20.07.2026 bis 25.07.2026
Von Hansemetropolen und Hafenstädten umgeben - das alte Land in Niedersachsen als Startpunkt in einen wichtigen Teil Norddeutschlands

Die 1000-jährige Hansestadt Stade liegt zentral zwischen den norddeutschen Großstädten Hamburg und Bremen. Von Stade aus können aber auch kleinere Hafenstädte wie Cuxhaven oder Bremerhaven schnell erreicht werden. Damit ist Stade am Ufer der Elbe ein idealer Ort für die Schifffahrtswege Richtung Norden oder Süden.
Stade ist aber auch so längst ein Geheimtipp mit seiner Nähe zum größten Obstanbaugebiet Europas vor den Toren der Stadt und im angrenzenden Land Kehdingen.
Mit der Studienreise nach Stade und von Stade aus lernen die Teilnehmenden die Bedeutung der Schifffahrt für die Wirtschaftsleistung einer Region kennen und erfahren, wie sie sowohl für Metropolen als auch für kleinere Orte in der Umgebung einen wichtigen Beitrag leistet. Welche weiteren Industriezweige können neben der Schifffahrt bestehen? Wie kommt die jeweilige Bevölkerung mit der Situation vor Ort zurecht und welche Probleme sind noch vorhanden? Durch zahlreiche Exkursionen lernen die Teilnehmenden- allgemeininteressierte Frauen und Männer- im Austausch mit Vertreter*innen der Orte den Reiz, die Besonderheiten, Anforderungen und Bedingungen der jeweiligen Orte kennen. Dadurch erhalten sie auch wichtige Anregungen für ihr Leben zu Hause- zumeist im Ruhrgebiet- und sind in Diskussionen im privaten oder Gemeindeumfeld sprachfähig. In Reflexionsrunden am Abend tauschen sie sich über ihre Erlebnisse aus und vergleichen die Besonderheiten mit ihrer gewohnten Lebenssituation zu Hause. Sie reflektieren dabei ihre eigene Herkunft und diskutieren, ob die besichtigten Orte auch Auswirkungen auf ihr Leben zu Hause haben können und sollten. Sie erweitern ihren Horizont und bekommen einen globaleren Blick auf die Lebenssituation im Norden Deutschlands. Sie bekommen ein Verständnis dafür, warum Hafenmetropolen auch eine besondere Bedeutung für Knotenpunkte wie Stade haben. Das werden sie dann mit der Situation im Ruhrgebiet- kleinere Orte wie Wanne- Eickel im Vergleich zu den Großstädten wie Dortmund vergleichen.
Der Programmablauf im Detail:
20.7. Stadtgemeinde, Hauptstadt und Freie Hansestadt- die vielfältigen Gesichter von Bremen; besonderer Flair und soziale Randgebiete. Abends Ankunft im Tagungshotel in Stade
21.7. Historische Stadt Stade mit schiefem Turm von Stade, Stader Rathaus und der Bedeutung des Obstanbaus. Wie ist es ein Knotenpunkte zu sein?
22.7. Elbmetropole Hamburg: zweitgrößte Stadt Deutschlands mit vielen kulturellen Highlights, buntem Leben und dem knallharten Leben in der Schifffahrtindustrie. Wie wirkt diese Stadt auf uns auch im Vergleich zu anderen Großstädten.
23.7. Frachthafen Cuxhaven: die besondere Bedeutung des Ortes für die Frachtschifffahrt und die Bedeutung der Frachtschifffahrt für die Industrie einer ganzen Region
24.7. Historisches und aktuelles vom "alten Land" Obsthöfe oder die Stader Häfen- wie wirkt dieser Ort und welche Zeichen aus der Schwedenzeit sind noch vorhanden?
25.7. Bremerhaven: ambitioniert und sorgenvoll- wie Bremerhaven zwischen sozialen Brennpunkten und dem kulturell-politischem Anspruch mit Klima- und Auswandererhaus hin und her tendiert. Abends endet das Bildungsprogramm mit einer Auswertung
26.7. Freie Verfügung
27.7. Rückfahrt
Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 1.355,- € ist inklusive An- und Abreise mit einem Reisebus, Halbpension mit Frühstück und Abendessen, Unterkunft im Einzelzimmer (Doppelzimmer: 1.125,- €) und dem Programm wie oben beschrieben.
- Anbieter
- Institut für Kirche und Gesellschaft
- Nummer
- 262521
- Datum / Uhrzeit
- 20.07.2026 12.00 Uhr bis
25.07.2026 18.00 Uhr - Ort
- Vier Linden Kiek In- Hotel, Stade
- Kosten
- 1.355,- €
- Ansprechperson
Ralf Höffken
- Programm
- Download