Newsletter Juli 2013

Inhaltsverzeichnis

Editorial
Pfarrer Klaus Breyer, Institutsleiter

Schwerpunktthema:
Farbe bekennen - Evangelische Akademie Villigst

Beispiele aus der Arbeit der Evangelischen Akademie Villigst

Publikation

Editorial


Was wäre das IKG ohne die Akademie?

Die Evangelische Akademie Villigst ist ein zentraler Bestandteil des Instituts für Kirche und Gesellschaft.
Mit der Neuaufstellung des Instituts haben wir das Angebot "unserer Akademie" in den letzten Jahren erweitert und vertieft. Viele Schwerpunktthemen des IKG spiegeln sich im Programm der Akademie wider. Die Akademiearbeit wird vom gesamten Institut getragen und mit großem Engagement vom Fachbereich "Theologische und Gesellschaftliche Grundfragen" koordiniert und weiterentwickelt.
Die Ev. Akademie Villigst steht in der langen Tradition evangelischer Akademien. Als Orte des Dialogs und des diskursiven Streitens reflektieren Akademietagungen, Grundfragen des (Zusammen-)lebens. Im Zentrum vieler Veranstaltungen stehen komplexe gesellschaftliche Konflikte und die Suche nach Wegen ihrer Überwindung.
Die Evangelische Akademie Villigst ist ein Ort, an dem Kirche sich öffnet: für die Anliegen Benachteiligter wie für  zivilgesellschaftlich und politisch Engagierte.
Sie ist ein Ort der Spiritualität, der Besinnung und Inspiration, ein Ort, an dem christliche Gemeinschaft im Engagement für eine zukunftsfähige Gesellschaft erfahrbar wird.
Zweimal im Jahr werden wir Sie an dieser Stelle über das Halbjahresprogramm der Evangelischern Akademie Villigst und ausgewählte Schwerpunktthemen informieren.

Wir wollen Sie neugierig machen auf das, was "Akademie" ist und Sie herzlich einladen, Akademiearbeit durch ihre Beiträge auf unseren Tagungen mit zu gestalten.

Herzlich

Ihr
Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

P.S. Einen schnellen Zugang zur Internet-Welt der Akademie erhalten Sie unter www.akademie-villigst.de

Farbe bekennen - Evangelische Akademie Villigst


Unsere moderne Gesellschaft ist komplex strukturiert und dadurch für viele Menschen unüberschaubar geworden. Viele Probleme und Herausforderungen sind nicht einfach zu lösen. Zu beantwortende Fragen in unserer Gesellschaft erfordern vielschichtige Antworten. Und oft gibt es keine einfache Lösung, wie z. Bsp. die Diskussionen um die Energieversorgung der Zukunft zeigen. Oder: wie lässt sich eine weltoffene Gesellschaft für alle BürgerInnen organisieren? Und: wie gehe ich mit Menschen würdevoll an ihrem Lebensende um? Solche Fragen berühren die Menschen ganz konkret in ihren Arbeits- und Lebenszusammenhängen. Zu jedem Thema gibt es gut begründete Positionen, sei es solche von Politikern oder VertreterInnen gesellschaftlicher Gruppen. mehr ...

Weitere Informationen und auf Wunsch Zusendung der Halbjahresprogramme:

Elisabeth Lane-Brandau
Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Tel.: 02304 755 327
e-Mail: elisabeth.lane@kircheundgesellschaft.de

oder auf der Internetseite: www.akademie-villigst.de

Halbjahresprogramme der Evangelischen Akademie Villigst zum Download:
Diskurse und Dispute
Spiritualität und Kreativität

Beispiele aus der Arbeit der Evangelischen Akademie

Religionen stiften Frieden in Kommunen


Am 28. und 29. Mai 2013 veranstaltete der Interkulturelle Rat in Deutschland gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Villigst, dem Rat der Religionen Frankfurt/Main und der Karl Konrad und Ria Groeben Stiftung eine interreligiöse Konferenz. Sie stand unter dem Motto "Religionen stiften Frieden in Kommunen" und fand in der Evangelischen Akademie Villigst (Schwerte) statt. mehr ...

