25.02.2026

11. Friedensethischer Studientag. EKD-Friedensdenkschrift in der Diskussion. Stimmen aus der Ukraine und Polen

Den Osten lesen. Wie Literatur den Horizont erweitert.

Antrago 260305

Kann sich Europa erneuern? Und was müsste geschehen, damit das möglich ist? Um sich verändern zu können, ist eine Bestandsaufnahme nötig. Deswegen gehen wir in den kommenden Wochen und Monaten diesen Fragen nach und werfen Schlaglichter auf einzelne Länder, auf unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten, auf wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erfordernisse. Im Fokus liegen dabei die Staaten Ost-Mitteleuropas, diejenigen, die seit 2004 zur Europäischen Union dazu gehören. Es sind diejenigen, deren Geschichte wir oft nicht so genau kennen und die heute angesichts wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Herausforderungen mit Aufgaben konfrontiert sind, die gemeinsam gelöst werden müssen.

 

Geschichte und unsere Gegenwart lernen wir bei dieser Reihe aus verschiedenen Perspektiven kennen und verstehen - auf eine literarisch vermittelte Weise. Wertediskussionen und Diskussionen über ethische Grundlagen politischen Handelns verlaufen innerhalb Europas mit sehr unterschiedlichen Gewichtungen - das kennen- und beurteilen zu lernen, ist ein Ziel der Reihe.

 

Wir beginnen mit einem Blick in die Literaturen (Süd-) Osteuropas. Wenn wir davon ausgehen, dass Literatur die Gegenwart aufnimmt und zu Geschichten verarbeitet, lassen sich in der Umkehr anhand von Literatur Rückschlüsse auf verschiedene Erfahrungen und Mentalitätsunterschiede ziehen. Wir verfolgen, welche historischen Ereignisse prägend waren, wo Wahrnehmungen voneinander abweichen und Erzählungen entstanden, die sich in einzelne Gesellschaften und Staaten eingeschrieben haben.

 

Auf diese literaturhistorische Reise nimmt uns Katharina Raabe mit, Übersetzerin und Lektorin des Suhrkamp-Verlags für das Osteuropa-Programm.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
260305
Datum / Uhrzeit
25.02.2026 16.00 – 20.00 Uhr
Ort
Online Veranstaltung
Kosten
Die Veranstaltung wird kostenfrei angeboten.
Ansprechperson

Sarah Wittfeld

02304 755-346

sarah.wittfeld@kircheundgesellschaft.de