17.05.2021 bis 21.05.2021

Wie viel Kunst und Kultur leisten wir uns? Kolleg mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

Die Ruhrfestspiele 2020 unter dem Motto „Macht und Mitgefühl“ fielen der Macht des Corona-Virus zum Opfer. Kulturschaffende erhielten zwar ein gewisses Maß an Mitgefühl in der Krise, aber viele verloren ihre künstlerische Existenz. Dabei zeigte sich die Bedeutung von Kultur und Bildung gerade in der Phase des gesellschaftlichen Shutdowns sehr deutlich.
Seit fast 75 Jahren kommentieren die Ruhrfestspiele mit Ur- und Erstaufführungen, Kabarettprogramm, Tanztheater und Lesungen gesellschaftliche Entwicklungen und Ereignisse. Mit dem Kulturvolksfest am 1. Mai beginnt das Festival und bringt bis Mitte Juni die Welt des Theaters nach Westfalen. Ein Engagement bei den Ruhrfestspielen ist für viele Künstler*innen eine Auszeichnung. Aber internationale Ensembles, Darsteller*innen, Musiker*innen arbeiten zum Teil unter prekären Bedingungen im Kulturbetrieb. Die Gesellschaft braucht und leistet sich Kultur – finanziert sie aber nicht immer auskömmlich.
Auch die Kirchen bereichern das Kulturleben, kooperieren mit darstellenden und bildenden Künstler*innen und gestalten gemeinsam die Gesellschaft mit.
Im Kolleg werden die Rollen von Kultur und Kirche reflektiert, der Dialog mit gesellschaftlichen Akteur*innen gesucht und neben dem Besuch von Theatervorstellungen stehen Gespräche mit Festspielleitung, Künstler*innen und ihren Interessenvertretungen sowie Kooperationspartner*innen auf dem Programm. Kulturpolitik und Kulturförderung, der gesellschaftliche Anspruch und Einfluss von Kultur und Theater, Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Kultur und Kirche werden thematisiert. Die Tagungsgebühr beträgt 230 Euro inklusive Übernachtung im Einzelzimmer und Vollverpflegung.

Anbieter
Institut für Kirche und Gesellschaft
Nummer
210308
Datum / Uhrzeit
17.05.2021 15.00 Uhr bis
21.05.2021 13.00 Uhr
Ort
Haus Haard e.V.
Ansprechperson
Mathiak, Sabine
Telefon
02304/755-342
 
Anmeldung