02.10.2026 bis 04.10.2026

Märchen und Lebensweisheiten

Ein Literaturseminar mit Hans-Jörg Uther

Antrago 260312

Der Pädagoge und spätere Jugendschriftsteller Albert Ludwig Grimm empfahl 1809 seine Sammlung „Kindermärchen“ den „Eltern und Erziehern“. Diese Zielsetzung signalisierte einen wichtigen Trend bei der Einschätzung von Volksdichtung: Denn Märchen ließen sich hervorragend zur Unterrichtung und Belehrung von Kindern instrumentalisieren. Die Idee eines Volks- und Erziehungsbuchs fiel bei Pädagogen auf fruchtbaren Boden, nachdem sich die alten „Moralischen Geschichten“ als zu langatmig und wenig brauchbar erwiesen hatten. Mit der Gattung Märchen standen kurze, einprägsame Geschichten zum Vorlesen und Nacherzählen zur Verfügung.

Welche Vorstellungen sind prägend, welche Weltbilder werden in Märchen vermittelt und in den verschiedenen Medien umgesetzt? Diese und andere Fragen werden anhand einer repräsentativen Text- und Bildauswahl diskutiert, im Kreativteil können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Erzählfassung entwickeln.

Kooperationspartner

In Kooperation mit der Europäischen Märchengesellschaft e.V. (EMG).

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
260312
Datum / Uhrzeit
02.10.2026 15.30 Uhr bis
04.10.2026 13.00 Uhr
Ort
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Schwerte
Kosten
320,00
Ansprechperson

Sarah Wittfeld

02304 755-346

sarah.wittfeld@kircheundgesellschaft.de

Programm
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