26.11.2026

Verschobene Freiheit - wie sich das Verständnis von Freiheit in den letzten Jahren geändert hat

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Seit Entstehung der Welt gehört die Freiheit neben Frieden und Gerechtigkeit zu den großen Sehnsüchten der Menschheit. In den letzten 60 Jahren hat sich das Verständnis von Freiheit allerdings besonders stark verändert: Während die Studentenbewegungen der 60er Jahre besonders die soziale Freiheit von den Mächtigen propagiert hatten, führte der Individualisierungstrend in den 80er und 90er Jahren verstärkt zu einem neuen Verständnis von Freiheit, dass eher individuell verstanden wird.

Ralf Höffken von der Männerarbeit wird in seinem Vortrag, der sich an Allgemeininteressierte richtet, verschiedene Theorien von Freiheit skizzieren und Beispiele aus Musik, Film und Literatur gegenüberstellen. Die Teilnehmenden lernen diese Beispiele kennen und erfahren, welches Verständnis von Freiheit bei den Studentenbewegungen der 60er Jahr und bei den großen Philosophen der Frankfurter Schule vorherrschte. Sie erfahren, welchen Stellenwert die Indivudualisierung ab den 80er Jahren für einen moderneren Freiheitsbegriff hat. Was verstehen wir heute unter Freiheit und wie grenzt sich die Freiheit von den anderen großen Bedürfnissen der Menschheit ab? Die Teilnehmenden können die Beispiele aus Musik und Film in einen der Freiheitsverständnisse eingliedern und setzen ihre eigenen Erfahrungen von Freiheit und Unfreiheit mit den Beispielen aus der Theorie und aus der Kultur in Vergleich. Ein Austausch darüber, ob es individuelle Freiheit überhaupt gibt und wie Christinnen und Christen zur Freiheit stehen rundet diese Veranstaltung ab.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
262536
Datum / Uhrzeit
26.11.2026 17.00 – 19.15 Uhr
Ort
Ev. Gemeindehaus Röhlinghausen, Herne
Kosten
0 €
Ansprechperson

Ralf Höffken

02304 755-374

ralf.hoeffken@kircheundgesellschaft.de