GSA - Gemeinsam für eine soziale Arbeitswelt

In Kooperation mit der katholischen Kirche führen die Evangelischen Kirchen von Westfalen und im Rheinland seit mehr als 60 Jahren in der Gemeinsamen Sozialarbeit der Konfessionen Seminare für Mitarbeitende der Ruhrkohle AG und der Adam Opel AG durch. Sie haben das Ziel, die Arbeitssituation in den Unternehmen für die Betroffenen zu verbessern.

Frauen und Männer aller betrieblichen Ebenen diskutieren ihre betrieblichen Erfahrungen und Belastungen, entwickeln Verbesserungsvorschläge für die betriebliche Praxis und beraten diese mit verantwortlichen Führungskräften und Betriebsräten. So wird ermöglicht, dass in allen betrieblichen Konflikten, Problemen und Veränderungsprozessen die Sichtweisen, Erfahrungen und Gestaltungsideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter artikuliert und gehört werden und Eingang in die konkrete Umgestaltung und Verbesserung der Arbeit finden. Von dieser Arbeit profitieren Unternehmen und Kirchen: Erweiterte Gestaltungsspielräume der betrieblichen Akteure helfen, Arbeitsprozesse nachhaltig auf der Erfahrungsgrundlage der Beschäftigten zu verbessern. Gleichzeitig erschließen sich den Kirchen die Problemlagen und Belastungen der Arbeitswelt.

Der Bergbau geht, was bleibt?

Tagungsreihe der evangelischen Kirche im Ruhrgebiet
Unter dem Motto "Der Bergbau geht. Was bleibt? Entdeckungen auf den Spuren der Kohle im Ruhrgebiet" wird in dieser Veranstaltungsreihe über das Erbe des Bergbaus im Revier diskutiert.
Ein Jahr lang stehen die gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und städtebaulichen Spuren des Bergbaus im Fokus. Unter anderem geht es darum, welche Werte Kirche und Bergbau verbinden und welchen Beitrag die Erfahrungen des Bergbaus zur gelingenden Gestaltung der heutigen Einwanderungsgesellschaft leisten kann.
Neben Tagungen werden zusätzlich Exkursionen, Gespräche und Gottesdienste an besonderen Orten der Bergbaugeschichte angeboten.

Glück auf Zukunft - Bergbau und Kirche