Aufnahme und Integration von syrischen Flüchtlingen


Informationsveranstaltung
19. Juni 2013 in Haus Villigst

Der Andrang war groß: fast 200 Personen drängten sich in den großen Tagungsraum in Haus Villigst, um bei der Informationsveranstaltung der Bezirksregierung Arnsberg und des Institutes für Kirche und Gesellschaft dabei zu sein.
Die nahende Ankunft von ca. 1000 syrischen Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager im Libanon in NRW brachte Vertreter und Vertreterinnen von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Migrantenorganisationen zusammen, um mehr darüber zu erfahren, was auf sie zukommt. mehr ...

In Würde sterben - für eine neue Kultur am Lebensende


13. - 15. September 2013
Haus Villigst, Schwerte

Der Tod gehört zum Leben. Doch das Sterben in unserer Gesellschaft wird weitgehend tabuisiert. Menschen sterben eher still und für Außenstehende überraschend, sei es in Einrichtungen oder zu Hause. Wenn man das Sterben in die Gesellschaft zurück holen will, muss man auch mit den Sterbenden anders umgehen. Ein würdevollerer Umgang hieße, sich ihnen stärker zu zuwenden und ganzheitlichere Betreuung und Begleitung zu organisieren. Damit wären auf dem Weg zu einer neuen Kultur des Sterbens und dem Umgang mit dem Tod. In unserer Tagung werden Palliativmediziner, Hozpizmitarbeitende und Angehörige von Sterbenden Stellung nehmen zu einer neuen Sterbekultur.

Weitere Informationen im Programmflyer.

"Wir beteiligen uns!"


Workshop zur Erhebung von Fortbildungsbedarfen für ehrenamtlich Engagierte in ländlichen Regionen

26. - 28. September 2013
29. November - 01. Dezember 2013
30. Januar - 01. Februar 2014

Haus Busch, Hagen

Für Nordrhein-Westfalen verwirklicht die Evangelische Akademie Villigst eine modulare Fortbildung unter dem Titel "Wir beteiligen uns!“. Durch eine gezielte modulare Fortbildung soll Engagementförderung für aktiv Engagierte in ländlichen Regionen in der Vernetzung von verschiedenen Handlungsfeldern gelingen. Die Evangelischen Akademien in Deutschland (EAD) ist Trägerin des Programms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, das vom Bundesministerium des Inneren (BMI) gefördert wird und hat die Fortbildungsmodule konzipiert, die in fünf Bundesländern bis 2015 durchgeführt werden. Die Kooperation mit den Evangelischen Akademien in den Ländern ermöglicht eine direkte Ansprache potenzieller Teilnehmender und inhaltliche Anpassungen an länderspezifische Bedarfe.
In einem Workshop trugen dazu 15 Multiplikatoren die Bedarfe ihrer Engagierten zusammen. So passten am 26. Juni in Villigst Vertreter u. A. der LEADER-Regionen, der Männerarbeit, der Regionale 2014, der Erwachsenenbildung, der Landfrauen und der Evangelischen Frauenhilfe im Austausch mit Christine Dotterweich von der EAD das Angebot auf die Ansprüche Engagierter in NRW an.
"Eine gute Gelegenheit für die Engagierten über ihre eigenen Netzwerke hinaus Engagierte kennenzulernen und mit ihnen im Austausch mehr zu erfahren über Projektmanagement, Beteiligungsmöglichkeiten sowie über Öffentlichkeitsarbeit im ehrenamtlichen Engagement“, so Dr. Peter Markus von der Evangelischen Akademie Villigst. Dr. Kristin Junga, Referentin für Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement im Institut für Kirche und Gesellschaft wird die Fortbildung begleiten. „Die modulare Fortbildung ergänzt unsere Angebote für Engagementförderung sehr gut“, so Junga.
„Schön wäre, wenn über diese Fortbildung für individuell Engagierte hinaus, gerade das Engagement von Teams in ländlichen Regionen, die gemeinsam Zusammenleben gestalten, bei nächsten Förderrunden in den Blick kommt“, sagte Alexander Sobotta, LAG Eifel beim Naturpark Nordeifel e.V.

Weitere Informationen zur Fortbildung:
www.kircheundgesellschaft.de/maenner-familie-ehrenamt/engagement-im-ehrenamt/
Dort finden Sie auch weitere Angebote zur Fortbildung im Themenfeld Engagementförderung.

