10.12.2026
Erwartung in der Adventszeit. Idee und Realität

In der Adventszeit, die von der Erwartung der Geburt des Gottessohnes geprägt ist, werden viele Kirchenlieder gesungen, in der es um eine erneute Ankunft des Gottessohnes geht- also um die Rückkehr von Jesus Christus. Am Beispiel des Kirchenliedes 152 "wir warten dein, oh Gottes Sohn", das in der Mitte des 18. Jahrhunderts komponiert und geschrieben wurde soll untersucht werden, wie diese Erwartung in der Zeit noch gültig war und in den Dichtungen vorkamen.
Die Teilnehmenden- allgemein an christlichen Themen interessierte Frauen und Männer- lernen, welche Rolle die Rückkehr Jesu Christi im 18. Jahrhundert spielte und wie das in den Liedern zu der Zeit- mal mehr und mal weniger- zum Ausdruck kam. Sie erfahren durchTextanalyse, welche Rolle die Erwartung der baldigen Rückkehr Jesu für die Gläubigen zu der Zeit gespielt hat und wer besonders da angesprochen werden. Schließlich wird das Lied mit anderen Adventsliedern aus der Zeit und auch aus etwas späteren Zeiten in Verbindung gesetzt. Sie lernen das Typische an diesem Lied im Vergleich zu anderen Adventsliedern kennen.
Schließlich reflektieren sie gemeinsam mit dem Referenten Pfr. i.R. Martin Schäfers zu der Frage, welche Funktion der Glaube an die erneute Ankunft des Gottessohnes tatsächlich noch hat. Was wäre überhaupt, wenn Jesus tatsächlich auf die Erde zurückkehren würde? Hier lernen die Teilnehmenden, ihren Glauben zu reflektieren und mit der Liedvorlage zu vergleichen.
Die Teilahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
- Anbieter
- Institut für Kirche und Gesellschaft
- Nummer
- 262537
- Datum / Uhrzeit
- 10.12.2026 17.00 – 19.15 Uhr
- Ort
- Ev. Gemeindehaus Röhlinghausen, Herne
- Kosten
- 0 €
- Ansprechperson
Ralf Höffken