05.10.2026 bis 06.10.2026

Wenn das Leben schwer wird -
Ethische Orientierung zu assistiertem Suizid und gesellschaftlicher Isolation

Antrago 263633

Auf dieser vierten Kooperationstagung der Evangelischen Akademie Villigst und des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung der EKvW soll in Vorträgen, Diskussionen und Gesprächsgruppen die Herausforderung Assistierter Suizid unter dem Fokus auf die drängende gesellschaftliche Herausforderung der Vereinzelung, Vereinsamung und Isolation von Menschen thematisiert werden.

Ausgehend von den Ergebnissen der Vorgängertagungen und den soziologischen, psychologischen, seelsorglichen und medizinischen Befunden zunehmender gesellschaftlicher und persönlicher Vereinzelung von Menschen und den damit einhergehenden Problemlagen stellen wir die Frage, ob die Erwägung und Inanspruchnahme von assistiertem Suizid darin eine Ursache hat. Gerade bei Menschen im Alter und multiplen gesundheitlichen Einschränkungen besteht hier ein erhöhter Aufmerksamkeitsbedarf.

Psychiatrische und soziologische, seelsorgliche und diakonische Perspektiven auf den Zusammenhang von Suizidalität und Vereinsamung unter der besonderen Hinsicht auf die inzwischen deutlich zunehmende Zahl an durchgeführten assistierten Suiziden werden mit Impulsen aus Praxisfeldern der Seelsorge und Pflege sowie der kommunalen Strategien gegen Einsamkeit verbunden.

Weiter wird es Raum zum fachlichen, interprofessionellen und persönlichen Austausch geben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt.

 

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
263633
Datum / Uhrzeit
05.10.2026 09.30 Uhr bis
06.10.2026 17.00 Uhr
Ort
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Schwerte
Kosten
Die Teilnahmegebühr beträgt 255 € (Übernachtung im Einzelzimmer). Teilnahme ohne Übernachtung und Frühstück 180 €. Online-Teilnahme 35 €.
Ansprechperson

Ulrike Pietsch

02304 755-325

ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de

Programm
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