14.04.2026 bis 15.04.2026

Nähe und lebendige Begegnung sind zentrale Bedürfnisse jedes Menschen – doch gerade im Kontext von Haft und Trennung scheint dies auf den ersten Blick kaum möglich. Inhaftierte und ihre Angehörigen leben mit vielen Begrenzungen: räumlichen, zeitlichen und emotionalen. Begegnungen finden unter besonderen Bedingungen statt und stellen sowohl die Beteiligten selbst als auch diejenigen, die solche Treffen begleiten, vor große Herausforderungen. Gerade hier können Räume entstehen, in denen Vertrauen, Offenheit und Menschlichkeit erlebbar werden. Doch wie lassen sich solche Räume gestalten? Welche Methoden fördern echte Begegnung? Und wie können wir eine Atmosphäre schaffen, in der Lebendigkeit, gegenseitiges Verstehen und neue Perspektiven Platz finden?
In unserem Seminar möchten wir gemeinsam Antworten auf diese Fragen suchen. Sie erwartet eine Mischung aus praxisnahen Methoden, kreativen Anregungen und gemeinsamen Reflexionen. Wir wollen ausprobieren, wie Nähe und Resonanz entstehen können – auch in Situationen, die durch Distanz geprägt sind. Gleichzeitig bietet das Seminar Gelegenheit zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ähnlichen Arbeitsfeldern, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei, inkl. Verpflegung und Übernachtung.