Ankommen.JETZT! – „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“

Das Projekt „Ankommen.JETZT!“ unterstützt geflüchtete Menschen beim Ankommen in Deutschland und stärkt zugleich ehrenamtliches Engagement in den Kirchengemeinden. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begleitung, alltagsnahe Unterstützung und die Förderung von Teilhabe durch verlässliche Beziehungen und gegenseitige Ermutigung.

Menschen, die über internationale Resettlement-Programme nach Deutschland kommen, bringen oft lange Fluchtgeschichten und belastende Erfahrungen mit. Zwar erhalten sie von Beginn an einen gesicherten Aufenthaltsstatus, doch das wirkliche Ankommen vor Ort bleibt eine große Herausforderung: fehlende soziale Kontakte, Sprachbarrieren und das Leben in Gemeinschaftsunterkünften erschweren den Start in ein neues Leben.

Das Projekt Ankommen.JETZT! des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen knüpft genau hier an – und an unseren christlichen Auftrag zur Nächstenliebe. Im Sinne des biblischen Wortes ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen‘ (Mt 25,35) geht es um persönliche Begegnung, Begleitung und Solidarität im Alltag.

AnkommenJetzt Hände bunt

Kern des Projekts sind Mentoring-Beziehungen zwischen Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen. Ehrenamtliche helfen beim Orientieren in der neuen Umgebung, unterstützen bei Behördengängen, beim Spracherwerb oder bei der Wohnungssuche – und schenken vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Beziehung. Ergänzend stärken Empowerment-Angebote die Selbstbestimmung der Teilnehmenden und eröffnen Räume für Austausch und gegenseitige Ermutigung.

„Ich freue mich, dass wir unsere guten Erfahrungen aus dem Programm Neustart im Team hier einbringen können. Anders als bei Neustart im Team gehen die Ehrenamtlichen hier keine finanziellen Verpflichtungen ein – das erleichtert den Zugang zum Engagement ungemein.“
Maren Fischer, Projektkoordinatorin

Ankommen.JETZT! lädt dazu ein, Kirche als offenen, mitgehenden und solidarischen Ort erfahrbar zu machen – für Menschen, die Schutz suchen, und für Gemeinden, die Verantwortung übernehmen wollen.

Möchten Sie als Kirchengemeinde mehr erfahren, Ehrenamtliche ermutigen oder sich selbst engagieren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt auf: ankommen.jetzt@kircheundgesellschaft.de

Das Projekt wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Kontakt

Maren Fischer
02304 / 755 385

maren-juliane.fischer@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte

 

Axel Rolfsmeier
02304 / 755 344
axel.rolfsmeier@kircheundgesellschaft.de
Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte