dem Gottesdienst in der Kreuzkirche wird Prof. Dr. Günter Brakelmann im Ludwig-Steil-Gemeindehaus zum Thema vortragen. Der Theologe und Sozialethiker hat in seiner Arbeit einen Schwerpunkt bei Martin Luther gesetzt und wird vor diesem Hintergrund das Thema in seinen Facetten beleuchten. Am Nachmittag wird ein Podiumsgespräch die Toleranz im Kontext von Familien heute aufgreifen und Gelegenheit geben, über die Hauptvorlage der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen "Familien heute" zu diskutieren. Männliche Erzieher, Toleranz in der Schule, gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kinderwunsch innerhalb der evangelischen Kirche sind einige der Aspekte des Themas.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Jahres der Toleranz der Evangelischen Erwachsenenbildung statt und wird auch darüber unterstützt. Die Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen im Institut für Kirche und Gesellschaft und der Bezirksvorstand Ruhrgebiet haben die Veranstaltung gemeinsam geplant und sind bei der Durchführung aktiv. "Wir freuen uns, dass wir Professor Brakelmann für einen Vortrag gewinnen konnten und sind gespannt auf die Impulse der Podiumsgäste am Nachmittag", so der kommissarische Vorsitzende des Bezirksvorstandes Heinrich Hangebrauck.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.maennerarbeit.ekvw.net/20.0.html

Ansprechpartnerin:
Dr. Kristin Junga, Institut für Kirche und Gesellschaft
Referentin der Männerarbeit im Ruhrgebiet
Fon: 02304/755-378

Wie viel Kirche braucht das Land?


Chancen und Hemmnisse von Kirchen und Religionen für die Zivilgesellschaft
4. Studienkonferenz "Mission und Dialog"
18. März 2013, Reinoldinum Dortmund

„Unsere Gesellschaft wird immer säkularer, Kirchen und Religionen sind für die Entwicklung der Zivilgesellschaft nicht mehr von Bedeutung, deshalb muss die Politik handeln: Religiöse Symbole und Lebensäußerungen sollen aus der Öffentlichkeit verschwinden, Gesetze wie z.B. zum Religionsunterricht entsprechend geändert werden“ – sagen die einen … 
„Die Kirchen und Religionen – sofern sie nicht fundamentalistische Züge tragen – produzieren einen deutlichen Mehrwert für moderne Gesellschaften. So sind z.B. religiöse Menschen weitaus häufiger ehrenamtlich engagiert. Darüber hinaus bieten die Religionen den Menschen soziale und räumliche Netzwerke, Moralressourcen und eine Sprache für die Bewältigung elementarer Lebensfragen“ – meinen die anderen. … Programmflyer

Gelungene BNE-Kooperationen zwischen außerschulischen Einrichtungen und der Wirtschaft


15./16. April 2013, Leibnizhaus Hannover

Die AG Außerschulische Bildung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" veranstaltet die Fachtagung "Gelungene BNE-Kooperationen zwischen außerschulischen Einrichtungen und der Wirtschaft".

In Zeiten, in denen die Öffentliche Hand Bildungsanliegen im außerschulischen Bereich immer weniger unterstützt, ist die Suche nach Förderern und Sponsoren notwendig oder auf jeden Fall verlockend. Gleichzeitig wird für Unternehmen die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung immer wichtiger.
Auf der Fachtagung werden aktuelle Entwicklungen und der Einsatz von Finanzierungsinstrumenten wie Sponsoring und Förderung durch Unternehmen diskutiert. Es geht um ein Kennenlernen von und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kooperationsformen mit der Wirtschaft sowie ihren jeweiligen Zielen, Rahmenbedingungen und Anforderungen. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen in Bildungsorganisationen und Wirtschaftsbetrieben aus beiderlei Sicht auseinander und erarbeiten, wo gemeinsame Interessen, wo Hindernisse und wo Zukunftspotenziale stecken.
Die Tagung richtet sich in erster Linie an BNE-interessierte, außerschulische Bildungsträger, Interessierte aus der Wirtschaft und die Mitglieder des Runden Tisches der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie seiner Arbeitsgruppen.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

Wer gehört wem? oder: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf


18. - 19. April 2013, Haus Villigst (Schwerte)

Veränderte Familienbilder und entgrenzte Arbeitswelten bestimmten den Alltag.Werden Väter und Mütter ihren eigenen Ansprüchen - an Familienzeit und Erziehung auf der einen und an berufliche Herausforderungen auf der anderen Seite - gerecht? Kommen die alt gewordenen Eltern zu ihrem Recht?
Welche Lebensbedingungen braucht die Familie? Stehen Berufsarbeit und Familienleben in einem angemessenen Verhältnis zu einander?
Die Tagung bietet politische, soziologische, diakonische und kulturelle Perspektiven auf die Themen sowie Informationen und Gespräche zu familienunterstützenden Angeboten, flexiblen Arbeitszeitmodellen, familienfreundlichen Unternehmen, Bündnissen für Familie ...

Herzliche Einladung an alle Interessierten - in Familien, in Arbeitsprozessen, in Personalverantwortung, in Politik ... und Gesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

"Du bist das Ende, Du bist der Beginn" (Rumi)


6. Christlich-islamisches Meditationswochenende
19. - 21. April 2013, Haus Salem (Bielefeld)

Es ist doch überraschend, wie ähnlich dieser Satz des islamischen Mystikers Rumi vielen Aussagen christlicher Mystiker und Mystikerinnen ist. Zwei Religionen sprechen über den Weg zu Gott sehr ähnlich.

Durch TanzMeditation, Schweigezeiten, kreatives Gestalten, Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen, Gebete und Gottesdienst führen die Pädagogin Chadigah Kissel, Pfarrerin Sigrid Reihs und Pfarrer Achim Riggert in Formen und Wege der islamischen und der christlichen Spiritualität ein. Der anderen Religion mit ihrer Spiritualität, mit ihrer Glaubenspraxis zu begegnen, erlaubt es, sich auf die eigenen spirituellen Kräfte zu besinnen und neue Wege zu entdecken. Die eigene spirituelle Praxis kann mit anderen erlebt werden. Dabei kann das Vertrauen wachsen, der fremden Praxis offen zu begegnen. Dabei sollen die unterschiedlichen Glaubenshintergründe bewusst wahrgenommen werden. Programmflyer

Siebenundzwanzig Jahre nach Tschernobyl -


Zwei Jahre nach Fukushima - Wo stehen Politik, Kirche und Zivilgesellschaft?

Unter dieser Überschrift findet am 19.04.2013 um 15.00 Uhr im Reinoldinum eine dreistündige Kooperationsveranstaltung zwischen dem IKG und dem IBB (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund) statt. Neben zwei Augenzeugenberichten von Dennis Vystavkin (Weißrussland/England) und Kazuhiko Kobayashi (Japan) werden Präses Annette Kurschus und Bärbel Höhn (MdB) in ihren Hauptvorträgen nach den Perspektiven von Klimawandel und Energiewende fragen. Mit der Veranstaltung werden die Europäischen Aktionswochen: "Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima" des IBB eröffnet. Programmflyer

Allein unter Frauen


Männliche Erzieher in Kindertageseinrichtungen
25. April 2013, Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Männliche Fachkräfte in der Landschaft der Kindertageseinrichtungen stellen noch immer eine Minderheit dar. Die Zahl steigt zwar stetig, aber langsam. Fachlich und politisch besteht ein hohes Interesse, den Anteil von männlichen Erziehern in Kindertageseinrichtungen zu erhöhen. Entsprechende Kampagnen auf Bundes- und Landesebene sind bereits gestartet. Programmflyer

MUT zur Strategie

24 Stunden Fortbildung für Presbyterinnen
05./06. Juli 2013

Mit diesem überregionalen Fortbildungsangebot für Presbyterinnen in der Evangelischen Kirche von Westfalen bietet das Frauenreferat zusammen mit der Ev. Frauenhilfe in Westfalen Presbyterinnen die Möglichkeit zum Austausch über Rolle und Funktion Ihres Ehrenamtes in der heutigen Zeit. Zudem dienen die einzelnen Bausteine auch als Orientierungshilfen für den  Einstieg in andere Schwerpunktthemen der Presbyteriumsarbeit. In der Veranstaltung  vom 15./16.02.2013 bildeten sich 16 Presbyterinnen zum Thema  Sitzungsleitung, der Frage "Wie halte ich eine Andacht?" und dem in vielen Kirchenkreisen aktuellen Thema "Fundraising in Kirchengemeinden", fort. Eine Ideenbörse über Kinder-, Jugend- und KonfirmandInnenarbeit  wurde von den Teilnehmerinnen als Plattform genutzt, sich über die unterschiedlichen Angebote und Formate ihrer jeweiligen Gemeinden auszutauschen und so Inspiration für die Weiterarbeit im Presbyterium zu gewinnen.

Die Fortbildung wird am 05./06.Juli 2013 erneut angeboten.
Nähere Informationen erhalten sie bei Diana Klöpper
Fon: 02304/755-239
eMail: diana.kloepper@kircheundgesellschaft.de

Radioandachten auf WDR 2


Mit 40 Beiträgen pro Monat ist die evangelische Kirche im Westdeutschen Rundfunk vertreten, 80 Autorinnen und Autoren regen zum Nachdenken an und betrachten das Leben und aktuelle Themen aus christlicher Sicht. Eine von ihnen ist Nicole Richter. Im Januar und März 2013 war/ist sie mit frauenpolitischen/feministisch-theologischen Beiträgen im Programm des WDR 2 vertreten. U.a. auch zum Thema "We are family"- Familien leben, passend zur Hauptvorlage. Nach aktuellen Statistiken des WDR erreichen die Andachten 400.000 Hörerinnen und Hörer. Nachzuhören sind die Andachten auf der Seite des Frauenreferats unter www.kircheundgesellschaft.de

Karfreitagsruhe – Geschenk oder Affront?


Streit um die "Stillen Tage"

"Heidenspaß statt Höllenqual" unter diesem Motto hat der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) im letzten Jahr zu Tanz- und Spaßveranstaltungen gegen die Karfreitagsruhe aufgerufen. Auch in diesem Jahr sind ähnliche Veranstaltungen zu erwarten. Nicht wenige säkular eingestellte Menschen empfinden die gesetzlichen Einschränkungen der Feiertagsruhe als eine Begrenzung ihrer persönlichen Freiheit. Ein gesellschaftlicher Streit darum ist entbrannt. mehr ...

Publikationen

Familien heute - Eine Präsentation und Arbeitshilfe


Was macht eine Familie zur Familie?

Dieser Frage nähert sich die diesjährige Hautvorlage auf unterschiedlichen Ebenen und möchte Diskussionen und Initiativen zum Thema Familie anregen.

Die vorliegende Arbeitshilfe des Instituts für Kirche und Gesellschaft - in Kooperation erarbeitet vom Frauenreferat und der Männerarbeit im IKG - unterstützt Kirchengemeinden, Frauen- und Männergruppen das Thema "Familie" von vielen Seiten zu beleuchten: Familien in den Veränderungen wahrnehmen, Familie in der Freiheit des Glaubens verantwortlich gestalten, Familien in Kirche und Gesellschaft stärken.

Power-Point-Präsentation

Sie können diese Power-Point-Präsentation gerne Ihren Bedürfnissen anpassen. Wir freuen uns, wenn Sie uns als Quellennachweis angeben.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
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