Was haben wir denn hier? Die Bickbeere

Die Bickbeere ist eigentlich eher bekannt unter dem Namen Heidelbeere und unter dem botanischen Namen Vaccinium myrtillus. Die Heidelbeere ist ein sommergrüner Zwergstrauch mit kantigen grünen Zweigen und stammt aus der Familie der Ericaceae, also der Heidekrautgewächse. Die Blüten sind rosa-weißlich und sitzen einzeln in den Blattachseln, die Blätter sind eiförmig zugespitzt und feingezähnt.

Beerensammler*innen wissen: sie kommt hauptsächlich in Nadel- und Laubwäldern oder Heideflächen vor, dort, wo genug Lichteinfall herrscht, so dass die Beeren im Sommer schön reif und süß werden. Die Beeren enthalten viel Gesundes: Sie liefern viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, die Haut schützen und Herz sowie Verdauung unterstützen und sind dabei kalorienarm.

Bickbeere, Heidelbeere, Heidelbeerstrauch

Aber: die Bickbeere gibt es wirklich, der Name kommt aus dem Niederdeutschen und ist durchaus in Niedersachsen ein gebräuchliches Synonym für die Blau- oder Heidelbeere. Und obwohl ich aus Niedersachsen stamme und den Namen aus meiner Kindheit kenne, ist mir die Übereinstimmung zu unserem BiCK-Projekt erst aufgefallen, als ich jüngst die Adresse einer Bekannten las: Im Straßennamen kam „Bickbeere“ vor – und erst da machte es KLICK!

Und vielleicht ist es ja auch kein Zufall, dass die Bickbeere dem Projekt ähnelt: mal mehr, mal weniger süß, sehr farbintensiv, spritzig und hinterlässt Spuren, bei denen, die davon gekostet haben … das hoffe ich!

Carina Völker

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