Naturwissenschaft • Technik • Landwirtschaft

Wissenschaft und Technik sind Triebfedern unserer modernen Gesellschaft. Doch neben Faszination rufen diese auch Ängste hervor. Der Grad zwischen Chance und Risiko wird immer schmaler und die Korrektur eventueller Fehler zu einer immer größeren Herausforderung. Die Entscheidung zwischen der Unterlassungsschuld und der verletzten Führsorgepflicht für die Umwelt und uns selbst, dem Menschen, wird immer drängender.
Frei nach Francoise Rabelais: „Wissenschaft ohne Gewissen bedeutet den Untergang der Seele.“ ist es unser Anliegen den ethischen Herausforderungen aus diesem Spannungsfeld in einem kritischen, demokratischen und politischen Dialog zu begegnen. Das Verständnis zu fördern und den Prozess einer gesamtgesellschaftlichen Willensartikulation zur unterstützen.


24.-25. Oktober 2019 - Forest for Future

                             ENTFÄLLT

Der Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe und große Verantwortung für uns alle, zunehmende Naturentfremdung aber die Realität. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, sind die in der Umweltpädagogik Engagierten und Interessierten aufgerufen, mit Menschen aller Generationen zu arbeiten. In diesem Seminar erlernen sie Methoden, mit denen sie ihre Zielgruppen direkt outdoor im Wald begeistern und eindrucksvolles Naturerleben ermöglichen können.

 

 

21.-22. November 2019 - High-Tech in der Landwirtschaft - Chancen und Risiken der Digitalisierung

Die Digitalisierung nimmt Einzug in den landwirtschaftlichen Alltag. Dabei sind manche Verfahren z.B. beim Pflanzenschutz noch Zukunftsmusik, andere jedoch wie z.B. in der Tierhaltung, in der Ernte, im Hofmanagement oder bei der Düngung bereits erlebte Praxis. Ziel ist es die komplexen landwirtschaftlichen Produktionsprozesse und deren Akteure vollständig miteinander zu vernetzen und damit sowohl einen Beitrag zur Ertragssicherung, als auch zur ressourcenschonenden Produktion zu leisten. Neben den offensichtlichen Vorteilen, wie z.B. der Arbeitserleichterung und der Vereinfachungen bei Antragsverfahren und Dokumentation, werfen die gigantischen Mengen anfallender Daten jedoch noch ganz andere Fragen auf.

Wem gehören diese Daten, welche im Moment zumeist in Hersteller-clouds verschwinden und analysiert werden? Wer profitiert von deren Auswertung und zu welchen Bedingungen werden die gewonnenen Erkenntnisse den Landwirten zur Verfügung gestellt? Werden sich in Zukunft nur große Betriebe Digitalisierung leisten können oder wird es ebenso Lösungen für kleine und mittlere Betriebe geben? Wird Digitalisierung den "gläsernen" Landwirt erschaffen und landwirtschaftliches Wissen vom Landwirt entkoppeln? Wird sie uns entfremden von Tier, Pflanze und unseren natürlichen Lebensgrundlagen und zu soziopolitischen Verwerfungen führen? Welche Möglichkeiten zur Einflussnahme haben wir als Gesellschaft?

Bei der agrarpolitischen Tagung werden aktuelle Erkenntnisse aus Wirtschaft, Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis vorgestellt und sowohl Chancen als auch Risiken aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Sie versteht sich als Forum, um Herausforderungen anzugehen und gemeinsam Wege für eine zukunftsweisende Landwirtschaft zu finden. Die Tagung richtet sich an alle, die an einem konstruktiven Dialog zur Landwirtschaft interessiert sind.

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22.-24. November 2019 - Fit in die Kiste - Altwerden heute

Wissenschaftliche Erkenntnisse - Generationskonflikte - Gesellschaftspolitische Konsequenzen

Wir werden immer älter; Wissenschaft, Medizintechnik und Gesundheitssystem machen es möglich. Gleichzeitig fordert unser Leistungsprinzip bis ins Alter hinein eine exzessive Selbstoptimierung; das 'Alter' soll möglichst hinausgeschoben werden und wird zunehmend verleugnet unter dem Ideal einer vermeintlich ewigen Jugend. In der Folge verschiebt sich die Alterspyramide zu Lasten der Jüngeren mit nicht unerheblichen gesellschaftlichen Konsequenzen. Dabei ist Altern nicht nur eine Angelegenheit für Alte, denn Alterungsprozesse finden sich bereits in frühen Jahren.

Die Tagung möchte deshalb das Altern im Horizont aller Lebensphasen beleuchten und unterschiedliche Generationen miteinander ins Gespräch bringen. (Lebens-) Altern soll aus gesellschaftspolitischer und naturwissenschaftlich-medizinischer Sicht beschrieben werden, aber auch als individuelle Entwicklungsmöglichkeit im Kontext sozialer Verantwortung, in welche lebensgeschichtliche Erfahrungen von Jung und Alt zu Wort kommen. Thematisiert wird auch unser Verhältnis zu Sterblichkeit und künstlicher Lebensverlängerung, zu sozialer und ökologischer Verantwortung und zu neuen Impulsen, die von Mitgliedern der "Fridays For Future"-Bewegung eingebracht werden.

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Vergangene Veranstaltungen

  • 12.-13. September 2019
    Keimbahneingriffe mit CRISPR/Cas - Zukunftsperspektive oder Irrweg?
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  • 17.-18. Mai 2019
    Genome Editing - Schaffen wir eine neue Natur?
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  • 14. März 2019
    Genome Editing - Züchtung der Zukunft?
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  • 22.- 24. Februar 2019
    Das „Summen“ des Waldes. Der Wald als Beispiel für nachhaltige  Entwicklung?
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  • 05. Februar 2019
    Genome Editing – Noch Therapie oder schon Enhancement?
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  • 22. - 23. November 2018
    Agrarpolitik ab 2021 – Landwirtschaft zwischen Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung
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  • 19. - 21. Oktober 2018
    Mensch und Tier – Neues Verständnis – Andere Umgang Erkenntnisse und Konsequenzen aus der Forschung
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Termine

  • 21.-22. November 2019
    High-Tech in der Landwirtschaft - Chancen und Risiken der Digitalisierung
  • 22.-24. November 2019
    Fit in die Kiste - Altwerden heute