Agrarpolitik ab 2021 - Landwirtschaft zwischen Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung

Anbieter: Evangelische Akademie Villigst
Seminarnummer: 180074
Datum/Uhrzeit: 22.11.2018 10:00 bis 23.11.2018 14:00
Veranstaltungsort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Ansprechpartner/in: Pietsch, Ulrike
Telefon: 02304/755-325
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Agrarpolitik ab 2021 - Landwirtschaft zwischen Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung

Bild: Andrea Donth
Bild: Andrea Donth

Der Landwirt von heute erzeugt als Unternehmer kostenbewusst preiswerte und vielfältige Produkte in hoher Qualität und Quantität für die unterschiedlichsten Märkte und Anwendungen. Angesichts steigender Umweltbelastungen, zurückgehender Biodiversität, aussterbender ländlicher Räume und des Klimawandels wird der gesellschaftliche Ruf nach der Anerkennung ökologischer und sozialer Leistungen der Landwirtschaft immer lauter. Leistungen die dem Erhalt ländlicher Räume, der Umwelt und der Kulturlandschaft förderlich sind gilt es weiterzuentwickeln, um die Existenz möglichst vieler landwirtschaftlicher Betriebe abzusichern. Wie soll und wie kann die Bereitstellung von öffentlichen Leistungen (staatlich) honoriert werden? Am Vorabend der neuen gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2020 will die Tagung die Gestaltung, Weiterentwicklung und gesellschaftliche Honorierung landwirtschaftlicher Leistungen anhand der Vorschläge aus Brüssel aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutieren. Hierzu werden in mehreren Beiträgen einerseits sowohl die Vorschläge der EU-Kommission und die aktuellen Aspekte und Perspektiven der Agrarpolitik in Nordrhein-Westfalen und Deutschlands politisch als auch andererseits das Spannungsfeld der Landwirtschaft zwischen Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung beleuchtet. Darüber hinaus werden sowohl die gesellschaftliche Zukunftsverantwortung, als auch die Umweltverantwortung der Landwirtschaft hervorgehoben. Anschließend sollen in einem intensiven Austausch die gesellschaftlich und politisch gewünschten Leistungen identifiziert wer-den und die möglichen Umsetzungs- und Honorierungsstrategien zielführend diskutiert werden. Wie können wir gemeinsam eine nachhaltige, existenzsichernde und gesellschaftlich akzeptierte Landbewirtschaftung und Tierhaltung zukünftig gestalten? Wir laden Sie herzlich ein sich zu beteiligen.

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