Gelungener Weltrekord in Hamm
Starkes Signal für die Energiewende
Bei hochsommerlichen Temperaturen haben am Samstag mehrere tausend Menschen in Hamm für eine konsequente Energiewende demonstriert. Unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ protestierten die Teilnehmenden gegen den geplanten Ausbau neuer Gaskraftwerke und setzten ein sichtbares Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 5.000 Menschen an der Demonstration. Zudem soll der angekündigte Weltrekordversuch gelungen sein: Tausende Demonstrierende formten ein riesiges bewegliches Windrad als Symbol für die Energiewende.

Auch Mitarbeitende des Instituts für Kirche und Gesellschaft (IKG) waren vor Ort vertreten. Christian Graf, Fachbereichsleiter Umwelt und Soziales, reiste gemeinsam mit dem ADFC aus Unna an. Der ehemalige Umweltpfarrer Volker Rotthauwe kam aus Münster nach Hamm. Ebenfalls dabei war Simone Hüttenberend, Klimaschutzmanagerin der EKvW.
„Wer heute durch die Demonstration gegangen ist, konnte erleben, wie viele Menschen bereit sind, sich für eine klimafreundliche Zukunft einzusetzen. Dieses Engagement aus den unterschiedlichsten Teilen der Gesellschaft ist ein starkes Zeichen – gerade in Zeiten, in denen wichtige klimapolitische Entscheidungen anstehen.“, betonte Simone Hüttenberend.
Die Demonstration wurde von einem breiten Bündnis aus Umwelt- und Klimaschutzorganisationen getragen. Trotz der großen Hitze blieb die Stimmung friedlich, kreativ und entschlossen. Die Aktion machte deutlich: Viele Menschen erwarten von der Politik einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien statt neuer fossiler Abhängigkeiten.

Simone Hüttenberend, Klimaschutzmanagerin | Klimabüro EKvW






