29.10.2025

Freiheit und Verantwortung - theologische und ethische Zugänge in der Debatte um einen Gesellschaftsdienst für alle

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine zunehmend kontroverse politische, gesellschaftliche und auch mediale Debatte – befördert durch die Diskussionen um die Wiedereinführung der Wehrpflicht – geführt. Dabei geht es im weitesten Sinn um die Frage, wie ein angemessenes Verhältnis von Pflicht und Freiwilligkeit geregelt werden kann, das alle Bürger*innen in unterschiedlichen Lebensphasen einbezieht und wie sich dafür eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung finden lässt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich zum Anwalt dieser für ihn „notwendigen“ Debatte gemacht, um der wachsenden Unsicherheit, Zukunftsängsten und auch der Schwächung der Demokratie entgegenzuwirken. Eine dreiteilige Veranstaltungsreihe widmet sich den unterschiedlichen Positionen und Kernfragen zu dieser Thematik.

Die zweite Veranstaltung widmet sich dem Spannungsverhältnis zwischen den individuell garantierten Freiheitsrechten und der Verantwortung für die Gesellschaft. Eine der zentralen Fragen dabei ist: Kann eine von außen verordnete Pflicht die innere Verantwortung und freie Entscheidung des Individuums befördern? Aus evangelischer Perspektive ist Freiheit zugleich Zuspruch und Anspruch. Muss unter den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen neben dem Festhalten am Primat der Freiwilligkeit nicht auch über angemessene Pflichtformate diskutiert werden? Im Mittelpunkt stehen Antworten und Positionen aus Theologie und Kirche und wie die ethische Entscheidungsfindung unterstützt werden kann.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Termine der Reihe:

Veranstaltungsreihe

Anbieter
Evangelische Akademie Villigst
Nummer
250710
Datum / Uhrzeit
29.10.2025 18.00 Uhr bis
29.10.2025 20.00 Uhr
Ort
ONLINE-Veranstaltungen
Kosten
0,00 €
Ansprechperson
Pietsch, Ulrike
Telefon
02304/755-325
Programm
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