08.09.2026

Die Mitte liegt im Osten. Kann Europa sich erneuern?

Polens Weg: vom Sorgenkind zum Wirtschaftswunder

Antrago 260313

Kann sich Europa erneuern? Und was müsste geschehen, damit das möglich ist? Um sich verändern zu können, ist eine Bestandsaufnahme nötig. Deswegen gehen wir in den kommenden Wochen und Monaten diesen Fragen nach und werfen Schlaglichter auf einzelne Länder, auf unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten, auf wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erfordernisse. Im Fokus liegen dabei die Staaten Ost-Mitteleuropas, diejenigen, die seit 2004 zur Europäischen Union dazu gehören. Es sind diejenigen, deren Geschichte wir oft nicht so genau kennen und die heute angesichts wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Herausforderungen mit Aufgaben konfrontiert sind, die gemeinsam gelöst werden müssen.

Polen nimmt inzwischen eine zentrale Rolle innerhalb der EU ein. In den 1990ern kämpfte es sich frei aus alter Sowjet-Planwirtschaft in eine Phase großer wirtschaftlicher Umbrüche. Heute hat Polen in vielen Bereichen eine gut aufgestellte Ökonomie, die auch das wachsende politische Selbstbewusstsein stützt. Seit der Vollinvasion Russlands in die Ukraine 2022 wurde Polen außerdem zum Grenzland, nahm unfassbar viele ukrainische Flüchtlinge auf und verstärkt den schon länger eingeschlagenen Weg der militärischen Selbstverteidigungsfähigkeit. Auch wenn Politik und Wirtschaft nicht wirklich zu trennen sind, legen wir bei dieser Veranstaltung den Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung.

Unser Gast ist Dr. hab. Sebastian Plóciennik, Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

 

Diese Veranstaltung ist kostenlos.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
260313
Datum / Uhrzeit
08.09.2026 18.00 – 20.15 Uhr
Ort
Online Veranstaltung
Kosten
Die Veranstaltung wird kostenfrei angeboten.
Ansprechperson

Sarah Wittfeld

02304 755-346

sarah.wittfeld@kircheundgesellschaft.de

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