02.09.2025

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Viele fordern eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit – zum Beispiel auf 32 oder sogar 30 Stunden. Die Idee einer 4-Tage-Woche erfährt in Umfragen steigende Zustimmungswerte. Befürworter argumentieren mit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, mehr Gesundheit, höherer Produktivität und einer gerechteren Verteilung von Arbeit. Der jungen Generation wird nachgesagt, ihr sei mehr freie Zeit für sich selbst, für Freunde und Familie und für kreative Betätigung wichtiger als Karriere um jeden Preis. Kritiker der Arbeitszeitverkürzung hingegen warnen vor Fachkräftemangel, Produktivitätseinbußen und weiteren wirtschaftlichen Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie befürchten beispielsweise, dass bei anhaltendem demografischen Wandel und einer alternden Gesellschaft weniger geleistete Arbeitszeit langfristig das Rentensystem und die soziale Sicherung gefährden könnte. Doch was stimmt?
In dieser öffentlichen Diskussionsveranstaltung beleuchten wir Chancen und Risiken der Arbeitszeitverkürzung aus verschiedenen Perspektiven: ökonomisch, gesellschaftlich und individuell. Zu dieser Pro- und Kontra-Diskussion haben wir mit Margareta Steinrücke von der Bremer Arbeitszeitinitiative eine Vertreterin für Arbeitszeitverkürzung und mit Dr. Oliver Stettes vom IW Köln einen Vertreter gegen Arbeitszeitverkürzung eingeladen, um beide Seiten zu hören und die Argumente gegeneinander abzuwägen.
Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie Bad Boll und der Ev. Akademie im Rheinland