Bei Interesse an der Teilnahme an dieser Fortbildung wenden Sie sich gern an

Dr. Kristin Junga
02304/755-378
kristin.junga@kircheundgesellschaft.de

Kirche als Akteurin in der Stadt- und Quartiersentwicklung in NRW


10. - 11. Oktober 2013
Haus Villigst, Schwerte

In Nordrhein-Westfalen wird derzeit ein "Integriertes Rahmenkonzept Soziale Stadt - Präventive Quartiersentwicklung" erarbeitet, bei dem Partnerschaften und Kooperationen mit weiteren Akteuren eine wichtige Rolle spielen.Kirche wird als zentraler Ort der Identifikation im Quartier oft erst bemerkt, wenn sie sich aus der Fläche zurückzieht. Es gibt jedoch vielversprechende Ansätze, in denen Kirche und ihre Einrichtungen und Verbände als verlässliche Partnerinnen und Partner in der Erneuerung und Entwicklung von Quartieren  aktiv sind.In Zusammenarbeit zwischen Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV), Caritas und Diakonie werden bei der Tagung die Ansätze und zivilgesellschaftlichen Leistungen von Kirchen und ihren Verbänden im Sinne einer integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung verdeutlicht. Die Perspektiven der unterschiedlichen Akteure bleiben im Blick, wenn in thematischen Foren gelebte "gute Praxis" kirchlich-verbandlich getragener Aktivitäten und Partnerschaften - insbesondere in den benachteiligten Quartieren - vorgestellt und diskutiert werden. Beispiele werden betrachtet und diskutiert, Möglichkeiten der Übertragung von Projektideen geprüft, Erfahrungen kritisch reflektiert, der Austausch über Erfahrungen in Projekten und über innovative Ideen gefördert.Die Tagung zeigt und stärkt die Potenziale in Nordrhein-Westfalen für einen längerfristigen Dialog zwischen Kirchen und ihren Verbänden, Kommunen, dem Land und weiteren Partnern - für das Leben der Menschen in zukunftsfähigen Quartieren.Aufbauend auf den Empfehlungen des ökumenischen bundesweit angelegten Projektes Kirche findet Stadt geht es um strategische Allianzen und konkrete Synergieeeffekte. Die Diskussion integrierter Handlungskonzepte sowie die Identifikation von Zukunftsaufgaben, die gemeinsames Handeln erfordern, stehen auf dem Programm - und möglichst konkrete Perspektiven und Verabredungen zur weiteren Zusammenarbeit auf Landes- und kommunaler Ebene.

Den Programmflyer finden Sie demnächst hier.

"... dem Frieden der Welt zu dienen ..."


Ein Diskursprojekt der Evangelischen Akademien in Deutschland
Tagungen 2013

"... dem Frieden der Welt zu dienen ...", unter diese Maxime stellt die Präambel des Grundgesetzes die Konstitution der Bundesrepublik Deutschland. Die Mittel und Wege, dieser Maxime zu folgen, aber haben sich sehr verändert. Seit Anfang der 1990er Jahre werden deutsche Soldaten in Auslandseinsätze geschickt, um Konflikte militärisch zu beenden und zivile Entwicklungen abzusichern. Trotz aller Diskussionen um dieses Thema blieb ein breiter und systematischer Diskurs um die sinnvollen politischen Ziele und Strategien sowie die notwendigen militärischen und zivilen Mittel deutscher Außen- und Sicherheitspolitik in Ansätzen stecken. Mehr zu diesem Projekt im Programmflyer.

Die Tagungsberichte und weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

Sterben und Tod im Horizont des medizinisch-technischen Fortschritts


29. November - 01. Dezember 2013
Haus Villigst, Schwerte

Wann ein Mensch tot ist war in früheren Zeiten klar. Mit dem Herzstillstand war das körperliche Leben endgültig zu Ende. Moderne medizinische Technik hat es ermöglicht, dass mit Hilfe von Herz- Lungenmaschinen Leben erhalten werden konnte. Dazu musste eine neue Todesdefinition gefunden werden. Dazu wurde  Hirntotdefinition als Standard in die Todesfeststellung eingeführt. Sie ist die Voraussetzung für die Entnahme von Organen im Rahmen der Organspende. Doch ist diese Hirntotdefinition weiterhin belastbar? Wie ist die Situation eines noch lebenden Körpers einzuschätzen? Ist also der Mensch nicht tot, sondern sterbend? Was bedeutet das für das Organspendesystem? Wie können kranke Menschen, die potentielle Organempfänger sind, damit umgehen? Was sagen die Kirchen? Was sagt die Politik?

Den Programmflyer finden Sie demnächst hier.

