05.11.2022 bis 06.11.2022

Digitalisierung und Menschenbild: Chinesischer Kollektivismus - Demokratischer Individualismus - Technologischer Transhumanismus

Digitalisierung ist zum Stichwort für eine grundlegende Transformation unserer modernen Welt geworden: digitale Erhebung, Verarbeitung, Steuerung und Vernetzung aller möglichen Informationen durch 'künstliche Intelligenz' haben zur Folge, dass menschliches Leben immer mehr und immer umfassender berechenbar wird. Big Data erfasst Bedürfnisse, Lebensweisen, ja sogar Wahlentscheidungen schon im Voraus.

Welche Folgen dies mit sich bringt und welche Voraussetzungen der Nutzung der Datenerfassung mit Lichtgeschwindigkeit zugrunde liegen, soll auf dieser Tagung gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert und erörtert werden. Zentral ist hier der Systemvergleich gesamtgesellschaftlicher Entwürfe und deren weltgeschichtlicher Konkurrenz: die unterschiedlichen Visionen der Digitalisierung im Horizont des chinesischen Kollektivismus, des demokratischen Humanismus und des technologischen Transhumanismus des Silicon Valley. In Vorträgen und Diskussionen, in Gruppengesprächen und in der Begegnung mit filmisch-künstlerischer Darstellung werden die bedeutsamen Fragen nach den Unterschieden im Menschenbild, den politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen und den Chancen künstlicher Intelligenz und des Human Enhancement gestellt und Antworten gesucht.

Die Tagungsgebühr beträgt 170,00 Euro inklusive Verpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer (Preis ohne Übernachtung 120,00 Euro).

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
223605
Datum / Uhrzeit
05.11.2022 09.00 Uhr bis
06.11.2022 14.00 Uhr
Ort
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Kosten
170,00 €
Ansprechperson
Pietsch, Ulrike
Telefon
02304/755-325
 
Anmeldung