24.03.2026

Kriege, in denen Religion eine zentrale Rolle spielen, finden sich in vielen Regionen der Welt. Auch zahlreiche gesellschaftliche Kontroversen in Deutschland und Europa haben Religion zum Thema oder sind religiös aufgeladen. Nicht selten sind religiös begründete Auseinandersetzungen mit struktureller oder sogar körperlicher Gewalt verbunden. Liegt dieses Gewaltpotential in den Religionen selbst? Sind Religionen von Natur aus mit Konflikt und Gewalt behaftet?
An diesem zweiten Fortbildungstag wird die Bedeutung der Auslegung der Heiligen Schriften anhand des häufig fundamentalistisch missbrauchten religiösen Begriffs des Heiligen Krieges im Zentrum stehen. In Impulsvorträgen und Workshops werden Methoden der Textauslegung und Interpretationsmöglichkeiten angewendet, diskutiert und mit aktuellen Herausforderungen in Verbindung gebracht.
Die Teilnahmegebühr an dieser Veranstaltung beträgt 40,00 € (ermäßigt: 20,00 €)