Kirche als Unternehmen IV


Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung
29. - 30. November 2013
Haus Villigst, Schwerte

Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben treten Kirche und Diakonie in zahlreichen Bereichen als Unternehmen auf. Als Arbeitgeberin, Einkäuferin oder Auftraggeberin, als Investorin oder Finanzakteurin sowie in der Öffentlichkeitsarbeit - Kirche und Diakonie erleben im Wirtschaftsleben die gleichen Zwänge wie andere Beteiligte und müssen ihr unternehmerisches Handeln an den herrschenden Marktbedingungen ausrichten.
In der Veranstaltungsreihe "Kirche als Unternehmen" wird das unternehmerische Handeln der Kirche einer kritischen Analyse unterzogen. Werden Kirche und Diakonie ihren hohen ethischen Ansprüchen gerecht? Wie gelingt die Verbindung von christlicher Ethik und ökonomischer Rationalität? Verlieren Kirche und Diakonie am Markt ihre Unschuld oder können sie ihr Gewicht nutzen, um positive Signale für die gesamte Wirtschaft zu setzen?
Arbeitsstrukturen, Arbeitsrecht und Arbeitsklima wurden bei der ersten, Vergabe, Beschaffung und Outsourcing bei der zweiten, Haushalt, Steuern, Finanzierung und Investition bei der dritten Tagung thematisiert. Bei der vierten Tagung der Veranstaltungsreihe stehen Öffentlichkeitsarbeit und Interessenvertretung im Zentrum.
Kirche und Diakonie vertreten die Interessen der Schwachen. Sie stehen ein für die Rechte von Menschen, deren eigene Stimme oft zu leise ist. In gesellschaftlichen und politischen Gremien sind Kirche und Diakonie vertreten, in Kommunen wirken sie in der Stadtentwicklung mit ... An Diskussionsprozessen um Klimapolitik, Armuts- und Reichtumsforschung nehmen sie teil. Zu den Aufgaben der Kirche gehört auch, auf Unrecht aufmerksam zu machen, öffentlich auf Missstände hinzuweisen, für Gerechtigkeit einzutreten. Wie können Kirche und Diakonie ihre Anliegen in den politischen Diskurs einbringen? Wie können Sie ihre Positionen effektiv vertreten und ihre Ziele sachgerecht und im Sinne der ihnen Anvertrauten verfolgen? Auf welche Weise können sie erfolgreich für andere eintreten? Wie gelingt eine Öffentlichkeitsarbeit, die informiert und aufklärt und gleichzeitig werbend und einladend wirkt? Die Tagung beleuchtet die gesellschaftsgestaltende Kraft von Kirche und Diakonie, nimmt die Öffentlichkeitsarbeit kritisch in den Blick und zeigt Möglichkeiten der effektiven Mitwirkung auf.

Den Programmflyer finden Sie demnächst hier.

"Der Frieden ist der Ernstfall ..." Afghanistan nach 2014


XVII. Villigster Afghanistan-Tagung

13. - 15. Dezember 2013
Evangelische Akademie Villigst

Was kommt nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan? Wird das Land bei seinen immensen Aufgaben für Sicherheit, Frieden, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität Unterstützung aus dem Ausland erhalten? Auch Deutschland wird seinen Versprechen aus der Vergangenheit und den Erwartungen gerecht werden müssen. Wie sieht eine kohärente Afghanistan-Strategie aus? Wie können die Nachbarstaaten (Pakistan, Iran, Indien) eingebunden werden? Welche Beiträge sind vor allem von ziviler Seite zu leisten? Und: welche Rolle können und wollen dabei die im Ausland lebenden Afghanen und Afghaninnen (vor allem die junge Generation) selbst spielen? Die Tagung wird diese und andere zentrale Fragen mit deutschen und afghanischen Expertinnen und Experten kritisch reflektieren und diskutieren.

Das detaillierte Programm finden Sie ab Oktober hier.

Publikation

Werkheft zum Männersonntag 2013


Das neue Werkheft zum Männersonntag 2013

"Bis hierher! Aufrecht gehen und Ihr werdet leben ..." (Jes. 55,3)

ist erschienen.
Bestellen können Sie die neue Ausgabe für € 2,90 pro Heft zzgl. Porto bei:

Birgit Olschowka
Tel.: 02304 755 371
e-Mail: birgit.olschowka@kircheundgesellschaft.de

Einen Auszug aus dem aktuellen Heft finden Sie hier.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
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