13.10.2026

Die Mitte liegt im Osten. Kann Europa sich erneuern?

Südosteuropa - ein politisches und gesellschaftliches Kaleidoskop einer Region zwischen Enttäuschungen und Hoffnungen

Antrago 260315

Kann sich Europa erneuern? Und was müsste geschehen, damit das möglich ist? Um sich verändern zu können, ist eine Bestandsaufnahme nötig. Deswegen gehen wir in den kommenden Wochen und Monaten diesen Fragen nach und werfen Schlaglichter auf einzelne Länder, auf unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten, auf wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erfordernisse. Im Fokus liegen dabei die Staaten Ost-Mitteleuropas, diejenigen, die seit 2004 zur Europäischen Union dazu gehören. Es sind diejenigen, deren Geschichte wir oft nicht so genau kennen und die heute angesichts wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Herausforderungen mit Aufgaben konfrontiert sind, die gemeinsam gelöst werden müssen.

 

Der Politikwissenschaftler Dr. Vedran Džihić wird zum einen die Situation der EU-Beitrittsländer beschreiben, die seit mehr als 10 Jahren im Beitrittsprozess festhängen, zum anderen aber auch die länderspezifischen Probleme beschreiben. Die Erwartungen an die EU und Enttäuschungen über die Verfahrensdauer sind nur ein Thema, das uns aus europäischer Sicht beschäftigt. Das politische und kulturelle Verhältnis von Mitteleuropa und dem süd-östlichen europäischen Raum ist ein weiteres. Geprägt vom Sozialismus, wenn auch nicht als Sowjetstaat, bestimmen vor allem die Jugoslawien-Kriege er 1990er Jahre das Verhältnis der Westbalkan-Staaten bis heute untereinander. Welche Auswirkungen das für eine gemeinsame politische Linie hat, bzw. haben könnte, wollen wir ebenfalls betrachten. All diese Faktoren zusammengenommen bringen in den gesamteuropäischen Diskurs Facetten ein, die im Alltag häufig nicht wahrgenommen werden.

 

Unser Gast ist Dr. Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik – oiip und non-resident Senior Fellow am Center for Transatlantic Relations, School of Advanced International Studies, John Hopkins University, Washington D.C.

 

Diese Veranstaltung ist kostenlos.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
260315
Datum / Uhrzeit
13.10.2026 18.00 – 20.15 Uhr
Ort
Online Veranstaltung
Kosten
Die Veranstaltung wird kostenfrei angeboten.
Ansprechperson

Sarah Wittfeld

02304 755-346

sarah.wittfeld@kircheundgesellschaft.de

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