26.01.2022

Villigst fragt nach: Pflegeheime in der Pandemie

In dieser Veranstaltung wird nach den Auswirkungen der Pandemie und der Pandemie-Maßnahmen auf den Sektor der Pflege- und Alteneinrichtungen gefragt: welche Belastungen sind entstanden, welche Folgerungen müssen gezogen werden für das Pandemie-Management und für langfristige Veränderungen? Die Corona-Pandemie hat neben vielen Auswirkungen auf Gesundheit und Gesellschaft wie unter einem Brennglas die schon lange bestehenden strukturellen Probleme des Pflege-Sektors deutlich erkennen lassen. Ganz besonders hohe Lasten trugen und tragen die Pflege- und Altenhilfeeinrichtungen, die nicht nur am stärksten vom Virus bedroht sind, sondern auch ganz erheblich unter den Maßnahmen zu leiden hatten, die am Anfang der Pandemie ergriffen worden sind. In dieser Veranstaltung wollen wir nachfragen, wie sich dies auf die Pflegekräfte einerseits und auf die Bewohner*innen und ihre Angehörigen andererseits ausgewirkt hat. Unter welchen Belastungen haben sie gelitten, welche Folgen müssen sie tragen, was folgt daraus für das Pandemiemanagement und welche langfristigen Konsequenzen müssen gezogen werden für eine humane Gesellschaft, in der pflegebedürftige Menschen angemessen versorgt werden und am sozialen Leben teilhaben können? Mitglieder der Arbeitsgruppe der renommierten Medizinsoziologin von der Charité, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, werden uns Ergebnisse des Forschungsprojektes Covid-Heim präsentieren und erläutern und für unsere Fragen und Diskussionsanliegen zur Verfügung stehen.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
223603
Datum / Uhrzeit
26.01.2022 19.00 Uhr bis
26.01.2022 21.00 Uhr
Ort
Online-Tagung
Kosten
0,00 €
Ansprechperson
Wittfeld, Sarah
Telefon
02304/755-346
Programm
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