Die Agenda 2030 in Deutschland und NRW - Welche Impulse setzen die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele?

Anbieter: Evangelische Akademie Villigst
Seminarnummer: 160016
Datum/Uhrzeit: 19.02.2016 16:30 bis 20.02.2016 19:00
Veranstaltungsort: Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Ansprechpartner/in: Pietsch, Ulrike
Telefon: 02304/755-325
Programm als Download: Download

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Die Agenda 2030 in Deutschland und NRW - Welche Impulse setzen die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele?

Im September 2015 wurden die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verabschiedet. Als “Agenda 2030“ stecken sie den Handlungsrahmen der Vereinten Nationen ab. Sie bringen Armuts- und Hungerbekämpfung mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen und dem Erhalt der biologischen Vielfalt zusammen. Besonders bemerkenswert ist: Diese Ziele gelten für alle Länder, denn Zukunftsfähigkeit kann nur erreicht werden, wenn sowohl die Länder des Südens wie die des Nordens Verantwortung dafür tragen. Jedes Land wird durch die Agenda 2030 aufgefordert seinen spezifischen Beitrag zu leisten. Die erfolgreiche Umsetzung der SDGs braucht das aktive Engagement auf allen Ebenen – der internationalen, nationalen, regionalen und der lokalen Ebene.

Im Brennpunkt der Tagung stehen die besondere Verantwortung Deutschlands für die Umsetzung der SDGs und das Gelingen nachhaltiger Entwicklung. Am Beispiel Nordrhein Westfalens, dem bevölkerungsreichsten Bundesland und dem Industrie – und Energiestandort Deutschlands wird diskutiert, welche Veränderungen notwendig sind. Zunächst wird kritisch bilanziert, welche Strategien und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland ergriffen wurden, welche Wirkung sie entfaltet haben und welche Barrieren bestehen - sowohl in der Politik als auch in Wirtschaft und Gesellschaft. In einem zweiten Schritt wird nach neuen Impulsen, Zielen und Maßnahmen gefragt, die die SDGs dem politischen und gesellschaftlichen Handeln geben. Dazu werden in Foren zentrale Politik-, Themenfelder und Strategien des Landes NRW untersucht sowie Potenziale und Verbesserungsnotwendigkeiten herausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Industrie-, Klima-, Entwicklungs- und Landwirtschaftspolitik, die Nachhaltigkeits- und Eine-Welt-Strategie sowie der Klimaschutzplan NRW. Weitere Themenfelder sind die Ausgestaltung internationaler Partnerschaften, die Verantwortung von Unternehmen sowie eine gute Gesundheitsversorgung für alle, auch für Geflüchtete. Die nächsten Schritte zur Umsetzung der UN –Nachhaltigkeitsziele werden mit politisch verantwortlichen Akteuren diskutiert.

Beteiligen Sie sich an der Diskussion um die Agenda 2030.
Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Pfr. Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EKvW
Pfr‘in Annette Muhr-Nelson, Leiterin des Amts für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der EKvW

Anmeldung

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