12.05.2021 bis 16.05.2021

Spuren jüdischen Lebens in Kultur und Alltag

In der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden Juden und Jüdinnen in Deutschland systematisch verfolgt und ermordet. Ihr Eigentum wurde zerstört oder geraubt. Synagogen und andere Gebäude, z.B. Kaufhäuser, wurden vernichtet. An vielen Stellen aber sind in Kultur und Alltag Spuren jüdischen Lebens zu finden, hebräische Begriffe haben Eingang in die deutsche Sprache gefunden. In Architektur, Musik oder Wissenschaft gibt es jüdische Traditionen zu entdecken, auch das Interesse für soziales und ethisches Engagement jüdischer Menschen, z.B. das von Janusz Korczak, gilt es zu wecken. Sichtbare Zeichen jüdischen Lebens in Wohnbebauung, Friedhof, Musikszene und Alltag werden wahrgenommen, jüdische Kulturschaffende werden in Referaten vorgestellt, eigene Zugänge zur Geschichte des Judentums in Deutschland werden diskutiert. Angesprochen sind besonders Menschen, die ein multikulturelles und multireligiöses Miteinander schätzen. Die Tagungsgebühr beträgt 200 Euro inklusive Übernachtung im Doppelzimmer und Frühstück. Die Anreise erfolgt in Eigenregie.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
211108
Datum / Uhrzeit
12.05.2021 15.00 Uhr bis
16.05.2021 14.00 Uhr
Ort
Favored Hotel Domicil
Ansprechperson
Mathiak, Sabine
Telefon
02304/755-342