Solidarität – Gebet – Dialogangebote

Krieg in der Ukraine - Hinweise zur Orientierung

Entsetzen ist das alles überwiegende Gefühl angesichts der russischen Angriffe auf die Ukraine. Viele Menschen fühlten sich in der derzeitigen Situation gelähmt und sprachlos. „Doch gerade jetzt dürfen wir nicht in Sprachlosigkeit verharren, sondern müssen nach Wegen für eine Lösung suchen“, sagt Studienleiter Uwe Trittmann. Was die Menschen in beiden Ländern und insbesondere in der Ostukraine jetzt aber am dringendsten brauchen, ist Solidarität. „Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen, die nun um Leib und Leben fürchten und die erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einziehen“, sagt die westfälische Präses und Ratsvorsitzende der EKD, Präses Annette Kurschus, angesichts der aktuellen Situation.
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Friedenstaube zwischen Ukraine_Russland

 

 

 

Statement der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

Sonderseite der EKvW zur Ukraine

Beiträge und Hinweise der EKD zum Krieg in der Ukraine

Kirchliche Stellungnahmen und Positionen der EKD

 

 

 

 

 

Die Evangelische Akademie Villigst bietet seit März aus aktuellem Anlass eine Reihe mit Online-Abendforen in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin an.

Freitag, 11. März 2022, 18 bis 20.15 Uhr:
Ukrainische Intellektuelle im Kampf für die Freiheit
Ein Gespräch mit Constantin Sigov und Taras N. Dyatlik in Kooperation mit Europa GrenzenLos e.V.

Ukrainische Christen und Intellektuelle äußern sich zum Krieg: God Against War | ETHOS

Mittwoch, 16. März 2022, 17 bis 18.30 Uhr:
Orthodoxe Kirchen in der Ukraine und in Russland - Können sie zur Beendigung des Krieges beitragen?
Dr. Sergey Bortnyk, Dozent an der Theologischen Akademie der Ukrainisch Orthodoxen Kirche, Mitarbeiter des Außenamtes

Mittwoch, 30. März 2022, 18 bis 20 Uhr:
Beziehungen zu Russland in Politik und Zivilgesellschaft neu denken - aber wie?
Ein Gespräch mit Friedrich Schmidt, FAZ-Korrespondent Moskau und Marieluise Beck, MdB a.D., Direktorin Ostmitteleuropa/Osteuropa des Zentrums Liberale Moderne, Berlin

Dienstag, 3. Mai 2022, 18 bis 20 Uhr
Der Exodus der russischen Intelligenz
Bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine liegen im Prinzip alle Kooperationen, Austausche oder Stipendienprogramme der EU mit Russland brach. Das trifft nicht nur das Regime im Kreml, sondern bisweilen auch Menschen, die nichts mit dem totalitären russischen Staat gemein haben.
Ein Gespräch mit Kerstin Holm, langjährige FAZ-Korrespondentin in Moskau


Donnerstag, 12.05.2022, 9:30 bis 16:15 Uhr
Evangelische Friedensethik vor neuen Herausforderungen
Die evangelischen Friedensethik steht angesichts des Kriegs gegen die Ukraine vor der Frage, inwieweit das Leitbild des gerechten Friedens uneingeschränkt weiter gelten kann. Zwischen den beiden Polen, die sich vom radikalen Pazifismus, der ausschließlich Gewaltfreiheit vertritt und der Position, die rechterhaltende Gewalt und Recht schaffende Gewalt befürwortet, spannt sich das große Feld unterschiedlicher friedensethischer Haltungen auf.

 

Sonntag, 15. Mai 2022, 17 Uhr, Haus Villigst in Schwerte
„Weißt Du, wie die Saite klingt“ – unter diesem Titel findet am 15. Mai 2022 um 17 Uhr in Haus Villigst ein Benefizkonzert für die Ukraine statt. Beteiligt sind ukrainische Musiker, die für ihr Heimatland spielen. Die Folkloregruppe Dyvyna, Etel Enenberg, Natalia Lebedeva und David Orievski bringen Klassik, Jazz und ukrainische Volksmusik zu Gehör.

Hier finden Sie mehr zum Benefizkonzert.

 

 

 

Präses Annette Kurschus sprach auf der zentralen Friedensdemonstration in Berlin.

