Allianz für den freien Sonntag

Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere!
Der Sonntag ist besonders schützenswert!
Der Sonntag ist ein Tag der familiären und gesellschaftlichen Kontakte!
Der Sonntag soll sich den wirtschaftlichen Interessen unterordnen!
Der arbeitsfreie Sonntag ist bedroht.

Diese Aussagen beschäftigen den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt in Westfalen schon seit Jahrzehnten, mal mehr, mal weniger intensiv. Seit geraumer Zeit ist das Thema "Arbeitsfreier Sonntag" aber wieder sehr präsent, zumal sich 2006 auf Bundes- und 2010 auf Landesebene "Allianzen für den freien Sonntag" gründeten. Trägerorganisationen sind der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die Katholische Betriebsseelsorge und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft. Seit 2011 gibt es, unter Federführung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt im Institut für Kirche und Gesellschaft, auch innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen erste kommunale und regionale "Sonntagsallianzen". Die Initiatoren sind sich darüber einig, dass es zu den Aufgaben der Kirche gehört, sich für die Kultur des Sonntags zu engagieren, da die Wahrung des gemeinsamen Ruhetages biblisch verankert ist, die Feier des Sonntages an die Auferstehung Jesu Christi erinnert, der freie Sonntag die Balance von Arbeit und Ruhe ermöglicht und als kreative Schöpfungspause die Leistungsfähigkeit erneuert. Gleichwohl gebe es Aufgaben, die im Sinne des Gemeinwohls der Sonntagsarbeit bedürfen, eine konsumorientierte Ausweitung der Ladenöffnungszeiten mit dem Gemeinwohl nicht zu begründen ist.

Axel Rolfsmeier steht gerne als kirchlicher Berater oder Referent bei geplanten Neugründungen innerhalb der westfälischen Landeskirche zur Verfügung.

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