
In der Tradition des konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung orientiert er sich dabei an einer starken Nachhaltigkeit, die den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen mit einem guten Leben für alle verbindet.
Nachhaltige Entwicklung zielt darauf, allen Menschen eine gerechte Teilhabe an diesen Lebensgrundlagen zu ermöglichen. Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist Voraussetzung dafür, dass auch kommende Generationen auf der Erde leben können. Als Schöpfung Gottes besitzt die Natur zugleich einen eigenen, von menschlichen Interessen unabhängigen Wert.
Als Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft will der Fachbereich in allen Feldern der Nachhaltigkeit in ökumenischer Weite „Mahner, Mittler und Motor“ sein. Wo Kirche und Gesellschaft sich nachhaltig transformieren müssen, wollen wir nicht nur Veränderungsprozesse anmahnen, sondern als Motor gute Beispiele fördern und entwickeln sowie in Konflikten vermittelnd mitwirken. Für die ökologische Transformation der Evangelischen Kirche von Westfalen ist der Klimaschutzplan.EKvW handlungsleitend.
Der Fachbereich setzt seine Vorhaben in Bildungsarbeit, Projekten, Netzwerkarbeit, politischer Interessenvertretung, Beratung und in Stellungnahmen zu aktuellen Herausforderungen um.
Dabei orientiert er seine Bildungsarbeit an der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und ist in allen Arbeitsbereichen lehrend und lernend zugleich. Wir wollen nicht aufhören, anzufangen, und halten in allen Unzulänglichkeiten an der Hoffnung fest, dass Gott seine Schöpfung erhält – und dass wir zur verantwortlichen Mitarbeit gerufen sind.

Dr. Judith Kuhn, Fachbereichsleiterin

Christian Graf, Fachbereichsleiter