"Es kommt auf uns an"

Es ist Krieg in Europa. Aber kein Land, auch kein Volk sei über das andere hergefallen, so Präses Annette Kurschus. "Die verlogene und machtgierige Regierung des einen Landes hat mit blanker Gewalt und gegen alles Recht ihren Soldaten befohlen, ein anderes Land zu überfallen."

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung und den Redetext.

 

 

 

 


Material für geistliche Begleitung von Geflüchteten aus der Ukraine | Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der EKvW, Dortmund

 


Erklärung der Männerarbeit der EKvW zur Situation in der Ukraine

Die Männerarbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen, die sich seit vielen Jahren für Frieden und für eine Versöhnung mit den Völkern Osteuropas einsetzt, ist erschüttert und entsetzt über den Krieg gegen die Ukraine. 

Hier lesen Sie die ganze Erklärung.

 

Stellungnahme der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Thema „Männlichkeit und der Krieg“

 

Erklärung des Vorstands der Freunde von Nadeshda in Deutschland e.V.:
Tschernobyl bleibt aktuell - auch angesichts Putins Krieg gegen die Ukraine

Erklärung von ECPAT Deutschland e.V
Die Westfälische Männerarbeit ist Mitglied bei ECPAT und schließt sich der gemeinsamen Presseerklärung an: Schutz für aus der Ukraine geflüchtete Kinder

Uwe Trittmann, Studienleiter für Friedensethik, Außen- und Sicherheitspolitik
Kritische Anmerkungen zu den Herausforderungen für die Zukunft
aus: Newsletter "Streitlust" der Evangelischen Akademie zu Berlin, Ausgabe März | April

Evangelische Friedensarbeit - eine Kernaufgabe der Kirche

Konferenz Evangelischer Kirchen (KEK)

Die Zeichen der Zeit erkennen
Über christliche Verantwortungsethik und die Notwendigkeit, Möglichkeit und Wirksamkeit gewaltfreier Konfliktbewältigung | aus: Zeitzeichen aktiv

 

Solidarität, Mitgefühl, Menschenrechte - und Rassismus: Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik?

Ein Artikel von Helge Hohmann, Leiter des Fachbereichs "Flucht, Migration, Integration".

 

 

Presseartikel und weitere Meldungen zur Situation in der Ukraine

Beschlüsse der Landessynode der EKBO:
Antrag der Ausschüsse Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schnöpfung und Ökumene, Mission und Dialog
Antrag des Haushaltsausschusses

Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW (ACK) angesichts der Kriegsereignise in der Ukraine

Eine mutige Protestaktion
Russlands Frauen weigern sich in diesem Jahr, den 8. März zu feiern.
Aufruf der Frauenorganisationen aus St. Petersburg und Russland zum 8. März

"Deeskalation und Versöhnung sind das Ziel"
Gemeinsame Stellungnahme des EKD-Friedensbeauftragten und dem Bischof für die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr

ÖKR fordert Präsident Putin auf den Krieg zu beenden
Meldung des geschäftsführenden Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Priester Prof. Dr. Ioan Sauca

Metropolit der Ukraine: Ein solcher Krieg ist nicht zu rechtfertigen, weder vor Gott noch vor den Menschen
Ansprache an die Gläubigen und an die Bevölkerung der Ukraine, Seine Seligkeit Metropolit Onufry von Kiew und der ganzen Ukraine (Moskauer Patriarchat)

Ukrainischer Rat der Kirchen und religiösen Organisationen (UCCRO)
Die Leiter der Kirchen fordern Präsident Putin auf, den Krieg zu stoppen

Brot für die Welt und Diakonie Deutschland rufen zu Frieden auf
Gemeinsame Pressemitteilung, 25. Februar 2022

Kirchen sollen Druck machen auf orthodoxe Kirche in Russland
Margot Käßmann im Gespräch mit epd, 24. Februar 2022

Weltkirchenrat fordert Ende der Gewalt in Osteuropa
epd, 24. Februar 2022

Kontakt

Gunda von Fircks
02304 / 755 347
gunda.vonfircks@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

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Fridensdemo Berlin Annette Kurschus

Die EKD Ratsvorsitzende, Präses Annette Kurschus,
bei der zentralen Friedensdemonstration in Berlin.

Foto: EKD

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Westfälische Männerarbeit