17.10.2025 bis 18.10.2025

„The human rights crisis is taking place against the backdrop of a deepening humanitarian and economic crisis. Some 22.9 million people – almost half of the population – need humanitarian assistance. As of early June, the 2025 UN humanitarian response plan had received just 16 per cent of the financial resources required to support those in need. Increased poverty and dwindling humanitarian support severely undermine the enjoyment of economic and social rights“. (Aktueller Bericht des UN-Sonderberichterstatters, Prof. Richard Bennett, vorgestellt vor dem UN-Menschenrechtsrat am 16.06.2025)
„Stillstand ist der Tod ...“. Afghanistan vier Jahre nach der Machtergreifung der Taliban: Die wirtschaftlichen, klimatischen und humanitären Notlagen, dazu die wachsende Menschenrechtskrise (vor allem für Mädchen und Frauen) – das alles findet kaum noch Aufmerksamkeit in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit. Im Juni hat Bundesentwicklungshilfeministerin Alabali Radovan im Rahmen der UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung betont: „Wir bleiben verlässlicher Partner…“. Wie soll dies angesichts der vorgenommenen Haushaltskürzungen und dem steigenden weltweiten Hilfebedarf umgesetzt werden?
Ein neuer Anlauf für die deutsche Afghanistan-Politik ist notwendig. Auch international wird immer deutlicher gefordert, will man Afghaninnen und Afghanen dabei unterstützen, ein Leben in Würde, in Freiheit und mit gesicherten Lebensgrundlagen führen zu können, dann gebe es zu direkten Gesprächen mit den Taliban keine Alternative. Doch: Wie einen Ausweg finden aus dem Dilemma – den Menschen vor Ort helfen, ohne dabei die Taliban zu stärken? Diese und andere Fragen werden mit deutschen, afghanischen und internationalen Expert*innen diskutiert.
Tagungskosten: 170,00 € p.P im EZ (inkl. Verpflegung und Programm)