Kein Frieden unter den Nationen ohne Dialog unter den Religionen (frei nach H. Küng, Projekt Weltethos)

Ein ernsthafter Dialog zwischen Religionen bringt gegenseitiges Verstehen hervor, fördert Klarheit im eigenen Selbstverständnis und dient im Ringen miteinander der Entwicklung unserer Gesellschaft. 

Auf diesem Hintergrund betreibt die Evangelische Akademie seit Jahrzehnten federführend den interreligiösen Dialog in Westfalen. 

Dieser Schwerpunkt ist eingebettet in das "Kompetenzteam Interkulturalität und Migration". Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen können hier ihre Kompetenz einbringen und dem interreligiösen Dialog eine neue Weite geben. Gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen werden in ihrer gegenseitigen Einflussnahme gesehen und die Mitwirkung an der Weiterentwicklung beider Bereiche ermöglicht.

Das Eisenacher "Entjudungsinstitut" 1939-45

Ein Beispiel für christlichen Antisemitismus

Gemeinsam mit allen Evangelischen Akademien in Deutschland beschäftigt sich die Akademie Villigst in diesem und im nächsten Jahr verstärkt mit dem Thema  Antisemitismus. Dazu gehört neben dem Blick auf die Gegenwart auch die kritische Sichtung der Vergangenheit. Ein besonders dunkles Kapitel christlichen Antisemitismus stellt das sogenannte kirchliche „Entjudungsinstitut“ dar. mehr ...