29.09.2025

Pflicht oder Freiwilligkeit - Pro und Contra einer gesellschaftlichen Debatte

Seit einigen Jahren wird in Deutschland eine zunehmend kontroverse politische, gesellschaftliche und auch mediale Debatte – befördert durch die Diskussionen um die Wiedereinführung der Wehrpflicht – geführt. Dabei geht es im weitesten Sinn um die Frage, wie ein angemessenes Verhältnis von Pflicht und Freiwilligkeit geregelt werden kann, das alle Bürger*innen in unterschiedlichen Lebensphasen einbezieht und wie sich dafür eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung finden lässt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich zum Anwalt dieser für ihn „notwendigen“ Debatte gemacht, um der wachsenden Unsicherheit, Zukunftsängsten und auch der Schwächung der Demokratie entgegenzuwirken. Eine dreiteilige Veranstaltungsreihe widmet sich den unterschiedlichen Positionen und Kernfragen zu dieser Thematik.

Die erste Veranstaltung nimmt die grundsätzlichen Fragen in den Blick, wie „ein Gesellschaftsdienst für alle“ ausgestaltet werden kann und muss, „damit er den unterschiedlichen Erwartungen gerecht wird, von der Verteidigungsfähigkeit bis zum besseren Zusammenhalt und einer Orientierung für junge Menschen“ (Studie der Hertie-Stiftung, 2024). Dabei stehen die Pro- und Contra-Argumente um Pflicht und Freiwilligkeit im Mittelpunkt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Termine der Reihe:

Veranstaltungsreihe

Anbieter
Evangelische Akademie Villigst
Nummer
250709
Datum / Uhrzeit
29.09.2025 18.00 Uhr bis
29.09.2025 20.00 Uhr
Ort
ONLINE-Veranstaltungen
Kosten
0,00 €
Ansprechperson
Pietsch, Ulrike
Telefon
02304/755-325
Programm
Download