14. Internationale Atlastage: Wer war Spitze?

Wer hatte einst den besten Atlas? Ein internationaler Vergleich
Anbieter: Evangelische Akademie Villigst
Seminarnummer: 190032
Datum/Uhrzeit: 26.04.2019 17:00 bis 28.04.2019 14:00
Veranstaltungsort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Ansprechpartner/in: Huckenbeck, Gabriele
Telefon: 02304/755-324
Programm als Download: Download

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14. Internationale Atlastage: Wer war Spitze?

Bild: Jürgen Espenhorst
Bild: Jürgen Espenhorst

Man kann sich das heute kaum vorstellen: Es gab eine Zeit, in der sich das Selbstbewusstsein der Nationen in repräsentativen Kartenwerken spiegelte. 1919 begann man in Gotha Stielers Handatlas neu herauszugeben. In der Einleitung hieß es dazu sinngemäß: "Wir haben den Krieg verloren, aber wir werden den Engländern zeigen, dass wir immer noch besser sind als sie." Als ob sie es geahnt hätten, arbeiteten die Briten schon längst an einem neuen Weltatlas, mit dem sie ihren Führungsanspruch in der Welt unterstreichen wollten. Auch die Franzosen beteiligten sich an diesem Wettstreit der Nationen. Viviant St. Martin vollendete 1925 einen voluminösen Atlas, mit dem sie hofften, die französische Kartographie an die Spitze zu bringen. Im gleichen Jahr versuchte der Verlag J. Perthes aus Gotha all diese Publikationen mit einer Studienausgabe seines Handatlasses in den Schatten zu stellen. Er enthielt nicht nur die normalen 108 Blätter, sondern auch 108 stumme Karten, durch die die Schönheit der Stiche erst voll zu Geltung gebracht werden konnten.

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